Video "Das Zugunglück von Eschede" von Dat Markichen
Mein Weg vom Bahnhof, auf welchen ich mit einem Metronomzug von Celle ankam, dauerte etwa 15 Minuten, bis ich an der Gedenkstätte ankam, wo ich zunächst eine Überführungsbrücke sah, an deren Ende ein gewaltiges
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Marmorsteintor stand, in dessen rechte Seite das Datum des Unfalltages, wie auch auf der linken Seite eine Inschrift über die beim Unglück ums Leben gekommene und schwer verletzte Menschen eingemeißelt war. Direkt dahinter führte eine lange Steintreppe, hinunter zu einem Platz, auf dem haargenau 101 Kirschbäume standen, welche aufgrund der Herbstzeit schon stark verblüht, braun waren und fast ihr gesamtes Laub fielen ließen. Ein schauriger Anblick! Zumal war auch die Luft sehr feucht und das Wetter sehr nebelig, was das ganze Szenario noch bedauerlicher erscheinen ließ. Unten angekommen, sah ich eine große Gedenktafel, auf der alle 101 Namen und Geburtsdaten der verunglückten Menschen eingemeißelt waren und am Fuße viele Blumen und Gebinde standen. Außerdem standen an einigen Kirschbäumen verteilt auch kleine Steinblöcke, welche wie mir ein Anwohner aus Eschede sagte, zeigen wie viele Waggons vor und hinter die Brücke geschleift waren, wie auf der gegenüberliegenden Straßenseite, Treppenstufen deuteten. Auf meine Frage, ob der Mann an jenem Tage, als das Unglück geschah anwesend war, antwortete dieser verneinend und das er sich auf der Arbeit befand und nur durch einen Anruf eines Bekannten von diesem Unglück erfuhr und sich nicht sicher war, ob die betreffende Brücke, welche ebenfalls durch die Entgleisung einstürzte, in seinem Heimatdorf ,,Eschede, Unterlüß oder woanders auf der Strecke zwischen Celle und Uelzen war, bis er nach Feierabend, den Trümmerhaufen selber zu Gesicht bekam. Außerdem berichtete er mir davon, dass kurz nach der Errichtung der Gedenkstätte dem Neuaufbau der Brücke, ein heiden Andrang, bis hin zum Besuch vom damaligen Bundeskanzler ,,Helmut Kohl herrschte. Zum Schluss stieg ich dann nochmal die Treppe hinunter, machte nochmal paar Schwünge über die Gedenkstätte, nahm ein paar Züge auf, filmte den Aufgang von der Treppe hoch zum Tor, welches ich noch in ein paar anderen Perspektiven filmte und schoss außerdem noch ein paar Fotos, bevor ich mich zum Bahnhof zurück begab und später vom Zug aus noch ein wenig die Gedenkstätte filmte, bis ich wieder in Celle war und anschließend mit meinem Fahrrad nach Hambühren zurück fuhr.
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