Selbstmordanschlag Videos
Samstag, 7. Juli 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on July 07, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag ISLAMABAD: In der pakistanischen Hauptstadt haben sich Besetzer und Belagerer der so genannten Roten Moschee wieder heftige Feuergefechte geliefert. Die Regierungstruppen hätten Schüsse aus der Moschee erwidert, teilte ein Mitglied der Sicherheitskräfte mit. Nach unbestätigten Angaben soll es weitere Tote gegeben haben. Bei den Kämpfen um die Moschee wurden seit Dienstag etwa 20 Menschen getötet. In dem Gebäude haben sich noch immer hunderte radikale Koranschüler verschanzt, die einen weltlichen Staat ablehnen und mit den Taliban im benachbarten Afghanistan sympathisieren. Die von der Regierung geforderte bedingungslose Kapitulation lehnen sie bislang ab. Nach den Worten ihres Anführers wollen sie bis zum Tode kämpfen. LONDON: Angehörige und Überlebende haben am zweiten Jahrestag der verheerenden Terroranschläge vom 7. Juli in London gedacht. Premierminister Gordon Brown legte zusammen mit anderen Regierungsvertretern am Bahnhof King's Cross Blumenkränze nieder. Bei den Anschlägen vor zwei Jahren rissen die Rucksackbomber 52 Menschen in den Tod, mehr als 700 wurden verletzt. Die radikal-islamischen Attentäter zündeten ihre Bomben in drei U-Bahnzügen und einem Bus. Das Gedenken findet eine Woche nach den versuchten Terroranschlägen in London und Glasgow statt. Der erste der acht Tatverdächtigen wurde angeklagt und einem Richter vorgeführt. Der 27-jährige irakische Mediziner war Beifahrer des brennenden Jeeps, der gegen die Abfertigungshalle des Flugahfens in Glasgow gerast war. NEW YORK: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat griechische und türkische Zyprer zur Aufnahme ernsthafter Verhandlungen für eine Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel aufgerufen. Es sei bedauerlich, dass sich ein Jahr nach der Vereinbarung über die sofortige Aufnahme von Verhandlungen noch nichts bewegt habe, sagte Ban. Eine Lösung müsse von den Zyprern selbst kommen, doch seien die Vereinten Nationen bereit, die Suche nach einer solchen Lösung zu unterstützen. Die Verhandlungen zur Aussöhnung zwischen dem türkischen und dem griechischen Teil der Insel waren 2004 ins Stocken geraten. Damals hatte der griechische Bevölkerungsteil ein UN-Konzept zur Lösung der Zypernfrage abgelehnt. Am 8. Juli 2006 hatten beide Seiten vereinbart, den Prozess wieder in Gang zu setzen. BAGDAD: Bei einem neuen Selbstmordanschlag im Nordirak sind mindestens 20 Menschen getötet und 40 verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte sich der Attentäter mit seinem Lastwagen am Rand eines belebten Marktes in die Luft gesprengt. Mehrere Gebäude wurden den Angaben zufolge durch die Detonation zerstört. Unter den Trümmern wurden weitere Opfer vermutet. Im Süden des Iraks wurden bei Gefechten mit Extremisten ein britischer Soldat getötet und drei verletzt. Die Truppen seien in der Nacht zum Samstag in Basra mit Bomben, Panzerabwehrraketen und Schusswaffen angegriffen worden, teilten die britischen Streitkräfte mit. Die Soldaten hätten in der Stadt Razzien durchgeführt und mehrere Verdächtige festgenommen. COLOMBO: Bei anhaltenden Kämpfen zwischen tamilischen Rebellen und der Armee sind im Norden und Osten Sri Lankas mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Kämpfer der so genannten Befreiungstiger von Tamil Eelam hatten nach Armeeangaben mehrere Stützpunkte angegriffen. Die Aufständischen kämpfen seit über 20 Jahren für einen eigenen tamilischen Staat auf Sri Lanka. Ungeachtet eines im Jahr 2002 ausgehandelten Waffenstillstands halten die blutigen Auseinandersetzungen an. KABUL: Bei Kämpfen mit den US-geführten Koalitionstruppen sind im Westen Afghanistans mindestens 30 Taliban-Kämpfer getötet worden. Wie die Koalitionstruppen mitteilten, waren afghanische Polizisten und Soldaten am Freitag in der Provinz Farah an der Grenze zum Iran von den radikal-islamischen Rebellen angegriffen worden. Die Koalitionstruppen seien ihnen zu Hilfe gekommen, bei den anschließenden Kämpfen seien mehr als 30 Rebellen gestorben. Das Innenministerium in Kabul erklärte, es prüfe Berichte von Anwohnern, nach denen wieder Zivilisten ums Leben gekommen seien. In der südlichen Provinz Kandahar wurden am Sonnabend vier Soldaten der NATO-geführten Schutztruppe (ISAF) bei einem Anschlag verletzt. Nach Nato-Angaben war nahe der Stadt Kandahar eine Autobombe am Straßenrand explodiert. BERLIN: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will zusätzliche Militärausbilder nach Afghanistan entsenden. Der SPD-Politiker sagte dem Magazin "Der Spiegel", im Verlauf des Sommers müsse die Regierung über ein verstärktes Engagement bei der Ausbildung der afghanischen Armee reden. Dafür seien für eine Übergangszeit möglicherweise zusätzliche Soldaten in dem Land erforderlich. Steinmeier schloss auch eine Entsendung deutscher Ausbilder in den stark umkämpften Süden Afghanistans nicht aus. BERLIN: Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat sich dafür ausgesprochen, Wehrpflichtigen vom kommenden Jahr an zwei Euro mehr Sold pro Tag zu bezahlen. Das ist rund ein Viertel mehr als bisher. Jung sagte der "Bild"-Zeitung, er werde einen entsprechenden Vorschlag in die Haushaltsberatungen des Bundestages einbringen. Die Soldaten leisteten einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der Freiheit und hätten Anspruch auf Anerkennung durch die Gesellschaft. ERFURT: Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Thüringen sind in der betroffenen Region fast 1.000 Hühner, Gänse und anderes Geflügel getötet worden. Dies sei aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen, teilte das Gesundheitsministerium in Erfurt mit. Am Freitag war bei einer verendeten Gans das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen worden. Es war der erste Ausbruch der Vogelgrippe in einem deutschen Geflügelbestand seit mehr als einem Jahr. SYDNEY: Mit Konzerten in Sydney und Tokio hat die weltweite "Live Earth"-Konzertreihe gegen den Klima-Wandel mit insgesamt mehr als 150 Rock- und Popstars begonnen. 24 Stunden lang soll mit dem hochkarätigen Musikspektakel auf allen Kontinenten eine globale Bewegung zur Bewältigung der Klimakrise ausgelöst werden. Die Erlöse der Open-Air-Veranstaltungen kommen einer Klimaschutz-Initiative zu Gute, die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore gegründet hat. Weitere Konzerte gibt es auch in New York, London, Johannesburg, Schanghai, Rio de Janeiro und Hamburg. Selbst in der Antarktis ist der Auftritt einer Wissenschaftler-Band geplant. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Gebietsweise noch Wolken und einzelne Schauer. Im Tagesverlauf vor allem im Süden und Westen zunehmend sonnig und trocken. Höchstwerte 20 bis 25 Grad.
also in: Deutschkurse Deutsch Lernen Rote Moschee Belagerer Islamabad Terroranschläge London Jahrestag Gordon Brown Ban Ki Moon UN-Generalsekretär Zypern Selbstmordanschlag Nordirak Tamilisch Rebellen Sri Lanka Tamil Eelam Kabul Afghanistan Taliban Frank-Walter Steinmeier Bundesaußenminister Spiegel Ausbildung Franz Josef Jung Sold Soldat Erfurt Vogelgrippe H5N1 Live Earth Klima-Wandel Open-Air WETTER Deutschland
Donnerstag, 21.Juni 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on June 21, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag BRÜSSEL: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen an diesem Donnerstag zu Beratungen über die umstrittene Reform der Gemeinschaft zusammen. Bundeskanzlerin Angela Merkel strebt auf dem letzten Gipfel unter deutscher Ratspräsidentschaft in diesem Halbjahr eine Einigung auf einen neuen EU-Grundlagenvertrag an, der die gescheiterte europäische Verfassung ersetzen soll. - Auf dem auf zwei Tage angesetzten Gipfel werden schwierige Verhandlungen erwartet. Umstritten ist vor allem das Stimmengewicht der einzelnen Mitgliedsstaaten im EU-Rat, die europäische Grundrechtscharta und die künftige Außen - und Sicherheitspolitik der Union. - Der polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski bekräftigte im Streit um die Stimmenverteilung die Drohung mit einem Veto.LONDON: Der scheidende britische Premierminister Tony Blair ist nach einem Bericht der BBC bereit, neuer Sondergesandter des so genannten Nahost-Quartetts zu werden. Nach Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush und dessen Außenministerin Condoleezza Rice habe Blair sein Interesse an dieser Aufgabe bekundet, meldete der Sender. Ähnliche Berichte veröffentlichten die 'Washington Post und die 'New York Times'. - Dem Nahost-Quartett gehören die USA, die Vereinten Nationen, die EU und Russland an. - Blair hat seinen Rücktritt für den 27. Juni angekündigt. BAGDAD: Bei einem Selbstmordanschlag im Norden des Irak sind nach Angaben der Polizei mindestens 13 Menschen getötet worden. Der Täter sei mit einem mit Sprengstoff beladenden Lastwagen in Sulaiman Pek südlich von Kirkuk in das Gebäude der Stadtverwaltung gerast. - Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe wurden südwestlich von Bagdad zwei US-Soldaten getötet.KABUL: Im Osten Afghanistans ist ein Soldat der von der NATO geführten Internationalen Schutztruppe ISAF durch eine Mine getötet worden. Vier weitere Soldaten hätten Verletzungen erlitten, als der Sprengsatz unter ihrem Fahrzeug explodierte, teilte die NATO mit. Im Osten Afghanistans sind überwiegend US-Truppen stationiert. - Der Iran hat Vorwürfe zurückgewiesen, er beliefere die Taliban-Rebellen in Afghanistan mit Waffen. Diese Anschuldigungen entbehrten jeder Grundlage, sagte Vize-Außenminister Mehdi Safari in Teheran. - Die USA und Großbritannien hatten erklärt, in Afghanistan seien aus dem Iran stammende Waffen für die Taliban gefunden worden.PJÖNGJANG: Der US-Sondergesandte für die Atomgespräche mit Nordkorea, Christopher Hill, ist zu Gesprächen in dem kommunistischen Land eingetroffen. Er hoffe, den Prozess der Sechs-Länder-Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms vorantreiben zu können, sagte Hill nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bei seiner Ankunft in Pjöngjang. - Die Verhandlungen waren ins Stocken geraten, weil sich die Freigabe von 20 Millionen Dollar der nordkoreanischen Regierung immer wieder verzögerte, die die USA in Macao blockiert hatten. Nach der kürzlichen Freigabe der Gelder lud die Regierung die Internationale Atomenergiebehörde zu Gesprächen über die Stilllegung seiner Nuklearanlage Yongbyon ein. SARAJEVO: Die Behörden der bosnischen Serbenrepublik haben die Bankkonten von 33 Personen gesperrt, die im Verdacht stehen, die untergetauchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher Radovan Karadzic und Ratko Mladic unterstützt zu haben. Zu den mutmaßlichen Fluchthelfern gehören der ehemalige Präsident der bosnischen Serben, Mirko Sarovic, und Ex-Verteidigungsminister Bogdan Subotic, hieß es in Zeitungsberichten. - Karadzic, Präsident der bonischen Serben während des Krieges in den 90er Jahren, und sein damaliger Militärchef Mladic sind vom UN-Tribunal in den Haag wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Beide sind seit elf Jahren abgetaucht. BERLIN: Nach den Protesten islamischer Staaten gegen die Verleihung der britischen Ritterwürde an den Romancier Salman Rushdie haben sich in Deutschland Schriftsteller und Verleger mit dem Autor solidarisiert. Seit 1989 gelte, wenn Rushdie gedroht werde, werde jedem Schriftsteller gedroht, heißt es in einem in Berlin veröffentlichten Schreiben. - Der indisch-britische Autor Salman Rushdie war am Samstag in London zum Ritter geschlagen worden. Der Iran, der Irak und Pakistan hatten diese Ehrung kritisiert. - Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini hatte 1989 gegen Rushdie wegen dessen Roman 'Die Satanischen Verse' eine Todesdrohung ausgesprochen. Muslime würden durch das Buch beleidigt. LE BOURGET: Der europäische Flugzeug-Hersteller Airbus hat von der Fluggesellschaft 'Hong Kong Airlines' einen Großauftrag erhalten. Die Order umfasse 30 Maschinen des Typs A-320 und 20 Flugzeuge des Typs A-330, teilte Airbus auf der Flugschau in Le Bourget bei Paris mit. Zu Listenpreisen haben die Bestellungen ein Volumen von 5,6 Milliarden Dollar. - Die kolumbianische Gesellschaft Avianca bestellte 19 Airbus-Flugzeuge. FRANKFURT AM MAIN: Die Lufthansa übernimmt ihre Schweizer Tochter SWISS zum 1. Juli dieses Jahres komplett. Dann halte sie über die Schweizer Gesellschaft AirTrust AG 100 Prozent des Aktienkapitals der Schweizer Airline, teilte die größte deutsche Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Die Lufthansa war im Mai 2005 bei der SWISS eingestiegen und besitzt derzeit 49 Prozent der Anteile.Voraussetzung für die komplette Übernahme in den Lufthansa-Konzern war die Übertragung der internationalen SWISS-Verkehrsrechte auf die deutsche Fluggesellschaft gewesen.FRANKFURT AM MAIN: Starker Regen und Gewitter haben den Luftverkehr in Frankfurt erheblich behindert. Nach den Angaben eines Sprechers musste allein die Lufthansa am größten Luftkreuz Deutschlands mehr als 90 Flüge annullieren. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die Behinderungen den ganzen Tag andauern. Wegen der Störungen in Frankfurt kam es auch auf dem Düsseldorfer Flughafen zu Verspätungen. Zum Auftakt der Sommerferien in Nordrhein-Wesfalen gibt es hier ein erhöhtes Passagieraufkommen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden, Osten und Südbayern Aufheiterungen, sonst im Tagesverlauf aufkommende Gewitter mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Höchstwerte 18 bis 26 Grad.Zuletzt meldeten: Hamburg: 17°, bedeckt°;Berlin: 24°, stark bewölkt;Dresden: 18°, Gewitter; Köln/Bonn: 17°, nach Schauer;Frankfurt am Main: 19°, bedeckt undMünchen: 23°, wolkig.
also in: Airbus Atomgespräche Übernahme Deutsch Lernen Deutschkurse EU-Gipfel Irak Kriegsverbrecher Lufthansa Luftverkehr Mine Nahost-Quartet Proteste Radovan Karadzic Ratko Mladic Ritterwürde Salman Rushdie Selbstmordanschlag Taliban Tony Blair Unglück Unwetter
Sonntag, 20. Mai 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on May 21, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag Neuer Selbstmordanschlag in Afghanistan:KABUL: In Afghanistan hat sich einen Tag nach dem Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten wieder ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Er zündete den Sprengsatz auf einem Markt der Stadt Gardez im Osten des Landes. Mindestens 14 Menschen wurden nach offiziellen Angaben getötet und mehr als 30 verletzt. Bei dem Anschlag am Samstag in Kundus waren drei Bundeswehr-Soldaten und sieben Einheimische getötet worden. Die radikal-islamischen Taliban-Milizen bekannten sich zu der Tat. Die Bundesregierung bekräftigte, die deutschen Soldaten würden trotz des Anschlags nicht abgezogen, sondern würden weiter den Wiederaufbau Afghanistans unterstützen. - Die fünf bei dem Anschlag in Kundus verletzten deutschen Soldaten sollen noch heute nach Deutschland ausgeflogen werden. Guantanamo-Häftling Hicks zurück in Australien:SYDNEY: Der australische Guantanamo-Häftling David Hicks ist in seine Heimat zurückgekehrt. In einem Gefängnis der Stadt Adelaide muss er den Rest seiner siebenjährigen Haftstrafe noch absitzen. Erwartet wird, dass er bereits zum Jahresende freikommt, da ein US-Militärgericht im März die Strafe zur Bewährung ausgesetzt hatte. Hicks, der fünf Jahre in Guantanamo inhaftiert war, hatte sich vor dem Militärgericht schuldig bekannt, den Kampf der El Kaida in Afghanistan aktiv unterstützt zu haben. Er war dort Ende 2001 von US-Truppen festgenommen worden. Drohende Eskalation in Nahost:TEL AVIV: Im Nahen Osten spitzt sich die Lage weiter zu. Israels Regierungschef Ehud Olmert drohte mit einer Ausweitung der Militäraktion im Gazsstreifen, sollte es weitere palästinensische Raktenangriffe auf den Süden Israels geben. Für die Region wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Die Armee übernimmt für 48 Stunden die Kontrolle über alle öffentlichen und zivilen Einrichtungen in Südisrael. Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad ihrerseits drohte mit neuen Selbstmordanschlägen, falls die israelische Armee in den Gaza-Streifen einmarschieren sollte. Bei neuen Angriffen der Luftwaffe auf Ziele in dem Autonomiegebiet wurden mindestens drei Palästinenser getötet. Wieder Proteste in der Türkei :ANKARA: In der Türkei haben auch an diesem Sonntag wieder tausende Menschen gegen eine befürchtete Islamisierung des Landes protestiert. In der Schwarzmeer-Stadt Samsun verlangten die Demonstranten die Beibehaltung der Trennung von Staat und Religion. In den vergangenen Wochen hatte es ähnliche Proteste in Ankara, Istanbul und Izmir gegeben. Ende Juli wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. Nach Umfragen kann die islamisch-konservative AKP-Partei von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mit deutlichen Stimmzuwächsen rechnen. Auslöser der Proteste war im April die umstrittene Nominierung von Außenminister Abdullah Gül zum Präsidentschaftskandidaten. Er gehört auch zur AKP. Rumäniens Präsident kann im Amt bleiben:BUKAREST: Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu kann im Amt bleiben. Bei dem gestrigen Referendum lehnten nach Angaben der Wahlkommission rund 75 Prozent der Stimmberechtigten seine Absetzung durch das Parlament ab. Dieses hatte Basescu am 19. April des Amtes enthoben, da er mit zahlreichen Maßnahmen gegen die Verfassung verstoßen haben soll. Das Verfassungsgericht hatte dem widersprochen. Da in Rumänien der Staatspräsident vom Volk gewählt wird, musste dieses nun entscheiden. Die Beteiligung bei dem Referendum lag bei unter 44 Prozent. Ministerpräsident Calin Tariceanu, einer der entschiedensten Gegner des Präsidenten, hatte gestern nach den ersten Hochrechnungen angekündigt, er werde die Entscheidung des Volkes respektieren und mit Basescu zusammenarbeiten. Amnesty: Köhler informierte sich vor Asien-Reise :BERLIN: Bundespräsident Horst Köhler reist an diesem Sonntag für eine Woche nach Vietnam und China. Verschiedene Gruppen hatten an ihn appelliert, das Thema Menschenrechte in beiden Ländern anzusprechen. Nach Angaben von Amnesty International informierte sich Köhler vorab über die schwersten Fälle von Menschenrechtsverletzungen. Die Generalsekretärin der deutschen Sektion, Barbara Lochbihler, sagte, sie habe ihn gebeten, in China auch die mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit anzusprechen. Vor allem vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking sehe sie Chancen auf eine Verbesserung der Lage. Köhler will sich am Montag in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi unter anderen mit Präsident Nguyen Minh Triet treffen. Massendemo in Caracas gegen TV-Senderschließung:CARACAS: In der venezolanischen Hauptstadt haben Tausende von Menschen gegen die geplante Schließung des regierungs-kritischen privaten Fernsehsenders RCTV protestiert. Präsident Hugo Chavéz hatte angekündigt, die am 27. Mai auslaufende Lizenz des traditionsreichen Senders nicht zu verlängern. Er begründete das mit 'umstürzlerischen Aktivitäten'. Der Sender habe wie andere private Sender auch zu seinem Sturz im April 2002 beigetragen. RCTV hatte, statt die Demonstrationen von Chavez-Anhängern zu übertragen, Zeichentrickfilme gezeigt. Ab dem 28. Mai soll nach dem Willen der Regierung ein neuer öffentlich-rechtlicher Sender an den Start gehen. EU-Minister beraten über Landwirtschaft:MAINZ: In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt haben die EU-Agrarminister dreitägige Beratungen aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Globalisierung und die zunehmende Verstädterung in zahlreichen Ländern der Welt. Unter Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer soll erörtert werden, welche Folgen dies für die ländlichen Gebiete und die Agrarpolitik der EU in den kommenden Jahren haben könnte. In einer weiteren Ministerrunde beraten in Eltville im Rheingau die Ressortchefs für Inneres über die Ziele der künftigen EU-Innenpolitik vom Jahr 2010 an. Hintergrund hier ist das Auslaufen des so genannten Haager Programms, das die gemeinsame EU-Innenpolitik bis 2009 regelt. Berufsausbildung soll neu geordnet werden:HAMBURG: Die Bundesregierung will die berufliche Bildung in Deutschland neu ordnen. Nach Plänen von Bildungsministerin Annette Schavan soll die Zahl der anerkannten Lehrberufe auf 50 bis maximal 100 reduziert werden. Die derzeit 350 Ausbildungsberufe seien zu viel, sagte Schavan der 'Bild am Sonntag'. Sie sei dafür, "einzelne Berufsfelder zu bündeln", um die Zahl der Berufe wieder überschaubar zu machen. Die Berufsschulen könnten zurzeit kein optimales Angebot sicherstellen, beklagte Schavan. Welche Ausbildungsberufe im Einzelnen abgeschafft werden sollten, will die Ministerin mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften im so genannten Innovationsrat Berufliche Bildung festlegen. Das Wetter in Deutschland: Teils freundlich, teils Schauer:DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Von der Eifel bis zur Ostsee einzelne Schauer und Gewitter. Im Süden und in Richtung Nordsee weiterhin oft sonnig. Tagestemperaturen zwischen 18 Grad an der Ostsee und 28 Grad von der Lausitz bis zum Neckar.
also in: Caracas David Hicks Deutsch Lernen Deutschkurse Eskalation In Nahost Horst Köhler Selbstmordanschlag Türkei Traian Basescu
Freitag, 13. April 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 14, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag. BERLIN: Nach dem Ablauf eines weiteren Ultimatums hat die deutsche Bundesregierung große Sorge um das Schicksal der beiden im Irak verschleppten Geiseln geäußert. Gleichwohl gebe man die Hoffnung nicht auf, dass die 61-jährige Deutsche und ihr 20-jähriger Sohn unversehrt und am Leben seien, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Der Krisenstab setze seine Bemühungen unvermindert und intensiv fort. Die Kidnapper verlangen den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und haben mit der Ermordung ihrer Geiseln gedroht. nBAGDAD: Einen Tag nach dem Selbstmord-Anschlag im Gebäude des irakischen Parlaments haben die Abgeordneten ein Zeichen gegen den Terror gesetzt. Die Parlamentarier versammelten sich demonstrativ zu einer Sondersitzung. Parlamentspräsident Mahmud al-Maschhadani sprach von einer 'deutlichen Botschaft' an die Terroristen. Am Donnerstag hatte sich ein Attentäter in der Kantine des Parlaments in die Luft gesprengt. Die irakischen Behörden kündigten derweil eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen im Regierungsviertel an. nNEW YORK: Der Weltsicherheitsrat hat die blutigen Terroranschläge von Algier auf das Schärfste verurteilt. Die Verantwortlichen müssten unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden, hieß es. Zugleich rief der Sicherheitsrat die internationale Staatengemeinschaft auf, Algerien bei der Suche nach den Drahtziehern zu unterstützen. nMEXIKO-STADT: Ein schweres Erdbeben hat Teile Mexikos erschüttert. Das Epizentrum des nächtlichen Bebens lag nordwestlich der Touristen-Metropole Acapulco an der Pazifikküste. Die Erdstöße der Stärke 6 waren auch noch in der mehr als 200 Kilometer entfernten mexikanischen Hauptstadt zu spüren. Berichte über Todesopfer oder nennenswerte Schäden liegen nicht vor. nWASHINGTON: In der Affäre um die fragwürdige Beförderung der Lebensgefährtin von Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz werden erste Rücktrittsforderungen laut. Der Betriebsrat der Institution verlangte einen Amtsverzicht, weil Wolfowitz das Vertrauen des Personals in seine Führungsrolle zerstört habe. Wolfowitz' Partnerin hatte nach seinem Amtsantritt 2005 einen höher gestellten Posten und eine beträchtliche Gehaltserhöhung erhalten, die den Regeln der Bank widerspricht. Eine Entscheidung des Direktoriums über Konsequenzen aus der Beförderungs-Affäre wurde bis auf weiteres vertagt. nTOKIO: Das japanische Parlament hat erste Schritte auf dem Weg zu einer Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung unternommen. Das Unterhaus in Tokio verabschiedete ein Gesetz, das ein für die geplante Verfassungsänderung erforderliches Referendum ermöglicht. Regierungschef Shinzo Abe will erreichen, dass japanische Soldaten künftig eine aktivere Rolle bei Auslandseinsätzen übernehmen können. - Um die Verfassung zu ändern, bedarf es einer Zweidrittel-Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Anschließend muss noch das Volk mehrheitlich dafür stimmen. nBERLIN: Die Pläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble für einen Online-Zugriff der Polizei auf die bei Meldeämtern gespeicherten Passfotos stoßen beim Koalitionspartner SPD auf Skepsis. Das Passregister dürfe nicht zu einer Auskunfts- und Fahndungsdatei ausgebaut werden, verlangte der SPD-Innenpolitiker Klaus Uwe Benneter. Unionspolitiker dagegen äußerten Unterstützung. Bayerns Innenminister Günther Beckstein sagte, die von Schäuble angedachten Änderungen des Passrechts für den Zugriff auf gespeicherte Passfotos und Fingerabdrücke seien unvermeidlich. nBERLIN: Nach dem Absturz eines Tornado-Kampfjets in der Schweiz ist ein Expertenteam der Bundeswehr auf dem Weg zur Unfallstelle, um die Unglücksursache aufzuklären. Die Fachleute wollten die Wrackteile untersuchen und die Informationen der so genannten Black-Box auswerten, teilte ein Sprecher der Luftwaffe mit. Bei dem Absturz im Berner Oberland war der 27-jährige Pilot ums Leben gekommen. Der 34-jährige andere Soldat konnte sich mit dem Schleudersitz retten und befindet sich nun mit Verletzungen im Krankenhaus. Weshalb der Tornado der Bundeswehr in eine Felswand raste, ist nicht bekannt. nBERLIN: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will den Koalitionsspitzen am kommenden Montag nun doch kein Konzept für den Krippenausbau vorlegen. Statt dessen werde sie in den nächsten Wochen mit Finanzminister Peer Steinbrück ein Modell erarbeiten, das in die Haushaltsberatungen eingebracht werden soll, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Geplant ist, in den kommenden Jahren für jedes dritte Kind in Deutschland einen Krippenplatz anbieten zu können. Die Kosten dafür werden mit rund drei Milliarden Euro beziffert. nBRÜSSEL: Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber kann sich für die Zeit nach seinem Ausscheiden im September auch ein Spitzenamt bei der Europäischen Union vorstellen. Ausgeschlossen sei nichts, sagte Stoiber bei einer Podiumsdiskussion in Brüssel, bei der es um die Reform der europäischen Institutionen ging. Medien hatten spekuliert, der CSU-Politiker könnte den Vorsitz der konservativen Europäischen Volkspartei übernehmen. Stoibers Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten soll Bayerns Innenminister Günther Beckstein werden. nBANGUI: In der Zentralafrikanischen Republik haben Vertreter der Regierung und der Rebellenbewegung des Landes ein Friedensabkommen unterzeichnet. Das teilte Staatspräsident Francois Bozize mit. In dem Abkommen werden die Rebellen verpflichtet, ihren bewaffneten Aufstand einzustellen. Im Gegenzug sollen sie an der Regierung beteiligt werden. nDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überall sonnig bei Höchstwerten zwischen 20 und 27 Grad Celsius.
also in: Nachrichten Langsam Deutsch Lernen Verschleppten Geiseln Afghanistan Irak Selbstmord-Anschlag Terroranschläge Algerien Erdbeben Mexikos Wolfowitz Shinzo Abe Passrechts Absturz Eines Tornado Krippenausbau Friedensabkommen Bozize Deutschkurse
Dienstag, 27. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on February 27, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. KABUL: Bei einem Selbstmordanschlag auf die größte amerikanische Militärbasis in Afghanistan sind mehrere Menschen getötet worden. Die US-Armee spricht von drei Opfern, darunter ein US-Soldat. Das Innenministerium hatte zuvor die Zahl der Toten mit 18 angegeben. Der Attentäter hatte einen mit Sprengstoff beladenen Wagen vor einem Tor zur Explosion gebracht. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban-Milizen. In dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich von Kabul hatte auch US-Vizepräsident Dick Cheney übernachtet. Ein Militärsprecher sagte, Cheney sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, da er sich in einem sicheren Teil des Stützpunktes aufgehalten habe. Inzwischen traf Cheney in Kabul mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zusammen. nnPARIS: Das Airbus-Sanierungskonzept ist beschlossen. Der Verwaltungsrat des Airbus-Mutterkonzerns EADS billigte das Sparprogramm einstimmig. Am Mittwoch soll es dem Betriebsrat und danach den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit präsentiert werden. 'Welt Online' berichtet unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, in Deutschland sollten 3.500 und in Frankreich 4.200 Stellen gestrichen werden. Der Großraumjet A380 werde weiter anteilig in beiden Ländern produziert; der A320 in Deutschland und der wegen seiner neuen Kohlenfaser-Technologie wichtige A350 werde mit Ausnahme des Rumpfes in Frankreich hergestellt. nnBERLIN: Der frühere Außenminister Joschka Fischer hat sich in der Kurnaz-Affäre hinter seinen Nachfolger im Amt, Frank-Walter Steinmeier, gestellt. Vor dem BND-Untersuchungsausschuss sagte Fischer, die Sicherheitsheitsbehörden hätten wegen der Terroranschläge 2001 unter großem Druck der USA gestanden. Er selbst sei bei seinem Einsatz für eine Freilassung von Murat Kurnaz aus Guantanamo an der US-Regierung gescheitert. Deshalb sei der Vorwurf, nicht berechtigt, Steinmeier habe eine im Herbst 2002 mögliche Rückkehr von Kurnaz verhindert. Die Opposition sah diesen Vorwurf durch Fischers Aussage nicht entkräftet. nnPJÖNGJANG: Nach einer Pause von sieben Monaten haben Nord- und Südkorea wieder Verhandlungen auf Kabinettsebene aufgenommen. Eine südkoreanische Delegation traf dazu in Pjöngjang ein, der Hauptstadt des kommunistischen Nordens. Grundlage der neuen Gespräche ist das Einlenken Nordkoreas im Atomstreit. Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun sagte, sein Land wolle bei dem Treffen hervorheben, dass Nordkorea mit den gewünschten Sicherheitsgarantien rechnen könne, wenn es sein Atomprogramm tatsächlich einstelle. nnCOLOMBO: Bei einem Angriff tamilischer Rebellen sind im Osten Sri Lankas nach jüngsten Regierungsangaben die Botschafter Deutschlands, Italiens und der USA leicht verletzt worden. Die Diplomatengruppe war auf dem Flugplatz in Batticaloa mit Granaten beschossen worden, nachdem sie mit weiteren westlichen Botschaftern und Regierungsvertretern in zwei Hubschraubern gelandet war. Die Delegation wollte sich in der Region über Entwicklungsprojekte informieren. Sprecher der Rebellen bedauerten den Vorfall und erklärten, es sei gefährlich, sich in Kriegsgebiet zu begeben. nnTEHERAN: Der Iran hat nochmals sein Recht auf Atomkraft bekräftigt. Die Forderung der internationalen Staatengemeinschaft nach Aussetzung der Urananreicherung sei nicht legitim, sagte Außenminister Manouchehr Mottaki in Teheran. Vertreter der fünf Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands hatten am Montag in London Beratungen über eine Verschärfung der Sanktionen aufgenommen. Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy teilte jetzt mit, es gebe gute Chancen auf eine schnelle Einigung über eine zweite Resolution. In der vergangenen Woche hatte der Iran eine weitere Frist des Weltsicherheitsrats verstreichen lassen. nnNABLUS: Die israelische Armee hat die meisten ihrer Soldaten aus der Palästinenserstadt Nablus im Westjordanland wieder abgezogen. Die Soldaten waren auf der Suche nach militanten Palästinensern am Sonntag in Nablus eingerückt und hatten etliche Gebäude durchkämmt. Die Armee nahm nach eigenen Angaben mehrere gesuchte Extremisten fest und hob Werkstätten zur Herstellung von Sprengstoff aus. Ein Palästinenser wurde bei einem Schusswechsel getötet. nnDEN HAAG: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs will an diesem Dienstag die ersten mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus der sudanesischen Krisenregion Darfur benennen. Das Büro Luis Moreno-Ocampos hat angekündigt, den Richtern in Den Haag die Namen von Verdächtigen und Beweise für Gräueltaten vorzulegen, um Haftbefehle zu erwirken. Bereits im Dezember hatte er von Mord, Folter und Vergewaltigungen berichtet. Die sudanesische Regierung wehrt sich gegen ein internationales Verfahren. nnCARACAS: Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat die Verstaatlichung aller von ausländischen Konzernen betriebenen Ölprojekte im Orinoco-Becken verfügt. Chavez unterzeichnete einen entsprechenden Erlass, in dem auch die Besetzung der Ölfelder durch Soldaten zum 1. Mai angekündigt wird. In der Region werden weltweit die größten Reserven vermutet. Die dort tätigen Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Norwegen müssen jetzt entscheiden, ob sie eine Umwandlung in Joint-Ventures akzeptieren, bei denen der Staat die Kapitalmehrheit halten wird. nnBRÜSSEL: Malta will 2008 den Euro einführen. Ministerpräsident Lawrence Gonzi kündigte an, die Bewerbungsunterlagen für den Beitritt zur Euro-Währungszone an diesem Dienstag an die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank zu schicken. Diese müssen die Unterlagen prüfen; eine Entscheidung über den Beitritt zur Währungszone fällen dann die EU-Finanzminister. Malta, das 2004 der EU beigetreten ist, wäre das 14. Land, in dem der Euro als offizielles Zahlungsmittel gelten würde. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend viele Wolken, im Süden und Osten regnerisch. Tageswerte zwischen zwei und zehn Grad.
also in: Airbus Atomkraft Attentäter Delegation Deutsch Kurs Deutsch Lernen Deutschkurse Fischer Kurnaz Langsame Nachrichten Nablus Pjöngjang Selbstmordanschlag
Dienstag, 13. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on February 13, 2007
Duration: 0
Duration: 0
Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. PEKING: Nordkorea hat sich im Rahmen der Sechsparteien-Gespräche zum schrittweisen Abbau seines Atomprogramms bereit erklärt. Dazu soll innerhalb von 60 Tagen ein erster Reaktor abgeschaltet werden, hieß es in Peking. Im Gegenzug erhält Nordkorea umfangreiche Energie- lieferungen. Außerdem soll es bilaterale Verhandlungen mit den USA geben. nnBERLIN: Die Bundesregierung hat sich noch immer nicht zur Identität und zum Schicksal der beiden im Irak vermissten Deutschen geäußert. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes machte dazu auf Anfrage keine Angaben. Nach einem Bericht des Berliner 'Tagesspiegel' handelt es sich bei den Opfern um eine über 60 Jahre alte deutsche Frau und um ihren 20 Jahre alten Sohn. Der Mann arbeite im irakischen Außenministerium, hieß es unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Geiselnehmer hätten gedroht, ihn zu erschießen. nnBAGDAD: Bei einem neuen Selbstmordanschlag in Bagdad hat der Attentäter mindestens 16 Menschen mit in den Tod gerissen. Knapp 40 Menschen erlitten nach Behördenangaben Verletzungen. Die Bombe detonierte im Westen der irakischen Hauptstadt in einem Lastwagen, der in der Nähe einer Privatschule und eines Lebensmittel-Lagers abgestellt worden war. nnBEIRUT: Bei Bombenanschlägen auf zwei Busse nahe der libanesischen Hauptstadt Beirut sind bis zu zwölf Menschen getötet worden. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt. Die Sprengsätze seien im Abstand von wenigen Minuten detoniert, heißt es in libanesischen Medienberichten. Über die möglichen Täter ist noch nichts bekannt. Am Mittwoch jährt sich das Attentat auf den libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri zum zweiten Mal. Seit dessen Ermordung erschütterten schon mehrere Anschläge den Libanon.nnWIESBADEN: Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2006 überraschend stark gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte real um 2,7 Prozent statt der zunächst berechneten 2,5 Prozent zu. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Grund waren die unerwartet guten Exporte zum Jahresende. Aber auch die Industrie und das Baugewerbe hätten im gesamten Jahr bessere Ergebnisse geliefert als erwartet. 2006 ist damit das beste Ergebnis seit dem Boomjahr 2000. nnBERLIN: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos trifft an diesem Dienstag in Berlin Airbus-Chef Louis Gallois, um über die Zukunft der deutschen Standorte des Flugzeugherstellers zu verhandeln. Dabei will der CSU-Politiker auf einen fairen Lastenausgleich zwischen Frankreich und Deutschland pochen. Seine Verhandlungsstrategie hatte Glos am Montag mit den vier betroffenen Ländern Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Baden-Württemberg abgestimmt. Airbus, eine Tochter des deutsch-französischen EADS-Konzerns, plant wegen zusätzlicher Milliardenlasten durch die Verkehrsflugzeuge A380 und A350 Stellenstreichungen. Von insgesamt rund 57.000 Mitarbeitern beschäftigt Airbus rund 25.000 in Deutschland. n nLUXEMBURG: Im Rechtsstreit um das so genannte VW-Gesetz zeichnet sich eine Niederlage Deutschlands ab. Der Gutachter des Europäischen Gerichtshofes, Damazo Ruiz-Jarabo Colomer, teilte in einer in Luxemburg veröffentlichten Stellungnahme mit, das 47 Jahre alte Gesetz zur Verhinderung feindlicher Übernahmen in Wolfsburg behindere den freien Kapitalverkehr in der Europäischen Union. Das Urteil wird in einigen Monaten erwartet. nnKARLSRUHE: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet an diesem Dienstag, ob heimlich durchgeführte Vaterschaftstests künftig vor Gericht als Beweismittel zugelassen werden sollen. Heimliche Gentests sind bislang verboten, weil sie gegen Grundrechte verstoßen. Im konkreten Fall focht ein Mann mit einem heimlichen DNA-Test seine Vaterschaft an. Mehrere gerichtliche Instanzen entschieden aber, dass heimliche Tests ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters des Kindes nicht zulässig sind. nnBERLIN: Die Freilassung der Ex-Terroristin Brigitte Mohnhaupt nach 24 Jahren Haft stößt in der Politik auf unterschiedliche Reaktionen. Bundestagspräsident Norbert Lammert begrüßte die Entscheidung der Stuttgarter Richter. Die Freilassung sei nicht populär, aber sachgerecht, sagte der CDU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wenn die Voraussetzungen für ein Haft-Ende gegeben seien, dürfe man keine zusätzlichen Anforderungen nachlegen. Ähnlich äußerte sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Die Entlassung sei geltende Rechtslage. Kritik kam dagegen vom CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Gehb. Er sprach von einer Ohrfeige für das Rechtsempfinden der Menschen. Auch wenn die Freilassung rechtlich in Ordnung sei, bleibe ein bitterer Nachgeschmack. nnCONAKRY: Nach anhaltenden gewaltsamen Protesten gegen die von ihm ernannte Regierung hat der Präsident des westfarikanischen Guinea, Lansana Conté, den Ausnahmezustand ausgerufen. Dabei gehe es darum, einen Bürgerkrieg zu verhindern, sagte Conté in einer von Radio und Fernsehen übertragenen Ansprache. Er rief die Armee auf, Recht und Ordnung wiederherzustellen. Während des zunächst für zwölf Tage ausgerufenen Ausnahmezustands gilt eine Ausgangssperre, die nur am Nachmittag für vier Stunden unterbrochen wird. Die Pressefreiheit, das Versammlungsrecht und das Postgeheimnis wurden eingeschränkt. nnSALT LAKE CITY: In den USA sind bei zwei Amokläufen insgesamt elf Menschen getötet worden. In Salt Lake City schoss ein Mann in einem Einkaufszentrum mit einem Gewehr um sich und tötete dabei fünf Menschen. Anschließend wurde der Täter von Polizeibeamten erschossen. Der zweite Amoklauf ereignete sich in einem Bürogebäude in Philadelphia. Dort erschoss ein Mann vier Menschen, ehe er sich selbst umbrachte. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselhaft, jedoch meist stark bewölkt. Zeitweise Regen, in Höhenlagen auch Schnee. Höchstwerte vier bis zehn Grad. nnAm Vormittag meldeten bei regnerischem Wetter:nnHamburg: 5 Grad; Berlin und Dresden: 6 Grad; Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 7 Grad und München: 6 Grad.
also in: Bagdad Deutsch Kurs Deutsch Lernen Geiselnehmer Irak Nordkorea Selbstmordanschlag
