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Echec des sanctions à l’encontre de l'iran

Echec des sanctions à l’encontre de l'iran

from Dailymotion - News & Politics on February 05, 2009
Extrait Sahar TV, jeudi 05 février 2009 Author: dipsique Tags: fusée nucléaire spatiale satellite omid espoir technologie résistance iran progrès espace sanctions Frank-Walter Steinmeier occident sionisme blocus ambargo Posted: 05 February 2009 Rating: 0.0 Votes: 0
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Business a.m. vom 30.04.: Tag der Fed-Entscheidung

Business a.m. vom 30.04.: Tag der Fed-Entscheidung

from YouTube :: Tag // tag on April 30, 2008
Vision Vollbeschäftigung. Kurznachrichten. Börse. Termine des Tages. Author: FTD Keywords: Fed Bernanke Leitzins BA Beck Steinmeier Post Verdi Citigroup Deutsche Bank Daimler Siemens Eon SAP ftd Added: April 29, 2008
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Die Bundesregierung in nur 5 Minuten gemerkt

Die Bundesregierung in nur 5 Minuten gemerkt

from popular posts - blip.tv (beta) on September 22, 2007
Merken Sie sich alle Mitglieder unserer Bundesregierung in nur 5 Minuten!
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Freitag, 31. August 2007

Freitag, 31. August 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 01, 2007
Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. KABUL: Ein Selbstmordattentäter hat am Flughafen von Kabul bei einem Anschlag auf zwei deutsche Militärfahrzeuge einen afghanischen Soldaten getötet. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter Angehörige der belgischen Streitkräfte. Nach Bundeswehrangaben hatte der Täter versucht, sich mit seinem Fahrzeug zwischen die beiden gepanzerten Geländewagen einer Feldjäger-Streife zu drängen und dann seine Bombe gezündet. Durch geschickte Fahrmanöver hätten sich die deutschen Soldaten in Sicherheit bringen können. Der Attentäter sei dann auf eine Gruppe afghanischer Soldaten zugerast. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich gegenüber Medien zu der Tat und erklärten, sie hätten die Deutschen treffen wollen. KABUL: Nach der Freilassung der insgesamt 19 südkoreanischen Geiseln in Afghanistan ist die Regierung in Seoul wegen ihrer Verhandlungen mit den radikalislamischen Taliban in die Kritik geraten. Der afghanische Außenminister Rangin Dadfar Spanta sagte, es sei gefährlich, wenn der Eindruck erweckt werde, die internationale Gemeinschaft lasse sich erpressen. Kanadas Außenminister Maxime Bernier erklärte, mit Terroristen dürfe nicht verhandelt werden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich indes erfreut über die Freilassung seiner verschleppten Landsleute. Zugleich äußerte er sich besorgt über das Schicksal des in Afghanistan entführten deutschen Bauingenieurs. Die Taliban hatten am Donnerstag nach sechs Wochen die letzten sieben südkoreanischen Geiseln freigelassen. KYOTO: Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit harten Verhandlungen über ein neues Klimaschutzabkommen. Im japanischen Kyoto, wo 1997 das erste Abkommen auch unter Mitwirkung Merkels geschlossen wurde, sagte sie, es gebe jedoch keinen Weg, sich davor zu drücken. Sie untermauerte ihr Kompromissangebot vom Donnerstag, dass die Schwellenländer ihren Kohlendioxid-Ausstoß so lange erhöhen dürfen, bis sie das dann niedrigere Niveau der Industrieländer erreicht haben. Zurzeit produzieren die Industrieländer deutlich mehr klimaschädliche Stoffe als die Schwellenländer. Das Kyoto-Abkommen läuft 2012 aus und soll dann durch ein neues weltweites Abkommen ersetzt werden. Die Verhandlungen dazu sollen bis 2009 abgeschlossen sein. SAN FRANCISCO: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat vor einer langsamen politischen Entfremdung zwischen den USA und Deutschland gewarnt. In einer Rede in San Francisco sagte er, in Europa seien die Menschen den USA gegenüber inzwischen skeptischer und gleichgültiger eingestellt. Da beide Seiten im Zeitalter der Globalisierung in den kommenden Jahrzehnten aber aufeinander angewiesen seien, müsse gegengesteuert werden. Deutschland könne etwa seine Kultur- und Wissenschaftsarbeit in den USA verstärken; auch beim Klimaschutz könne enger zusammengearbeitet werden. Steinmeier hatte sich am Donnerstag mit Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger getroffen und von diesem die Zusage zur Teilnahme an der EU-Klimakonferenz Ende Oktober in Lissabon erhalten. PRISTINA: Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat dazu aufgerufen, in der Kosovo-Frage Ruhe zu bewahren. Nach Gesprächen mit dem Präsidenten sowie dem Regierungschef der unter UN-Verwaltung stehenden serbischen Provinz sagte er, Serben und Albaner sollten von Gewalt absehen. Der Verhandlungsprozess zur friedlichen Beilegung des Konfliktes über den künftigen Status des Kosovo dürfe nicht gefährdet werden. Am Donnerstag waren Gespräche zwischen beiden Seiten, die unter Vermittlung der USA, der EU und Russlands in Wien stattfanden, ohne Durchbruch in der Status-Frage zuende gegangen. BERLIN: Deutschlands größte Synagoge, die Synagoge in der Rykestraße in Berlin, ist wiedereröffnet worden. Sie war in den vergangenen drei Jahren restauriert worden. Die Kosten beliefen sich auf fünf Millionen Euro. An der Zeremonie nahmen auch Innenminister Wolfgang Schäuble und die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, teil. Die 1904 erbaute Synagoge in der Nähe des Kollwitzplatzes, in der 1.200 Menschen Platz finden, war während der Reichspogromnacht 1938 nicht in Brand gesetzt worden. Die Nazis wollten die umstehenden Häuser von Nicht-Juden nicht gefährden. Mit der Wiedereröffnung starteten auch die Jüdischen Kulturtage in Berlin. Bis zum 9. September treten zahlreiche nationale und internationale Künstler auf. BERLIN: Die Internationale Funkausstellung IFA hat ihre Pforten für das Publikum geöffnet. Bis zum 5. September sind Neuheiten der Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik zu sehen. Im Mittelpunkt stehen das hochauflösende Fernsehen HDTV, mobile Navigationsgeräte sowie das Fernsehen über das Internet. Die Deutsche Welle erreicht inzwischen nach eigenen Angaben immer mehr Hörer und Zuschauer über das Internet. Pro Monat würden mehr als fünf Millionen Abrufe mit den audio-visuellen Angeboten erzielt. Die IFA meldet mit mehr als 1.200 Ausstellern aus 32 Ländern eine neue Rekordbeteiligung. Die Messe gilt als die weltgrößte Branchenschau und Orderplatz für Neuheiten. WARSCHAU: Die Affäre um die Bespitzelung missliebiger Personen in Polen zieht weitere Kreise. Nach der am Donnerstag erfolgten Festnahme des früheren Innenministers Janusz Kaczmarek und des Ex-Polizeichefs Konrad Kornatowski ging die Staatsanwaltschaft auch gegen Ryszard Krauze vor, der als einer der reichsten Männer des Landes gilt. Angaben zu dessen möglichen Vergehen wurden nicht gemacht. Die Festnahme Kaczmareks hatte in Polen heftige Kritik ausgelöst. Die Opposition sprach von einem Versuch der Regierung, politische Gegner zum Schweigen zu bringen. Sie forderte einen Untersuchungsausschuss. Kaczmarek hatte mehreren Regierungsvertretern wiederholt Machtmissbrauch vorgeworfen. BERLIN: Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat zur Waldbrandbekämpfung in Griechenland zwei weitere Bundeswehr-Hubschrauber in das Krisengebiet geschickt. Damit werde deutsche Hilfe sichergestellt, erklärte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin. Insgesamt sind jetzt fünf deutsche Transporthubschrauber für Griechenland abgestellt. Eine Woche nach dem Beginn der verheerenden Waldbrände dort wird eine neue Hitzewelle erwartet. Nach offiziellen Angaben sind die großen Feuer aber weitgehend unter Kontrolle. Bei den Waldbränden waren im ganzen Land 64 Menschen ums Leben gekommen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nur im Südwesten zeigt sich die Sonne; sonst eher viele Wolken und regnerisch. Tageswerte zwischen 15 und 21 Grad.
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Dienstag, 28. August 2007

Dienstag, 28. August 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on August 28, 2007
Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. ATHEN: In Griechenland kämpft die Feuerwehr weiter gegen die verheerenden Waldbrände. Auf der Halbinsel Peloponnes lodern mehrere Großbrände und dutzende kleinere Feuer. Auf der Insel Euböa bewegt sich eine kilometerlange Feuerfront in Richtung Ägäis. Mehrere hundert Einwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Landesweit kamen 63 Menschen ums Leben, rund 3.000 wurden obdachlos. Die griechische Regierung versprach den Geschädigten eine Soforthilfe von 200 Millionen Euro. Durch die Brandkatastrophe gerät die Regierung von Ministerpräsident Kostas Karamanlis zunehmend unter Druck. In Athen zogen Demonstranten zum Parlament und forderten ihren Rücktritt. Laut Beobachtern sind Brandstiftungen im Zusammenhang mit Bodenspekulationen Ursache für einen Großteil der Brände. Die polizeilichen Ermittlungen sollen jetzt vom Geheimdienst und einer Anti-Terror-Einheit unterstützt werden. ANKARA: Die Wahl des neuen türkischen Präsidenten geht an diesem Dienstag in die dritte und entscheidende Runde. Aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Ahmet Necdet Sezer ist Außenminister Abullah Gül von der religiös-konservativen Regierungspartei AKP. In diesem Wahlgang reicht die absolute Mehrheit im Parlament, über die die AKP verfügt. In den ersten beiden Wahlgängen hatte Gül die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlt. Die weltlichen Eliten der Türkei haben Güls Bewerbung wegen seiner islamistischen Vergangenheit mit Misstrauen verfolgt. Gül hat mehrfach Vorwürfe zurückgewiesen, er wolle die verfassungsmäßige Trennung von Staat und Religion aufheben. JERUSALEM: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist in Jerusalem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert zusammengekommen. Dabei soll es um bilaterale Sicherheitsfragen gehen. Vor dem Treffen forderte Abbas substanzielle Verhandlungen. Gespräche, an deren Ende nicht mehr als eine Prinzipienerklärung stehe, reichten nicht aus. Es ist das vierte Treffen der beiden Politiker seit der gewaltsamen Machtergreifung durch die radikalislamische Hamas im Gazastreifen. Es dient als Vorbereitung auf die für November geplante internationale Nahost-Konferenz, bei der über die Gründung eines Palästinenserstaates verhandelt werden soll. KABUL: Südkoreanische Diplomaten und Vertreter der afghanischen Taliban-Miliz haben ihre direkten Verhandlungen über eine Freilassung von 19 südkoreanischen Geiseln fortgesetzt. Beide Seiten kamen in einem Büro des Afghanischen Roten Halbmonds in der Stadt Ghasni zusammen. Die islamistischen Taliban fordern die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen. Weiter in Geiselhaft ist auch ein 62-jähriger deutscher Bauingenieur. Bei Kämpfen im Süden Afghanistans wurden nach Militärangaben 21 Aufständische getötet. An den Gefechten in den Provinzen Kandahar und Helmand waren internationale und einheimische Truppen beteiligt. PEKING: Kanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem China-Besuch mehr Pressefreiheit angemahnt. In einer Rede in der Akademie der Sozialwissenschaften in Peking sagte sie, der wirtschaftliche Aufstieg müsse einhergehen mit einem Mehr an internationaler Verantwortung. Bei einem anschließenden Treffen mit der Nummer Zwei im Land, Parlamentschef Wu Bangguo, setzte sich Merkel für ein Mediengesetz und die bessere rechtliche Absicherung von Journalisten ein. Zuvor hatte sie sich in ihrem Hotel von vier regime-kritischen Journalisten über deren Arbeit unterrichten lassen. Nach Ansicht der Kanzlerin wird die Menschenrechtsdiskussion vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking noch an Fahrt gewinnen, da die Welt darauf schauen werde, wie sich China auch im Hinblick auf Meinungs- und Pressefreiheit präsentiere. LEIPZIG: Der Bundesgerichtshof verhandelt darüber, ob der so genannte Ehrenmordprozess neu aufgerollt werden muss. Im April 2006 war der jüngere Bruder der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü wegen Mordes an seiner Schwester zu einer mehr als neunjährigen Jugendstrafe verurteilt worden. Seine beiden älteren Brüder wurden mangels Beweisen frei gesprochen. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte Berufung gegen das Urteil mit der Begründung eingelegt, die Beweisführung sei lückenhaft gewesen. Die beiden freigesprochenen Brüder müssten deshalb erneut vor Gericht gestellt werden. Hatun Sürücü war Anfang 2005 an einer Berliner Bushaltestelle erschossen worden. Zwischen der alleinerziehenden Mutter und ihrer strenggläubigen moslemischen Familie hatte es Spannungen wegen ihres Lebenstils gegeben. BERLIN: Die Gewerkschaft der Lokführer hat darüber beraten, ob sie das Schlichterangebot im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn annimmt oder nicht. Im Tagesverlauf wollen beide Seiten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz das Ergebnis bekanntgeben. Seit Mitte des Monats hatten die CDU-Politiker Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf versucht, einen Kompromiss herbeizuführen. Die Gewerkschaft fordert einen eigenen Tarifvertrag für die Lokführer sowie Lohnerhöhungen von 31 Prozent. Die Bahn lehnt das ab. Sie verweist auf entsprechende Tarifabschlüsse mit den beiden anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA. Danach werden die Löhne um 4,5 Prozent erhöht. LEIPZIG: Das Finanzloch der schwer angeschlagenen sächsischen Landesbank ist nach einem Pressebericht noch größer als bisher bekannt. Die 'Leipziger Volkszeitung' berichtet, aus Kapitalmarktgeschäften drohten Verluste in Höhe von 660 Millionen Euro. Zudem gebe es weitere Risiken von 14 Milliarden Euro, die noch nicht endgültig geprüft worden seien. Die SachsenLB war im Zuge der US-Immobilienkrise in schwere Schieflage geraten. Am Sonntag hatte die Landesbank Baden-Württemberg das Leipziger Geldhaus übernommen. Der Kaufpreis soll erst zum Jahresende festgelegt werden. BERLIN: Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat davor gewarnt, der Wettlauf um die mögliche Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen in der Arktis gefährde das friedliche Zusammenleben der Nationen. In einem Gastbeitrag der Tageszeitung 'Die Welt' schreibt er, wenn das ewige Eis schmelze seien nicht nur die Eisbären in Gefahr. Im hohen Norden könnten dann auch Verteilungskonflikte um Rohstoffe und Ressourcen drohen. Eine globale Zusammenarbeit sei daher notwendig, unter anderem auch zur Sicherung der Energie und zum Klimaschutz. Steinmeier besucht auf seinem Weg in die USA derzeit Norwegen. Unter dem Nordpol hatte vor kurzem Russland mit dem Aufstellen seine Nationalflagge seine Ansprüche auf die Polarregion dokumentiert. Mehrere weitere Staaten erheben ebenfalls Anspruch auf die Region. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend heiter bis wolkig. Südlich der Donau sowie am Hochrhein einzelne Schauer möglich. Tageswerte zwischen 17 und 25 Grad.
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Samstag, 30. Juni 2007

Samstag, 30. Juni 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on June 30, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag LONDON: Nach dem Fund von zwei Autobomben im Zentrum der britischen Hauptstadt hat die Polizei die Fahndung nach den Drahtziehern intensiviert. In die Ermittlungen seien inzwischen auch die Behörden anderer Länder ei ngeschaltet worden, heißt es aus London. Die geplanten Anschläge ließen die Handschrift der Terror-Organisation El Kaida erkennen, sagten Sicherheitsexperten. An den beiden Fahrzeugen, in denen Sprengsätze aus Benzin, Gaskanistern und Nägeln deponiert waren, konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Ausgewertet wurden auch die Bilder von Überwachungskameras. Die Bomben, die am Freitag eher zufällig entdeckt und dann entschärft wurden, hätten bei einer Explosion hunderte Menschen töten können. BERLIN: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist in Berlin mit Kollegen aus fünf zentralasiatischen Staaten zusammengetroffen. Zum Abschluss der deutschen Ratspräsidentschaft will der Minister mit den Ressortchefs die neue Zentralasien-Strategie der Europäischen Union erörtern. Sie legt erstmals Leitlinien für ein stärkeres Engagement in der rohstoffreichen Region fest. Es handelt sich um die zweite derartige Zusammenkunft der EU mit Vertretern der Staaten Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Das erste Treffen hatte im März in der kaschischen Hauptstadt Astana stattgefunden. DILI: Ohne nennenswerte Zwischenfälle ist in Osttimor ein neues Parlament gewählt worden. Erste Ergebnisse werden nicht vor Anfang nächster Woche erwartet. Nach Einschätzung politischer Beobachter könnte es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der bisherigen Regierungspartei Fretilin und der erst kürzlich von Ex-Präsident Xanana Gusmao gegründeten Partei 'Nationalkongress für den Wiederaufbau Osttimors' kommen. - Die frühere portugiesische Kolonie, die 2002 von Indonesien unabhängig wurde, ist einer der kleinsten und ärmsten Staaten der Welt. PEKING: Nach ihrem Besuch in Nordkorea haben sich Experten der Vereinten Nationen zuversichtlich gezeigt, dass das kommunistische Land den umstrittenen Atomreaktor Yongbyon bald schließen wird. Einen genauen Zeitrahmen gebe es aber noch nicht, sagte Delegationsleiter Olli Heinonen in Peking. Er und sein Team hatten den Reaktor am Donnerstag inspiziert. In Verhandlungen mit den USA, Russland, China, Japan und Südkorea hatte sich die nordkoreanische Führung bereit erklärt, ihr Atomprogramm zu beenden. Im Gegenzug wurde dem verarmten Land wirtschaftliche und humanitäre Hilfe zugesagt. BAGDAD: Die US-Truppen im Irak haben in einem Schiitenviertel der Hauptstadt Bagdad nach eigenen Angaben 26 Extremisten getötet. Etliche weitere Aufständische wurden bei dem Einsatz in Sadr City festgenommen. Die Extremisten hätten Verbindungen zu 'iranischen Terrornetzwerken' gehabt, teilte die US-Armee mit. Sie wirft den Aufständischen in Sadr City vor, Waffen aus dem Iran in den Irak zu schmuggeln. BAGDAD: Das US-Militär hat zwei seiner Soldaten wegen vorsätzlichen Mordes an Irakern angeklagt. Den Soldaten wird vorgeworfen, südlich von Bagdad drei Iraker erschossen zu haben. Anschließend sollen sie neben die Leichen Waffen gelegt haben, um den Eindruck zu erwecken, dass ihre Opfer bei Kämpfen getötet wurden. Die beiden Angeklagten warten derzeit in einem amerikanischen Militärgefängnis in Kuwait auf ihren Prozess. BERLIN: Der Bund will die Neuverschuldung rascher zurückfahren. Finanzminister Peer Steinbrück sagte, für das nächste Jahr seien neue Schulden von knapp 13 Milliarden Euro geplant. Das seien 40 Prozent weniger als die bisher veranschlagten 21,5 Milliarden Euro. Spätestens 2011 wolle der Bund ohne neue Schulden auskommen und einen ersten Überschuss erzielen, sagte der SPD-Politiker der "Berliner Zeitung". Dann könnte zumindest mit einem Teil dieses Überschusses begonnen werden, den Schuldenberg des Bundes von etwa 900 Milliarden Euro abzutragen. Steinbrück will seinen Haushaltsentwurf für 2008 am Mittwoch im Kabinett vorstellen. HANNOVER: Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff setzt sich dafür ein, dass die große Koalition sich noch in diesem Jahr bei der Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen einigt. Diese wichtige Frage sollte nicht als Wahlkampfthema für 2009 verheizt werden, sagte Wulff der Nachrichtenagentur dpa. Der CDU-Politiker erwartet, dass die Koalition aus den Vorschlägen von SPD und Union ein einheitliches Konzept erstellt, damit der Vermögensaufbau der Arbeitnehmer rasch vorankommt. Die Union will mit Steueranreizen für eine stärkere Beteiligung von Arbeitnehmern an den Unternehmen sorgen. Dagegen setzt die SPD auf einen öffentlich verwalteten Deutschlandfonds.KIEL: Nach dem Brand im Atomkraftwerk Krümmel wollen Experten an diesem Samstag zum zerstörten Transformator vordringen. Bisher hat die große Hitzeentwicklung die Sachverständigen davon abgehalten, die Brandstelle zu inspizieren. Die schweren Pannen in Krümmel und dem Atomkraftwerk Brunsbüttel haben die Debatte über die Nutzung der Kernkraft wieder angeheizt. Umweltschutzorganisationen forderten die Stilllegung der beiden betroffenen Atommeiler und einen schnellstmöglichen Atomausstieg in ganz Deutschland. - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wies Forderungen der Stromkonzerne nach einem Aufweichen des Atomausstiegs zurück. Je länger ein Kraftwerk laufe, desto höher sei die Störanfälligkeit, sagte Gabriel. BRÜSSEL: In der Europäischen Union ist die so genannte Roaming-Richtlinie in Kraft getreten, die Preisobergrenzen für Mobilfunkgespräche im EU-Ausland vorschreibt. Künftig gilt für solche Anrufe ein einheitlicher Höchstpreis von 49 Cent pro Minute plus Mehrwertsteuer. Die Mobilfunkanbieter müssen jedem ihrer Kunden bis Ende Juli ein entsprechendes Angebot vorlegen. In den kommenden Jahren sollen die Preise weiter sinken. NEU DELHI: Heftige Monsun-Regenfälle haben den Verkehr in der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay lahm gelegt. Straßen stehen unter Wasser, Zugverbindungen fielen aus und Flugreisende müssen mit Verspätungen rechnen. Im Osten Indiens flüchteten tausende Menschen vor einem tropischen Wirbelsturm, der sich vom Golf von Bengalen zum Festland bewegt. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nordhälfte wechselnd bewölkt mit Schauern, in der Südhälfte zeitweise sonnig. An der Nordsee 16 Grad, sonst 19 bis 24 Grad.
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Montag, 18. Juni 2007

Montag, 18. Juni 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on June 19, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag PARIS: In Frankreich ist die konservative Regierung von Premierminister François Fillon nach der Parlamentswahl zurückgetreten. Staatspräsident Nicolas Sarkozy beauftragte Fillon umgehend, eine neue Regierung zu bilden. Ein solches Vorgehen hat in Frankreich Tradition. Die konservative Regierungspartei UMP hatte bei der Parlamentswahl am Sonntag zwar ihre absolute Mehrheit verteidigt, aber unerwartet deutliche Mandatsverluste zu Gunsten der oppositionellen Sozialisten hinnehmen müssen. Nach der ersten Wahlrunde war noch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit des Sarkozy-Lagers gerechnet worden.LUXEMBURG: Vor dem EU-Krisengipfel hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nochmals alle Regierungen zu Kompromissen im Streit um die Änderung der EU-Verträge aufgerufen. Am Ende des Gipfels werde es nur gemeinsame Verlierer oder gemeinsame Sieger geben, sagte Steinmeier am Rande eines EU-Außenministertreffens in Luxemburg. Polen bekräftigte, dass es ein Veto einlegen wolle, falls die EU-Staaten nicht bereit sind, der Regierung in Warschau mehr Gewicht bei Abstimmungen im Ministerrat zu geben. Die britische Regierung ihrerseits lehnt die geplante Grundrechtecharta ab. Bei Vorgesprächen am Wochenende hatte sich noch keine Annäherung abgezeichnet. LUXEMBURG: Die EU wird die direkten Finanzhilfen an die neue Notstandsregierung der Palästinenser wieder aufnehmen. Wie der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in Luxemburg mitteilte, wird das Geld ausschließlich in das Westjordanland fließen. Die EU hatte die Hilfen seit der Amtsübernahme der Hamas-Regierung ausgesetzt. Auch der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert signalisierte der neuen gemäßigten palästinensischen Regierung ein größeres Entgegenkommen. Möglich seien Reiseerleichterungen für das Westjordanland und die Freigabe von etwa 400 Millionen Dollar an zurückgehaltenen palästinensischen Steuereinnahmen, sagte Olmert nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. KABUL: Bei einem Luftangriff der US-geführten Truppen auf ein vermutetes El-Kaida-Versteck sind im Osten Afghanistans nach Militärangaben neben mehreren Extremisten auch sieben Kinder getötet worden. Der Vorfall sei sehr bedauerlich, sagte ein US-Sprecher. Überlebende Kinder hätten jedoch ausgesagt, die Terroristen hätten sie gezwungen, in dem Gebäudekomplex zu verbleiben, zu dem auch eine Moschee und eine Islam-Schule gehören. Es habe verläßliche Informationen gegeben, dass Kämpfer der El Kaida dort Unterschlupf gefunden hätten. Daraufhin sei der Luftangriff angeordnet worden. Bei Gefechten zwischen afghanischen und amerikanischen Einheiten mit Aufständischen in der Unruheprovinz Helmand wurden nach Angaben des US-Militärs zahlreiche feindliche Kämpfer getötet.BEIRUT: Die libanesische Armee hat mutmaßliche Stellungen der Islamisten im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr el Bared erneut unter heftigen Beschuss genommen. Panzer schossen Granaten auf die Bereiche der Siedlung, in denen sich die Kämpfer der Fatah el Islam verschanzt haben. Nach einem Bericht des arabischen Fernsehsenders Al Arabija leisten die Mitglieder der sunnitischen Extremistengruppe nicht mehr viel Widerstand. An einigen Gebäuden am Rande des Lagers hätten Soldaten die libanesische Flagge gehisst. Die Islamisten und die Armee liefern sich bereits seit dem 20. Mai Gefechte um das Lager im Norden des Landes. Dabei wurden bisher mindestens 135 Menschen getötet.KAIRO: In Ägypten hat die zweite Runde zur Wahl der zweiten Parlamentskammer begonnen. In der Stichwahl sind noch 16 von 88 Mandaten zu vergeben. In der ersten Runde hatte die regierende Nationaldemokratische Partei NDP von Präsident Husni Mubarak schon einen haushohen Sieg eingefahren. Nur ein Kandidat der linken Tagammu-Partei und ein Unabhängiger hatten einen Sitz im Schura-Rat erringen können. Alle weiteren Sitze gingen an die NDP. Der erste Wahlgang war von Gewalt und Unregelmäßigkeiten überschattet worden. Bereits im Wahlkampf hatte die Polizei zahlreiche Anhänger und Kandidaten der offziell verbotenen Muslimbruderschaft festgenommen. Die Muslimbrüder sind dennoch die stärkste Kraft der Opposition und nehmen regelmäßig als Unabhängige an Wahlen teil.ROM: Vor der Küste der süditalienischen Insel Lampedusa sind die Leichen von 14 Bootsflüchtlingen geborgen worden. Die Toten stammten wahrscheinlich aus Nordafrika, teilte ein Sprecher der Küstenwache mit. Sie hätten mindestens drei Tage im Wasser gelegen und seien nach Sizilien gebracht worden. Nach weiteren Toten werde gesucht. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent übernahm die Ermittlungen, obwohl der Fundort unter die Kontrolle der maltesischen Behörden fällt. Allein seit Beginn des Monats wurden 35 tote Immigranten im Meer vor Sizilien geborgen. Im Mai waren es 111 gewesen.HANNOVER: In der deutschen Baubranche hat der erste unbefristete Streik seit fünf Jahren begonnen. Nach Angaben der Gewerkschaft IG BAU ruht die Arbeit auf mehr als 100 Baustellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auslöser des Arbeitskampfes ist die Weigerung der Arbeitgeber beider Bundesländer, den im Mai erzielten Schlichterspruch anzuerkennen. In den anderen Bundesländern wurde der Tarifkompromiss dagegen akzeptiert. Der Schlichter im Baugewerbe, Ex-Bundesarbeitsminister Wolfgang Clement warf den norddeutschen Arbeitgebern deshalb kurzsichtiges Denken vor.PARIS: Zum Auftakt der Luftfahrtmesse in Paris Le Bourget hat der europäische Flugzeugbauer Airbus zahlreiche Bestellungen bekanntgegeben. Nach Angaben des Unternehmens unterzeichnete die Fluggesellschaft Qatar Airways den Kaufvertrag über 80 der neuen Langstreckenjets A350 im Katalogwert von knapp zwölf Milliarden Euro. Zudem bestellte das Unternehmen drei Airbus-Superjumbos vom Typ A380. Hinzu kommen acht weitere A380-Bestellungen von Emirates Airways. Die Fluglinie hatte bereits 43 Maschinen dieses Flugzeugtyps bestellt.DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden vielfach wolkig mit einzelnen Schauern oder Gewittern, ansonsten auch länger sonnig. Höchstwerte 20 bis 28 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 18°, stark bewölkt;Berlin: 18°, Regen;Dresden: 17°, bedeckt; Köln/Bonn: 21°, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 21°, wolkig und München: 22°, wolkig.
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Sonntag, 17. Juni 2007

Sonntag, 17. Juni 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on June 17, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag RAMALLAH: Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat die Notstandsregierung unter dem unabhängigen Politiker Salam Fajjad vereidigt. Zuvor hatte er eine Anordnung erlassen, wonach diese neue Regierung, der 14 Minister angehören, keiner Zustimmung des Parlaments bedarf. Das Parlament wird von der Hamas dominiert, die die Absetzung ihres Ministerpräsidenten Ismail Hanija nicht anerkennen will. Abbas erklärte zudem bewaffnete Einheiten der Hamas für illegal. Diese drohte damit, die Gewaltaktionen der vergangenen Tage auch auf das Westjordanland auszudehnen. Israel positionierte vorsichtshalber im Norden des Gazastreifens Truppeneinheiten und stoppte Benzinlieferungen an dortige Tankstellen.KABUL: Bei einem der schwersten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban sind mindestens 35 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Sprengsatz war Agenturberichten zufolge in einem Bus vor dem Polizei-Hauptquartier von Kabul explodiert. Die meisten der Getöteten sind Polizisten. Unter den Opfern befinden sich nach bisherigen Erkenntnissen auch einige Ausländer, darunter Japaner, Koreaner und Pakistaner. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, deutsche Polizeiausbilder seien nicht betroffen. Unklar ist noch, ob es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat. Die Taliban bekannten sich zu der Tat.BAGDAD: Vier Tage nach dem Anschlag auf die Goldene Moschee von Samarra haben die irakischen Behörden die Ausgangssperre in Bagdad wieder aufgehoben. Bei dem vermutlich von sunnitischen Extremisten verübten Anschlag waren die Goldene Kuppel und zwei Minarette der Moschee zerstört worden. Die irakische Regierung und die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen haben unterdessen den Wiederaufbau des schiitischen Heiligtums beschlossen. SANAA: Im Jemen haben sich Regierung und die schiitischen Rebellen auf eine Waffenruhe verständigt. Beide Seiten teilten mit, die Einigung sei unter Vermittlung Katars erreicht worden. Danach hat sich die Regierung zu einem Wiederaufbau in den Rebellengebieten im Norden des arabischen Landes verpflichtet. Auch von einer Gefangenen-Freilassung und von der Rückführung von Flüchtlingen ist die Rede. Die Aufständischen sollen im Gegenzug ihre Waffen abgeben. Bei den Kämpfen waren allein in diesem Jahr etwa 4.000 Menschen getötet worden.WARSCHAU: Polen und Deutschland haben im Streit um das künftige Abstimmungsrecht in der EU nach Angaben von Präsident Lech Kaczynski keine Einigung erzielt. Auf dem Rückflug von einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Meseberg bei Berlin sagte er, sie seien vorerst beide bei ihren Positionen geblieben. Beim EU-Gipfel in der kommenden Woche solle jedoch ein Erfolg gesucht werden. Streitpunkt bleibt die nur von Polen gewünschte Änderung im EU-Verfassungsvertrag, das Abstimmungsrecht zugunsten kleiner und mittlerer Staaten zu korrigieren. Merkel trifft sich heute noch mit Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek und Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker. Tschechien hatte zunächst Polens Forderung unterstützt, schwenkte aber inzwischen um.BELGRAD: Der wegen Kriegsverbrechen im Kosovo gesuchte ehemalige serbische Polizeikommandeur Vlastimir Djordjevic ist in Montenegro festgenommen worden. Ihm werden die Ermordung und Vertreibung von bis zu 800.000 Albanern während des Kosovo-Krieges zur Last gelegt. Djordjevic soll bereits auf dem Weg nach Den Haag sein. Dort soll er in das Gefängnis des UN-Kriegsverbrechertribunals gebracht werden. Djordjevic unterstanden während des Kosovo-Krieges 1998/99 alle Polizeitruppen. Er gehörte zu den letzten fünf noch untergetauchten Angeklagten des Tribunals.PARIS: In Frankreich hat die zweite und entscheidende Runde der Parlamentswahl begonnen. Zu vergeben sind noch 467 Sitze in der Nationalversammlung. Umfragen zufolge ist - wie bereits beim ersten Wahlgang vor einer Woche - mit einem deutlichen Sieg der konservativen Partei UMP von Staatspräsident Nicolas Sarkozy zu rechnen. Dagegen drohen den Sozialisten erneut Mandatsverluste. Erste Hochrechnungen werden nach Schließung der letzten Wahllokale in den Großstädten um 20 Uhr erwartet.STUTTGART: FDP-Chef Guido Westerwelle hat beim Parteitag in Stuttgart vor dem Wiedererstarken sozialistischer Ideologien gewarnt. Mit Blick auf die neue Partei 'Die Linke' sagte er anlässlich des heutigen Jahrestages des DDR-Volksaufstands, Deutschland benötige keine neuen sozialistischen Versuche. Das sei der Auftrag des Juni-Aufstandes, bei dem 55 Menschen ums Leben gekommen und 1.400 zu teils langen Haftstrafen verurteilt worden seien. Der Parteitag geht an diesem Sonntag mit der Verabschiedung eines Leitantrags zur Sozialpolitik zuende. Danach sollen etwa alle familienpolitischen Leistungen überprüft werden. Ein starres Renteneintrittsalter wird abgelehnt.LEIPZIG: Die neue Partei 'Die Linke' will sich nach den Worten ihres Fraktionschefs, Gregor Gysi, für Volksentscheide einsetzen. Der 'Leipziger Volkszeitung' sagte Gysi, man wolle diese Entscheide und den politischen Streik, um zum Beispiel gegen eine Kriegspolitik zu demonstrieren. Gestern hatten sich die 'Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit' WASG unter Oskar Lafontaine und die Linkspartei unter Lothar Bisky auf einem Gründungsparteitag in Berlin zu der neuen Partei vereinigt. Beide Politiker wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Sie kündigten an, die nun drittgrößte Partei Deutschlands links von der SPD aufstellen zu wollen.BERLIN: Der designierte stellvertretende SPD-Vorsitzende Frank-Walter Steinmeier hat höhere Löhne in Deutschland gefordert. Der Aufschwung müsse ein Aufschwung für alle werden, sagte der Bundesaußenminister der Zeitung "Bild am Sonntag". Auch die Arbeitgeber sollten ein Interesse daran haben, in den kommenden Tarifverhandlungen die Spielräume für höhere Löhne zu nutzen. Man dürfe bei den Gewinnen der Unternehmen nicht vergessen, dass Millionen Arbeitnehmer zuvor Lohnsenkungen akzeptiert und auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld verzichtet hätten. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten und Süden freundlich, sonst wechselnd bewölkt und einzelne Schauer. Tagestemperaturen zwischen 18 und 28 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 17°, kurze Schauer;Berlin und Dresden: 22°, wolkig;Köln/Bonn: 22°, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 21°, wolkig und München: 23°, leicht bewölkt
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Montag, 11. Juni 2007

Montag, 11. Juni 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on June 11, 2007
Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag PARIS: Nach der ersten Runde der Parlamentswahl in Frankreich sucht die linke Opposition nach Möglichkeiten, einen Erdrutsch-Sieg des Lagers von Präsident Nicolas Sarkozy noch zu verhindern. Die gescheiterte sozialistische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal bemüht sich deswegen um ein Bündnis mit dem Liberalen François Bayrou für die zweite Wahlrunde am kommenden Sonntag. Beim ersten Wahlgang hatte die konservative Regierungspartei UMP knapp 40 Prozent der Stimmen erhalten. Die Sozialisten kamen auf knapp 25 Prozent. BRÜSSEL: Nach der Wahlniederlage seiner liberalen Partei hat der belgische Premierminister Guy Verhofstadt seinen Rücktritt eingereicht. König Albert bat Verhofstadt, die Amtsgeschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. Bei der Wahl am Sonntag wurden die oppositionellen Christdemokraten mit 30 von 150 Mandaten stärkste Kraft. Die liberale Partei Verhofstadts stellt im neuen Parlament nur noch 18 Abgeordnete. Angesichts zahlreicher Koalitionsmöglichkeiten erwarten Beobachter eine komplizierte Regierungsbildung. Möglicher neuer Ministerpräsident ist der Chef der flämischen Christdemokraten, Yves Leterme. SOFIA: US-Präsident George W. Bush hat der bulgarischen Regierung für ihr Engagement im Irak und in Afghanistan gedankt. Nach einem Treffen mit dem bulgarischen Staatschef Georgi Parwanow in Sofia zeigte sich Bush zudem beeindruckt von den marktwirtschaftlichen Reformen in dem früheren kommunistischen Land. Parwanow sagte, sein Land sei daran interessiert, in die geplante europäische Raketenabwehr integriert zu werden. Er bedauerte den amerikanisch-russischen Konflikt in dieser Frage. Bulgarien ist die letzte Station von Bushs Europareise. Zuvor hatte er Albanien, Italien, Polen und Tschechien besucht und am G-8-Gipfel in Heiligendamm teilgenommen. TRIPOLIS: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch in Libyen sowohl die fünf zum Tode verurteilten bulgarischen Krankenschwestern als auch Vertreter der Opferfamilien getroffen. In seiner Funktion als EU-Ratsvorsitzender sei es das Ziel, für die Krankenschwestern und den palästinensischen Arzt eine baldige Freilassung zu erwirken, sagte er. Steinmeier war am Sonntag gemeinsam mit der EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner zu einer zweitägigen Reise in das nordafrikanische Land aufgebrochen. Libyen wirft den Krankenschwestern und dem Arzt vor, mehr als 400 Kinder vorsätzlich mit dem Aids-Virus infiziert zu haben. Auch US-Präsident George W. Bush hat während seines Bulgarien-Besuches Libyen zur Freilassung der Verurteilten aufgefordert. BERLIN: Das Kuratorium der Bundes-Stiftung zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter hat sich zum Abschluss der Zahlungen zufrieden geäußert. Vizechef Otto Graf Lambsdorff sagte dem Mitteldeutschen Rundfunk, die Stiftung habe ihre Aufgaben hervorragend umgesetzt. Die Gelder seien ausgezahlt, alles sei problemlos abgelaufen. Lambsdorff war Ende der 90er Jahre Chefunterhändler für die Zwangsarbeiterentschädigung. Die Stiftung überwies an die noch 1,7 Millionen lebenden Nazi-Opfer insgesamt rund 4,4 Milliarden Euro. BERLIN: Eine Woche vor dem entscheidenden Koalitionstreffen zeigen sich Union und SPD im Streit über die Einführung von Mindestlöhnen unnachgiebig. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstrich in der "Berliner Zeitung" erneut die ablehnende Haltung der CDU. Es könne nicht sein, dass die Höhe von Gehältern nicht mehr von der Produktivität des Betriebes oder von der Leistung des Arbeitnehmers abhänge. SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles warnte die Union indes vor einer Blockade. Am 18. Juni wollen die Koalitionsspitzen im Mindestlohn-Streit einen letzten Einigungsversuch starten. Ein Kompromiss ist bisher nicht erkennbar. BAGDAD: Der künftige britische Premierminister Gordon Brown ist zu einem nicht angekündigten Besuch in den Irak gereist. Nach Medienberichten traf Brown in Bagdad mit Regierungschef Nuri el Maliki zusammen. Seit dem Beginn der US-geführten Invasion im Irak im März 2003 wurden rund 150 britische Soldaten getötet. Derweil brachte ein Selbstmordattentäter eine Brücke über der Autobahn südlich von Bagdad zum Einsturz und riss drei US-Soldaten mit in den Tod. Die Detonation ließ einen Teil der Brücke einstürzen und zerschnitt damit eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Irak. JERUSALEM: Die israelischen Streitkräfte haben einen neuen Spionagesatelliten ins All gebracht. Wie der israelische Rundfunk berichtet, soll der Satellit "Ofek 7" vor allem Entwicklungen im Iran verfolgen. Der Satellit ersetzt ein Vorläufermodell, das sich seit fast fünf Jahren auf einer Erdumlaufbahn befindet. Israel fühlt sich angesichts der wiederholten Drohungen des iranischen Präsidenten Mahmud Achmedinedschad in seiner Existenz bedroht. PEKING: Im Süden Chinas sind bei schweren Regenfällen und Überschwemmungen fast 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung in Peking teilte mit, mehr als 500.000 Menschen seien auf der Flucht aus den betroffenen Provinzen. Knapp 50.000 Häuser seien durch die Unwetter zerstört worden. Mehrere Menschen würden noch vermisst.DHAKA: In Bangladesch sind bei Erdrutschen mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden der Hafenstadt Chittagong mitteilten, begruben die Schlammmassen in der bergigen Umgebung der Fünf-Millionen-Stadt zahlreiche Häuser unter sich. Rettungsteams suchten nach weiteren Verschütteten. Nach anhaltenden Regenfälle steht ein Drittel Chittagongs bis zu einen Meter unter Wasser. CAPE CANAVERAL: Die US-Raumfähre "Atlantis" hat an der Internationalen Raumstation ISS angelegt. Das Shuttle brachte ein Sonnensegel für die Energiegewinnung zur ISS. Mit der Montage soll an diesem Montag begonnen werden. "Atlantis" wird mindestens elf Tage im Weltraum verbringen. Ursprünglich war der Start der Raumfähre für März geplant, wurde aber wegen eines Hagel-Schadens verschoben. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden wieder Gewitter mit Schauern. Im Norden und Osten meist sonnig. Höchstwerte 24 bis 31 Grad.Zuletzt meldeten:Hamburg und Berlin: 27 Grad, fast wolkenlos;Dresden: 26 Grad, fast wolkenlos; Köln/Bonn: 19 Grad, leicht bewölkt;Frankfurt am Main: 19 Grad, nach Regen und München: 21 Grad, stark bewölkt.
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Mittwoch, 23. Mai 2007

Mittwoch, 23. Mai 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on May 23, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch BELGRAD: Ein serbisches Gericht hat im Mordfall Djindjic alle 12 Angeklagten schuldig gesprochen. Die beiden Hauptangeklagten erhielten die Höchststrafe von 40 Jahren. Als Drahtzieher des Mordes galt der frühere Kommandant einer Sondereinheit der Geheimpolizei, Milorad Ulemek; als eigentlicher Attentäter sein Stellvertreter, Zvezdan Jovanovic. Beide hatten auf unschuldig plädiert. Der serbische Regierungschef Zoran Djindjic war Mitte März 2003 in Belgrad erschossen worden. Den Angeklagten war vorgeworfen worden, sie hätten weitere von ihm geplante Reformen verhindern wollen. Fünf wurden in Abwesenheit verurteilt, da sie auf der Flucht sind. Djindjic galt vor allem wegen der Auslieferung des früheren Präsidenten Slobodan Milosevic an das Haager Kriegsverbrechertribunal bei den Ultranationalisten als Verräter.BERLIN: Der Kampf gegen Terrorismus geht nach Einschätzung von Amnesty International in vielen Ländern zunehmend zu Lasten von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Der neue Jahresbericht der Organisation dokumentiert dazu Verstöße in mehr als 150 Ländern. Danach verschärft besonders die Furcht vor unkontrollierter Einwanderung Diskriminierungen. Als dramatisch bewertet Amnesty die Lage in Afrika. Massive Menschenrechtsverletzungen wegen religiöser Zugehörigkeit beklagt die Organisation in China, Vietnam, Saudi-Arabien, dem Irak und der Türkei. Amnesty kritisiert auch deutsche Behörden. Irakern, Türken und Afghanen sei der Flüchtlingsstatus entzogen, deren Sicherheit bei einer Rückkehr aber nicht gewährleistet worden. BERLIN: Nach dem Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten in Kundus haben führende Koalitionspolitiker von den USA Mäßigung im Anti-Terror-Kampf in Afghanistan verlangt. Der Terrorismus müsse zwar weiterhin bekämpft werden, sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung. Allerdings dürfe die afghanische Zivilbevölkerung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und frühere Verteidigungsminister Peter Struck verlangte, die Militäraktionen unter dem Namen 'Enduring Freedom' intensiver mit der Führungsmacht USA zu diskutieren. An diesem Mittwoch werden die drei deutschen Opfer des Selbstmordanschlages zurück nach Deutschland gebracht und mit einer Trauerfeier geehrt. ISLAMABAD: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier spricht in Pakistan mit der politischen Führung. Vorgesehen sind Treffen mit Regierungschef Shaukat Aziz und Außenminister Khurshid Kasuri. Ein Gespräch mit Präsident Pervez Musharraf wurde wegen der innenpolitischen Spannungen in Pakistan abgesagt. Zur Sprache kommen dürfte - wie bei Steinmeiers gestrigem Besuch in Afghanistan- auch die Verbesserung der pakistanisch-afghanischen Beziehungen. Konfliktthema sind die radikal-islamischen Taliban. Beide Staaten werfen sich vor, nicht genug gegen diese zu tun. Steinmeier lud seine Amtskollegen aus Pakistan und Afghanistan zum Außenminister-Treffen der G8-Staaten kommende Woche in Potsdam ein. In Kabul wurden bei einem neuen Selbstmordanschlag mindestens zwei Menschen getötet.BEIRUT: Im Norden des Libanon sind nach UN-Angaben 15.000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Armee und islamistischen Kämpfern geflohen. Ziel der Flüchtlinge aus dem Lager Nahr el Bared war entweder das benachbarte Flüchtlingslager Baddawi oder die Hafenstadt Tripoli. Hilfsorganisationen warnten bereits vor den humanitären Folgen wie Wasser- und Lebensmittelknappheit. Derweil belagert die libanesische Armee weiter Nahr el Bared, wo sich die islamistischen Kämpfer der 'Fatah al-Islam' verschanzt halten. Beide Seiten hatten sich gestern auf eine Feuerpause verständigt. Bei den Kämpfen kamen nach Schätzungen bislang etwa 80 Menschen ums Leben. GAZA-STADT: Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und radikalen Palästinensern halten an. Die israelische Luftwaffe griff am Mittwoch morgen wieder mutmaßliche Waffen-Produktionsstätten im Gaza-Streifen an; die Palästinenser reagierten mit neuen Raketenangriffen auf den Süden Israels. Wegen der israelischen Drohung, eines möglichen gezielten Attentats auf den palästinensischen Regierungschef Ismail Hanija, wurde ein für gestern geplantes Treffen Hanijas mit Präsident Mahmud Abbas auf heute verschoben. Abbas Ziel ist, eine Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern wiederzubeleben. ANKARA: Ein Selbstmordattentäter war für die Bombenexplosion in der türkischen Hauptstadt Ankara am Dienstag abend verantwortlich. Der Gouverneuer der Stadt teilte mit, der Attentäter sei identifiziert. Der Anschlag ähnele denen kurdischer Separatisten. Sechs Menschen waren getötet und fast 100 verletzt worden, als sich der Täter vor einem Einkaufszentrum im belebten Viertel Ulus in die Luft sprengte. Dort sollte ein offizielles Abendessen für Teilnehmer einer internationalen Waffenmesse stattfinden. TEHERAN: Die US-Marine hat vor der iranischen Küste ihr bislang größtes Seemanöver der vergangenen vier Jahre begonnen. Neun Kriegsschiffe, darunter zwei Flugzeugträger, durchfuhren zunächst die Straße von Hormus. Ein Sprecher sagte, das lange geplante Manöver solle den Golfstaaten zeigen, dass die USA die Sicherheit in der Region weiter garantierten. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm wird heute ein weiterer Lagebericht der Internationalen Atomenergiebehörde für den Weltsicherheitsrat erwartet. Morgen läuft die im März vom Rat gesetzte Frist zum Stopp der Urananreicherung ab. PEKING: Bundespräsident Horst Köhler ist zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik China. Politische Gespräche führt er mit Staatspräsident Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao. Ähnlich wie zuvor bei seinem Aufenthalt in Vietnam wird erwartet, dass sich Köhler zur international kritisierten Menschenrechtssituation äußert. China steht vor allem wegen seines Umgangs mit Dissidenten, fehlender Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Praxis der Todesurteile öffentlich im Brennpunkt. HILDESHEIM: Ein gutes Jahr nach dem Zusammenbruch des Geldtransportunternehmens Heros hat das Landgericht Hildesheim vier Spitzenmanager des Unternehmens wegen schwerer Untreue und Bankrott zu hohen Haftstrafen verurteilt. Gegen den Gründer und ehemaligen Inhaber verhängte das Gericht eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Drei Mitangeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen sechseinhalb und acht Jahren verurteilt. Nach dem Urteil haben sie bei der ehemals größten deutschen Geldtransportfirma insgesamt 270 Millionen Euro an Kundengeldern zur Deckung von Firmenverlusten und für private Zwecke veruntreut. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Weitere Schauer und Gewitter im Süden, im Norden zunehmend sonnig. Höchsttemperaturen zwischen 23 und 28 Grad.Zuletzt meldeten:Hamburg: 15 Grad, leicht bewölkt;Berlin: 19 Grad, bedeckt; Dresden: 18 Grad, stark bewölkt; Köln/Bonn: 18 Grad, stark bewölkt; Frankfurt am Main: 22 Grad, wolkig und München: 24 Grad, fast wolkenlos.
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Mittwoch , 18. April 2007

Mittwoch , 18. April 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 18, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch BERLIN: In Deutschland sollen künftig alle Telefon- und Internet- Verbindungsdaten sechs Monate lang gespeichert werden. Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf setzt eine EU-Richtlinie um. Die Sicherheitsbehörden versprechen sich von der umstrittenen Datenspeicherung mehr Erfolge bei der Terrorismusbekämpfung. Neu geregelt wird auch die Telefonüberwachung. Demnach ist eine Überwachung unzulässig, wenn das Gespräch den Kernbereich privater Lebensführung betrifft. - Die Bundesregierung brachte ebenfalls einen Gesetzentwurf über neue Obergrenzen für den Emissionshandel bis 2012 auf den Weg. Es sieht vor, dass Industrie und Stromkonzerne jährlich nur noch gut 450 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen dürfen statt bisher knapp 500 Millionen. BERLIN: Die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen dank anhaltendem Wachstum mit einem ausgeglichenen Bundeshaushalt für 2008. Das berichtet die 'Financial Times Deutschland' einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe des Gutachtens an diesem Donnerstag. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt in diesem und nächsten Jahr um 2,4 Prozent zunehmen. Im Herbst hatten die Institute noch mit einem Wachstum von nur 1,4 Prozent für das laufende Jahr gerechnet. KARLSRUHE: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Zulässigkeit des Tornado-Einsatzes in Afghanistan. Die Klage in Karlsruhe war von der Linksfraktion eingereicht worden, weil der Einsatz der Aufklärungsflugzeuge ihrer Meinung nach verfassungswidrig ist. Bei der Anhörung vor dem Zweiten Senat erneuerte Fraktionschef Oskar Lafontaine seine Kritik, dass sich Deutschland nicht an dem seiner Meinung nach völkerrechtswidrigen Krieg beteiligen dürfe. Mit einem Urteil wird erst in einigen Wochen gerechnet. WASHINGTON: Nach der Trauerfeier für die 32 Todesopfer des Amoklaufes an der Universität im amerikanischen Blacksburg hat Virginias Gouverneur Tim Kaine eine unabhängige Untersuchung angeordnet. Dabei solle auch festgestellt werden, ob Polizei und Verantwortliche der Universität Hinweise von Lehrkräften über auffälliges Verhalten des aus Südkorea stammenden Täters nicht ernst genug genommen hätten. In Seoul setzte die Regierung die Diskussion über mögliche Folgen für die koreanische Gemeinschaft in den USA fort. Die Hintergründe der Bluttat sind weiter unklar. Spekulationen über einen Abschiedsbrief des 23-jährigen Täters werden von den ermittelnden Behörden bislang zurückgewiesen. PANAMA-STADT: Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist auf seiner Lateinamerika-Reise in Panama eingetroffen. Neben politischen Gesprächen steht auch ein Besuch des Panama-Kanals auf der Tagesordnung. Deutsche Unternehmen rechnen sich Chancen aus, an der geplanten Erweiterung der Schifffahrtsstraße mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Milliarden Dollar beteiligt zu werden. BUENOS AIRES: Dem argentinischen Ex-Junta-Chef Jorge Rafael Videla wird wegen des Mordes an der deutschen Soziologin Elisabeth Käsemann in Argentinien der Prozess gemacht. Dies habe das Kassationsgericht in Buenos Aires entschieden, verlautete aus Justizkreisen. Damit lehnte es eine Auslieferung Videlas an Deutschland ab. Das Amtsgericht Nürnberg-Fürth hatte Haftbefehle gegen die ehemaligen Militärmachthaber Videla und Emilio Massera wegen der Morde an Käsemann und dem deutschen Studenten Klaus Zieschank ausgestellt. PEKING: Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat sich für eine engere Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik zwischen Deutschland und China ausgesprochen. Zu Beginn seiner dreitägigen Asienreise sagte Jung in Peking, es gebe viele gemeinsame Sicherheitsinteressen zwischen beiden Ländern. Als Beispiel nannte der Verteidigungsminister die umstrittenen Atomprogramme von Nordkorea und dem Iran sowie die Krise im Sudan. - Nach seinen Gesprächen mit Vertretern der chinesischen Führung reist Jung weiter nach Japan und und Südkorea. BAGDAD: Die irakische Regierung will nach den Worten von Ministerpräsident Nuri al-Maliki bis zum Jahresende die vollständige Verantwortung für die Sicherheit des Landes übernehmen. Der Regierungschef steht unter wachsendem Druck des radikalen schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr, einen Zeitplan für den Abzug der 146.000 US-Soldaten festzulegen. Die einflussreiche Gruppierung hat jüngst ihre sechs Minister aus dem Kabinett zurückgezogen. Die entstandene Lücke will al-Maliki nach eigenen Angaben vorerst nur provisorisch schließen. - Unterdessen tötete eine Autobombe im Zentrum Bagdads mindestens zehn Menschen. Der Anschlag ereignete sich in einem Schiiten-Viertel. JERUSALEM: Die Verhandlungen über einen israelisch-palästinensischen Gefangenenaustausch stecken in einer Sackgasse. Ministerpräsident Ehud Olmert bezeichnete Forderungen der radikal-islamischen Hamas vor Parlamentsabgeordneten in Jerusalem als enttäuschend und derzeit unerfüllbar. Israel unterhält indirekte Kontakte mit der Palästinenserführung, um den in den Gazastreifen verschleppten Soldaten Gilad Schalit freizubekommen. Nach arabischen Quellen fordert die Hamas im Gegenzug die Freilassung von 450 Palästinensern aus Israels Gefängnissen. Andere Quellen sprechen von bis zu 1.300 Häftlingen. ZUM FUßBALL: Die Fußball-Europameisterschaft 2012 wird in Polen und der Ukraine stattfinden. Diese Entscheidung traf der Europäische Fußballverband -UEFA- im walisischen Cardiff. Die beiden Länder setzten sich mit ihrer Bewerbung gegen Italien, Kroatien und Ungarn durch. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nach abziehendem Regen meist trocken mit einem Sonne-Wolken-Mix. Höchsttemperaturen zwischen elf und 19 Grad.
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Dienstag, 17. April 2007

Dienstag, 17. April 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 17, 2007
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag nGENF: Der Hochkommissar für Flüchtlinge bei den Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat mehr internationale Hilfe für rund vier Millionen Vertriebene aus dem Irak eingefordert. Nahezu die Hälfte von ihnen seien Flüchtlinge innerhalb der Grenzen ihres eigenen Landes, sagte er zum Auftakt einer Konferenz in Genf. Jeden Monat kämen 50.000 vertriebene Menschen neu hinzu. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon appellierte an die Nachbarstaaten des Irak, ihre Grenzen geöffnet zu halten. Die übrigen Staaten sollten Asyl oder anderen Schutz gewähren. Das UN-Flüchtlingshilfswerk berät in Genf mit mehr als 60 Vertretern von Regierungen und Hilfsorganisationen bis Mittwoch über eine Aufstockung der bisherigen Irak-Hilfe. nnnWASHINGTON: Nach einem der blutigsten Amokläufe in der Geschichte der USA sucht die Polizei weiterhin nach einem Tatmotiv. Ein Jugendlicher möglicherweise asiatischer Abstammung hatte in der Technischen Universität in Blacksburg im Bundesstaat Virginia mindestens 32 Studenten und Lehrkräfte sowie schließlich sich selbst erschossen. Mehrere Verletzte ringen noch mit dem Tod. US-Präsident George Bush bekundete sein Mitleid, ließ durch eine Sprecherin des Weißen Hauses aber verlauten, er halte am Recht eines jeden US-Bürgers fest, eine Waffe zu tragen. nnMEXIKO-STADT: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist im Rahmen seiner fünftägigen Lateinamerika-Reise in Mexiko eingetroffen. Dort kam er mit seiner Amtskollegin Patricia Espinosa zusammen. Steinmeier wird in Mexiko-Stadt das neue deutsche Botschaftsgebäude eröffnen. Zudem soll ein Abkommen über eine vertiefte deutsch-mexikanische Zusammenarbeit unterzeichnet werden. Deutschland ist Mexikos viertwichtigster Handelspartner. Weitere Reisestationen sind Panama und die Dominikanische Republik. nnBERLIN: Die Große Koalition will an der Erbschaftssteuer festhalten, diese aber in den nächsten Monaten reformieren. Darauf verständigten sich die Spitzenpolitiker von Union und SPD bei einem Treffen im Berliner Kanzleramt und erteilten damit dem Vorstoß einiger Unionspolitiker, die Erbschaftssteuer abzuschaffen, eine Absage. Thema in der Koalitionsrunde war auch der geplante Ausbau von Krippenplätzen.nnBERLIN: Auch nach der Entschuldigung von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger hält die Debatte über dessen Trauerrede für den verstorbenen früheren Landeschef Hans Filbinger weiter an. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm warf Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer öffentlichen Rüge Oettingers parteischädigendes Verhalten vor. Es sei für ihn nicht akzeptabel, wenn versucht würde, Oettinger in die rechte Ecke zu drängen. - Oettinger hatte Filbinger, der im Zweiten Weltkrieg als Marinerichter an Todesurteilen mitgewirkt hatte, als Gegner des Nationalsozialismus bezeichnet. Trotz heftiger bundesweiter Kritik distanzierte Oettinger sich erst unter Druck aus der CDU-Partei- Spitze von seinen Äußerungen. nnBONN: Nach dem Foltertod eines Häftlings in der Justizvollzugs- Anstalt in Siegburg hat die Staatsanwaltschaft Mord-Anklage gegen drei Zellengenossen erhoben. Oberstaatsanwalt Fred Apostel teilte in Bonn mit, es sei erwiesen, dass der 20-Jährige im vergangenen November von den drei Mithäftlingen gequält und missbraucht worden sei. Anschließend sei das Opfer gezwungen worden, sich selbst zu erhängen. Die Täter hätten aus Mordlust und niederen Beweggründen gehandelt, so Apostel. Gegen Bedienstete des Jugendgefängnisses wurde keine Anklage erhoben. - Eine Expertenkommission hatte in dem Gefängnis schwere Mängel, Überbelegung und Versäumnisse in der Aufsicht festgestellt. nnANKARA: Die Türkei will bis zum Jahr 2014 bereit für einen Beitritt zur Europäischen Union sein. Darauf zielt ein auf sieben Jahre angelegtes Arbeitsprogramm ab, das jetzt von Außenminister Abdullah Gül in Ankara vorgestellt wurde. Mit den darin erwähnten Gesetzesvorhaben werde die Angleichung an das Gemeinschaftsrecht der EU angestrebt, unabhängig vom Verlauf der Beitrittsgespräche, sagte er. Die Verhandlungen über einen türkischen EU-Beitritt sind derzeit wegen des Streites um die Mittelmeerinsel Zypern ins Stocken geraten.nnKABUL: Durch einen Bombenanschlag auf ein Fahrzeug der Vereinten Nationen sind in Süd-Afghanistan fünf Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der örtlichen Polizei um vier Nepalesen und einen Einheimischen. Das Fahrzeug war in der Stadt Kandahar unterwegs. nnKIEW: Das Verfassungsgericht der Ukraine hat mit der Prüfung der umstrittenen Parlamentsauflösung durch Staatspräsident Viktor Juschtschenko begonnen. Dieser hatte am 2. April im Machtkampf mit dem pro-russischen Lager von Ministerpräsident Viktor Janukowitsch entschieden und gleichzeitig Neuwahlen für den 27. Mai angesetzt. Die Auflösung der Rada hatte zu heftigen Protesten von Janukowitschs Anhängern geführt. Inzwischen ließ Juschtschenko seine Bereitschaft erkennen, den Wahltermin zu verschieben. nnWASHINGTON: Im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm wollen die USA vorerst Geduld zeigen. Eine Sprecherin des Weißen Hauses teilte mit, man entspreche einer Bitte Chinas, das als Gastgeber der Sechs-Länder-Gespräche fungiert. Nordkorea soll nun einige zusätzliche Tage Zeit erhalten, um wie vereinbart den Atomreaktor in Yongbyon zu schließen. Die Frist dazu war am Samstag verstrichen, ohne dass Nordkorea eine Reaktion erkennen ließ. nnPEKING: In der zentralchinesischen Provinz Henan sind nach einer Grubenexplosion 33 Bergleute verschüttet worden. Rettungsarbeiten seien eingeleitet, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Bergwerke in China gehören zu den gefährlichsten der Welt. Allein im vergangenen Jahr starben dort mehr als 4.700 Beschäftigte bei Explosionen, Bränden und Überflutungen. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden sonnig und trocken. Im Norden dichtere Wolken mit einzelnen Schauern. Höchsttemperaturen zwischen 13 und 22 Grad, im Süden nochmals bis 27 Grad.
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Sonntag, 18. Februar 2007

Sonntag, 18. Februar 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on February 18, 2007
Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag JERUSALEM: Israel und die USA wollen auch mit der künftigen Palästinenser-Regierung nur dann verhandeln, wenn diese das Existenzrecht Israels anerkennt. Die radikal-islamische Hamas müsse zudem der Gewalt abschwören und die Friedensverträge der Vergangenheit akzeptieren, sagte die israelische Außenministerin Zipi Livni nach einem Treffen mit ihrer US-Kollegin Condoleezza Rice in Jerusalem. An diesem Sonntag will Rice zu getrennten Gesprächen mit Israels Regierungschef Ehud Olmert und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zusammenkommen. Für Montag ist dann ein Dreier-Gipfel geplant. Mit konkreten Vereinbarungen werde allerdings nicht gerechnet, hieß es von amerikanischer Seite.nnWASHINGTON: Im Streit über die Irak-Politik von Präsident George W. Bush haben die US-Demokraten eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Senat lehnte abermals eine Debatte über eine Resolution ab, in der die geplante Aufstockung der US-Truppen im Irak kritisiert wird. Lediglich 56 Senatoren stimmten dafür, sich mit dem Thema zu befassen. Erforderlich wären mindestens 60 Stimmen gewesen. Das US-Repräsentantenhaus hatte die von den Demokraten eingebrachte Resolution am Freitag gebilligt.nnSACRAMENTO: Ein US-Soldat ist von einem Militärgericht in Camp Pendleton im Bundesstaat Kalifornien wegen der Tötung eines irakischen Zivilisten zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der 22-jährige Hauptgefreite Robert Pennington hatte sich der Entführung und Verschwörung schuldig bekannt. Dafür wurden die Anklagepunkte Mord, Diebstahl und Hausfriedensbruch fallen gelassen. Pennington und seine Einheit hatten im vergangenen April nach eigenen Aussagen den Iraker auf der Suche nach einem Attentäter versehentlich verschleppt und getötet. Als ihnen ihr Irrtum aufgefallen sei, hätten sie versucht, die Tat zu vertuschen. Vier weitere Angeklagte waren zuvor zu Haftstrafen zwischen zwölf und 21 Monaten verurteilt worden.nnKABUL: Im Südosten Afghanistans ist ein Hubschrauber der US-geführten Koalitionstruppe abgestürzt. Nach amerikanischen Militär-Angaben führte ein Triebwerksschaden zu dem Absturz. Ob es Todesopfer gab, ist noch unklar. nnBERLIN: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier beginnt an diesem Sonntag einen mehrtägigen Besuch im südlichen Kaukasus. Zunächst wird er in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku erwartet, um über eine Weiterentwicklung der Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union zu sprechen. Aserbaidschan ist zudem wegen seiner Öl- und Erdgasvorräte für Deutschland interessant, das nach Möglichkeiten sucht, die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern. Weitere Stationen sind Georgien und Armenien. nnBERLIN: Angesichts des Klimawandels hat der Direktor des UN- Umweltprogramms, Achim Steiner, eine Extra-Steuer auf Flugtickets gefordert. Dann hätte der Urlauber nicht mehr die Illusion, dass ein Flug nach Mallorca tatsächlich nur 19 Euro koste, sagte er der 'Bild am Sonntag'. Auch Benzin sei noch zu billig, betonte Steiner. Zugleich warnte er vor den dramatischen Folgen der Erderwärmung und Millionen von 'Klima-Flüchtlingen'. Ein Ansteigen des Meeresspiegels um nur einen halben Meter könne dazu führen, dass beispielsweise in Bangladesch bis zu 30 Millionen Menschen keinen Platz mehr zum Leben hätten.nnBERLIN: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will die Kraftfahrzeugsteuer radikal umgestalten. In einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung" schlägt er vor, als Berechnungsgrundlage den Schadstoff-Ausstoß insgesamt heranzuziehen, statt wie bisher vor allem den Hubraum und den Kohlendioxid-Ausstoß. Zusätzlich plädiert der Minister für die Einführung unterschiedlicher Emissionsklassen. Für besonders saubere Autos könne es Freibeträge, für ältere Fahrzeuge hingegen höhere Sätze geben. Autofahren müsse aber dennoch bezahlbar bleiben. - Überlegungen für ein Rauchverbot am Steuer erteilte Tiefensee eine Absage. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Verkehrssicherheit durch Rauchen am Steuer beeinflusst wäre, sagte der SPD-Politiker.nnBERLIN: Bundessozialminister Franz Müntefering hat Hoffnungen auf eine Rentenerhöhung in diesem Jahr gedämpft. Entsprechende Erwartungen bezeichnete der SPD-Politiker als verfrüht. Sollte eine Rentenerhöhung möglich sein, würde die Bundesregierung diese jedoch auch beschließen, sagte Müntefering. In den vergangenen Jahren hatten die rund 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen in Deutschland drei Nullrunden in Folge hinnehmen müssen.nnBERLIN: Der Goldene Bär der 57. Berlinale geht an den Film "Tuyas Ehe" des chinesischen Regisseurs Wang Quanan. Der Streifen schildert den schweren Alltag einer nach Selbstständigkeit strebenden Frau in der Inneren Mongolei. Als beste Darstellerin wurde die Schauspielerin Nina Hoss mit einem Silbernen Bären für ihre Titelrolle in der deutschen Produktion "Yella" von Regisseur Christian Petzold ausgezeichnet. Silberne Bären für die darstellerische Leistung gingen zudem an den Argentinier Julio Chávez in dem Film 'Der Andere' und das Schauspielerensemble in Robert de Niros Film "Der gute Hirte". Der israelische Regisseur Joseph Cedar erhielt den Silbernen Bären für die beste Regie beim Film 'Beaufort'. nnZUM SPORT: In der Fußball-Bundesliga hat Tabellenführer Schalke 04 die Chance verpasst, seine Spitzenposition zu festigen. Die Schalker kamen beim VfL Wolfsburg nicht über ein 2:2 hinaus. Einen herben Rückschlag erlitt Werder Bremen durch eine 0:2-Heimpleite gegen den Hamburger SV. Außerdem spielten am Samstag: Aachen - München 1:0, Dortmund - Mönchengladbach 1:0, Leverkusen - Hannover 0:1 und Berlin - Mainz 1:2. - An diesem Sonntag trifft Bielefeld auf Bochum; Nürnberg tritt gegen Cottbus an.nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Vielfach sonnig und trocken. Im Tagesverlauf vom Norddeutschen Tiefland bis zur Eifel dichtere Wolken. Höchstwerte sieben bis zehn Grad, im Westen bis 15 Grad.
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