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LH Pröll - Landtagswahlen am 09.März 2008LH Pröll - Landtagswahlen am 09.März 2008
from recent posts - blip.tv (beta)
January 08, 2008

Pr ll: Kurzer Wahlkampf, damit Arbeit weitergeht!Landeshauptmann Dr. Erwin Pr ll gab im Zuge der Klausur der VP-Regierungsmannschaft in Poysdorf im Weinviertel den 9. M rz 2008 als Termin f r die kommende Landtagswahl bekannt.Maximal dreiw chiger Wahlkampf Pr ll wiederholte, dass er f r einen "maximal dreiw chigen Wahlkampf" eintrete. Au erdem verwies er noch einmal auf den Grundsatz, dass Wahlkampf in Schulferienzeiten und zu religi sen Feiertagen (Ostern) "nichts verloren" habe. Somit w re erst wieder ein Termin "gegen Ende April" in Frage gekommen, was drei Monate Wahlkampf bedeutet h tte, was "unzumutbar" w re.Jede Stunde f r Arbeit nutzen "Nieder sterreich befindet sich in einer unglaublichen Dynamik und diese dynamische Entwicklung darf nicht durch einen allzu langen Wahlkampf unterbrochen werden", sagte Pr ll. Dar ber hinaus m sse sich Nieder sterreich heute nicht nur gegen ber nationaler, sondern auch gegen ber internationaler Konkurrenz behaupten. Pr ll: "Jeder Tag und jede Stunde muss f r die Arbeit in und f r Nieder sterreich genutzt werden." Au erdem habe sich die nieder sterreichische Bev lkerung in den letzten f nf Jahren ein genaues Bild machen k nnen, was in Nieder sterreich gearbeitet und was im Land geleistet wurde. Er gehe davon aus, dass der Wahltermin am Dienstag in der Landesregierung einstimmig beschlossen werde, so Pr ll. Dies auch deshalb, weil SP-Landeschefin LHStv. Heidemaria Onodi ber die Beratungen der Volkspartei informiert sei.
Heaven or Hell - reloadedHeaven or Hell - reloaded
from YouTube :: Tag // tag
October 16, 2007

Die Schweiz hat die Wahl -- Vergangenheit oder Zukunft Im laufenden Nationalratswahlkampf wird das Internet mit einer Flut von Parteipropagandafilmen überschwemmt. Die extreme Rechte glänzt dabei mit unerträglichem Pathos, z.Bsp. im Film „Himmel und Hölle" der SVP. Drei Tage vor dem entscheidenden Tag weitet die Juso Graubünden ihre Wahlkampfzone aus. In einem Kurzfilm wird der... Author: JungsozialistInnen Keywords: Himmel Hölle SVP JUSO Graubünden Politik Wahlen Rassismus Rechtsextremismus Blocher Maurer Mörgeli Added: October 16, 2007
Sonntag, 9. September 2007Sonntag, 9. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
September 09, 2007

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. SYDNEY: Die Staats- und Regierungschefs des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums, APEC, haben mit Nachdruck Fortschritte bei den Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels angemahnt. In der Abschlusserklärung zu ihrem Gipfeltreffen im australischen Sydney bekräftigten sie ihre Unterstützung für die in Genf auf der Stelle tretenden Gespräche der Welthandels-Organisation. Als die beiden wichtigsten Themenbereiche nennen die 21 Staaten die Landwirtschaft und die Industriegüter. Am Samstag hatte die APEC in einer Stellungnahme zum Klimawandel nicht bindende Beschlüsse zur Wiederaufforstung der Wälder und zur Verbesserung der Energie-Effizienz gefasst. RANGUN: Die Militärführung in Birma will hart gegen Demonstranten vorgehen. In von ihr kontrollierten Zeitungen erschien an diesem Sonntag ein entsprechender ganzseitiger Artikel, in dem so genannte subversive Gruppen für die massiven Proteste gegen die jüngsten Preiserhöhungen bei Gas und Benzin verantwortlich gemacht werden. Der Staat werde gegen die Dissidenten vorgehen. Dazu zählen Mitglieder der so genannten 88er Studenten-Generation sowie die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Der Hilfsverband für politische Gefangene in Birma meldet derweil, dass wegen der jüngsten Proteste buddhistischer Mönche gegen die Junta inzwischen etwa 150 Menschen festgenommen worden seien. ISLAMABAD: Einen Tag vor der beabsichtigten Rückkehr des früheren pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif aus dem Exil haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. An den Flughäfen gilt wegen befürchteter Anschläge die höchste Alarmstufe. Nach offiziell nicht bestätigten Berichten wurden im Vorfeld 2.000 Sharif-Anhänger festgenommen. Sharif, der sieben Jahre im Exil verbrachte, will bei der Präsidentenwahl im Herbst gegen Pakistans Staatschef Pervez Musharraf kandidieren. ALGIER: Der nordafrikanische Zweig des Terrornetzwerks El Kaida hat sich zu den beiden blutigen Selbstmord-Anschlägen in Algerien bekannt. Eine entsprechende Erklärung im Internet veröffentlichte die Organisation 'El Kaida im islamischen Maghreb'. Bei einem Bombenanschlag auf eine Kaserne in der Hafenstadt Dellys waren am Samstag mindestens 30 Menschen getötet worden. Zwei Tage zuvor hatte ein Selbstmord-Attentäter in der Stadt Batna 20 Menschen in den Tod gerissen. KABUL: Ein Großteil der Selbstmord-Attentate in Afghanistan wird nach einer neuen UN-Studie von jungen Afghanen verübt, die in Pakistan angeworben und ausgebildet werden. Motiv der Attentäter sei oftmals Rache für den Tod von Zivilisten bei Militäraktionen gegen die Taliban, heißt es in der in Kabul veröffentlichten Studie. Aus ihr geht auch hervor, dass die Zahl der Selbstmord- Anschläge in Afghanistan in den letzten Jahren rapide zugenommen hat. Während im Jahr 2005 lediglich 17 Attentate verübt wurden, waren es im vergangenen Jahr schon 123. BERLIN: Die drei im Sauerland festgenommenen Terrorverdächtigen sind laut Medienberichten aus Pakistan gesteuert worden und sollten ihre Anschläge noch im September verüben. Darauf habe ihr Ansprechpartner von der Terrororganisation 'Islamische Dschihad-Union' gedrungen, berichten übereinstimmend der Berliner 'Tagesspiegel', 'Die Welt' und das Magazin 'Der Spiegel'. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries lässt nach eigener Aussage derzeit prüfen, ob zum Bombenbau geeignete Chemikalien künftig nur noch gegen Angabe der Personalien an den Käufer abgegeben werden sollen. BERLIN: Kanzlerin Angela Merkel will mit Ministerpräsidenten aus fünf Bundesländern und DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche über die geplanten Umstrukturierungen bei Airbus sprechen. Sie lud sie für den 18. September zu einem Treffen ein. Das Magazin 'Focus' berichtet, dabei solle die deutsche Strategie für das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen festgelegt werden. Airbus will sich von vier Werken in Deutschland trennen, allerdings, so Focus, nicht komplett. Es sollten jeweils 20 Prozent der Anteile behalten werden, um die Zulieferwerke besser kontrollieren zu können. Airbus und der Mutterkonzern EADS, dessen größter deutscher Aktionär DaimlerChrysler ist, stehen vor massiven Umstrukturierungen. Hauptgrund sind Probleme beim Großraumflugzeug A380. RABAT: In Marokko haben die gemäßigten Islamisten den erwarteten Sieg bei der Parlamentswahl verpasst. Wie das Innenministerium in Rabat mitteilte, wurde die islamistische 'Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung' nur zweitstärkste Kraft. Die meisten Stimmen erzielte überraschend die national-konservative 'Istiklal'-Partei. Die großen Wahlverlierer sind die marokkanischen Sozialisten, die von Platz eins auf fünf zurückfielen. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 37 Prozent. GUATEMALA-STADT: Nach einem von politisch motivierten Morden überschatteten Wahlkampf werden heute im mittelamerikanischen Guatemala ein neuer Präsident, ein Parlament und die Bürgermeister gewählt. 16 Parteien haben insgesamt 14 Kandidaten in den Kampf um die Präsidentschaft geschickt. Erwartet wird allerdings ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem ehemalige Direktor des militärischen Geheimdienstes, Oto Pérez Molina, und dem Geschäftsmann Álvaro Colom. Auch Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú kandidiert. Stimmberechtigt sind in Guatemala fast sechs Millionen Menschen. SAN FRANCISCO: Die Hoffnung, den seit knapp einer Woche vermissten amerikanischen Abenteurer Steve Fossett noch lebend zu finden, ist weiter gesunken. Nach Angaben von Einsatzleiterin Cynthia Ryan wurde die Suche in der Wüste des US-Staates Nevada mit 45 Flugzeugen und Hubschraubern mittlerweile auf eine Fläche von 44.000 Quadratkilometer ausgeweitet. Fossett war am Montag zu einem kurzen Rundflug gestartet, um geeignete Pisten für spätere Geschwindigkeitsversuche in der Wüste auszukundschaften. Der flugbegeisterte 63-Jährige hat als Pilot, Segler, Ballonflieger, Rennfahrer und Extremsportler 116 Rekorde aufgestellt. VENEDIG: Der erotische Spionagethriller 'Lust Caution', zu deutsch: 'Gefahr und Begierde' des Regisseurs Ang Lee ist bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem 'Goldenen Löwen' als bester Film ausgezeichnet worden. Der aus Taiwan stammende Oskar-Preisträger wiederholte damit seinen Erfolg von 2005. Der Preis für die beste Regie ging an Brian De Palma für dessen Film 'Redacted', der vom Irak-Krieg handelt. Als beste Schauspielerin wurde Cate Blanchett ausgezeichnet. Hollywoodstar Brad Pitt erhielt den Preis als bester Schauspieler. Mit einem Preis für sein Lebenswerk wurde der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci geehrt. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nur im Nordosten und im Südwesten heiter und meist trocken, sonst viele Wolken und örtlich Regen. Tageshöchstwerte zwischen 14 und 20 Grad.
Montag, 13. August 2007Montag, 13. August 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
August 13, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag KABUL: In Afghanistan haben die radikal-islamischen Taliban angekündigt, zwei weibliche südkoreanische Geiseln noch an diesem Montag freizulassen. Die beiden Frauen würden in wenigen Stunden dem Roten Kreuz übergeben, so ein Taliban-Sprecher am Vormittag. Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, Kontakt mit dem ebenfalls in Afghanistan entführten deutschen Bauingenieur gehabt zu haben. Dieser sei nach eigener Aussage schwer krank. Seine Kidnapper wollten mit der Regierung in Kabul über ein Ende seiner Gefangenschaft verhandeln. Sie seien aber auch bereit, ihn zu töten. Der 62-Jährige wurde am 18. Juli zusammen mit einem zweiten Deutschen in der afghanischen Provinz Wardak verschleppt. Die zweite Geisel wurde laut Obduktionsbericht von den Geiselnehmern erschossen. BERLIN: Das in Magdeburg entdeckte Stasi-Dokument über einen gezielten Schießbefehl auf Frauen und Kinder an der DDR-Grenze sorgt weiter für Diskussionen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke -CDU-, sagte im ZDF, dies sei ein Beleg für einen flächendeckenden Schießbefehl an der DDR-Grenze. Der Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte-Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, forderte die sogenannte Birthler-Behörde auf, die Namen der Stasi-Mitarbeiter mitzuteilen, die auch auf Frauen und Kinder schießen sollten. Nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz dürften Akten über Stasi- Mitarbeiter nicht anonymisiert werden. Dies sei aber in dem jetzt entdeckten Papier der Fall gewesen. Knabe forderte die Stasi-Unterlagen-Behörde auf, nach weiteren Schießbefehlen zu suchen und die Staatsanwaltschaft über Funde zu informieren.FRANKFURT AM MAIN: Im Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführer-Gewerkschaft GDL findet an diesem Montag ein erstes Vermittlungsgespräch statt. Die als Vermittler bestellten CDU-Politiker Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler kommen in Frankfurt mit Bahnchef Hartmut Mehdorn und der GDL-Spitze zusammen. Die Gewerkschaft verlangt einen eigenen Tarifvertrag für Lokführer und Zugbegleiter, was das Unternehmen jedoch ablehnt. Bei ihrer Forderung nach Lohnerhöhungen um 31 Prozent hat die GDL bereits Kompromissbereitschaft signalisiert. MÜNCHEN: In der Korruptionssaffäre bei Siemens sind interne Ermittler nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" auf neue verdächtige Zahlungsströme gestoßen. Insgesamt seien "fragwürdige Zahlungen" von weit mehr als einer Milliarde Euro entdeckt worden, berichtet das Blatt. Zu dem Bericht wollte der Konzern bisher noch keine Stellung nehmen. MÜNCHEN: Der Chef des Bezahlsenders Premiere, Georg Kofler, verlässt überraschend das Unternehmen. Er gehe bereits zum 31. August, teilte Premiere mit. Kofler habe den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Dienstvertrags gebeten, hieß es. Neuer Chef werde Finanzvorstand Michael Börnicke. Kofler begründete den Schritt mit seiner 'persönlichen Lebensplanung'. WASHINGTON: Der Spitzenberater von US-Präsident George W. Bush, Karl Rove, will Ende August zurücktreten. Das kündigte Rove in einem Interview der Zeitung 'Wall Street Journal' an. Rove hatte Bush in seinen beiden Wahlkämpfen beraten und war zuletzt stellvertretender Stabschef im Weißen Haus. Er begründete seinen Schritt mit familiären Gründen. Vor Kurzem war Rove in einer Justizaffäre um die Entlassung von acht Bundesanwälten durch das Justizministerium unter Druck geraten. WARSCHAU: Zwei Tage nach der Ankündigung von Neuwahlen hat Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski je zwei Minister seiner bisherigen Koalitionspartner entlassen und durch Kandidaten seiner eigenen Partei Recht und Gerechtigkeit ersetzt. Es handelt sich um Politiker der nationalistischen Liga Polnischer Familien und der radikalen Bauerpartei. Am Wochenende hatte Kaczysnki Neuwahlen noch in diesem Herbst angekündigt. Damit Staatspräsident Lech Kaczynski Wahlen ansetzen kann, muss das Parlament zuerst voraussichtlich Anfang September seine Selbstauflösung beschließen. Polen ist zwar wirtschaftlich erfolgreich. Die Kaczynskis waren aber nicht in der Lage, die Streitigkeiten innerhalb der Koalition zu beenden. Mit seinen meisten Partnern in der Europäischen Union liegt der größte EU-Neuling ebenfalls im Streit. FRANKFURT AM MAIN: Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten infolge der US-Immobilienkrise hat die Europäische Zentralbank erneut am Geldmarkt eingegriffen. Sie bot den Banken wiederum einen so genannten Schnelltender zum Zinssatz von vier Prozent an. Die EZB hatte bereits Ende der vergangenen Woche fast 160 Milliarden Euro in den Markt gepumpt, um einen Liquiditätsengpass bei den Banken zu vermeiden. Laut EZB normalisieren sich die Bedingungen am Geldmarkt aber. Es war bei der Zentralbank das erste Eingreifen dieser Art seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001. Zuvor hatte bereits die japanische Zentralbank den Geschäftsbanken des Landes Liquiditätshilfen in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt. HOUSTON: Das US-Space-Shuttle 'Endeavour' wird drei Tage länger an der Internationalen Raumstation ISS angedockt bleiben, als bisher geplant. Dies teilte die US-Weltraumbehörde NASA nach dem erfolgreichen Test eines neuen Systems zur Energieversorgung mit. Die Raumfähre erhält dabei Strom von der ISS. Die 'Endeavour' werde nun am 22. August zur Erde zurückkehren, so die NASA. - Am Sonntag untersuchten die US-Astronauten den Hitzeschild des Shuttles auf mögliche Schäden. Vor einer Entscheidung über Reparaturen an den Hitzeschutzkacheln seien noch weitere Überprüfungen nötig, sagte ein NASA-Sprecher. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Heiter bis wolkig, im Osten Schauer oder Gewitter. Höchsttemperaturen 20 bis 27 Grad Celsius. Am Mittag meldeten bei überwiegend leicht bewölktem Himmel:Hamburg und Frankfurt am Main: 21°; Berlin: 22°; Köln/Bonn: 20° sowieDresden und München: 23°.
Montag, 18. Juni 2007Montag, 18. Juni 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
June 19, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag PARIS: In Frankreich ist die konservative Regierung von Premierminister François Fillon nach der Parlamentswahl zurückgetreten. Staatspräsident Nicolas Sarkozy beauftragte Fillon umgehend, eine neue Regierung zu bilden. Ein solches Vorgehen hat in Frankreich Tradition. Die konservative Regierungspartei UMP hatte bei der Parlamentswahl am Sonntag zwar ihre absolute Mehrheit verteidigt, aber unerwartet deutliche Mandatsverluste zu Gunsten der oppositionellen Sozialisten hinnehmen müssen. Nach der ersten Wahlrunde war noch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit des Sarkozy-Lagers gerechnet worden.LUXEMBURG: Vor dem EU-Krisengipfel hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nochmals alle Regierungen zu Kompromissen im Streit um die Änderung der EU-Verträge aufgerufen. Am Ende des Gipfels werde es nur gemeinsame Verlierer oder gemeinsame Sieger geben, sagte Steinmeier am Rande eines EU-Außenministertreffens in Luxemburg. Polen bekräftigte, dass es ein Veto einlegen wolle, falls die EU-Staaten nicht bereit sind, der Regierung in Warschau mehr Gewicht bei Abstimmungen im Ministerrat zu geben. Die britische Regierung ihrerseits lehnt die geplante Grundrechtecharta ab. Bei Vorgesprächen am Wochenende hatte sich noch keine Annäherung abgezeichnet. LUXEMBURG: Die EU wird die direkten Finanzhilfen an die neue Notstandsregierung der Palästinenser wieder aufnehmen. Wie der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in Luxemburg mitteilte, wird das Geld ausschließlich in das Westjordanland fließen. Die EU hatte die Hilfen seit der Amtsübernahme der Hamas-Regierung ausgesetzt. Auch der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert signalisierte der neuen gemäßigten palästinensischen Regierung ein größeres Entgegenkommen. Möglich seien Reiseerleichterungen für das Westjordanland und die Freigabe von etwa 400 Millionen Dollar an zurückgehaltenen palästinensischen Steuereinnahmen, sagte Olmert nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. KABUL: Bei einem Luftangriff der US-geführten Truppen auf ein vermutetes El-Kaida-Versteck sind im Osten Afghanistans nach Militärangaben neben mehreren Extremisten auch sieben Kinder getötet worden. Der Vorfall sei sehr bedauerlich, sagte ein US-Sprecher. Überlebende Kinder hätten jedoch ausgesagt, die Terroristen hätten sie gezwungen, in dem Gebäudekomplex zu verbleiben, zu dem auch eine Moschee und eine Islam-Schule gehören. Es habe verläßliche Informationen gegeben, dass Kämpfer der El Kaida dort Unterschlupf gefunden hätten. Daraufhin sei der Luftangriff angeordnet worden. Bei Gefechten zwischen afghanischen und amerikanischen Einheiten mit Aufständischen in der Unruheprovinz Helmand wurden nach Angaben des US-Militärs zahlreiche feindliche Kämpfer getötet.BEIRUT: Die libanesische Armee hat mutmaßliche Stellungen der Islamisten im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr el Bared erneut unter heftigen Beschuss genommen. Panzer schossen Granaten auf die Bereiche der Siedlung, in denen sich die Kämpfer der Fatah el Islam verschanzt haben. Nach einem Bericht des arabischen Fernsehsenders Al Arabija leisten die Mitglieder der sunnitischen Extremistengruppe nicht mehr viel Widerstand. An einigen Gebäuden am Rande des Lagers hätten Soldaten die libanesische Flagge gehisst. Die Islamisten und die Armee liefern sich bereits seit dem 20. Mai Gefechte um das Lager im Norden des Landes. Dabei wurden bisher mindestens 135 Menschen getötet.KAIRO: In Ägypten hat die zweite Runde zur Wahl der zweiten Parlamentskammer begonnen. In der Stichwahl sind noch 16 von 88 Mandaten zu vergeben. In der ersten Runde hatte die regierende Nationaldemokratische Partei NDP von Präsident Husni Mubarak schon einen haushohen Sieg eingefahren. Nur ein Kandidat der linken Tagammu-Partei und ein Unabhängiger hatten einen Sitz im Schura-Rat erringen können. Alle weiteren Sitze gingen an die NDP. Der erste Wahlgang war von Gewalt und Unregelmäßigkeiten überschattet worden. Bereits im Wahlkampf hatte die Polizei zahlreiche Anhänger und Kandidaten der offziell verbotenen Muslimbruderschaft festgenommen. Die Muslimbrüder sind dennoch die stärkste Kraft der Opposition und nehmen regelmäßig als Unabhängige an Wahlen teil.ROM: Vor der Küste der süditalienischen Insel Lampedusa sind die Leichen von 14 Bootsflüchtlingen geborgen worden. Die Toten stammten wahrscheinlich aus Nordafrika, teilte ein Sprecher der Küstenwache mit. Sie hätten mindestens drei Tage im Wasser gelegen und seien nach Sizilien gebracht worden. Nach weiteren Toten werde gesucht. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent übernahm die Ermittlungen, obwohl der Fundort unter die Kontrolle der maltesischen Behörden fällt. Allein seit Beginn des Monats wurden 35 tote Immigranten im Meer vor Sizilien geborgen. Im Mai waren es 111 gewesen.HANNOVER: In der deutschen Baubranche hat der erste unbefristete Streik seit fünf Jahren begonnen. Nach Angaben der Gewerkschaft IG BAU ruht die Arbeit auf mehr als 100 Baustellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auslöser des Arbeitskampfes ist die Weigerung der Arbeitgeber beider Bundesländer, den im Mai erzielten Schlichterspruch anzuerkennen. In den anderen Bundesländern wurde der Tarifkompromiss dagegen akzeptiert. Der Schlichter im Baugewerbe, Ex-Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement warf den norddeutschen Arbeitgebern deshalb kurzsichtiges Denken vor.PARIS: Zum Auftakt der Luftfahrtmesse in Paris Le Bourget hat der europäische Flugzeugbauer Airbus zahlreiche Bestellungen bekanntgegeben. Nach Angaben des Unternehmens unterzeichnete die Fluggesellschaft Qatar Airways den Kaufvertrag über 80 der neuen Langstreckenjets A350 im Katalogwert von knapp zwölf Milliarden Euro. Zudem bestellte das Unternehmen drei Airbus-Superjumbos vom Typ A380. Hinzu kommen acht weitere A380-Bestellungen von Emirates Airways. Die Fluglinie hatte bereits 43 Maschinen dieses Flugzeugtyps bestellt.DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden vielfach wolkig mit einzelnen Schauern oder Gewittern, ansonsten auch länger sonnig. Höchstwerte 20 bis 28 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 18°, stark bewölkt;Berlin: 18°, Regen;Dresden: 17°, bedeckt; Köln/Bonn: 21°, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 21°, wolkig und München: 22°, wolkig.
Sonntag, 17. Juni 2007Sonntag, 17. Juni 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
June 17, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag RAMALLAH: Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat die Notstandsregierung unter dem unabhängigen Politiker Salam Fajjad vereidigt. Zuvor hatte er eine Anordnung erlassen, wonach diese neue Regierung, der 14 Minister angehören, keiner Zustimmung des Parlaments bedarf. Das Parlament wird von der Hamas dominiert, die die Absetzung ihres Ministerpräsidenten Ismail Hanija nicht anerkennen will. Abbas erklärte zudem bewaffnete Einheiten der Hamas für illegal. Diese drohte damit, die Gewaltaktionen der vergangenen Tage auch auf das Westjordanland auszudehnen. Israel positionierte vorsichtshalber im Norden des Gazastreifens Truppeneinheiten und stoppte Benzinlieferungen an dortige Tankstellen.KABUL: Bei einem der schwersten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban sind mindestens 35 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Sprengsatz war Agenturberichten zufolge in einem Bus vor dem Polizei-Hauptquartier von Kabul explodiert. Die meisten der Getöteten sind Polizisten. Unter den Opfern befinden sich nach bisherigen Erkenntnissen auch einige Ausländer, darunter Japaner, Koreaner und Pakistaner. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, deutsche Polizeiausbilder seien nicht betroffen. Unklar ist noch, ob es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat. Die Taliban bekannten sich zu der Tat.BAGDAD: Vier Tage nach dem Anschlag auf die Goldene Moschee von Samarra haben die irakischen Behörden die Ausgangssperre in Bagdad wieder aufgehoben. Bei dem vermutlich von sunnitischen Extremisten verübten Anschlag waren die Goldene Kuppel und zwei Minarette der Moschee zerstört worden. Die irakische Regierung und die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen haben unterdessen den Wiederaufbau des schiitischen Heiligtums beschlossen. SANAA: Im Jemen haben sich Regierung und die schiitischen Rebellen auf eine Waffenruhe verständigt. Beide Seiten teilten mit, die Einigung sei unter Vermittlung Katars erreicht worden. Danach hat sich die Regierung zu einem Wiederaufbau in den Rebellengebieten im Norden des arabischen Landes verpflichtet. Auch von einer Gefangenen-Freilassung und von der Rückführung von Flüchtlingen ist die Rede. Die Aufständischen sollen im Gegenzug ihre Waffen abgeben. Bei den Kämpfen waren allein in diesem Jahr etwa 4.000 Menschen getötet worden.WARSCHAU: Polen und Deutschland haben im Streit um das künftige Abstimmungsrecht in der EU nach Angaben von Präsident Lech Kaczynski keine Einigung erzielt. Auf dem Rückflug von einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Meseberg bei Berlin sagte er, sie seien vorerst beide bei ihren Positionen geblieben. Beim EU-Gipfel in der kommenden Woche solle jedoch ein Erfolg gesucht werden. Streitpunkt bleibt die nur von Polen gewünschte Änderung im EU-Verfassungsvertrag, das Abstimmungsrecht zugunsten kleiner und mittlerer Staaten zu korrigieren. Merkel trifft sich heute noch mit Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek und Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker. Tschechien hatte zunächst Polens Forderung unterstützt, schwenkte aber inzwischen um.BELGRAD: Der wegen Kriegsverbrechen im Kosovo gesuchte ehemalige serbische Polizeikommandeur Vlastimir Djordjevic ist in Montenegro festgenommen worden. Ihm werden die Ermordung und Vertreibung von bis zu 800.000 Albanern während des Kosovo-Krieges zur Last gelegt. Djordjevic soll bereits auf dem Weg nach Den Haag sein. Dort soll er in das Gefängnis des UN-Kriegsverbrechertribunals gebracht werden. Djordjevic unterstanden während des Kosovo-Krieges 1998/99 alle Polizeitruppen. Er gehörte zu den letzten fünf noch untergetauchten Angeklagten des Tribunals.PARIS: In Frankreich hat die zweite und entscheidende Runde der Parlamentswahl begonnen. Zu vergeben sind noch 467 Sitze in der Nationalversammlung. Umfragen zufolge ist - wie bereits beim ersten Wahlgang vor einer Woche - mit einem deutlichen Sieg der konservativen Partei UMP von Staatspräsident Nicolas Sarkozy zu rechnen. Dagegen drohen den Sozialisten erneut Mandatsverluste. Erste Hochrechnungen werden nach Schließung der letzten Wahllokale in den Großstädten um 20 Uhr erwartet.STUTTGART: FDP-Chef Guido Westerwelle hat beim Parteitag in Stuttgart vor dem Wiedererstarken sozialistischer Ideologien gewarnt. Mit Blick auf die neue Partei 'Die Linke' sagte er anlässlich des heutigen Jahrestages des DDR-Volksaufstands, Deutschland benötige keine neuen sozialistischen Versuche. Das sei der Auftrag des Juni-Aufstandes, bei dem 55 Menschen ums Leben gekommen und 1.400 zu teils langen Haftstrafen verurteilt worden seien. Der Parteitag geht an diesem Sonntag mit der Verabschiedung eines Leitantrags zur Sozialpolitik zuende. Danach sollen etwa alle familienpolitischen Leistungen überprüft werden. Ein starres Renteneintrittsalter wird abgelehnt.LEIPZIG: Die neue Partei 'Die Linke' will sich nach den Worten ihres Fraktionschefs, Gregor Gysi, für Volksentscheide einsetzen. Der 'Leipziger Volkszeitung' sagte Gysi, man wolle diese Entscheide und den politischen Streik, um zum Beispiel gegen eine Kriegspolitik zu demonstrieren. Gestern hatten sich die 'Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit' WASG unter Oskar Lafontaine und die Linkspartei unter Lothar Bisky auf einem Gründungsparteitag in Berlin zu der neuen Partei vereinigt. Beide Politiker wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Sie kündigten an, die nun drittgrößte Partei Deutschlands links von der SPD aufstellen zu wollen.BERLIN: Der designierte stellvertretende SPD-Vorsitzende Frank-Walter Steinmeier hat höhere Löhne in Deutschland gefordert. Der Aufschwung müsse ein Aufschwung für alle werden, sagte der Bundesaußenminister der Zeitung "Bild am Sonntag". Auch die Arbeitgeber sollten ein Interesse daran haben, in den kommenden Tarifverhandlungen die Spielräume für höhere Löhne zu nutzen. Man dürfe bei den Gewinnen der Unternehmen nicht vergessen, dass Millionen Arbeitnehmer zuvor Lohnsenkungen akzeptiert und auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld verzichtet hätten. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten und Süden freundlich, sonst wechselnd bewölkt und einzelne Schauer. Tagestemperaturen zwischen 18 und 28 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 17°, kurze Schauer;Berlin und Dresden: 22°, wolkig;Köln/Bonn: 22°, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 21°, wolkig und München: 23°, leicht bewölkt
Montag, 11. Juni 2007Montag, 11. Juni 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
June 11, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag PARIS: Nach der ersten Runde der Parlamentswahl in Frankreich sucht die linke Opposition nach Möglichkeiten, einen Erdrutsch-Sieg des Lagers von Präsident Nicolas Sarkozy noch zu verhindern. Die gescheiterte sozialistische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal bemüht sich deswegen um ein Bündnis mit dem Liberalen François Bayrou für die zweite Wahlrunde am kommenden Sonntag. Beim ersten Wahlgang hatte die konservative Regierungspartei UMP knapp 40 Prozent der Stimmen erhalten. Die Sozialisten kamen auf knapp 25 Prozent. BRÜSSEL: Nach der Wahlniederlage seiner liberalen Partei hat der belgische Premierminister Guy Verhofstadt seinen Rücktritt eingereicht. König Albert bat Verhofstadt, die Amtsgeschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. Bei der Wahl am Sonntag wurden die oppositionellen Christdemokraten mit 30 von 150 Mandaten stärkste Kraft. Die liberale Partei Verhofstadts stellt im neuen Parlament nur noch 18 Abgeordnete. Angesichts zahlreicher Koalitionsmöglichkeiten erwarten Beobachter eine komplizierte Regierungsbildung. Möglicher neuer Ministerpräsident ist der Chef der flämischen Christdemokraten, Yves Leterme. SOFIA: US-Präsident George W. Bush hat der bulgarischen Regierung für ihr Engagement im Irak und in Afghanistan gedankt. Nach einem Treffen mit dem bulgarischen Staatschef Georgi Parwanow in Sofia zeigte sich Bush zudem beeindruckt von den marktwirtschaftlichen Reformen in dem früheren kommunistischen Land. Parwanow sagte, sein Land sei daran interessiert, in die geplante europäische Raketenabwehr integriert zu werden. Er bedauerte den amerikanisch-russischen Konflikt in dieser Frage. Bulgarien ist die letzte Station von Bushs Europareise. Zuvor hatte er Albanien, Italien, Polen und Tschechien besucht und am G-8-Gipfel in Heiligendamm teilgenommen. TRIPOLIS: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch in Libyen sowohl die fünf zum Tode verurteilten bulgarischen Krankenschwestern als auch Vertreter der Opferfamilien getroffen. In seiner Funktion als EU-Ratsvorsitzender sei es das Ziel, für die Krankenschwestern und den palästinensischen Arzt eine baldige Freilassung zu erwirken, sagte er. Steinmeier war am Sonntag gemeinsam mit der EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner zu einer zweitägigen Reise in das nordafrikanische Land aufgebrochen. Libyen wirft den Krankenschwestern und dem Arzt vor, mehr als 400 Kinder vorsätzlich mit dem Aids-Virus infiziert zu haben. Auch US-Präsident George W. Bush hat während seines Bulgarien-Besuches Libyen zur Freilassung der Verurteilten aufgefordert. BERLIN: Das Kuratorium der Bundes-Stiftung zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter hat sich zum Abschluss der Zahlungen zufrieden geäußert. Vizechef Otto Graf Lambsdorff sagte dem Mitteldeutschen Rundfunk, die Stiftung habe ihre Aufgaben hervorragend umgesetzt. Die Gelder seien ausgezahlt, alles sei problemlos abgelaufen. Lambsdorff war Ende der 90er Jahre Chefunterhändler für die Zwangsarbeiterentschädigung. Die Stiftung überwies an die noch 1,7 Millionen lebenden Nazi-Opfer insgesamt rund 4,4 Milliarden Euro. BERLIN: Eine Woche vor dem entscheidenden Koalitionstreffen zeigen sich Union und SPD im Streit über die Einführung von Mindestlöhnen unnachgiebig. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstrich in der "Berliner Zeitung" erneut die ablehnende Haltung der CDU. Es könne nicht sein, dass die Höhe von Gehältern nicht mehr von der Produktivität des Betriebes oder von der Leistung des Arbeitnehmers abhänge. SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles warnte die Union indes vor einer Blockade. Am 18. Juni wollen die Koalitionsspitzen im Mindestlohn-Streit einen letzten Einigungsversuch starten. Ein Kompromiss ist bisher nicht erkennbar. BAGDAD: Der künftige britische Premierminister Gordon Brown ist zu einem nicht angekündigten Besuch in den Irak gereist. Nach Medienberichten traf Brown in Bagdad mit Regierungschef Nuri el Maliki zusammen. Seit dem Beginn der US-geführten Invasion im Irak im März 2003 wurden rund 150 britische Soldaten getötet. Derweil brachte ein Selbstmordattentäter eine Brücke über der Autobahn südlich von Bagdad zum Einsturz und riss drei US-Soldaten mit in den Tod. Die Detonation ließ einen Teil der Brücke einstürzen und zerschnitt damit eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Irak. JERUSALEM: Die israelischen Streitkräfte haben einen neuen Spionagesatelliten ins All gebracht. Wie der israelische Rundfunk berichtet, soll der Satellit "Ofek 7" vor allem Entwicklungen im Iran verfolgen. Der Satellit ersetzt ein Vorläufermodell, das sich seit fast fünf Jahren auf einer Erdumlaufbahn befindet. Israel fühlt sich angesichts der wiederholten Drohungen des iranischen Präsidenten Mahmud Achmedinedschad in seiner Existenz bedroht. PEKING: Im Süden Chinas sind bei schweren Regenfällen und Überschwemmungen fast 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung in Peking teilte mit, mehr als 500.000 Menschen seien auf der Flucht aus den betroffenen Provinzen. Knapp 50.000 Häuser seien durch die Unwetter zerstört worden. Mehrere Menschen würden noch vermisst.DHAKA: In Bangladesch sind bei Erdrutschen mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden der Hafenstadt Chittagong mitteilten, begruben die Schlammmassen in der bergigen Umgebung der Fünf-Millionen-Stadt zahlreiche Häuser unter sich. Rettungsteams suchten nach weiteren Verschütteten. Nach anhaltenden Regenfälle steht ein Drittel Chittagongs bis zu einen Meter unter Wasser. CAPE CANAVERAL: Die US-Raumfähre "Atlantis" hat an der Internationalen Raumstation ISS angelegt. Das Shuttle brachte ein Sonnensegel für die Energiegewinnung zur ISS. Mit der Montage soll an diesem Montag begonnen werden. "Atlantis" wird mindestens elf Tage im Weltraum verbringen. Ursprünglich war der Start der Raumfähre für März geplant, wurde aber wegen eines Hagel-Schadens verschoben. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden wieder Gewitter mit Schauern. Im Norden und Osten meist sonnig. Höchstwerte 24 bis 31 Grad.Zuletzt meldeten:Hamburg und Berlin: 27 Grad, fast wolkenlos;Dresden: 26 Grad, fast wolkenlos; Köln/Bonn: 19 Grad, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 19 Grad, nach Regen und München: 21 Grad, stark bewölkt.
Freitag, 25. Mai 2007Freitag, 25. Mai 2007
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May 25, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag KIEW: In der Ukraine hat Präsident Viktor Juschtschenko im Machtkampf mit der Regierung per Dekret die Kontrolle über die Polizei übernommen. Juschtschenko habe dem Innenministerium die Zuständigkeit entzogen, teilte das Präsidialamt in Kiew mit. Innenminister Wassilli Zuschko gilt als Vertrauter von Regierungschef Viktor Janukowitsch, der seit Monaten in einen Machtkampf mit Juschtschenko über die Neuwahl des Parlaments verstrickt ist. - Polizeitruppen des Innenministeriums waren am Donnerstag in das Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft in Kiew eingedrungen, um die von Juschtschenko angeordnete Entlassung von Behördenchef Swjatoslaw Piskun zu verhindern. WASHINGTON: US-Präsident George W. Bush hat sich in der Kraftprobe mit dem Kongress um die künftige Irak-Politik durchgesetzt. Repräsentantenhaus und Senat stimmten einem Gesetz zur weiteren Finanzierung der Militäreinsätze im Irak sowie in Afghanistan mit einem Volumen von 120 Milliarden Dollar zu. Die oppositionellen Demokraten, die in beiden Häusern des Kongresses die Mehrheit haben, ließen ihre Forderung fallen, in dem Gesetz einen Termin für den Truppenabzug aus dem Irak festzulegen. Bush hatte dagegen sein Veto eingelegt. BAGDAD: Erstmals seit Beginn der US-Offensive gegen Extremisten im Irak hat sich der radikale Schiiten-Prediger Muktada al Sadr wieder in der Öffentlichkeit gezeigt, In Begleitung mehrerer Leibwächter nahm al Sadr am islamischen Freitagsgebet in einer Moschee in der Stadt Kufa teil. Die US-Armee hatte zu Beginn ihrer Offensive im Februar erklärt, der Prediger sei in den Iran geflohen. Dies hatten die iranische Regierung und Anhänger al Sadrs bestritten. - Bei Anschlägen in Bagdad und östlich der irakischen Hauptstadt töteten Aufständische sechs US-Soldaten. - Zudem sprengten Untergrundkämpfer in Bagdad eine weitere Brücke über den Tigris. JERUSALEM: Die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen fortgesetzt, gleichzeitig feuerten militante Palästinenser wieder Kassam-Raketen auf israelisches Grenzgebiet ab. Nach palästinensischen Angaben schlug eine israelische Rakete in unmittelbarer Nähe des Wohnhaues von Ministerpräsident Ismail Hanija in Gaza ein. Die israelische Armee betonte, Hanija sei nicht das Ziel des Angriffs gewesen. - Die palästinensischen Kleinraketen gingen in der Negev-Wüste nieder und richteten nach israelischen Angaben keine Schäden an. TOKIO: Nordkorea hat nach japanischen Medienberichten mehrere Kurzstreckenraketen in Richtung auf das Meer abgefeuert. Es habe sich um so genannte Boden-Schiff-Raketen gehandelt, hieß es in den Meldungen. - Vor knapp einem Jahr hatte das kommunistische Land mit Raketentests massive internationale Kritik ausgelöst. DUBLIN: Bei der Parlamentswahl in Irland ist die Partei Fianna Fail von Ministerpräsident Bertie Ahern nach ersten Prognosen mit gut 41 Prozent der Stimmen wieder stärkste Kraft geworden. Der seit zehn Jahren amtierende Regierungschef muss sich aber möglicherweise einen neuen Koalitionspartner suchen, denn die Progressiven Demokraten fielen auf knapp drei Prozent zurück. Die oppositionelle Mitte-Links-Allianz der Parteien Fine Gael und Labour liegt nach der Prognose bei rund 36 Prozent der Stimmen. Im neuen Parlament in Dublin werden auch die Grünen und die Partei Sinn Fein vertreten sein. - Wegen des komplizierten irischen Wahlsystems wird das offizielle Ergebnis erst am Samstag vorliegen. PEKING: Bundespräsident Horst Köhler hat bei einem Treffen mit Chinas Regierungschef Wen Jiabao die guten Wirtschaftsbeziehungen beider Länder gelobt. Von der Dynamik der chinesischen Wirtschaft profitiere auch die deutsche. Köhler hält heute zum Abschluss seines China-Besuchs noch eine Rede in der renommiertesten Hochschule des Landes, der Tongji-Universität in Shanghai. In der Rede will er seine Vorstellungen über die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland behandeln.BERLIN: Der Bundestag hat die Unternehmenssteuer-Reform verabschiedet. Für den Gesetzentwurf stimmten 391 von 557 Abgeordneten. Finanzminister Peer Steinbrück verteidigte in der Debatte das Reformwerk gegen Kritik aus der Opposition. Es werde den konjunkturellen Aufschwung weiter festigen helfen und Deutschland für ausländische Investoren wieder attraktiver machen. Die Steuersätze für Konzerne und Mittelstandsbetriebe sinken von rund 39 auf knapp unter 30 Prozent. Die Unternehmen müssen sich aber auf das Schließen weiterer Steuerschlupflöcher einstellen. Nach der erwarteten Zustimmung des Bundesrates soll das Gesetz zum 1. Januar 2008 in Kraft treten.FRANKFURT AM MAIN: Die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Deutschland und Frankreich ist feierlich eröffnet worden. Am Morgen startete von Frankfurt am Main ein ICE und von Stuttgart aus zeitgleich der französische TGV nach Paris. Die Fahrtzeit verkürzt sich von sechs auf vier Stunden. Der reguläre Betrieb beginnt am 10. Juni. Bahnchef Hartmut Mehdorn sagte, die Strecke sei die Initialzündung , um in Europa grenzüberschreitend mehr Verkehr auf die Schiene zu bekommen.BONN: Die frühere Präsidentin des Deutschen Radfahrer-Bundes, Sylvia Schenk, hat gefordert, Rolf Aldag als Sportdirektor beim T-Mobile-Team abzulösen. Der 'Stuttgarter Zeitung' sagte sie, ein notorischer Lügner wie Aldag, der letztes Jahr den Neuanfang verkündet habe, könne nicht an führender Position bleiben. Aldag hatte ebenso wie Radprofi Erik Zabel am Donnerstag gestanden, das Hormonpräparat EPO Mitte der neunziger Jahre verwendet zu haben. Zuvor hatten bereits vier weitere Fahrer des früheren Team Telekom zugegeben, gedopt zu haben. T-Mobile will dennoch bis 2010 den Radsport weiter sponsern. MÜNCHEN: US-Justizminister Alberto Gonzales hat das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba verteidigt. Am Rande eines Treffens der Innen- und Justizminister der G-8-Staaten in München zeigte Gonzales zwar Verständnis für Besorgnisse über das Lager. Die USA machten aber nur das, was notwendig sei, so der Minister. - In Guantanamo halten die USA rund 400 ausländische Terrorverdächtige zum Teil seit mehreren Jahren ohne Anklage fest. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Gebietsweise noch leicht bewölkt. Von Westen her Aufzug von Gewittern. Schwül bei Tageswerten zwischen 24 und 32 Grad. An der Küste kühler.
Sonntag, 13.05.2007Sonntag, 13.05.2007
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May 13, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag BREMEN: Die Bürger in Deutschlands kleinstem Bundesland Bremen wählen ein neues Landesparlament. Die Abstimmung sei gut angelaufen, es bestünden keinerlei Probleme, hieß es beim Landeswahlamt. Zur einzigen Landtagswahl in diesem Jahr sind knapp 490.000 Bürger aufgerufen. Nach den Umfragen ist die SPD mit Regierungschef Jens Böhrnsen klarer Favorit vor der CDU. Deren Spitzenkandidat Thomas Röwekamp äußerte bei seiner Stimmabgabe die Hoffnung auf eine hohe Wahlbeteiligung. Nur dadurch könne der Einzug der Rechtsextremen ins Parlament der Hansestadt verhindert werden. Um die 83 Sitze in der Bürgerschaft bewerben sich 13 Parteien und Wählervereinigungen mit zusammen 293 Kandidaten. Das kleinste Bundesland, das unter hoher Arbeitslosigkeit und Verschuldung leidet, wird seit 1995 von einer großen Koalition aus SPD und CDU regiert. BERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem gesetzlichen Mindestlohn erneut eine klare Absage erteilt. Der Zeitung 'Bild am Sonntag' sagte Merkel, bei der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns könne man die Unterschiede von Branchen und Regionen nicht berücksichtigen. Dadurch würden möglicherweise Arbeitsplätze vernichtet. Am Montag kommen die Koalitionsspitzen im Kanzleramt zusammen, um über den Mindestlohn zu beraten. Merkel zeigte sich zuversichtlich, dass eine Einigung möglich sei. Die CDU-Chefin sprach sich dafür aus, bei Bedarf das Entsendegesetz auf weitere Branchen auszuweiten. Derzeit gilt diese Maßnahme gegen Lohndumping aus dem Ausland nur für das Baugewerbe und Gebäudereiniger. DARMSTADT: Der deutsche Pharmakonzern Merck hat sein Geschäft mit nicht patentgeschützten Medikamenten an das amerikanische Unternehmen Mylan Laboratories verkauft. Wie beide Seiten mitteilten, zahlt die auf solche so genannte Generika spezialisierte US-Firma 4,9 Milliarden Euro. Das Geschäft mit den Generika-Medikamenten, die nicht patentgeschützt und damit meist billiger sind, macht rund ein Drittel des Geschäfts des Merck-Konzerns aus. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der zuständigen Behörden und soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden. ISTANBUL: In der westtürkischen Stadt Izmir sind mehrere hunderttausend Menschen zusammengeströmt, um gegen die islamisch-konservative Regierung und für eine Beibehaltung der Trennung von Staat und Religion zu demonstrieren. Wie bei den vorausgegangenen Massenprotesten in Ankara und Istanbul schwenkten die Demonstranten rote Landesflaggen mit Stern und Halbmond und trugen Poster des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk. Von zwei Sammelpunkten aus zogen die Massen zum Hauptkundgebungsplatz. Die Veranstalter erwarten zu der Kundgebung gegen eine zunehmende Islamisierung der Türkei mehr als eine Million Menschen. Der Protest hatte sich daran entzündet, dass die Regierungspartei AKP Außenminister Abdullah Gül vom Parlament zum Staatspräsidenten wählen lassen wollte. KABUL: Der Militärchef der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan, Mullah Dadullah, ist bei Gefechten mit Sicherheitskräften im Süden des Landes getötet worden. Das bestätigte der Gouverneur der Provinz Helmand. Journalisten wurde am Amtssitz der Gouverneurs von Kandahar eine Leiche gezeigt, bei der es sich um den Moslem-Extremisten handeln soll. Ein Taliban-Sprecher dementierte den Tod. Dadullah gehörte dem engsten Führungzirkel der Taliban an. Unklar ist, ob an den Gefechten in der Provinz Helmand auch ausländische Truppen beteiligt waren. TEHERAN: Die Regierungen der USA und des Iran wollen nach iranischen Angaben in der kommenden Woche direkte Gespräche über die Verbesserung der Sicherheitslage im Irak führen. Ziel sei es, das Leiden der Iraker zu mindern, meldet die amtliche Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Mohammed Ali Hosseini. Das Treffen soll danach in der irakischen Hauptstadt Bagdad stattfinden. Die USA haben dem Iran mehrfach vorgeworfen, schiitische Milizen im Irak mit Waffen und durch Ausbildung zu unterstützen. Die Regierung in Teheran bestreitet dies. REYKJAVIK: Nach Auszählung fast aller Stimmen der Parlamentswahl vom Samstag, ist in Island noch ungewiss, wer künftig die Nordatlantik-Insel regieren wird. Die konservative Unabhängigkeitspartei von Ministerpräsident Geir Haarde kommt auf gut 37 Prozent der Stimmen. Ihr langjähriger Koalitionspartner, die liberale Fortschrittspartei, auf knapp elf Prozent. Noch ist unsicher, ob es der regierenden Mitte-Rechts-Koalition gelungen ist, sich eine knappe Mehrheit im Parlament zu sichern. Zweitstärkste Partei wurden mit gut 27 Prozent die oppositionellen Sozialdemokraten, die sich jetzt Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung machen. Rund 87 Prozent der 221.000 wahlberechtigten Isländer gaben ihre Stimme ab.SAO PAULO: Am letzten Tag seines Brasilienbesuchs wird Papst Benedikt XVI. die Vollversammlung der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik eröffnen. Bei dem drei Wochen dauernden Treffen wollen 170 Kardinäle und Bischöfe über die kirchliche Zukunft des Subkontinents beraten. Von der Grundsatzrede des Papstes zum Auftakt des Treffens im Marienwallfahrtsort Aparecida nordöstlich von Sao Paulo werden Weichenstellungen für die Beratungen erwartet. In Lateinamerka lebt die Hälfte aller Katholiken weltweit. Die römisch-katholische Kirche verliert jedoch zunehmend an Einfluss in der Region. Zu einer Messe mit dem Papst vor der Basilika von Aparecida werden rund eine halbe Million Menschen erwartet. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Westen teils Regen und örtlich Gewitter. Sonst freundlich bei Temperaturen zwischen 19 und 22 Grad Celsius - Im Süden auch darüber. Am Vormittag meldeten:Hamburg und Berlin: 14°, leicht bewölkt; Dresden: 15°, leicht bewölkt;Köln/Bonn: 15°, wolkig; Frankfurt am Main: 14°, wolkig undMünchen: 18°, fast wolkenlos.
Samstag, 05.05.2007Samstag, 05.05.2007
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May 05, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag YAOUNDÉ: In Kamerun ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein kenianisches Passagierflugzeug abgestürzt. Die Maschine mit 114 Insassen sei im Süden des Landes kurz nach ihrem Start in der Hafenstadt Douala verunglückt, heißt es in Rundfunkberichten. An Bord der Boeing 737 waren nach Angaben der Fluggesellschaft Kenya Airways auch mehrere Europäer, aber keine Deutschen. Die Maschine war kurz nach dem Start in Douala von den Radarschirmen verschwunden. Sie war auf dem Weg in die kenianische Hauptstadt Nairobi. BERLIN: Die Entscheidung über eine Begnadigung des früheren RAF-Terroristen Christian Klar steht unmittelbar bevor. Bundespräsident Horst Köhler werde seinen Entschluss im Laufe der kommenden Woche bekannt geben, sagte ein Sprecher des Bundespräsidialamts. Am Freitag hat sich Köhler den Angaben zufolge persönlich mit Klar getroffen. Der frühere Terrorist der Rote Armee Fraktion sitzt seit 24 Jahren im Gefängnis. Er war wegen seiner Beteiligung an dem rund 30 Jahre zurückliegenden Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback verurteilt worden. Zuletzt waren neue Zweifel aufgekommen, welche Rolle Klar bei dem tödlichen Attentat auf Buback und dessen zwei Begleiter gespielt hat. BERLIN: Wenige Tage vor Veröffentlichung der neuen Steuerschätzung hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vor zu großer Euphorie gewarnt. Die erwarteten Mehreinnahmen müssten in erster Linie zum Abbau der Staatsverschuldung eingesetzt werden, sagte Steinbrück. Erst danach könne über weitere Ziele gesprochen werden. Berechnungen seines Ressorts hätten ergeben, dass sich allein der Bund bis 2011 auf zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 90 Milliarden Euro einstellen könne, sagte der Minister. Ein Teil des Geldes sei aber bereits verplant. Der Arbeitskreis Steuerschätzung gibt voraussichtlich am kommenden Freitag seine neue Prognose bekannt. BRÜSSEL: Die Europäische Kommission hat nach der Veröffentlichung des dritten Weltklimaberichts eindringlich vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland gewarnt. Braunkohle sei angesichts hoher Treibhausgas-Emissionen die ungünstigste Wahl, sagte Umweltkommissar Stavros Dimas der Zeitung "Bild am Sonntag". Die Bundesrepublik müsse ihre Führungsrolle beim Klimaschutz weiter ausbauen. Nach Plänen der Energiekonzerne sollen in Deutschland in den kommenden Jahren mindestens 26 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Weltgemeinschaft zum raschen Handeln auf. Der neue Bericht bestätige, dass der drohende Klimawandel noch entschärft werden könne. - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kritisierte derweil eine Empfehlung des Weltklimarats, den Anteil der Atomenergie weltweit zu erhöhen. Im Berliner "Tagesspiegel" verwies er auf die Gefahr, dass Diktatoren den Ausbau der Kernenergie zur Herstellung von Atomwaffen nutzten. BETHLEHEM: Der palästinensische Finanzminister Salam Fajjad hat an die Europäische Union appelliert, den Finanzboykott gegen die Autonomiebehörde zu beenden. Fajjad sagte nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, nach der Bildung einer Koalitionsregierung aus der radikalislamischen Hamas und der Fatah von Präsident Mahmud Abbas gebe es keinen Grund mehr für internationale Strafmaßnahmen. Steinmeiers Begegnung mit dem parteilosen Minister in Bethlehem war der erste Kontakt eines ranghohen deutschen Regierungsmitglieds mit einem Vertreter der palästinensischen Koalitionsregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bei ihrer Nahostreise im April noch jeglichen Kontakt mit palästinensischen Regierungsmitgliedern abgelehnt. Inzwischen reiste Steinmeier nach Ramallah weiter, wo er unter anderem mit Abbas sprechen will. ISTANBUL: Zehntausende Menschen demonstrieren in den westtürkischen Städten Canakkale und Manisa gegen die islamisch orientierte Regierung der Türkei. Sie tragen Bilder desRepublikgründers Mustafa Kemal Atatürk, der eine strikte Trennung von Religion und Staat eingeführt hatte. Mit den Kundgebungen wollen sie an die Großdemonstrationen In Istanbul und Ankara anknüpfen, bei denen jeweils Hunderttausende gegen eine befürchtete Islamisierung der Türkei protestiert hatten. Am Donnerstag hatte das Parlament in Ankara vorgezogene Neuwahlen für Ende Juli beschlossen. Zuvor hatte das Verfassungsgericht die erste Runde der Präsidentenwahl für ungültig erklärt. Am Sonntag will sich Außenminister Abdullah Gül von der regierenden Partei AKP erneut im Parlament zur Wahl stellen. KYOTO: 13 asiatische Staaten wollen einen gemeinsamen Fonds für ihre riesigen ausländischen Währungsreserven gründen und sich besser für künftige Finanzkrisen wappnen. China, Japan, Südkorea und die zehn Mitglieder des Verbandes Südostasiatischer Staaten kamen überein, dass ein solcher Fonds ein angemessener Weg sei, auf Liquiditätsengpässe in Krisenzeiten zu reagieren. Die Vereinbarung wurde am Rande des Jahrestreffens der Asiatischen Entwicklungsbank in Kyoto verkündet. Die Region verfügt über Währungsreserven in Höhe von 3,1 Billionen US-Dollar. Das entspricht 65 Prozent der Reserven weltweit. Mit Hilfe des Fonds können asiatische Staaten künftig zunächst versuchen, Finanzkrisen regional zu bewältigen, bevor sie um Unterstützung etwa des Internationalen Währungsfonds bitten. PARIS: In den französischen Überseegebieten hat die Stichwahl um die Präsidentschaft begonnen. Wegen der Zeitverschiebung öffneten die ersten Wahlbüros bereits am Samstag und damit einen Tag früher als im Mutterland. Den Anfang machte am Mittag die kleine Inselgruppe Saint-Pierre et Miquelon vor Kanada. Es folgen Gebiete von Französisch-Guyana in Südamerika bis Neukaledonien im Pazifik. In Europa wird am Sonntag gewählt. Rund um den Globus sind insgesamt 44,5 Millionen Franzosen aufgerufen, Ex-Innenminister Nicolas Sarkozy oder die Sozialistin Ségolène Royal zum Staatsoberhaupt zu küren. Das Mandat von Amtsinhaber Jacques Chirac läuft am 16. Mai ab. KOUROU: Eine europäische Trägerrakete des Typs 'Ariane-5' hat zwei Fernseh-Satelliten in den Weltraum gebracht. Im Abstand weniger Minuten wurden die beiden Satelliten in Erdumlaufbahnen ausgesetzt. Es war bereits der zweite erfolgreiche Ariane-Start in diesem Jahr. Ursprünglich sollte die Rakete bereits am Vortag vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana abheben, der Start musste jedoch wegen starker Höhenwinde verschoben werden. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nordhälfte weiterhin freundlich und trocken bei bis zu 26 Grad. Südlich von Main und Mosel stärker bewölkt, verbreitet Schauer und Gewitter. Höchstwerte hier 13 bis 19 Grad.
Freitag, 4. Mai 2007Freitag, 4. Mai 2007
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May 04, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag SINDELFINGEN: Die Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie erhalten von Juni an 4,1 Prozent mehr Geld. Nach zwölf Monaten gibt es eine weitere Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,7 Prozent. Darauf haben sich IG Metall und Arbeitgeber imTarifbezirk Baden-Württemberg nach mehr als 20 Stunden geeinigt. Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 400 Euro für April und Mai 2007. Die Laufzeit beträgt insgesamt 19 Monate. Die Einigung gilt als Pilotabschluss für die gesamte Branche mit bundesweit 3,4 Millionen Beschäftigten. Damit ist der erste Metaller-Streik seit fünf Jahren abgewendet. Die IG Metall hatte bis zuletzt mit Warnstreiks ihre Kampfbereitschaft demonstriert. HELSINKI: Der Mobilfunk-Ausrüster Nokia-Siemens Networks will bis 2010 bis zu 3.000 Stellen in Deutschland streichen. Für den deutsch-finnischen Konzern sei das ein Schritt, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, sagte der Unternehmenschef in Helsinki. Insgesamt sollen 9.000 der weltweit rund 60.000 Arbeitsplätze in dieser Zeit abgebaut werden. BANGKOK: Der weltweite Treibhausgas-Ausstoß muss nach Einschätzung der Vereinten Nationen bis spätestens 2015 stabilisiert werden, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch abzuwenden. Das geht aus dem dritten Teil des Berichts des UN-Klimarats hervor, der in Bangkok veröffentlicht wurde. Danach darf der Ausstoß von Kohlendioxid nach 2015 nicht mehr ansteigen und muss bis 2050 um mindestens 50 Prozent verringert werden. Die Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus mehr als 100 Staaten, die den Bericht erarbeiteten, umreißen auch die Kosten für die Eindämmung des Klimawandels. Solle die Erderwärmung im beherrschbaren Bereich von maximal 2,4 Grad Celsius bleiben, koste dies im Jahr weniger als 0,12 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, heißt es in dem Bericht. Die Autoren halten es sogar für möglich, dass der Einsatz klimaschützender Technologien das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt. PRISTINA: Im Streit über die Zukunft des Kosovo erwartet Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung eine zügige und einvernehmliche Lösung im UN-Sicherheitsrat. Es gebe Überlegungen, noch im Mai über einen Resolutionsentwurf zu beraten, sagte Jung in der Kosovo-Hauptstadt Pristina. Im Sicherheitsrat plädieren die USA, Großbritannien und Frankreich für eine überwachte Unabhängigkeit der abtrünnigen südserbischen Provinz, während Russland dies ablehnt und eine entsprechende Resolution mit einem Veto verhindern will. Russland stützt damit die Position Serbiens. KAIRO: Der deutsche Außenminister Steinmeier hat die nationale Aussöhnung als Schlüssel zur Stabilität im Irak bewertet. Dabei sei auch die Mitwirkung der arabischen Nachbarstaaten wichtig, sagte Steinmeier am Rande der internationalen Irak-Konferenz in Ägypten. Von daher sei schon die Teilnahme Syriens und des Iran an der Konferenz ein positives Signal. Die Kontakte der Außenminister der USA und Syriens, Rice und Al-Moallem, seien zwar "sicherlich kein Durchbruch, aber vielleicht der Anfang eines Gesprächsprozesses" und "ein wichtiger Zwischenschritt", sagte Steinmeier, der auch die EU-Delegation leitet. BANDAR SERI BEGAWAN: Die Europäische Union und die zehn Mitglieder des südostasiatischen Staatenbundes (ASEAN) nehmen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen auf. Dies vereinbarten EU-Handelskommissar Peter Mandelson und die Wirtschaftsminister der ASEAN-Länder bei einem Treffen im Königreich Brunei. Ein solches Abkommen könne der Wirtschaft weltweit einen Schub verleihen, so Mandelson. Der Handel zwischen beiden Wirtschaftsräumen machte 2005 nach ASEAN-Angaben rund 140 Milliarden Euro aus. Durch Vereinbarungen zum Freihandel könnten Handel und Investitionen um bis zu 18 Prozent gesteigert werden. Derzeit lägen Unternehmen aus der EU bei den Investitionen in den ASEAN-Staaten an dritter Stelle hinter den USA und Japan, hieß es weiter. CARACAS: In Venezuela hat Präsident Hugo Chavez mit der Verstaatlichung der Banken und des größten Stahlunternehmens des Landes gedroht. Chavez warf ihnen vor, skrupellos zu agieren. Künftig müssten sich die Unternehmen stärker an nationalen Interessen orientieren. So forderte Chavez die venezolanischen Banken auf, sich in erster Linie auf die Vergabe inländischer Kredite zu konzentrieren. Der Stahlkonzern Ternium-Sidor müsse mehr für den Binnenmarkt produzieren. In den vergangenen Monaten hatte der Staat bereits die Kontrolle über die Stromversorgung und die Telekommunikation in Venezuela errungen. Zudem übernahm am Maifeiertag ein staatlicher Ölkonzern die Kontrolle über vier Förderanlagen im Orinoco-Becken, die bislang in der Hand von ausländischen Unternehmen waren. Chavez bezeichnete die Maßnahmen als Teil eines "Sozialismus des 21. Jahrhunderts". LONDON: Die Labour Partei von Premierminister Tony Blair hat bei den Regional- und Kommunalwahlen in England, Schottland und Wales Verluste hinnehmen müssen. In Schottland deutet sich nach Auszählung der Hälfte der Stimmen an, dass Labour die Mehrheit an die Nationalpartei (SNP) verloren hat. Labour büsste sechs Sitze ein, die SNP gewann acht hinzu. Für den Fall ihres Wahlsiegs hat die Nationalpartei ein Unabhängigkeitsreferendum in Aussicht gestellt. In Wales kann die Labour Partei künftig nicht mehr allein regieren. Nach den Kommunalwahlen in England muss sie in mindestens sechs Kommunen, darunter auch in Birmingham, die Macht an die Konservativen abgeben. Entgegen den Prognosen konnte Labour aber auch eine Reihe von Mandaten verteidigen, die als gefährdet galten. Die Regionalwahlen wurden weithin als Stimmungstest nach der zehnjährigen Amtszeit von Blair angesehen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden freundlich und vielfach sonnig. Südlich des Mains dichtere Wolken, auch mit Schauern. Maximal 19 bis 25 Grad. Am Mittag hatten gemeldet:HAMBURG und BERLIN: 17 Grad, fast wolkenlos;DRESDEN: 19 Grad, heiter;KÖLN/BONN und FRANKFURT AM MAIN: 20 Grad, leicht bewölkt und MÜNCHEN: 16 Grad, wolkig.
Sonntag, 22. April 2007Sonntag, 22. April 2007
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April 22, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag PARIS: Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Bis zum Mittag gaben nach Angaben des Innenministeriums in Paris schon mehr als 30 Prozent der 44,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab. - Um die Nachfolge von Staatschef Jacques Chirac bewerben sich insgesamt zwölf Kandidaten. Die größten Chancen werden dem konservativen Ex-Innenminister Nicolas Sarkozy und der Sozialistin Ségolène Royal eingeräumt. Aber auch der Zentrumspolitiker François Bayrou und der Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen liegen nach Umfragen gut im Rennen. Falls keiner der Kandidaten - wie zu erwarten - die absolute Mehrheit erreicht, kommt es am 6. Mai zur Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten. - Erste Hochrechungen werden kurz nach Schließung der Wahllokale um 20.00 MESZ erwartet. ABUJA: Nach den Präsidenten- und Parlamentswahlen in Nigeria haben sich in- und ausländische Wahlbeobachter besorgt über chaotische Zustände und Gewaltakte geäußert. Die nigerianische Beobachterrgruppe TGM verlangte, die Abstimmung für ungültig zu erklären. Die Unregelmäßigkeiten seien zu gravierend gewesen. Der Leiter der EU-Beobachter-Kommission, Max van den Berg, erklärte, die Wahlen seien 'ausgesprochen schlecht gelaufen'. - Während der Abstimmung waren bei Auseinandersetzungen mehrere Menschen getötet worden. Aufgrund fehlender Stimmzettel wurden in einigen Bezirken die Wahlen für die Parlamentskammern in letzter Minute abgesagt. Erste Wahlergebnisse werden frühestens am Montag vorliegen. KABUL: In der ostafghanischen Stadt Chost hat sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und drei Zivilisten getötet. Zwei Polizisten wurden nach Behördenangaben verletzt. - Kurz zuvor wurden bei einem Bombenanschlag auf einem Markt in Chost der Besitzer eines Mobilfunkladens getötet und acht Menschen verletzt. In der Provinz Paktia im Südosten des Landes wurden nach amtlichen Angaben bei Gefechten fünf Taliban-Kämpfer und ein Polizist getötet. BAGDAD: Zwei Selbstmordattentäter haben in der irakischen Hauptstadt mindestens zwölf Menschen Menschen in den Tod gerissen. Es gab etwa 80 Verletzte. Der Doppelanschlag richtete sich gegen einen Polizeiposten in El Bajaa im Südwesten Bagdads. In Falludscha, einer Sunniten-Hochburg westlich von Bagdad, wurde der vierte Bürgermeister binnen 14 Monaten ermordet. - In Bagdad wächst die Kritik am Bau einer Mauer zum Schutz einer sunnitischen Enklave. Gemeindevertreter von Asamija beklagten, die Mauer nehme die Einwohner in Sippenhaft und schränke ihre Bewegungsfreiheit zu stark ein. Die US-Armee erklärte, Asamija werde nach Ende der Arbeiten komplett von der Mauer umgeben sein. Sie soll Gewaltakte zwischen Sunniten und Schiiten verhindern. DAMASKUS: In Syrien haben zweitägige Parlamentswahlen begonnen, die von der Opposition boykottiert werden. Wahlberechtigt sind rund sieben Millionen Menschen. Größere Veränderungen sind nicht zu erwarten, da zwei Drittel der 250 Sitze für die Baath-Partei von Präsident Baschar al-Assad und verbündete Kräfte reserviert sind. Die restlichen Mandate gehen an unabhängige Kandidaten, deren Bewerbung von der syrischen Regierung jedoch gebilligt werden musste. SARAJEVO: Bei einem Brand in einem Waisenhaus der bosnischen Hauptstadt sind fünf Kinder ums Leben gekommen. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden 20 Waisen und eine Krankenschwester verletzt, einige von ihnen schwer. Das Feuer sei am frühen Morgen aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen, während die Kinder schliefen. BERLIN: Nach neuen Enthüllungen im Fall des vor 30 Jahren von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback geraten die deutschen Sicherheitsbehörden in die Kritik. Mehrere Bundestagsabgeordnete forderten Aufklärung. Nach Informationen des 'Spiegels' ist dem Verfassungsschutz seit Jahren eine Aussage bekannt, wonach Buback vom RAF-Terroristen Stefan Wisniewski erschossen wurde. Bislang gilt der RAF-Terrorist Christian Klar, über dessen mögliche Begnadigung zuletzt debattiert worden war, als ein Hauptverantwortlicher für den Buback-Mord. BERLIN: Die laufenden Auslandseinsätze der Bundeswehr sind teurer als zunächst geplant. Das Bundesfinanzministerium bestätigte einen Bericht der 'Wirtschaftswoche', wonach die Kosten für die Einsätze im vergangenen Jahr mit 894 Millionen Euro rund 13 Prozent über den Planungen lagen. Vor allem der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan belastete das Budget: Statt kalkulierter 418 Millionen Euro kostete das Engagement dort 500 Millionen Euro. BERLIN: Immer mehr Bezieher des so genannten Arbeitslosengeldes II legen nach einem Bericht des 'Focus' Widerspruch gegen die Bescheide der Behörden ein oder klagen dagegen. Bei der Bundesagentur für Arbeit seien in den ersten drei Monaten dieses Jahres knapp 188.000 Widersprüche gegen Bescheide eingegangen - rund 12 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Klagen sei sogar um 42 Prozent gestiegen. MAGDEBURG: In Sachsen-Anhalt haben Kommunalwahlen begonnen. Knapp 1,6 Millionen Bürger sind aufgerufen, neue Landräte und Kreistage zu wählen. Die Wahl wurde wegen einer Kreisgebietsreform nötig. Durch die Reform verringert sich die Zahl der Landkreise von 21 auf 11. Bei den Kommunalwahlen 2004 hatte die CDU vorne gelegen, gefolgt von der Linkspartei. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wieder sonnig und trocken. Im Norden etwas Wolken. Tageswerte 15 bis 26 Grad, am Oberrhein bis 28 Grad. Am Mittag meldeten bei zumeist wolkenlosem Himmel: Berlin: 13 Grad;Hamburg und Dresden: 14 Grad;Köln/Bonn und München: 18 Grad sowie Frankfurt am Main: 17 Grad.

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