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wisskomm tv 22/08
from popular posts - blip.tv (beta) June 05, 2008
Das Levitron bei Jugend forscht : Das Portal Welt der Physik ist jetzt auch bei YouTube aktiv - Die Jugend fl chtet vor den klassischen Medien: Langzeitstudie "Medienkonvergenz Monitoring" als Download - Das Blog-Teleskop bei scienceblogs.de - Die Fotoausstellung Haut im Kunsthaus Hamburg - Die Lange Nacht der Wissenschaft in Berlin - Die Summer School Renewable Energy auf dem Solar-Campus J lich - Der Preis f r Wissenschaftsjournalismus des IDW - "Expedition ins Gehirn" bei 3SAT und als DVD - Das Videoportal BrainyActs des Neurobiologen Dwayne Godwin.
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wisskomm tv 20/08
from - blip.tv (beta) May 22, 2008
Vom World Wide Teleskop hinab in die Ozeane: Robert Ballards Vortrag bei den TEDtalks - Teaching Science: Richard Dawkins ber Begeisterung in der Wissenschaft und wie der Physiker Walter Lewin dies in seinen Vorlesungen umsetzt - Das "Minimathematikum" in Dortmund und der restliche Tourplan - Herausfordernd: Der Heureka-Journalistenpreis - Gemeinsam anpacken: Der Wettbewerb "Generation D" - Der ffentliche Wissenschaftler: Christian Spannagel und seine Wikis - Rasende Studenten: "Formula Student Germany": Rollout in Zwickau und das FaSTTUBe -Video der TU Berlin.
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wisskomm tv 19/08
from wisskomm wochenschau May 15, 2008
"Zahlenwissen" von der DFG. Eine DVD soll Interesse an Mathamtik wecken - "Deutschlands wahre Superstars" als Buch und Website - Der Video-Wettbewerb "Ich bin im Bilde" ist entschieden - Die Weltmeisterschaft "Eurobot 2008" in Heidelberg - Bewerbungsschlu f r das Mentoringprogramm f r junge Wissenschaftler die in den Journalismus wollen - Die neue ARD-Mediathek st t auf Kritik, ganz anders als die Sendung "Alpha Centauri" von BR-alpha von der jetzt alle Folgen in guter Qualit t im Netz sind - PBS / NOVA ermuntert die Zuschauer, selbst ihre Clips zu machen. Das Thema: "Car of the Future". Videomaterial dazu gibt es als Open Content.
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wisskomm tv 18/08
from popular posts - blip.tv (beta) May 08, 2008
Forschung transparent: Das nano2hybrids Projekt mit Videotagebuch der Forscher - Das Portal des britischen Vega Science Trust mit eigenproduzierten Videos - Nobel Faces: Portraitfotos von Nobelpreistr gern bei scienceblogs.de - Der "Schwarzmarkt f r n tzliches Wissen und Nicht-Wissen" macht in Wien Station - Die Universit t Erfurt wirbt um Studenten - Der Nachlass von Charles Darwin im Internet - Die MS Wissenschaft: Website und Tourplan - Der Teilchenphysiker Brian Cox war einst Keyborder der Gruppe "DARE" (Video). Heute arbeitet er beim Atlas-Projekt am CERN. Ein unterhaltsamer Vortrag von Brian Cox zu Atlas bei den TEDtalks.
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wisskomm tv 15/08
from recent posts - blip.tv (beta) April 18, 2008
Forschern ber die Schulter gucken: Die DFG macht Wissenschafts-TV im Netz - Online-Tagebuch vom Forschungsschiff "Meteor" - Zum Tod des Physikers John Archibald Wheeler: Nachrufe bei Wissenslogs und der New York Times - Religion und Wissenschaft: Pascal Boyer mit ffentlichen Vortr gen in Frankfurt / M und das Blog von Michael Blume - Eine neue Delphi-Studie zu k nftigen Informations- und Kommunikationstechnologien - Rubin, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr Uni Bochum - Die Internationale Deutsche Schule Wuxi (iDSW) und ihr Projekt "Wuxi Kindershow!"
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wisskomm tv 14/08
from recent posts - blip.tv (beta) April 11, 2008
Der Mathematiker G nter M. Ziegler bekommt den Communicator-Preis der DFG. - Natur aus Glas: Die Kunstwerke der Glask nstler Blaschka als Fotoausstellung in Dresden. - Franconia Online: Eine Reise ins W rzburg des Jahres 1525. - Passen Wissenschaft und Werbung zusammen? Eine Umfrage. - Mathematische Matinee in der Berliner Urania. - Ein Jahr Fischblog - wir gratulieren! - Was ist eine Kleinsche Flasche ? So erkl rt das Wikipedia und so Clifford Stoll in seinem TED Talk.
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wisskomm tv 13/08
from recent posts - blip.tv (beta) April 04, 2008
Sonderausgabe "Podcasts": Eiin Gespr ch mit Effrosyni Chelioti von der Helmholtz Gemeinschaft ber die Audioangebote der Organisation: Wie erfolgreich sind die Helmholtz Podcasts? Wie reagieren die Wissenschaftler? Wie gro ist der Aufwand? Au erdem stellen wir vor: Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft, die Angebote der NASA und der ESA, das Portal podcampus und den Wild Classroom der "Sciencegeeks".
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wisskomm tv 12/08
from wisskomm wochenschau March 27, 2008
Klimawandel!? Diskussionen dazu bei Wissenslogs hier und hier und bei ScienceBlogs (hier und hier). Sehr interessant: Die Videos von Greg Craven bei Youtube und das Manpollo-Projekt, bei dem man hier mitmachen kann. Roboterprojekte f r Kinder: Robinson und Roberta. Au erdem: Die Kleine Geschichte der Naturillustration in Wiesbaden, der Publikumspreis "Wissenschaft interaktiv" und eine Videokonferenz f r eine Vorlesung an der Cumberland University. Last not Least: Hippies erkl ren die Proteinsynthese: Das Video "An epic on the cellular level" von 1971 mit dem (sp teren) Nobelpreistr ger Paul Berg.
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wisskomm tv 10/08
from popular posts - blip.tv (beta) March 13, 2008
Der "RoboKing 2008" ist ermittelt. Erfolgreich: Das Projekt "Technik f r Kinder. Faszination Fliegen". Physik als Spielerei: Die unterhaltsame Software "Phun" . Gestartet: Wissen vor 8 mit Rangar Yogeshwar in der ARD. "3D Geology : Neue Website aus Halle. Ausschreibung: Podcast-Wettbewerb bei f r Hochschulen, Verlosung: Medienkompetenz bei wisskomm.tv. Pfiffig: Die Calcutta School of Music wirbt f r Bach.
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wisskomm wochenschau 8/08
from - blip.tv (beta) February 29, 2008
Diese Woche: Die Wurzel, eine Mathezeitschrift f r Sch ler, der Wettbewerb "Mathe erleben", die Encyclopedia of Life (EOL), Matthew Nisbet zur Zukunft des Wissenschaftsjournalismus, der Science Tunnel ist in Berlin, "Aus" f r das Videoportal stage6, "The War" von Ken Burns bei Arte (und in den USA bei PBS), Wissenschaft per Popmusik einst bei Nickelodeon und heute als Remix.
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wisskomm wochenschau 7/08
from popular posts - blip.tv (beta) February 21, 2008
Diese Woche: Die britische TV-Serie "Human Guinea Pigs" mit weiteren Videos, Vortrag zur Gehirnforschung bei Jugendlichen: "Teen Girl Brain" von Louann Brizendine auf dem UCTV-Kanal bei Youtube, Homepage von USTV, Akademie der Naturforscher Leopoldina, Der Tagungsband "Wissenschaft kommunizieren" (mit Kontaktadresse), Pressemeldung der Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), das Science Center Phaeno in Wolfsburg, Videowettbewerb beim Geo-Portal planeterde, Mars Exploration Rover Mission (Nasa/Jpl), "Postkarten" von Spirit und Opportunity.
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wisskomm wochenschau 6/08
from recent posts - blip.tv (beta) February 16, 2008
Das Weltraumlabor Columbus: Blogs dazu bei der DLR und bei Scienceblogs. Wissenschaftler wollen US-Politikern bei der ScienceDebate2008 auf den Zahn f hlen, Das Ende f r den gedruckten Brockhaus, 74 Prozent aller Journalisten nutzen Wikipedia (Smart Research), Das kostenlose "Spiegel"-Archiv, die DVD ber das "Bioenergiedorf" J hnde, Rezension von "Flat Earth News" in der FAZ, die Blogs von Marc Scheloske und Stefan Jacobasch, Website des Films "The Flock Of Dodos", Bezugsquelle der DVD in Europa ber amazon UK (RC 1 !!). Ausschnitte bei Youtube.
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wisskomm wochenschau 5/08
from popular posts - blip.tv (beta) February 08, 2008
Diese Woche: Die Max-Planck-Gesellschaft einigt sich mit dem Springer-Verlag, Springers "Open Choice", "Evolution: Education and Outreach" online im Volltext, die DVD vom Wettbewerb "Performing Science" gibt es hier, Pressemeldung der Initiative Wissenschaftsjournalismus", Schreibwettbewerb bei "sciencegarden", die "Darwin Day Celebration" und als Fundst ck: Wie die "Science World" in Vancover mit interaktiven Werbetafeln und TV-Spots f r sich wirbt.
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wisskomm wochenschau 4/08
from popular posts - blip.tv (beta) February 01, 2008
Diese Woche: Der Astrophysiker Harald Lesch wird Moderator bei ZDF, Joachim Bublath geht. Im M rz werden neue Folgen von Alpha Centauri produziert - die alten Folgen gibt es bei stage6 oder auf DVD. Diskussion per Webcam: Der "Science Saturday" bei bloggingheads.tv. Ein Meereswettbewerb f r Jugendliche auf Forschungsschiff Aldebaran. Exzellenzinitiative f r die Lehre ausgeschrieben. Zwei Preise f r Doktoranten: der Studienpreis und der Klaus Tschira Preis. Die Fotografien von Frans Lanting in Chemnitz und multimedial im Netz. "Wired": Die Forschungsdatenbank bei Google kommt. Und: (vermeintliche) Biologen als Popstars inszeniert: Scientists for Better PCR. Die Wisskomm Wochenschau ist eine Gemeinschaftsproduktion von Wisskomm e.V. und dem autoren(werk) in Berlin, unterst tzt von der Klaus Tschira Stiftung gGmbH.
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wisskomm wochenschau 3/08
from recent posts - blip.tv (beta) January 31, 2008
Aus aktuellem Anlass ber das deutsche "Jahr der Mathematik". Interviews mit Prof. G nter M. Ziegler (Deutschen Mathematiker Vereinigung, DMV), Christoph Dr sser (Die ZEIT) Dr. Herbert M nder (Wissenschaft im Dialog, WiD), Dr. Klaus Kinkel (Deutschen Telekom Stiftung) und Barbara Meier (Mathematikstudentin und "Germanys Next Topmodel"). Unser Fundst ck der Woche: Der Auftritt des "Mathemagician" Arthur Benjamin bei den TED-talks. Die Wisskomm Wochenschau ist eine Gemeinschaftsproduktion von Wisskomm e.V. und dem autoren(werk) in Berlin, unterst tzt von der Klaus Tschira Stiftung gGmbH.
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Die Woche 03/2008
from Sven January 19, 2008
Was ist denn diese Woche nur los? Stehen die Planeten bei mir im falschen Haus, ist die Mondphase asymmetrisch zu meinem Biorhythmus oder bläst mich der berüchtigte jenenser Fön durcheinander? Seit Montag stehe ich jeden Morgen müde auf und fühle mich wie gerädert. Diese mystischen Scharlatanerie erfreut sich momentan leider wieder hoher Beliebtheit. Daran glaube ich genauso wenig, wie an die vielen anderen (Un)heilslehren und Ideologien. Aber irgendwas war: Das ist gerade mal die dritte Arbeitswoche und ich könnte schon wieder für den Rest des Jahres Urlaub nehmen. Ein Bofh mit so genannten weichen Kompetenzen ist ein interessanter und wirrer Gedanke. Ein wenig mehr Renomée, täte diesem Berufsstand der Vertrauenspersonen sicher ganz gut. Aber das ist so unwahrscheinlich wie eine hübsche Frau, die Dich abends zu hause besucht und zwei Pizzen mitbringt. Die könnte sich meiner vollsten Aufmerksamkeit sicher sein. Zumindest so lange die Pizza noch warm ist. Da sind sie wieder, die drei F zur erfolgreichen sozialen Beziehung zwischen Mann und Frau: füttern, ficken, fernsehen. Die schönsten Sachen im Leben sind keine Sachen. Eine gesellige Runde fängt an, richtig Scheiße zu werden, wenn sie auf viele Mitglieder angewachsen ist. Laut Dunbar s Number sind das etwa 150 soziale Kontakte, die jeder Mensch fassen kann. Mit einer geselligen Web 2.0-Gemeinschaft, kann man aber erst mit vielen Mitgliedern Geld verdienen. Tja - dumm gelaufen Web 2.0. Ich halte die Dunbar s number allerdings nicht für eine Konstante: So etwas ist von Mensch zu Mensch und von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Bei mir beträgt die Anzahl etwa 30 Menschen oder eine Marketingdrohne bevor mir das Ganze zuwider ist. Irgendjemand hat am Anfang der Woche die Adresse schaeublewatch.de registriert. Wozu bloß? Selbst Onlinedurchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung und Warnschussarrest werden uns bei den größten Herausforderungen, die sich unserer freiheitlichen Gesellschaft stellen, nicht helfen: Der weltweite Krieg gegen Unfähigkeit, Korruption, Bürokratie und die menschliche Dummheit. Gibt es eigentlich Computerspiele in denen man U-Bahnschlägereien üben kann? In Gruppen auf Einzelne los zugehen und Leute die wehr- oder bewusstlos am Boden liegen noch treten kann? Wenn nicht, sollten die auf jeden Fall schon einmal präventiv verboten werden. Wäre das nichts für unseren chancenlosen Roland? Das einzige was an dessen Wahlkampf nicht langweilig ist, sind die kreativen Wahlplakate. Verbieten ist doch auch so etwas effizient und ein Ausdruck von fundierter Regierungstätigkeit. Z.B. könnte das Verbraucherschutzministerium doch auch mal den Beschiss mit phanatasievollen Kapazitätsbeschreibungen bei USB-Sticks verbieten. Oracle könnte bei Sun den Kauf von MySQL wegen der marktbeherrschenden Stellung verbieten lassen. Im Verbieten ist nicht nur Britannien groß. Das können wir auch. Nur kommen Schlampereien bei Behörden, Militär und Regierung dank gleich geschalteter Presse bei uns nicht mehr raus. Da bleibt eigentlich nur noch zum Selbstschutz, sich mit ausgedachten Identitäten im Netz zu bewegen. Ach wenn wir doch nur alle an den monotheistischen Gott glauben könnten, wäre Alles viel besser: Blinde können wieder laufen, Schwule wieder hören und Kinder würden nicht vergewaltigt - und wenn, dann nur in den Popo. Wenn man von einem Engel erschossen wird, kann man doch eigentlich nur ein böser Sünder sein. Oder? Herdprämie statt Kalaschnikow - ein tolle Wahl, die zeigt wie obszön sich die deutsche Öffentlichkeit um sich selbst dreht, statt einmal über die Grenzen der kuschelig-warmen EU zu schauen. Elend und Leid beginnen genau dahinter. Mehr Ablenkung ist gefragt z.B. mit reißerischen Überschriften: Erschreckend! Trotz höherer Lebenshaltungskosten erfreut es sich dennoch nach wie vor großer Beliebtheit. Die CBC in Kanada hat Douglas Couplands jPod in eine TV-Serie gepackt. Was man davon liest klingt besser als das, was SAT1 aus IT-Crowd gemacht hat. Zumindest der Theme auf deren Webseite hat mich schon einmal kräftig angefixed. Ähnlich geht es mir mit dem Film Once der zwar bundesweit angelaufen sein soll, aber im Umkreis von 50 Kilometer um Jena herum nicht gezeigt wird. Schade - der Soundtrack dazu verspricht eine herzige Romantikschnulze. Das war es wieder für heute, bis bald mal wieder. Gruß Sven Mein Dank geht mal wieder an (slow|okia|DPThought)@#thinknerd, den Jungs aus der Suppenküche und meine fleißigen RSS-Feed-Schreibern. Links: Spaghetticode ist nur der Anfang Die Jetzt-muesste-eigentlich-Fraktion bespiegelt sich selbst This is your code on multicore processors. Be afraid. NSA: Wie man RHEL5 absichert What a segfault feels like Nicht nur im Web 2.0: Jede Frau ist sexy. Your Social Network How to figure people out - Machiavelli Psychology eine hausfrau, klug und weise, kocht des mannes liebste speise The best things in life aren t things. ROBOT9000 - bitte halten Sie unser IRC sauber! Wir überwachen die Überwacher! Schäubles Nachbesserungen bei Berufsgeheimnisträgern Ranghoher Polizist verteidigt österreichisches Sicherheitspolizeigesetz 5 jährige Terroristen sind aber auch so etwas von gewitzt Even data retention, biometrics and smart profiling ... Die Heidelberger Polizei warnt vor der Vorratsdatenspeicherung It s the logic, stupid! Schweinchen Babe im Exklusivinterview Manipulierte USB-Sticks: Das Schwarzer-Peter-Spiel MySQL AB von Sun gekauft Die vierte größere Datenpannen in drei Monaten in Großbritannien Überwachungskameras in Großbritannien: Nutzlos, die zweite Fakeidentitäten für alle! Zitate aus fundamentalistischen Foren und Chats RACHEL PAPO : Serial No. 3817131 Mikrokredite statt Almosen, Kapitalanlage statt Entwicklungshilfe CBC: jPod als Serie Episodenbespechung zu Das iTeam Once - Guy and Girl Stumbl-Blog für Arme
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Die Woche 02/2008
from Sven January 11, 2008
Jedermann nimmt an, dass Freaks, Computer über alles lieben. Das stimmt gar nicht. Das behaupten wir doch bloß, um sie ins Bett zu bekommen. Nö - wir sind auch nur normale Männer. Ich z.B. habe da eine wohl geformte Nachbarin, wenn die bei mir durchs Bild läuft, möchte ich instinktiv die Monitorfrequenz höher stellen. Für deren Körper könnte ich mir drei Mal pro Tag Zeit nehmen - genau - und zwar jeweils für acht Stunden. Ach das Leben wäre so einfach, wenn ich ausschließlich mit meinem triebhaften Minister für äußere Angelegenheiten denken könnte. Inzwischen sind offenbar auch die Schwaben dahinter gekommen, dass der ganze Hokuspokus mit einem misstrauischen und neugierigen Überwachungsstaat nur eine groß angelegte verdeckte und teure Subvention für eine von Paranoia lebenden aufstrebende Sicherheitsindustrie ist. Wo bitte soll das Enden, Herr Schäuble? Wo bleibt die Angemessenheit? Wer garantiert das nötige Maß ohne bürokratische Auswüchse für die unser Staat so beliebt und weltweit bekannt ist? Ich würde ja genau wie in allen anderen gesunden Märkten, eine Währung einsetzen und den Betroffenen selbst entscheiden lassen, wie viel Sicherheit er sich gönnen möchte und mit wie viel Firlefanz er seine Zeit vergeudet. Also Verursacherprinzip, statt die Überwachungskosten intransparent über die Steuern zu sozialisieren. Verlangen Sie doch Eintritt für die videoüberwachten Einkaufspassagen, Bahnhöfe und Abflughallen. Wenn sich jemand so ein zweifelhaftes Sicherheitsgefühl wirklich leisten möchte - bitte. Aber nicht von meinem Steuergeld! Dann allerdings müssten Sie sich aber Fragen nach Notwendigkeit, Aufwand und Effizienz ihrer echt abgefahrenen Ideen gefallen lassen - und dafür, Herr Minister für Inneres sind sie leider zu feige. Exakt - Bundestrojaner und Vorratsdaten. Das sind wirklich unschlagbare Wunderwaffen, die man inzwischen gegen jedes Verbrechen einsetzen kann, welches gerade die Gemüter in der Medienöffentlichkeit erhitzt. Mindestens so zielgenau wie die Neutronenbombe - eingesetzt gegen die eigene Zivilbevölkerung; erzeugt nur vernachlässigbaren Kolateralschaden. Jetzt also noch die Intensivtäterdatei. Ganz abgesehen davon, dass ich eher eine Datenbank für gemeinsam genutzte Daten verwenden würde, wundert mich doch stark, dass es so etwas wie eine polizeiliche Führungsakte für verurteilte Straftäter nicht geben soll. Oder sollen in die Intensivtäterdatei vielleicht Verdächtige rein? Oder Opfer? Oder Zeugen? Aber es sollen ja die einfachen Lösungen sein, die bei Wahlen punkten und nicht die passenden. So war das doch, Frau Minister der Justiz, oder? Wer selber mit den Daten der Bürger so rumschweizelt hat natürlich ein leichtes Glaubwürdigkeitsproblem, wenn andere das auch tun. Deshalb wird man gegen die privat und aus wirtschaftlichem Interesse geführten Dossiers über Otto-Normal-Verbraucher in der Banken- und Versicherungsbranche oder bei Einkaufstütenschnüfflern wie Payback auch kaum Schutz durch den Big-Brother-Staat erwarten können. Nicht einmal etwas mehr Transparenz was die Kriterien für so eine Datenspeicherung werden gefordert. Eigentlich sollte man ein Verbraucher-Schutzregister einführen in dem vor jedem Zahlungsvorgang gewarnt wird, wenn der Hersteller/Händler in letzter Zeit einen Lebensmittel-, Korruptions- oder sonst einen Skandal an der Backe hatte. Vielleicht mach ich mal eine Kreditkartenfirma auf, mit genau dieser Dienstleistung. Ganz transparent für meine Kunden und recht schmerzhaft für VW, Siemens und co. Oh je - da steht mal wieder eine Datenbank-Migration an. Danach hast Du dann eine Datenbank mit Migrationshintergrund. Die kannst Du eigentlich nur noch ausweisen, wenn da mal ein Konzern fälschlicherweise drin steht - denn selbst der Minister für Wirtschaft kennt den Spruch: Geld weiß sich zu schützen. Aus einem Projekt werde ich nicht mehr schlau. Zum einen mit einer abtrünnigen Technikchefin, die ihr beim Wohltätigkeits-Projekt gewonnenes Wissen nun gewinnbringend privat vermarktet. Dann schwingt die zweifelhaften Vetternwirtschaft vom ollen Negroponte schon eine Weile mit und nun verhält er sich einerseits so rüde gegenüber Intel; andererseits geht er gegenüber Microsoft auf Kuschelkurs. 100 Dollar kostet der Laptop schon gar nicht mehr und heißt das Ding jetzt eigentlich OLPC oder XO-PC oder wie? Und schließlich hat sich die Zielgruppe nun total gewandelt, wenn das Ding im US-amerikanische Bildungssystem Verwendung finden soll, statt in Dritte-Welt-Ländern. Nun gut, die USA sind vielleicht auf dem Weg dahin, aber ich fürchte, das der OLPC mit so einem zweifelhaften Scherbenhaufen gar nicht erst mit seinem Give One, Get One-Programm in Europa anzutreten braucht. Frau Ministerin für Entwicklungshilfe: Übernehmen Sie! Gnade uns bitte passende allmächtige Entität hier eintragen ! So langsam kommen die SEO-Betrüger dahinter, wie das Internet funktioniert. Ein phantasievoller Hoax, eine Priese Kinderpornographie und der Schneeball rollt. Wenn wir schon beim Thema Abzock und Beschiss sind: Wenn ich den Klickzahlen der IVW zum Thema PränatalenVZ glauben darf, sind 130% aller deutschen Schüler, mindestens 36 Stunden pro Tag online und klicken wie wild auf alles was sich nicht schnell genug bewegt. Ich frage mich, wann deutsche Schüler dann überhaupt noch Zeit haben, um Nacktphotos von sich selbst ins Internet zu stellen. Ganz abgesehen davon, traue ich den Klingelton-Abzockern kaum eine technische Infrastruktur zu, die diesen herbei gelogenen Traffic stemmt. Nach dem Exit sind die Poweruser dann plötzlich alle weg. Wie kommt das bloß? Früher war alles besser. Damals hatten wir wenigstens noch ordentliche Zyniker - dagegen ist Harald Schmidt heute nur noch ein Abziehbildchen. À propos Bush. Der US-Wahlkampf wirft seine Schatten weit vorraus und die lahme Ente Georgi-Boy darf jetzt nochmal durch den Nahen Osten tingeln und allen einfach Alles versprechen. Da bleibt mir eigentlich nur Wilhelm Busch etwas zu verhunzen: Das Böse - dieser Satz steht fest - ist stets das Gute, was man machen lässt. Alle Präsidentschaftskandidaten stehen für den Wandel. Um mich von den anderen Kandidaten abzugrenzen würde ich Parole ausgeben: Bei mir wird sich absolut gar nichts ändern. Ich finde super toll was der Bush gemacht hat und ich werde es genauso machen wie er. Auch ich werde bei der Wahl keine Stimmenmehrheit erhalten und mich dennoch zum Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigen lassen. Amen. Diese gefährliche militärische Konfrontation, welche die Amerikaner vor kurzem in der Straße von Hormus im persischen Golf mit den Iranern hatten, gab es vor 40 Jahren auch schon einmal mit den roten Vietnamesen. Nur hat sich allerdings inzwischen heraus gestellt, dass es damals Propaganda war, um den Krieg aka Polizeieinsatz aka bewaffneten Konflikt anzuzetteln. Pikanterweise wurde das am selben Tag veröffentlicht, als das Pentagon die hoch gefährlichen iranischen Schlauchbote anprangerte. Keine Sorge! Die Geschichte wiederholt sich nicht - schließlich haben die Polen auch Deutschland überfallen. Deutschland hat damals den Krieg verloren. Die Amis in Vietnam auch. Der Krieg gegen der Terror scheint sich langsam also doch als ausgewachsener Krieg darzustellen. Denn nach dem Krieg sind wir üblicherweise wieder alle Millionäre und die Inflation galoppiert. Der Abteilung herzerfrischend grober Unfug wird nun leider der Prozess gemacht. Manche Leute nehmen es einem eben krumm, wenn man sie zum Nachdenken anregt. Schade. Bis bald mal wieder, Sven Bedanken möchte ich mich für die URLs bei (slow|creeper|DPThought|schneider)@#thinknerd und meinen fleißigen RSS-Feeds-Schreibern und Podcastinatoren. Links: Computer-Freaks, die manche Computer nicht mögen Schwarzweiß hat viele Farben: Joe Weizenbaum zum 85. Geburtstag Europäische Frauen - und wie man sie ins Bett kriegt Steuerzahlerbund warnt vor Überwachungsstaat Die Kinder des Großen Bruders CSU will Bundestrojaner auch gegen Kinderpornographie einsetzen Intensivtäterdatei für sporadische Denker Ein 14jähriger Schuljunge hat in Polen das Straßenbahnsystem von Lodz gehackt und damit rumgespielt Fpf: Junge Gewalttäter - hängt sie auf J!Cast 49 Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung Ärzteverband fordert Konsequenzen aus britischer Datenpannen-Serie Existenz bedrohende Warndatei der Versicherungswirtschaft Kreative Argumentationsvielfalt der Arbeitgeber Wie macht man seinen iPod noch flacher? OLPC-Chef Negroponte über Intel: Wir sind wie die Welthungerhilfe und sie sind McDonald s Der OLPC für arme Kinder - in den USA Something wonderful has happened: Bootblock-Viren revival Der neue Nigeria-Scam - öffentliche Privatheit Kleinemädchenphotos als Klickanreiz Was heisst denn das VZ Die Glasperlen des 21. Jahrhunderts Microsoft der freundliche Kinderbuchverlag Win98: seit Jahren stabil auf der Kloschüssel 100. Todestag von Wilhelm Busch Eigenbrödler mit Talent Es wäre eine ernüchternde Erinnerung daran, dass das Böse existiert ... Das Böse kann man nicht am Äußeren erkennen Egal wen Du wählst, wir machen eh was wir wollen. See-Vorfall im Golf - Da war nichts Gulf of Tonkin vs. Persian Gulf Atompilz - Tschechischen TV-Hackern wird der Prozess gemacht Sir Edmund Hillary ist tot
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Die Woche 01/2008
from Sven January 05, 2008
Ist es nicht jedes Mal wieder erstaunlich, wie früh das Neue Jahr anfängt? Um mein derzeitiges Domizil herum war es pünktlich 18:00 am 31.12 schon so weit. Das war schon früher so, vereinzelnd haben Halbstarke gerne schon am Silvesterabend ein paar Knaller und Raketen verschossen. Aber heute zieht sich der Asso seine beste Trainingshose über den Wams, nimmt die Mama an die Hand und schaut sich das krachende Minispektakel, welches die kleinen Racker im Vorgarten vom Nachbarn veranstalten, direkt von der Tür aus an. Manchmal bin ich echt gegen Denkverbote und räume sogar der Einführung der Prügelstrafe auf offener Straße wieder eine Chance ein. Aber mit mir als Ankläger, Richter und Vollstrecker in Personalunion. Und keinesfalls gegen die Kinder. Diese armen, missverstandenen Kreaturen, die nur des Mitleids des Jugendamts bedürfen. Nö - den Eltern sollte man eins über braten, dafür, so ein mieses Vorbild ohne Stil, Anstand und Würde abzugeben. Nach dem Lidl-Feuerwerk für 20 Euro bleiben natürlich der Verpackungsmüll und die Reste der Kracher einfach so auf der Straße liegen. Die Laufen weg, wie die Sau vom Trog. Ich möchte gar nicht wissen, wie es bei denen zu Hause aussieht. Oder vielleicht doch. Aber nur um denen mal eine Fuhre geplatzte Monitorröhren in den Hausflur zu kippen. Am Dienstag morgen stellte sich bereits zu früher Stunde die hoch philosophische Frage, wieso viele Frauen immer wieder dem selben Typ von Scheißkerl hinterher laufen. Darauf fällt mir nur der Spruch ein: Gleich und gleich gesellt sich gerne. Viele Frauen sind einfach nur das weiblichen Pendant zu Scheißkerlen, aber halt mit antrainierten Umgangsformen und oft deutlich besserer Figur. Nur wenn sich die Frau halt partout in einen Typen verguckt, weil er fit im Schritt ist, gut gebaut oder ökonomische Reize bietet und sich dabei insgeheim denkt, dass sie die Defizite bei dessen Persönlichkeit schon noch wegverändert bekommt, dann hat sie es auch nicht besser verdient. Abgesehen davon muss eine Frau vermutlich erstmal eine Reihe von Scheißkerl-Iterationen durchlaufen, damit sie einen H3-Mann (höflich, hilfsbereit und herzensgut) überhaupt erst richtig zu schätzen weiß. Aber da habe ich gute Ruh . Früher oder später kommen sie alle zu uns. Einen fröhlichen Feiertag der Introvertierten wünsche ich. Also nachträglich, denn der war bereits am 2. Januar. Logisch - denn nach der ganzen Ochsentour der letzten drei Wochen mit Weihnachts- und Silvesterfeiern braucht der moderne Einsiedler von heute erstmal wieder etwas erholsamen Urlaub und zwar alleine! Mein Eindruck, dass mindestens zweidrittel der Menschheit aus völligen Idioten besteht, die öfter mal die Klappe halten sollten, ist offenbar sogar schon wissenschaftlich bestätigt. Mein Güte - und dabei befürchtete ich schon, das ging nur mir so. Glücklicherweise hat sich also ein Psychopapst gefunden, der mir eine nette kleine Schublade eingerichtet hat, in der ich mich verkriechen kann. Das tut dem Ego gut. Bisher dachte ich, dass ich ungern in Gruppen konversiere und mehr auf Vier-Augen-Gespräche stehe läge daran, weil ich ein absoluter Kontrollfreak bin und mir das Vertrauen in die Menschheit abhanden gekommen ist. Aber nein! Das ist ja ganz anders. Ich bin einfach so veranlagt. Daran kann man nichts machen, das habe ich mir auch nicht so ausgesucht. Ja - genau so wird das sein! Das hat also gar nichts damit zu tun, ob die Gruppe von Menschen aus engen Freunden und vertrauter Familie besteht? Ob mir der Anlass des Zusammentreffens passt oder ob ich da nur gezwungenermaßen hingehe? Ob mir im Umgang Respekt für meine Individualität entgegengebracht wird oder ob ich quasi per Gruppendynamik dazu gezwungen werde, Verhaltensweisen an den Tag zu legen und Erwartungen zu erfüllen, die mir nicht entsprechen? Kein Wunder, falls man wie ein Soziopath rüber kommt. Es ist ja auch ach so gesellig, Alkohol mitzutrinken - auch wenn einem der schlicht nicht schmeckt und man dessen Wirkung nicht gewohnt ist. Oder sich den halben Abend lang darüber ärgern soll, dass man die nächsten 3 Tage nach kaltem Rauch stinken wird. Wie locker, witzig, eloquent, etc. pp. kann man sein, wenn die eigene Toleranz bereits auf das Äußerste strapaziert ist und man sich eigentlich nur resignierend in sein Schicksal fügt? Ich denke mal es gibt solche Gruppen und andere Gruppen und Leute, für die eine Gruppe von Menschen so anstrengend ist, dass sie nach einer Stunde Gesellschaft alleine zwei Stunden Regenerationszeit benötigen, haben vielleicht einfach nur nicht die richtige Gruppe gefunden - könnte das vielleicht sein? Aber ein paar der Sprüche nehme ich doch gerne mit. Die kann man immer gebrauchen, wenn Leute mit dem zartfühlenden Charme eines Betonpfeilers wieder einmal hartnäckig versuchen einen aufzuheitern: Smalltalk ist eine Verschwendung kostbarer Lebenszeit. Deine kleinen Lügen und Wortverdrehereien sind Schmiergelpapier für meine Seele. Im Schrecken nur noch übertroffen, von Anekdoten, die man mehrfach hören muss. Nein danke, ich zähle bei ,,wir alle nicht dazu. Komm mich doch einfach mal besuchen. Aber bitte nicht mit der ganzen Horde. Menschen sind in geringer Dosierung willkommen Ich denke gerade an nichts. Mir geht es dabei sehr gut und Dich mag ich sogar. Aber jetzt versuche bitte mal fünf Minuten lang die Klappe zu halten. Das Wetter ist schlecht. So ein Pech - dann muss ich wohl den ganzen Tag zu hause am Computer verbringen. gesellig zu sein, ist kein Kompliment; introvertiert zu sein, keine Schande. Verwechsle bitte nicht Höflichkeit mit Freundschaft und Resignation nicht mit Akzeptanz. Wenn ich mich Dir zu liebe zu etwas überreden lasse, bedeute es nicht gleich, dass es mir auch Spaß und Freude bringt und Du mich darauf aufbauend zu noch mehr überreden sollst. So genug der Seelenqual. Jetzt noch ein bisschen Techi: Es ist ein schlechter Witz, dass es heute immer noch große Organisation und Firmen gibt, die es nicht einmal schaffen, eine verschlüsselte Kommunikation anzubieten. Wenn ich meiner Krankenkasse per E-Mail ein Dokument mit persönlichen Daten zukommen lassen möchte, dann kann ich nur eine mit schwachen Passwort geschütztes ZIP daraus machen. Selbst das löst beim Sachbearbeiter oft nur Stirnrunzeln aus. Ja - Asche auf mein Haupt. Die Körperschaft, für die ich arbeite, bietet auch keinen verschlüsselten Empfang von E-Mail an. Aber genau genommen nehmen wir auch keine normale E-Mail an, wir verwenden nämlich Lotus Notes und meine Verbalausbrüche über den Dreckhaufen hebe ich mir für ein andermal auf. Ja .. und auch zugegeben, E-Mail ist nicht wirklich geeignet, große Dokumente zu versenden, aber meine PDF sind selten größer als 20k. Apropos PDF, die Firma Adobe kann sich ihre so genannten Produkte gerne in den Allerwertesten schieben. Wer diesen Blödsinn wie Flash-Cookies oder den Bloatreader freiwillig benutzt, kann einfach nur ein Alpha-Geek sein, der auch auf den Mac setzt. Ich weiß zwar auch nicht, was ein Alpha-Geek ist, aber das sollte definitiv niemand sein, der seinen Freunden Tipps im Umgang mit Computern gibt. Das mag ja alles schön bunt aussehen, aber guckt man näher auf die Technik vom Mac und diese dubiosen Methoden von Adobe, dann kann sich bei einem eigentlich nur eine auf den Noro-Virus vergleichbare Reaktion einstellen. Noch mal im Klartext für die Blitzmerker: Adobe-Produkten kann man nicht vertrauen. Die sind nicht weitreichend akzeptiert, sondern maximal geduldet. Und wenn man schon gezwungen ist diesen Dreck einzusetzen, dann bitte nur in geringem Umfang und man schaut denen bitte ganz genau auf die Finger. Wer das nicht kann, der lässt besser die besagten Finger von dem Zeug und braucht von mir kein Mitleid zu erwarten. Wie sieht die Personalsituation eigentlich in anderen Läden aus? Bei uns wurde jetzt zwei Jahre lang kaum jemand neu eingestellt, aber zu Jahresanfang können wir uns vor Account-Neu-Anträgen kaum retten. Ist da irgendwo der Wohlstand ausgebrochen? Oder sind wir schon wieder am Anfang vom Abschwung? Prognosen über Prognosen für das Jahr 2008 wo man hinschaut. Aber mein Chef hat sogar eine für 2009 und folgende anzubieten: Er meinte, dass die Eltern, die in 2007 ihre Kinder misshandelten, verwahrlosen oder verhungern ließen, dafür zwar kurz in den Knast gehen, aber spätestens 2009 aufgrund verminderter Schuldfähigkeit wieder draußen sind. Danach tingeln die dann fleißig durch Talkshows, um für ihr jeweilig neues Buch mit dem Titel Ich schlachte meine Kinder oder ähnliches, Werbung zu machen. Denen wird jede Menge Verständnis entgegen fliegen, sie werden geradezu baden im Mitgefühl der Zuschauer. Das ist natürlich kein Zitat und vielleicht habe ich die Idee noch etwas derber formuliert, aber jetzt sage bitte noch einer, ich hätte ein arg negatives Bild von der Medienwelt und der veröffentlichten Meinung! Diese Woche habe ich auch mal begonnen, wieder Podcast anzuhören. Ehrlich gesagt kann ich nicht behaupten, dass ich was verpasst habe in den letzten drei Monaten. Die persönlichen Sendungen halt von Felix, Kerstin, Andersen, Thommi, Onkel Sebastian, den Girls vom Freitag und den Hauhechels habe ich schon sehr gerne wieder gehört. Benada hat ja schon wieder das Handtuch geworfen und ist diesmal nicht mal bis zu Folge 20 gekommen. Ganz Andere sind nun schon über ein Jahr ganz still. Schade, aber kann man nichts machen. Die anderen, rein informativen Sendungen sind halt vor allem nur eines: informativ, aber das bekomme ich kompakter und dichter in Büchern. Für zwischen die mp3 rein zum Auflockern ist sowas ganz nett, aber nachhören lohnt sich vermutlich nicht. So - das war es dann auch schon wieder. Ein bisschen mehr persönlich ist es dieses Mal geworden. Die Links zu den verschiedenen angesprochenen Meldungen und noch zu einigen anderen mehr, mach natürlich wieder in den Begleittext zu der Sendung. Danken möchten ich aus dem IRC (slow|Zappes|lupo49)@#thinknerd und den fleißigen Schreibern und Sammlern in den RSS-Feeds, die ich gelegentlich lese. Bye, Sven Neujahrsansprache zum Selberbauen Das Jahr 2008: Rückblick durch die Glaskugel Nennen wir das Ding einfach nicht Hausdurchsuchung, dann verstossen wir auch nicht gegen Artikel 13 Ein Satz mit x - Operation Himmel war wohl nix Der chancenlose Roland scheitert mit billiger Ausländerhetze Es geht Nichts über die natürliche Auslese Wohnung wegen Umzug verwahrlost - Behörden brachten drei Kinder ins Heim Ich glaube es hakt Verantwortungsbewusstes Verhalten Junge lebte keine 24 Stunden wow shadow Stil und gute Manieren kann man lernen Happy Introvert Day Sorge Dich um Deinen Introvertierten Begabte Introvertierte Rails Is A Ghetto Happ-i-day: #447 E-Mail-Verschlüsselung Web 3.0: Das Tröpfel-Netz Der Bundes-CIO ist eine Lutschpastille Die Welt bietet dem Schwätzer Duane Nickull eine Plattform Was issen en Flash-Cookie? Angemessenheit ist ein Luxus, den wir uns nicht mehr leisten können Useful Void: The Art of Forgetting in the Age of Ubiquitous Computing Adobe-Produkte kommunizieren über dubiose Web-Adresse Es geht blitzschnell, ein Hauch von Übelkeit - dann hilft nur noch der Sprint zur Toilette Details zu Sicherheitslücken in Flash-Applets 24C3: Aus dem Tagebuch eines Spions Sehr geehrte(r) Herr foo bar, Arbeitsminister sieht auch 2008 Rückgang der Arbeitslosigkeit Prognosen für 2008
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Wisskomm Vodcast, 50. Woche 2007
from recent posts - blip.tv (beta) December 15, 2007
Diese Woche unter anderem ber den neuen Wettbewerb "Wissenschaft interaktiv!" von "Wissenschaft im Dialog" (WiD), der junge Wissenschaftler und Pressestellen zusammenbringen soll. Dazu ein Interview. Au erdem: Studiengang "Science Communications" in Bremen, eine Studie zum Wortschatz der "Tagesschau", der kleinste Adventskalender der Welt, "Brehms verlorenes Tierleben" als sch nes Weihnachtsgeschenk und: Joachim Bublath (ZDF) wird Wissenschaftsjournalist des Jahres und von Studenten aus Furtwangen wunderbar parodiert. Die Wisskomm Wochenschau ist eine Gemeinschaftsproduktion von Wisskomm e.V.und dem autoren(werk.
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Wisskomm Vodcast, 49. Woche 2007
from popular posts - blip.tv (beta) December 08, 2007
German Vodcast about Science Communication. Diese Woche unter anderem ber die bertragung des Deutschen Zukunftspreises, die Studie "Scientific Research in the Media", Sciencebridge in Kassel, den Vortrag von Robert Full bei TEDtalks, den Vergleich von Wikipedia und Brockhaus und den Start von "scienceblogs" in Deutschland.
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Wisskomm Vodcast, 47. Woche 2007
from wisskomm wochenschau November 23, 2007
In dieser Ausgabe unter anderem: - Naturkundemuseum Berlin - Zwitscherautomat (Video) - "Bilder der Forschung 2007" - Wettbewerb: Ich bin im Bilde - Wissenslogs.de - Musik mit Tesla-Spulen Das Wisskomm Videocast ist eine Gemeinschaftsproduktion von Wisskomm e.V. und dem autoren(werk).
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Die Woche 27/2007
from Sven July 06, 2007
Soldaten sind Mörder. Der Satz stammt von Kurt Tucholsky und darf in der Bundesrepublik Deutschland nur im Zusammenhang mit der Quellenangabe verbreitet werden. Tucholsky geht damit zu weit, auch wenn man aus der Perspektive eines Kriegsopfers diese Aussage vertreten kann. Soldaten haben den Zweck der Landesverteidigung und dienen der Abschreckung. Sicher könnte man sich die Militärausgaben auch komplett sparen und alle Soldaten nach Hause schicken, aber es liegt leider nicht in der Natur der Menschen, dass sie sich gegenseitig in Ruhe lassen. Regierungen kommen in der Regel noch schlechter miteinander aus - habe ich mir sagen lassen. Insofern haben Soldaten und das Militär also schon ihren Sinn. Soldaten sind kaserniert. Sie sind 24/7/365 Tage lang im Jahr Soldat. Sie gehen nur sehr selten nach Dienstschluss nach Hause. Sie gründen auch während ihrer Dienstzeit keine Familien, bauen Häuser und engagieren sich sozial in der Gemeinde. Soldaten können es sich nicht leisten Hobbies zu pflegen und die privaten Interessen haben über eine Zeitperiode lang hinter den beruflichen zurück zustehen. Das verlangt die Gesellschaft, also wir, von Wehrpflichtigen, die sich diesen Dienst nicht ausgesucht haben. Soldaten riskieren ihr Leben, wenn sie dem Beruf nachgehen. Armeen bestehen daher hauptsächlich aus jungen Leuten, mit denen man so etwas machen kann, ohne sie dafür zu bezahlen. Einen Familienvater mit Verantwortung kann man nicht mehr aus seinem Umfeld herausreißen und wenn im Leben Erfahrungen, Meinung und Bindungen hinzukommen, dann ist ein Mensch auch nicht mehr attraktiv für das Militär. Die Loyalität und Kameradschaft muss der Truppe gelten und sonst niemandem. Für einen Soldaten ist das überlebenswichtig und damit verwende ich dieses Wort zur Abwechslung mal im korrekten Zusammenhang. Soldaten sind schwer bewaffnet. Wann hast Du das letzte Mal einen Polizisten mit gezogener Waffe in Deiner Straße gesehen? Und an welchem Soldaten hängt kein Gewehr? Es passiert sehr selten, dass Polizisten zur Einschüchterung mit Kampfflugzeugen über Demonstranten hinweg fliegen. Eigentlich nie, aber wenn man schon mal so ein schönes Rüstungsgut jeden Tag putzt, dann möchte man das vielleicht auch mal einsetzen. Wenn in Deutschland mal wieder Panzer gegen Demonstranten auffahren, klopft die Nostalgie an. Es hat sicherlich einen Grund, wieso vom Grundgesetz her der Bundesregierung keine bewaffnete, disziplinierte Truppe zur Verfügung steht, die sie zahlenmäßig gegen das eigene Volk einsetzen kann. Das hat eine demokratische Regierung nicht nötig. Der Einsatz im Innern richtet sich aber gegen das eigene Volk oder hat sich inzwischen hier eine zahlenmäßig relevante Enklave von feindlichen Ausländern gebildet, von der ich noch nichts mitbekommen habe? Soldaten dienen der Regierung zu Abschreckung und sie verteidigen das Land gegen äußere Feinde. Polizisten sind dem Gesetz verpflichtet und Dienstleister am Bürger. Wer kann einen Soldaten zur Verantwortung ziehen, wenn er falsch reagiert? Der ist an die Befehlskette gebunden - also seinen Vorgesetzten? Ein Polizist befolgt nur Anweisungen. Ein Polizist kann jeder Zeit den Dienst quittieren, wenn er nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann, was seine Vorgesetzten anweisen. Das ist eine Abwägung zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit und Gewissen. Ein Soldat kann nur desertieren - und das zieht empfindliche Konsequenzen nach sich. Bei dem Soldaten ist die Abwägung zwischen Freiheitsentzug und dessen Folgen und seinem Gewissen. Soldaten unterstehen dem Verteidigungsministerium - der Regierung. Wem schwört der Soldat die Treue? Wem der Polizist? Falls ich mich recht entsinne, ist der Polizist dem Gesetz verpflichtet. Wenn eine Gruppe von Menschen in der Überzahl mit Steinen wirft, dann setzt sich der clevere Polizist erstmal ab. Nachdem sich die Lage beruhigt hat, verhaftet er die Leute denen er habhaft werden kann. Problem gelöst. Was macht wohl der bewaffnete Rekrut ohne Menschenkenntnis unter dem Befehlsdruck, eine Menge zu kontrollieren? Bleiregen - Problem gelöst. Aber heute ist das ja angeblich gar nicht mehr so. Die Polizei ist ja so notorisch unterbesetzt und unsere tolle Bundeswehr ist ja so eine schnuffelige Aufbauarmee, die maximal mit Wattebäuschen werfen könnte. Wenn das wirklich so ist, dann sollte sich mal dringend jemand um die Ausrüstung der Armee kümmern und den Polizeidienst wirtschaftlich attraktiver gestalten und ihn nicht kaputt zu sparen. Wir brauchen beides. Eine schlagkräftige Armee und eine ausgebildete Polizei. Beide haben Aufgaben, aber die sind nicht austauschbar. Soldaten sind Polizisten. Sagt zumindest Frau Merkel und ich amüsiere mich köstlich darüber, dass jemand, der noch nicht einmal den Unterschied zwischen Militär und Polizei kennt, unser demokratisch gewählter Regierungschef wurde. Aber eigentlich will Frau Merkel noch viel mehr. Sie möchte die Bundeswehr im Innern einsetzen. Also ist ein Soldat sogar noch viel mehr als ein Polizist? Das ist mal wieder so schön unverbindlich, wie für unsere großkoalitionäre Regierung schon seit zwei Jahren üblich. Könnte Frau Bundeskanzlerin bitte etwas konkreter werden, was die Bundeswehr denn da genau tun soll? Nachbarschaftsstreits schlichten? In Mordfällen ermitteln? Gegen Korruption und Wirtschaftkriminalität vorgehen? Für die Sitte oder die Aufgaben des Wirtschaftkontrolldienstes ist doch so ein pausbäckiger Rekrut an dem eine Maschinenpistole baumelt einfach wie gemacht. Frau Merkel ist mit der Idee großgezogen worden, dass irgendwann mal Deutsche auf Deutsche schießen werden. Aber der Staat in dem man das lehrte ist nicht mehr. So hart es klingen mag, aber heute gelten bundesrepublikanische Regeln. Vielleicht war wirklich nicht alles schlecht in der DDR, aber die Einstellung, dass es egal ist, ob man von einer militärischen oder einer zivilen Uniform steht, können wir doch bitte unter alte Fehler ablegen. Oder? Bis in acht Tagen wieder und bleib wachsam, falls wieder jemand von völlig neuen Herausforderungen spricht und erprobte demokratische Gepflogenheiten als von gestern bezeichnet. Gruß Sven +YiGG Die Woche 27/2007 wurde zu 92.4 Prozent mit Open Source Software erstellt und ist frei von Konservierungsstoffen. Mein Dank für die Zusammenstellung geht diese Woche an 413x, Deep-Thought, Doener, pcm, terreptik, bn`, Matyy, nimrod, hakaider, gundalf, tanglang, thereal, nxxm, turcool, xxlist, unixwitch, zaphod und das YiGG-Team Links: Merkel will innere Sicherheit durch Militär Schäuble stellt Weltordnung infrage Gazprom darf bewaffnete Einheiten aufstellen BRD: Grauzone Staatssicherheit Die verhinderten Anschläge von London - ein Vorwand für die neue deutsche Sicherheit Ich bin ein potentieller Massenmörder Saturn-Markt ließ kolumbianische Politiker verhaften Die Nebeneinkünfte unserer Parlamentarier Korruptionsaffäre in Sachsen: Panne beim Verfassungsschutz Brand im AKW Krümmel: Reaktor doch betroffen Merkel will ein Comeback der Kernenergie Das Pentagon veranstaltet einen Killerspiele-Wettbewerb Anti-Terror-Maßnahmen: SPD offen für Ausweitung von Videoüberwachung Bundestag soll patentierte Standards abnicken Offizielle Ankündigung zum Widerstand G8: Alle Medienenten aufgelistet. Erschreckend wie viel Unwahrheiten verkündet wurden! Kriegspropaganda? ZDF und Bundeswehr Gesellschaft für Informatik befürchtet Kriminalisierung von Informatikern Endlich mal für Schäuble sein Geldkarte gegen Killerspiele Forenhaftung: LG Düsseldorf stärkt Forenbetreiber - INSM verliert gegen Heise MeinProf.de - schriftliche Begründung des Urteils liegt vor Französisches Landwirtschaftsministerium migriert auf Linux Erste Planungen und Ziele für Debian Lenny OTRS 2.2 und OTRS ITSM freigegeben Der Golem ist geschluckt: so gehts weiter Filmindustrie betrieb gefälschtes Download-Portal allofmp3 wurde dicht gemacht: Die Musikindustrie ist gerettet Download der iPhone Klingeltöne EU quasi Erotik Spot Wissen ist Schutz Windows Vista Phonehome: WGA ist die Spitze des Eisbergs Microsoft löscht Forenbeiträge Xbox 360 repairs will cost Microsoft $1B Microsoft UK gehackt Windows-Beliebtheit bei Entwicklern sinkend Handelsblatt: Rheinische Post liegt beim iPhone falsch iPhone Independence Day Google - die PR-Agentur, die nichts böses tut Britische Firma entfernt SIM-Lock des iPhones Texteln.de bei eBay zum Verkauf YiGG Audio YiGG-Vorbild Digg dick in der Krise Staatsnamen in Web-Adressen untersagt m-pathy zeigt Mausbewegungen auf Website Öffentliche Auktionsplattform für Exploits gestartet Suchmaschine Ixquick: Interessante Alternative zu Scroogle.org do s 1 Grillfleisch: Oft schon vor Ablaufdatum verdorben Handy per Wind aufladen Das Betriebssystem zum Mitnehmen Computerclub 2 kommt ins Fernsehen Kieler Linuxtage: Call for Paper/Booth
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Die Woche 24/2007
from Sven June 16, 2007
Grund und Vorwand sind zwei paar Stiefel, aber der Vorwand muss die Erwartungshaltung bedienen. In den alten Medien ist die Erkenntnis angekommen, dass Wahlcomputer manipulierbar sind. Nicht schlecht für die behäbigen Dinos, aber bei dem Thema bin ich bereits deutlich weiter. Nur weil viele Menschen entrüstet von Zensur sprechen, muss es sich nicht zwangsläufig wirklich um Zensur handeln. Pest oder Cholera: Datenschutz beginnt im Kopf und der Kopf ist bei freiwilligen Helfern der falsche Ansprechpartner. Manche Nachrichten bedienen eine Spur zu passend die erwarteten Klischees. Die muss man einfach glauben, wenn man nicht von Haus aus skeptisch ist. Selbst wenn es sich dabei nur um unbewiesene Spekulationen handelt, fallen sie auf den fruchtbaren Boden von Vorurteilen und entlarven so die typischen Stereotype. Vermutlich würde eine Nachricht über einen deutschen Geschäftsmann akzeptiert, der einen Dienstwagen der Brüder Kaczynski als sein Eigentum wiedererkennt. Solche Vorurteile gibt es auch gegen uns Deutsche und daher fühle ich mich nicht beleidigt, wenn jemand den Exkanzler Schröder eine politische Prostituierte nennt. Davon haben wir Deutschen doch so viele. Die Vorratsdatenspeicherung wurde schließlich auch nur für die Content-Mafia eingeführt. Die Gesetzgebung als willige Hure von Verbands- und Konzerninteressen. Da wundert mich nicht mehr, wenn sich immer weniger Menschen mit diesen Gesetzen identifizieren. 20 Jahre UNIX-Mailboxsystem SDF Was habt ihr eigentlich gegen die Manipulation von Wahlmaschinen? Ich halte das für eine einzigartige Gelegenheit, um mehr politischen Einfluss für Geeks zu erhalten. Man sollte den Vorgang der Wahlfälschung viel transparenter machen. Damit wird die demokratische Wahl zu einem technischen Rennen und der cleverste Coder stellt am Ende die Bundesregierung. Nun gut, wir wissen alle, das niemand in einem Deutschland leben will, in dem nur die besten Coder das sagen haben. Oder? Als erste Amtshandlung schaffen wir die täglich viel zu sonnenintensiven Stunden zwischen 06:00 und 15:00 Uhr per Kabinettsbeschluss ab. In allen öffentlichen Gebäuden stehen Automaten, in denen die üblichen koffeinhaltigen Getränke wie Kaffee und Cola 24 Stunden pro Tag kostenfrei angeboten werden. Computerbrabble wirkt ab sofort anziehend auf attraktive Frauen und C wird als erste Fremdsprache in Schulen zugelassen. Perl als zweite. Die Betonungs- und Dehnungsregeln in der Rechtschreibung werden komplett gestrichen und die deutsche Sprache lässt sich ab sofort ohne Ausnahmen in einer regulären Chomsky-Grammatik darstellen. Viele Rundfunkräte beschließen für das Radio eine feste Quote von 80% im Programm mit Synthipop a la Depeche Mode und in speziellen Nostalgiesendungen dürfen Amiga-Modfiles und SID-Tunes gespielt werden. Das Fernsehen erlebt eine unerwarteten Aufschwung an Attraktivität durch (werbe)freie Science-Fiction-, Phantasie- und 24 Stunden Pornokanäle. Der alternative Turingpreis wird an Kunst- und Medienschaffende vergeben, denen es gelingt, Geeks emotional anzusprechen. Wer Software in halbspezifizierter Form in Auftrag gibt oder über den Sinn einer in Auftrag gegebenen Software erst nach deren Fertigstellung nachdenkt, wird mit einer Sisyphusarbeit nicht unter 2 Jahren bestraft. Um einen Ausgleich der Interessen zwischen Informatikern, Programmierern und Systemadministratoren macht sich die Gruppe der anonymen Administratoren verdient. Splittergruppen wie Webdesigner, Netzwerk- und Datenbankadministratoren erhalten Hilfsangebote zur vollwertigen Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Microsoft Windows wird als Berufskrankheit anerkannt und den armen Betroffenen eine großzügige Rente ausbezahlt. Der Datenschutz wird sich mit Codern an der Macht von ganz von alleine ergeben. Die wichtigsten Daten sind optimal vor Zugriffen geschützt, in dem sie auf nicht beschrifteten DVDs irgendwo zwischen leeren Pizzaschachteln auf dem Schreibtisch unidentifizierbar bleiben. Das Überwachungsinteresse von Geeks beschränkt sich auf die hübsche Kollegin vom Empfang oder auf die attraktive Nachbarin. Damit dürften sich die Persönlichkeitsrechte einer Vielzahl von Menschen deutlich besser geschützt darstellen, als beim heute üblichen Verfassungsdumping. keychain of a crazyperson Wer bezahlt, schafft an. Dementsprechend richtet sich eBay nach seinen bezahlenden Kunden, den Auktionsanbietern. Wenn da ein paar schwarze Schafe darunter sind, ist das auch nicht so schlimm. Andererseits kann eBay auch nicht einfach mal jedem Vorwurf und Verdacht adhoc nachgeben. Es hat schließlich nicht jeder einen Salomon eingebaut. eBay ist nur ein weiteres privates Unternehmen, das nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten agiert und bei der Orientierung am Gemeinsinn nur unter gehen würde. Wirtschaftlich agiert Flickr mit seinem Zwangsjugendschutz-Portal für Deutschland. Das ist nur dämlich und nicht wirklich Zensur. Auf richtige Zensur reagiert das Internet durch technische Mittel. Der aufgeregte Proteststurm dient nur als ein Ventil für verklemmte Emotionen. Wer wirklich etwas bewegen will, protestiert mit seiner Währung. Die Währung im Web 2.0 ist Aufmerksamkeit. Dann ist Protest aber Aufmerksamkeitsentzug und nicht noch mehr Aufmerksamkeit durch, zugegeben kreative Bilder ausgerechnet auf der Plattform selber. Ähnliche unbemerkt wie der immer noch andauernde Streik bei der Telekom ist bei mir am Dienstag auf der Aufruf verhallt, 24 Stunden lang auf Google zu verzichten. Bei dem ganzen AdSense-Geblinke und YouTube-Geruckel überall, dürfte das sowieso nur möglich sein, wenn man den Tag über im Bett verbringt. Selbst in meinem Bett benutze ich oft das Mobiltelefon und finde ich mich schnell auf Googles wmlproxy oder dem mobilen RSS-Feedreader wieder. Eine Welt ohne Google? Dafür müsste ich mir zuerst wieder eine Freundin zulegen. ( ( (( rrring )) ) ) Bei dem Begriff privat genutztes Firmen-Laptop klingeln bei mir alle Alarmglocken. Ein netzwerkfähiges mobiles Gerät, dass sich zeitweise mal hinter und mal vor der firmeneigenen Firewall befindet, ist der datenschutztechnische GAU an sich. Einem DAK (dümmste anzunehmende Kollege) traue ich nicht zu, genügend Gespür für dieses Scheunentor mitzubringen und so einer klickt auch unbekümmert die Firma in den Ruin. Konsequent wäre es, DAKs gar nicht erst einzustellen. Bei der verbreiteten Vetternwirtschaft ist das illusorisch. Also bleibt für den IT-Chef nur, der Spielverderber zu sein und für alle Hierarchiestufen über ihm, den Prügelknaben zu spielen, wenn es geknallt hat. Schön, wenn ein Problem dadurch gelöst wird, einen Schuldigen zu identifizieren. Suns Jonathan Schwartz sucht einen neuen Saufkumpanen und ist ausgerechnet bei Linus Torvalds fündig geworden. Kooperation ist ja eine feine Sache, vor allem dann wenn kommerzielle Unternehmungen Forschung- und Entwicklungsaufgaben direkt an freiwillige Helfer outsourcen können. Solche Entscheidungen werden in der Open Source Community gewöhnlich nicht vom Kopf durch die Hierarchie propagiert, sondern durch die Macht des Faktischen. Soll die Integration von Slowlaris durch Linus persönlich befohlen und von tausenden Helfern umgesetzt werden? Andersherum wird ein Schuh daraus: Sollte Sun attraktive Komponenten anbieten die sich zur Integration in Linux eigenen, findet sich in der Welt der Freiwilligen auch jemand, der das umsetzt. Frei - nicht wie in kostenlos. So wie in freier Meinung und auch in freier Liebe. Ende Juni geht ein Container um die Welt und in Zürich startet die Jazoon Java Entwicklerkonferenz. Frau Merkel wird die Planung einer möglichen Umsetzung der demokratischen EU-Verfassung in 50 Jahren als entscheidenden Erfolg ihrer Präsidentschaft verkaufen. Bis in acht Tagen wieder, Gruß Sven +YiGG Die Woche 24/2007 wurde zu 93 Prozent mit Open Source Software erstellt und ist frei von Konservierungsstoffen. Mein Dank für die Zusammenstellung geht diese Woche an hu8, 413x, Doener, Deep-Thought, Matyy, pcm, tanglang, nimrod, hakaider, Biker, plik, thereal, bn`, nxxm, rootkid, SilAs und das YiGG-Team Links: Albaner rippt Präsident George Bush ab Bist du schon ein Alkoholiker? Sarkozy besoffen in Heiligendamm Zwei gegen Alle Steinmeier giftet gegen «unwürdigen» Lantos Musikindustrie erfreut über Vorratsdatenspeicherung Druck auf de Maizière nimmt zu Zur Politikverdrossenheit in Deutschland 20 Jahre UNIX-Mailboxsystem SDF Informatik-Studenten können Wahlcomputer manipulieren Schei? Encoding - das IMHO ultimative Codershirt Zu heiß für jede Form von Leben: Treibhauseffekt macht Super-Erde unbewohnbar Ein Anruf bei ...: Der Vater des Videospiels Ein pädagogisches Armutszeugnis? Jobs bläst zur Windows-Safari Apples Safari: Windows-Version wird zum Fiasko Font smoothing, anti-aliasing, and sub-pixel rendering Pro-Linux: Linux bald nur noch mit eingebauter Microsoft-Lizenz? RFID-Pässe in Sekunden geknackt Arte-Themenabend: Überwachungsstaat Sicherheitshysterie und Angstpolitik keychain of a crazyperson eBay löschte Negativ-Bewertungen bei Betrügern eBay nimmt seine gesamte AdWords-Werbung aus Google raus und ruiniert Google s Aktienkurs Google beschwert sich beim US-Justizministerium über Windows Vista US-Rechenzentren rüsten auf 220 Volt um Olympia 2008: Kinderarbeit abolut feindselig für die Privatsphäre eingestuft... Irgendwas ist ja immer: Flickr Alternativen Flache Frauen, obszön Dienstag: 24 Stunden ohne Google ( ( (( rrring )) ) ) Daten von Pfizer-Mitarbeitern kopiert SUN s CEO Jonathan Schwartz invites Linus Torvalds for dinner Linus Torvalds nimmt Einladung von Sun-Chef Jonathan Schwarz an Update: OpenOffice.org 2.2.1 veröffentlicht Microsoft stellt Linux-Entwickler ein Nokias Wibree wird zur Bluetooth-Spezifikation LiPS veröffentlicht Spezifikationen für Linux-Telefone ZFS - Ein Dateisystem für Mac OS X? Monica Bellucci: Jede Frau will einmal eine Prostituierte spielen Linux4Afrika: Ubuntu-PCs für Tansania und Mozambique Jazoon Merkel fordert Kompromissbereitschaft bei EU-Verfassung
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Die Woche 16/2007
from Sven April 20, 2007
Zunächst die Zusammenfassung für die Woche 15/2007: Frühling, Hoch Peggy, 27 Grad, Sonnenbrille; einen kalten Eiskaffee im Lehnstuhl auf der sonnigen Promenade genießen. Vorbei schwingen wohl geformte Hintern in kurzen Sommerkleidchen getragen von gleichschenkligen Schönheiten so weit die Phantasie reicht. Endlich! Der Stiefel ist tot, es lebe die neue Beinfreiheit. Über die Brille hinweg Komplimente mit einem verspielten Blick begleitet von einem schüchternen Lächeln verschicken. Manchmal ernte ich dafür eine so eine bezaubernde Reaktion, dass ich mich besser wieder darauf konzentriere, weiter verlegen am Strohhalm zu nuckeln. In der Grünanlage am Saalestrand präsentieren hübsche Radlerinnen ihre reichen Auslagen auf eine sehr entgegenkommende Weise und der Duft von trocknendem Gras tut ein Übriges, sein blaues Band wieder aufgerichtet durch die Lenden flattern zu lassen. Es gibt deutlich entspanntere Möglichkeiten Emotionen und Gefühle zu wecken, Instinkte und Triebe zu bedienen, als den x-ten Aufguss der kaputten Welt. Aber in der Woche 16/2007 wurde es dann leider wieder kühler, z.B. mit dem großen Kehraus bei rechtsstaatlichen Prinzipien. Überall seltsame Völkchen. Korruption ist nur die Konsequenz von Intransparenz. Akzeptanz erreicht man durch Gewöhnung. Ein Internet-Neustart macht die Kommunikation mit einem Schlag viel sicherer. Optimiert wird, was einfach ist. Noch Fragen? Dann geht es jetzt in die Details. Die Dummheitsvermutung erfordert, dass ein durchschnittlicher Innenminister bis zum rechtskräftigen Beweis des Gegenteils als merkbefreiter Idiot an einem schlechten Tag gilt und so behandelt wird. Beispiele für diese Form der Narrenfreiheit gibt es genug: Schäuble, Schünemann, Beckstein und so weiter. Ich bin allerdings dafür die Dummheitsvermutung abzuschaffen. Dafür, diese Aktionen nicht mehr als fahrlässig naiv oder eben einfach nur extrem dämlich zu betrachten, sondern als den vorsätzlichen Versuch, die Rechtsordnung zu einer Hure der Regierung und ihres Apperates zu machen. Wortwörtlich wie es Frau Zypris beim Thema Vorratsdatenspeicherung sagte: Wie bauen die Bürgerrechte aus. Ausbauen, raus mit dem angestaubten Kram von gestern! Hallo liebe Parlamente, wo bleibt eure Kontrollfunktion? Innenminister und damit Teil der Exekutive sprechen offen davon, dass man Gesetze einfach so ändern kann, wenn sie nicht passen. War das nicht mal der verantwortliche Job der Legislative? Wieso muss eigentlich jeder bekloppte Hirnfurz, den die Regierung als Exekutive gerne hätte, vom Bundestag blind durchgewinkt werden? Ach ich erinnere mich: Regierungsfraktion, Fraktionszwang und so - steht offenbar alles genau so in der Verfassung. Gewaltenteilung anscheinend nicht. Wir haben über 600 Köpfe da im Parlament sitzen und wenn es drauf ankommt, verhalten die 600 sich wie ganze Sechs. Ich wünschte mir, dass sich eine Mehrheit von den restlichen 594 zur Abwechslung mal schützend vor die Verfassung stellt und mit erhobener Hand zu einem verfassungsfeindlichen Regierungsvorschlag sagt: Du - kommst hier nicht rein! Aber voraussichtlich wird es leider wieder ein Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! zur Vorratsdatenspeicherung. Nein! Nein! Nein! Nein Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Es wird auch nicht helfen, der deutschen Regierung Bücher vom Briten Eric Arthur Blair zu schicken. Das man dort des Lesens nicht mächtig ist, sieht man regelmäßig daran, wenn sich das regierende Staatsorgan wahlweise vom Bundespräsidenten oder Bundesverfassungsgericht aus dem Grundgesetz vorlesen lässt. Eine lehrreiche Gute-Nacht-Geschichte für den kleinen Scheisser, aber wie peinlich ist es eigentlich als erwachsene Menschen attestiert zu bekommen, dass man nicht selbstständig arbeiten kann und ständig Aufsicht und sorgfältige Ergebniskontrolle benötigt? Wir bringen Euch Frieden Was den traurigen Amoklauf auf dem Gelände der Universität von Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia und der sich willkürlich daraus entwickelnden Killerspieldiskussion angeht, möchte ich auf den Kollegen Oliver Lysiak vom Batzcast verweisen. Schade dass der sich nicht mit dem Kruzifixproblem der bayrischen Bärentöter auseinander gesetzt hat. In Wirklichkeit wurde die Verbannung der nicht normgerechten Kreuze aus den Schulen von Miesbach durch unterwanderte Schwaben voran getrieben. Meine Landsleute geben damit den Bayern die Kennzeichnung seltsames Völkchen im Süden Deutschlands wieder zurück, die letzte Woche noch an Günther Öttinger zusammen mit einem braunen G schmäckle hängen geblieben war. Auf gute Kontakte nach oben ;-) Ich träume von einer Welt, in der ich meine Eintragung in der Anti-Terror-Datei durch einen Anruf beim BKA genau so unbürokratisch löschen lassen kann, wie Videos auf YouTube. Einfacher dürfte es sein, meinen aufdringlichen Nachbarn dort reinzubekommen. Also in YouTube. Doch nicht etwa in die Datei, die Datei die immer Recht hat - (c) Hal Faber. Da muss man extrem aufpassen, was man schreibt und Quellen nennen, sonst landet es am Ende noch unter dem Pseudonym Susanne Schild in einer Zeitung des multilokalen WAZ-Verlages. Das wiederholte Scheitern der elektronischen Gesundheitskarte sehe ich genauso mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen könnte man die längst überfällige Formalisierung im Gesundheitswesen auch transparenzfördern und damit Korruptionsbekämpfung nennen. Zum anderen weiß ich, welchem Wildwuchs an vielseitigen Auskunfsbegehren die gesamten Gesundheitsdaten bereits heute schon ausgesetzt sind. Statistiken, die landesweit gerade mal einen oder zwei Fälle ausweisen, kann man kaum noch guten Gewissens als anonym bezeichnen. Im Gesundheitsbereich gibt es Verbote, die ich unterstütze, wobei ich nie damit gerechnet hätte, dass man so etwas gesetzlich verbieten muss. Wie man mit Gesetzen Abmahnanwälten in die Hände spielt, sieht man am Telemediengesetz vom 1. März welches diese Woche in Kraft getreten wurde. Das ist typischer Fall von Scheissgesetz, dass mit schwammigen Formulierungen mehr Unsicherheit schafft als es nutzt. Im Internet geht es manchmal zu, wie in einer schlechten Beziehung, in der man alle drei Wochen im gegenseitigen Einvernehmen nochmal ganz von vorne anfängt. Den sauberen Schnitt braucht es m.E. eigentlich nicht. Jeden Tag werden Dienste wie Second Life, Twitter oder StudiVZ erfunden, um die Idioten zu beschäftigen und abzulenken. Für die werden Blog-Kommentarfelder, Foren und YiGG auch irgendwann mal wieder zu langweilig, dann wandern sie von alleine wieder ab. Oh bitte, bitte, liebe Aufsichtsbehörden. Bitte streut doch etwas Sand ins Getriebe der viel zu gut geölten Marketingmaschine Google nach dem Kauf von Double-Klick. Mit freundlichen Grüßen, Eure größten Fans aus Redmond. Naja, vielleicht tut der Datenkrake etwas Gegenwind ganz gut. Schließlich sind es doch die Guten. Es könnte sich als lohnend heraus stellen, ein Blick auf die Sicherheit von solchen Online-Multiplayer-Spielen wie World of Warcraft zu werfen. Wenn für eine Hand voll Gummipunkte inzwischen sogar echter Kontaktsport mit der Clanschlampe in Aussicht gestellt wird. Mit den alten Tricks kommt man immer wieder durch, da jedes Jahr eine neue Generation von Menschen die selben Fehler wieder macht. Noch ein neuer Prozess-Scheduler kommt mir vor, wie die fünfhundertste theoretisch optimale Lösung für ein Problem, dass nur wegen der unzulänglichen praktischen Implementierung noch von Interesse ist. Riecht irgendwie nach überoptimiert, wenn ein einfacher Prozess, durch eine komplizierte und fehleranfällig Programmierung ersetzt wird. Und für was - für den Sprung von O(n) auf einen oberflächlich konstanten Aufwand, der in Wirklichkeit nur ein besser versteckter O(n) ist? K.i.s.s is sexy. Anfang Mai erwarten wir in Amsterdam die ApacheCon Europa. In Köln findet ein Informationsabend zur Nachwuchsförderung des dortigen CCC an. Daneben werde ich mal in die Ergebnisse des Open Music Contest rein hören. Bis in acht Tagen wieder, Gruß Sven +YiGG Die Woche 16/2007 wurde zu 93.5 Prozent mit Open Source Software erstellt und ist frei von Konservierungsstoffen. Mein Dank für die Zusammenstellung geht diese Woche an terreptik, 413x, Deep-Thought, Usul, Biker, logic7, Doener, Matyy, thereal, nxxm, Raffa, tanglang, angelo1x1, volker, pcm, hu8, nimrod, Zaphod, the_bear, hakaider, jan, gnokii, gundalf und das YiGG-Team Bayrischer Rundfunk zynisch: Deutschland, deine Datenspeicher Staatszugriff auf digitale Passfotos Ein monströses Vorhaben Ansicht eines Politikers zur Balance zwischen Freiheit, Sicherheit und Verfassung Zypries erklärt Vorratsdatenspeicherung: Wir bauen die Bürgerrechte aus Tagesschau peinlich: Umfrage zur Inneren Sicherheit manipuliert Schäubles Gefahrenabwehr greift Über 1000 Demonstranten protestierten gegen den Überwachungsstaat Zypries erteilt Online-Razzien eine Absage 1984 - für ein besseres Deutschland Schnüffelblog: BVerfGE 27, 1 - speziell für Dr. iur. Schäuble Wilhelm Busch: Der makabre Urvater des Comics Wir bringen Euch Frieden Mindestens 20 Tote bei Amoklauf an US-Universität Offener Brief an Mathias Döpfner - Der Spiegelfechter Nach langer Pause: Batzcast zur Woche vom 23.04 Kruzifix noch amal. Auf gute Kontakte nach oben ;-) Teenager-Scherz: 15-Jähriger gibt Youtube Löschbefehl Katzencontent im Web 2.0 Niedliches, professionelles: Was war, was wird WAZ-Redakteurin schreibt bei Blogger ab! Die Gesundheitskarte macht die Maut Korruption im deutschen Gesundheitswesen Überwachung: North Dakota verbietet RFID-Implantate Neue Regeln für Telemedien in Kraft Uni Potsdam: RFID im Studentenausweis Gericht bestägt Haftung des Admin-C Brauchen wir einen kompletten Neustart des Internets? Neues Wiki über freie Software Schneller Pentest von phpBB3 beta 5 und 6 Google s Übernahme von DoubleClick: Eine Analyse Google wird zum Grosskonzern - und was sich daraus lernen lässt Neue Funktion entfernt Inhalte aus Googles Such-Index RPC-Wurm nutzt offenes Sicherheitsloch im Windows Server aus Spielerin bot Liebesdienste gegen Gold Update für Webserver Lighttpd beseitigt DoS-Schwachstellen Sebastian Krahmer: RELRO & ASLR & NX umgangen Neuer Linux-Scheduler vorgestellt OLPC Live-CDs Ubuntu 7.04 (Feisty Fawn) verfügbar ApacheCon Europa 1. bis 4. Mai 2007 in Amsterdam Jugendprojekt U23 Dritter Open Music Contest: Releaseparty am 20. April in Marburg
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Die Woche 13/2007
from Sven April 01, 2007
Die Woche im Schnelldurchlauf: Korruption ist eine scheinheilige Hydra. Wenn Privilegien zur Selbstverständlichkeit werden. Die Legende vom letzten Whitehat-SEO. Wo der Staat bestimmt, ist Vernunft abzuschalten. Neues im Kampf gegen den Konsumenten. Bestandsschutz ist was für Weicheier. Was bleibt? Und die Kriegshetzer laufen sich warm. Noch Fragen? Dann geht es jetzt in die Details. Machen wir uns doch beim Thema Überwachung nichts vor: Politiker und hohe Beamte wissen selbst zu gut, wie wichtig Diskretion, Datenschutz und Privatsphäre sind. Aber halt nur für sie persönlich. Wer einmal im Rahmen eines gesetzlich geregelten Versorgungsauftrages einen Auszug aus dem Einwohnermeldeamt brauchte, dem ist bewusst, dass dort die Anschriften der Führungselite und deren Familien nicht mit drin sind. Obwohl ich Datenschutzvereinbarungen und Verträge unterzeichnet habe und juristisch belangbar bin für einen Verstoß. Oder glaubt wirklich noch jemand, dass diese scheinheilige Klientel sich an die selben Regeln oder z.B. Reiserepressionen halten muss, wie wir aus dem Fußvolk? Wenn von den oberen Zehntausend jemand die Verantwortung übernimmt, hat das keinerlei Konsequenzen. So sieht es aus im demokratischen Staat, der marktorientierten Wirtschaft und in der sozialen Gesellschaft. Und das obwohl jede Gemeinschaft auf gegenseitiges Vertrauen angewiesen ist. Der Vergleich zwischen Damals und Heute ...Anstaltsleiter Don Schächter möchte sein staatlich gehegtes Biotop im Fernsehen auf das Internet ausweiten. Das ist nur der erste Schritt. Zum 1. April fordert Schächter dann, den Abdruck des Fernseh-Programmes auf der Vorderseite jeder Tageszeitung. Danach sind alle Magazine dran und schließlich die Bücher. Da es die wohlig-warm beschützen öffentlichen rechtlichen Rundfunk nichts kosten darf, ist auch unerheblich wer davon betroffen ist. Es ist einfacher alle zu sagen, als sich vorher schon Gedanken über die Konsequenzen seiner Forderungen zu machen. Hier fehlt dem armen Mann leider das Feedback. Aber vielleicht darf der auch nur aufsagen, was ihm seine Mitarbeiter aufschreiben. Es ist sehr nobel von Herrn Ziercke, dass er sich demonstrativ vor seine Mitarbeiter stellt und die dümmsten anzunehmenden Terroristen in Sicherheit wiegt. Hätte er geschwiegen, dann hätten ihn alle für einen Philosophen gehalten. Aber so, steht sein Bild nun in der Wikipedia. Direkt im Eintrag unter dem Begriff Inkompetenz. Ob die Wahrheit subjektiv ist oder ob es mehrere gibt, spielt keine Rolle. Wahrheit ist eh nur was für Machtlose. Unsere Despoten entscheiden anhand von Vorwänden auch frei von Fachkenntnis und Faktenlage. We are the *BSDsIch mag mich selber nicht leiden, wenn ich gezwungen bin, jemanden zu hassen. Daher ist die Eingangsschwelle recht hoch, um bei mir Hass zu erzeugen. Für Schmarotzer und Betrüger habe ich generell keine Emotionen übrig. Gerne auch mal einen YiGG, aber nur weil es unerheblich ist, wer eine hilfreiche oder informative Nachricht eingereicht hat. Doch es schadet sicherlich nicht, gerade diese traurigen Gestalten, die zwar sozial predigen, sich aber von berufswegen asozial an der Gemeinschaft vergehen müssen, auf ihre Stellung ganz hinten in der Nahrungskette hinzuweisen, zumindest ab und zu. Ignoranz geht dank konsequenter Anwendung technisch toter Rennen einfacher. Zu viel Aufmerksamkeit für das Gesocks schafft nur neue Begehrlichkeiten. Abgesehen davon ist Aufmerksamkeit eine durch Lebenszeit begrenzte Ressource. Lebenszeit hat nur die Jugend zu verschwenden, die denkt, das Leben gehe nie zu Ende. Mit Mitte 30 sieht das schon etwas anders aus und Prioritäten fangen an, ihr Sexappeal auszustrahlen. Süßes oder Feuerlöscher? Deshalb also macht Oracle in letzter Zeit so penetrantes Marketing. Da kommen so aufdringliche Mahnungen zur Migration bei uns rein, dass die Masche inzwischen sogar einem überzeugten OraDBA peinlich ist. Oracle braucht sich aber keine Sorgen zu machen. Deren Lobby-Arbeit zahlt sich langfristig aus und die bisher größte staatlich verordnete aber privat finanzierte Subventionierung für den IT-Sektor ist schon auf dem Weg. Die üblichen Verdächtigen von Deutscher Telekom über Siemens bis hin zu MediSign finden vor lauter Vorfreude schon nicht mehr in den Schlaf. Von MediSign habe ich übrigens eine Signaturkarte erhalten. Zum Ausprobieren. Die sind sehr überzeugt von ihrer Technik. Man kann die entsprechende Rechnung für die Karte und das Lesegerät nur dann abholen, wenn man die Karte im Einsatz hat. Schade nur, dass der entsprechende Kartenleser so sehr mit der Zertifikatsverwaltung eines Betriebssystemplacebos aus Redmond verzahnt ist, dass ich das Ding unter Linux bisher nicht zum Laufen gebracht habe. An den Einsatz in unserem Produktionssystem ist so auf keinen Fall zu denken. Vermutlich liegt das entsprechende Gesetz, welches so einen Quark verpflichtend vorschreibt aber bereits in der Schublade. Bisher ist jede graphische Benutzeroberfläche daran gescheitert, dass sich der Macher nicht selbst zurückhalten konnte, all das Gelernte auch am lebenden Kunden auszuprobieren. Selbst der gvim, in den ich hier den Text tippe hat eine Menüleiste und bis gerade eben auch noch eine Toolbar. Es soll sogar Terminalemulatoren geben, die eine Menüleiste brauchen. Kommt sich der Entwickler nicht lächerlich vor, wenn er so etwas Groteskes programmiert? Das selbe Phänomen beobachtet man schon eine Weile im Web. Der eigentliche Inhalt ist zur Unkenntlichkeit verkümmert vor lauter Navigation, optischen Spielereien, Overhead, Werbung und Gier nach Klicks. Warum hat das schlichte Suchformular von Google soviel Erfolg? Wieso lese ich gerne in Fefes Blog? Wieso schafft es Aldi seit über 30 Jahren Woche für Woche mit der selben einseitigen Printanzeige erfolgreich Saft aus dem Karton zu verkaufen? Überall wo mir Marketing so etwas obskures wie eine Marke in den Kopf zu hämmern versucht, gehe ich nicht mehr gerne und oft bald gar nicht mehr hin. Das LCD von Acer hier wird mein letztes von der Firma sein, weil ich beim Anschalten immer erst 5 Sekunden lang deren beklopptes Logo ansehen muss. Hängen bleibt Tag für Tag: Acer nervt, egal wie gut das Produkt ansonsten sein mag. Vermutlich habe ich meine Garantie auf das LCD sowieso schon lange verloren, da ich X11 drauf laufen habe. Wieso ist noch niemand auf die geniale Idee gekommen Lebensmittel wie Luft und Wasser zu patentieren? Kaufen Sie jetzt unser Wasser, mit weniger gefährlichem Dihydrogen-Monoxid und die Luft nur mit ausgewählten Dioxiden aus der Hauptstadt. Mozart, Bach und Goethe könnten sich heute vor Patentklagen nicht retten. Die haben sicherlich auch viel abgeschrieben, dennoch gelang es Ihnen, Produkte ihrer Zeit, darüber hinaus zu retten. Welche Produkte werden einmal unsere Zeit überdauern? Wir sind dann nur ein ratloses Schulterzucken eines zukünftigen Geschichtslehrers auf die Fragen seiner Schüler, wieso die Leute zu Anfang des 21. Jahrhunderts die letzten natürlichen Ressourcen der Erde ausgebeutet, riesige Abfallhalden produziert und so eine obszöne Verschiebung des Gleichgewichtes zwischen Arm und Reich hingenommen haben? Da ist man doch gleich besonders stolz darauf, im Jetzt und Hier zu leben. Dabei haben wir den Monat der Feinseligkeit eigentlich schon fast überwunden, aber das Klima bringt offenbar sogar den Kriegsgott Mars durcheinander. Ausgerechnet am höchsten christlichen Feiertag und meinem ganz persönlichen Ehrentag soll der Flächenbrand im mittleren Osten beginnen. Wer an zeitlich beschränkte Angriffe glaubt, hat vermutlich den Beginn von staatlich organisiertem Mord und Todschlag noch nie miterlebt. Kriege zu beenden dauert erheblich länger, als welche zu beginnen. Frohe Ostermärsche! Bis irgendwann wieder, Gruß Sven +YiGG Die Woche 13/2007 wurde zu 96.5 Prozent mit Open Source Software erstellt und ist frei von Konservierungsstoffen. Mein Dank für die Zusammenstellung geht diese Woche an 413x, Usul, terreptik, thereal, pcm, Doener, Biker, Deep-Thought, tanglang, volker, Zaphod, jan, angelo1x1, gnokii, ralf001, gundalf, hakaider und das YiGG-Team Links: Neue Zeitschrift: Meine Vorratsdatenspeicherung Ab ins Irrenhaus: Die Heimatschützer erhalten ein Heim Alltag Überwachung als schicke Komplettdatei Die Sprengstoff-Lüge 1984 Comic nun auf deutsch verfügbar Schily springt ins Kurnaz-Messer für die Regierung... Polizei und Geheimdienste vernetzt. Schäuble startet Anti-Terror-Datei Siemens-Manager bleibt weiter in Haft Strommafia bekommt den Hals nicht voll: E.on-Chef kündigt erheblichen Strom Im Namen der Terrorabwehr: Kein Hotdog für Hussein Der Vergleich zwischen Damals und Heute ... ERRS: Don Schächter - Special Internet: Vom ZDF besetzte Zone Wikipedia: Aprilscherz Ursprünge Mitschrift: Der BKA-Chef Ziercke live zur Online-Durchsuchung Online-Durchsuchung: BKA-Chef Ziercke spricht Klartext 11.09.2001 Beweise auf den Tisch ( World Trade Center ) 9/11 Ich bin ein ... GNU Platter SEO-Hass auf Digg: SEO hassen und dennoch diggen Tron in Gefahr: Filmverbrennung 2.0 beta ? 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Die Woche 11/2007
from Sven March 18, 2007
Zunächst die Woche im Steno: Hakenkreuze sind durchgestrichen wieder erlaubt. Miles Ignotus hat Bedenken zum deutschen Afganistaneinsatz und vom Thema Krieg gibt es gleich noch einen Nachschlag. Beckstein ermutigt Denunzianten. Wächter sind überwachbar. Der Siegeszug von FOSS in den öffentlichen Verwaltungen geht ungebremst weiter. Debian bleibt weiterhin historisch und klerikal wertvoll. Xeyes wurden nach First Life portiert. Die glibc steht sich in der nebenläufigen Speicherverwaltung selbst im Weg. Eine eigentümliche Interpretation von Sicherheitslücke macht bei OpenBSD mehr kaputt als sie nutzt. StudiVZ pupst jetzt auch juristisch. Social führt mit sozial ins Deutsche übersetzt zu Missverständnissen und dank Jugendschutz geht es Volldampf voraus in die Prohibition. Noch Fragen? Dann gehen wir jetzt in die Details. BGH: Anti-Nazi-Symbole sind nicht strafbarMit Rüstung und Krieg kann man eine Menge Geld verdienen. Krieg bringt den medizinischen Fortschritt voran und ist unheimlich sozial, löst er doch das Arbeitslosenproblem biologisch und schafft gleichzeitig neue Arbeit. Dafür nehme ich auch das kollateralschadenbedingte Frühableben meines Nachbarn in Kauf und verzichte gerne auf die Gesellschaft seiner Kinder. Schließlich muss dessen Witwe in Spe auch getröstet werden. Krieg bringt die leistungsfernen Flachpfeiffen und egoistischen Wixxer weltweit in eine einzigartige Win-Win-Situation. Kein Wunder, dass er so viele Anhänger hat und deshalb steht man mit moralischen oder gar rationalen Argumenten zwar auf friedensbewegtem aber leider verlorenem Posten. Ich frage mich nur, wieso Krieg so einen schlechten Ruf hat und ihn seine Verfechter mit Euphemismen wie Aufklärungsmission oder Millitäreinsatz verniedlichen müssen. Günther Beckstein, seines Zeichens Innenminister von Bayern und eigentlich der einzige Grund, wieso Stoiber seinen Job doch noch länger behalten sollte. Naja, eben dieser Beckstein ermutigt nun offen zum Denunziantentum und wirft damit die Frage auf, wer solches Blockwartverhalten kontrollieren soll: Wer, außer den Wächtern selbst, wacht über die Wächter? Wie es aussieht arbeiten die Regierung, diverse Behörden und sogar der Verfassungsschutz doch für mich. Insofern ist das nicht anders als bei allen anderen Jobs die man nicht selber machen will: Der Auftraggeber kontrolliert selbstverständlich die Leistungserbringung. Wer sonst? Insofern ist meine Antwort auf die gestellte Frage Wer wacht über die Wächter? geradezu | |