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Montag, 16. April 2007

Montag, 16. April 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 16, 2007
Duration: 0
Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag STUTTGART: Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger steht trotz der Entschuldigung für Äußerungen über seinen Vorgänger Hans Filbinger weiter in der Kritik. Vertreter von SPD, Grünen und FDP bezeichneten die Entschuldigung des CDU-Politikers als unzureichend. Ähnliche Äußerungen kamen vom Zentralrat der Juden. Oettinger bekräftigte derweil sein Bedauern über die Wirkung der Trauerrede. Dem Zentralrat bot er ein Gespräch an. In einem Interview hatte Oettinger seinen Vorgänger Filbinger zuvor nicht mehr als Nazi-Gegner, sondern als Mitläufer bezeichnet. Filbinger war 1978 zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass er während der NS-Zeit als Marinerichter an Todesurteilen mitgewirkt hatte. BERLIN: Die Bundesregierung hat das Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen Demonstranten in Russland scharf verurteilt. Die exzessive Gewaltanwendung bei den Kundgebungen in Moskau und St. Petersburg sei Besorgnis erregend, sagte Regierungssprecher Thomas Steg. Den Umgang der Beamten mit Journalisten bezeichnete er als inakzeptabel. Sicherheitskräfte hatten am Wochenende auf Demonstranten eingeschlagen und mehrere hundert Menschen festgenommen. Auch Mitarbeiter deutscher Fernsehsender waren vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. BERLIN: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will den umstrittenen Bundeswehreinsatz im Inneren noch in diesem Jahr voranbringen. Entsprechende Leitlinien würden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte festgelegt, sagte Schäuble der Zeitung "Die Welt". Die Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit bezeichnete der CDU-Politiker als überkommen. Schäuble sprach sich zudem für einen umfassenderen Kampf gegen Terrorismus aus. Dazu zähle auch ein stärkeres Engegament bei der Entwicklungszusammenarbeit. HANNOVER: Mit einem gemeinsamen Rundgang haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Hannover Messe für das Publikum eröffnet. Die Türkei ist in diesem Jahr Partnerland der weltgrößten Industrieschau. Bei der Eröffnungsfeier am Sonntagabend hatte Erdogan für einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union geworben. Sein Land wolle keine Last für Europa sein, sondern selber Lasten tragen, sagte Erdogan in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Kanzlerin Merkel stellte der Türkei weitere Fortschritte bei den Gesprächen über einen EU-Beitritt in Aussicht. HANNOVER: Der deutsche Maschinenbau steht vor seinem vierten Rekordjahr in Folge. Das bisher erwartete Wachstum von vier Prozent könne sogar noch übertroffen werden, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau mit. Neben der anhaltend starken Nachfrage aus dem Ausland seien auch aus dem Inland deutlich mehr Bestellungen eingegangen. Als Risiko für die Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft bezeichnete der Verband den starken Euro. Der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung zum japanischen Yen stieg am Montag auf ein Rekordhoch. Auch gegenüber dem Dollar notiert der Euro nahe dem bisherigen Allzeithoch. FRANKFURT AM MAIN: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will mit einer Verfassungsänderung den Weg für die Privatisierung der Deutschen Flugsicherung ebnen. Daran führe kein Weg vorbei, sagte der SPD-Politiker auf dem Europäischen Luftfahrtgipfel in Frankfurt am Main. Die Weichen dafür sollen nach Tiefensees Worten noch vor der Sommerpause gestellt werden. Der Bundestag hatte bereits vor einem Jahr eine Privatisierung der bundeseigenen Flugsicherung beschlossen. Bundespräsident Horst Köhler stoppte das Gesetz jedoch wegen verfassungsrechtlicher Bedenken. BAGDAD: Die politisch einflussreiche Bewegung des schiitischen Predigers Moktada al-Sadr hat sich aus der irakischen Regierung zurückgezogen. Die sechs Minister der Gruppierung verließen das Kabinett, weil sich Regierungschef Nuri al-Maliki bisher weigere, einen Abzugsplan für die ausländischen Truppen im Land aufzustellen, verlautete in Bagdad. Al-Sadrs Bewegung gehören 30 der 275 Parlamentsmitglieder an. Es wird nicht mit einem Sturz der Regierung gerechnet, aber mit weiteren Spannungen in der Schiiten-Koalition. KABUL: Ein Selbstmordattentäter hat sich im Norden Afghanistans auf einem Polizeigelände in die Luft gesprengt und mindestens neun Polizisten mit in den Tod gerissen. Weitere 25 Personen seien durch den Anschlag im Zentrum der Stadt Kundus verwundet worden, teilten die Behörden mit. Taliban-Milizen bekannten sich zu der Tat. Im Norden Afghanistans, wo unter anderen die Bundeswehr für Sicherheit sorgen soll, waren Anschläge bislang vergleichsweise selten. GIZO: Durch das Erdbeben und die folgende Flutwelle sind auf den Salomonen vor zwei Wochen nach einer offiziellen Schlussbilanz 52 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer habe es auf der Insel Gizo gegeben, die nur 45 Kilometer vom Epizentrum des Bebens der Stärke 8 entfernt war. Etwa 7.000 Menschen seien obdachlos. JERUSALEM: Israel hat der Millionen von den Nationalsozialisten und deren Handlangern ermordeten Juden gedacht. Am nationalen Holocaust- Gedenktag ertönten im gesamten Land Sirenen, Passanten verharrten auf den Straßen in stillem Gedenken. Die zentrale Gedenkveranstaltung findet in der Erinnerungsstätte Jad Vaschem im Westen Jerusalems statt. Zentrales Thema in den israelischen Medien ist in diesem Jahr das Problem verarmter Überlebender des Holocaust. ROM: Im Vatikan steuern die Feierlichkeiten zum Geburtstag von Papst Benedikt XVI. ihrem Höhepunkt entgegen. In einer Privataudienz gratulierte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber Benedikt zu seinem 80. Geburtstag. Bundeskanzlerin Angela Merkel übermittelte ihre guten Wünsche in einem Schreiben an den Papst. Bereits am Sonntag hatten zehtausende Gläubige den Geburtstag bei einem Gottestdienst auf dem Petersplatz in Rom gefeiert. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Sonnig und trocken. Gegen Abend von Nordwesten her Aufzug von Wolkenfeldern. Tagestemperaturen 22 bis 30 Grad.
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Donnerstag, 5. April 2007

Donnerstag, 5. April 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 05, 2007
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Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag. LONDON: Die Maschine mit den vom Iran freigelassenen britischen Marineangehörigen wird in diesen Minuten auf dem Flughafen London-Heathrow erwartet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollen die 15 Soldaten unmittelbar nach ihrer Ankunft zu einer Dienstbesprechung auf einen Marinestützpunkt geflogen werden. Der iranische Präsident Muhmud Ahmadinedschad hatte sie am Mittwoch nach zwei Wochen Gefangenschaft freigelassen. Zuvor hatten einige der Soldaten im staatlichen iranischen Fernsehen erklärt, sie seien illegal in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen und würden dies bedauern. Dagegen hatte die Regierung in London betont, dass sich die britischen Patrouillenboote bei der Festnahme der Soldaten eindeutig in irakischen Gewässern befunden hätten. nnBRÜSSSEL: Nach der Freilassung der britischen Marinesoldaten haben EU-Chefdiplomat Javier Solana und der iranische Unterhändler Ali Laridschani über das umstrittene Atomprogramm Teherans gesprochen. Ein EU-Mitarbeiter teilte nach dem Telefonat in Brüssel mit, man hoffe, dass beide Seiten an den Verhandlungstisch zurückkehrten. Es gebe zwar keine neue Entwicklung, doch die rasche Gesprächsaufnahme zeige, die Kommunikationswege mit dem Iran seien intakt. nnKABUL: Im nordafghanischen Bundeswehr-Stützpunkt Masar-i-Scharif sind sechs deutsche Tornado-Aufklärungsflugzeuge gelandet. Anfang nächster Woche werden die Tornados dem NATO-Kommando unterstellt. Sie sollen vor allem die im Süden operierenden Soldaten der Internationalen Schutztruppe durch Aufklärungsflüge unterstützen. An Kampfeinsätzen sollen sich die deutschen Piloten nicht beteiligen. Afghanistans Außenminister Rangin Dadfar Spanta dankte der Bundesregierung für ihre Hilfe. nnDAMASKUS: Syriens Präsident Baschar al Assad hat seine Bereitschaft zu Friedensverhandlungen mit Israel erklärt. Die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte in Damaskus, Assad habe auf ein von ihr überbrachtes Gesprächsangebot Israels positiv reagiert. Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Syrien liegen bereits seit dem Jahr 2000 auf Eis. Hauptstreitpunkt sind die Golanhöhen, die Israel seit 1967 besetzt hält. nnKIEW: Anhänger der ukrainischen Regierung haben ihre Demonstrationen gegen den westlich orientierten Präsidenten Viktor Juschtschenko fortgesetzt. Bis zu 2.000 Menschen versammelten sich vor dem Parlament in Kiew, um gegen die von Juschtschenko angeordnete Auflösung der Volksvertretung zu protestieren. Das ukrainische Verfassungsgericht teilte unterdessen mit, dass es innerhalb von 15 Tagen über die Rechtmäßigkeit der Parlamentsauflösung entscheiden werde. Regierungschef Viktor Janukowitsch hatte das Gericht angerufen. nnNEW YORK: Vor der Entscheidung des Weltsicherheitsrates über den künftigen Status des Kosovo will sich eine UN-Delegation vor Ort über die Lage informieren. Nach Angaben aus New York ist geplant, dass die UN-Botschafter der 15 Ratsmitglieder noch in diesem Monat nach Pristina reisen. Das höchste UN-Gremium ist über den Vorschag des UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari bisher noch gespalten. Er plädiert für eine weitgehende Unabhängigkeit der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz im Süden Serbiens. Dagegen lehnt die UN-Vetomacht Russland die Loslösung des Kosovo von Serbien strikt ab. nnBERLIN: Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar, hat das Vorgehen der USA bei der Speicherung europäischer Fluggastdaten kritisiert. Die bis zu 34 Angaben, die pro EU-Passagier übermittelt würden, seien zu viele, bemängelte Schaar. Zuvor hatte bereits EU-Innenkommissar Franco Frattini vor einer Verschlechterung des Datenschutzes für Amerika-Reisende gewarnt. In Berlin beriet er heute mit US-Heimatschutzminister Michael Chertoff und Innenminister Wolfgang Schäuble über eine Neugestaltung des Abkommens zur Weitergabe von Passagierdaten. nnBERLIN: Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat an die Industriestaaten appelliert, ihre Hilfe für diejenigen Länder aufzustocken, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind. Entwicklungspolitik müsse sich künftig noch stärker am Klimaschutz orientieren, forderte die SPD-Ministerin. Unterstützung sei auch nötig, um Menschen aus Küstenregionen umzusiedeln, die von Überschwemmungen bedroht seien. - Am 17. April wird sich erstmals in seiner Geschichte der UN-Sicherheitsrat in New York mit den Bedrohungen durch den Klimawandel befassen. nnHONIARA: Hilfsorganisationen und Vereinte Nationen haben vor einem massiven Ausbruch von Krankheiten auf den Salomonen gewarnt. Um dies zu verhindern, sei die rasche Verteilung von Trinkwasser und Hilfsgütern an die Tsunami-Opfer dringend notwendig, erklärten etwa Mitarbeiter der Organisation Oxfam. Es fehle aber weiter an Schiffen, um die Bewohner des Inselstaates im Südpazifik zu erreichen. Den Angaben zufolge sind derzeit mehr als 5.400 Menschen notdürftig in Zelten untergebracht. Bislang wurden 30 Todesopfer geborgen. nnWIESBADEN: Die deutschen Sozialversicherungen haben angesichts der boomenden Wirtschaft im vergangenen Jahr einen Milliardenüberschuss verbucht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, übertrafen die Einnahmen die Ausgaben um mehr als 20 Milliarden Euro. Durch einen veränderten Abrechnungsmodus hätten die Sozialkassen im vergangenen Jahr allerdings einmalig mehr Geld eingenommen. 2005 verzeichneten die gesetzlichen Versicherungen noch ein Defizit von gut drei Milliarden Euro. - Zu den Sozialversicherungen zählen Kranken-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Westen und Süden sonnig. Von Nordwesten ziehen Wolkenfelder auf. Höchstwerte zwischen neun und 18 Grad.nnZuletzt meldeten:nnHamburg: neun Grad, bedeckt; Berlin: sechs Grad, stark bewölkt; Dresden: acht Grad, leicht bewölkt; Köln/Bonn: sieben Grad, wolkig; Frankfurt am Main: neun Grad, wolkig und München: sieben Grad, leicht bewölkt.
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Mittwoch, 4. April 2007

Mittwoch, 4. April 2007

from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on April 04, 2007
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Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch. BERLIN: Der Krisenstab im Auswärtigen Amt bemüht sich weiter um die beiden vor zwei Monaten im Irak verschleppten Deutschen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die Bundesregierung sei in großer Sorge. Das am Dienstag ausgestrahlte Videoband der Entführer mit einem neuen Ultimatum für einen deutschen Truppenabzug aus Afghanistan bezeichnete Steinmeier als schockierend und unmenschlich. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass nicht zuletzt durch die Arbeit des Krisenstabs die Freilassung der 61-jährigen Hannelore Krause und ihres Sohnes Sinan erreicht werde. nnBERLIN: Der Vorstandsvorsitzende des Autobauers DaimlerChrysler, Dieter Zetsche, hat erstmals Gespräche mit potenziellen Käufern der angeschlagenen US-Tochter Chrysler bestätigt. Zetsche äußerte sich auf der Hauptversammlung in Berlin. Nach dem Milliardenverlust des US-Autoherstellers 2006 hatte der Manager erklärt, alle Optionen prüfen zu wollen. Die Vereinigung 'Kritische Aktionäre DaimlerChrysler' warnte vor Massenentlassungen, falls Finanzinvestoren wie Cerberus oder Blackstone zum Zuge kommen sollten. nnBONN: Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft Verdi beraten weiter über die geplante Auslagerung von bis zu 50.000 Service-Beschäftigten. Der Konzern will die Ausgliederung bis Juli umsetzen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen künftig mehr Stunden in der Woche arbeiten, flexibler eingesetzt werden und weniger verdienen als bislang. Die Gewerkschaft sprach am Dienstagabend von schwierigen Verhandlungen. Verdi lehnt das Konzept weitgehend ab und hat bereits mit Streiks gedroht. nnWIESBADEN: Immer mehr Verbraucher in Deutschland werden zahlungsunfähig. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden stieg die Zahl der privaten Insolvenzen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 27 Prozent auf fast 9.000 Fälle. Die Firmen-Insolvenzen sind dagegen weiter rückläufig. Ihre Zahl verringerte sich um knapp sieben Prozent auf 2.400. nnHONIARA: Nach dem Tsunami auf den Salomonen-Inseln breiten sich erste Krankheiten im Katastrophengebiet aus. Nach Angaben des Roten Kreuzes leiden in Notunterkünften mehrere Kinder an Durchfall. Es fehlt vor allem an frischem Trinkwasser. Hilfsgüter können zunächst nur mit Hubschraubern oder Booten herangeschafft werden, weil der Flughafen der Stadt Gizo geschlossen ist. Nach amtlichen Angaben kamen durch die meterhohe Flutwelle mindestens 28 Menschen ums Leben. 5.600 Bewohner des südpazifischen Archipels verloren ihre Wohnung. Inzwischen erschütterten mehr als zwei Dutzend Nachbeben die Region, darunter zwei der Stärke 6,2. nnDAMASKUS: Die Präsidentin des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, ist in Damaskus mit dem syrischen Präsidenten Baschar el Assad zusammengetroffen. Pelosi, die zuvor in Israel und im Libanon war, will bei dem Treffen die Hilfe Syriens für militante islamistische Bewegungen kritisch ansprechen. Der Besuch der demokratischen Spitzenpolitikerin bei Assad war vom Weißen Haus scharf kritisiert worden. Präsident George W. Bush betrachtet Syrien als Förderer des internationalen Terrorismus und Unterstützer der Aufständischen im Irak. nnBRÜSSEL: Die EU-Kommission hat sich zu neuen Gesprächen mit Kuba bereiterklärt. Ein Sprecher von Entwicklungskommissar Louis Michel sagte, die EU sei an einem politischen Dialog mit allen repräsentativen kubanischen Akteuren interessiert. Er reagierte damit auf einen Besuch des spanischen Außenministers Miguel Angel Moratinos in Havanna. Dabei hatten beide Länder am Dienstag beschlossen, einen politischen Dialog aufzunehmen, der auch das sensible Thema der Menschenrechte einschließen soll. Die EU hatte 2003 nach einer Welle von Verhaftungen unter Oppositionellen Sanktionen gegen Kuba verhängt. DAMASKUS: Nach der Gefangennahme von 15 britischen Soldaten vermittelt jetzt auch Syrien zwischen dem Iran und Großbritannien. Außenminister Walid Moallem sagte, es sei leise Diplomatie nötig, um zu einer Lösung zu kommen. Daran sei Syrien beteiligt. Am Dienstag hatte der türkische Außenminister Abdullah Gül in Berlin erklärt, seine Regierung spreche mit beiden Seiten. Inzwischen deutete der iranische Parlamentspräsident Gholam-Hossein Hadad-Adel an, dass eine Lösung der Krise langsam näher rücken könnte. nnNEW YORK: Der derzeitige Vorsitzende des Weltsicherheitsrats, Emyr Jones Parry, erwartet keine schnelle Einigung beim umstrittenen Unabhängigkeitsplan für die serbische Provinz Kosovo. Es werde so bald keine Abstimmung dazu im Rat geben, sagte der britische UN-Botschafter nach einer ersten Erörterung des Plans in dem Gremium. Der Plan des UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari sieht eine eingeschränkte Unabhängigkeit der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz unter EU-Aufsicht vor. Serbien lehnt dies ab. nnBERLIN: Das Kabinett hat eine überarbeitete Fassung des von Bundespräsident Horst Köhler gestoppten Verbraucherinformationsgesetzes verabschiedet. Mit dem Gesetz soll die Bevölkerung zum Beispiel bei Lebensmittelskandalen schneller über Risiken informiert werden. Köhler hatte dem Gesetz im Dezember die Unterschrift verweigert, weil er es für verfassungswidrig hielt, dass der Bund den Kommunen Aufgaben zuweisen wollte. In der neuen Fassung sind die Länder zwischengeschaltet. Änderungswünsche zu Gunsten der Konsumenten wurden nicht berücksichtigt.nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Zunächst meist sonnig. Später ziehen an den Küsten und im Süden Wolken auf. Höchstwerte zwischen sechs und 14 Grad. nnZuletzt meldeten: nnHamburg: neun Grad, fast wolkenlos; Berlin: sieben Grad, heiter; Dresden: sechs Grad, leicht bewölkt; Köln/Bonn: acht Grad, fast wolkenlos sowie Frankfurt am Main und München: sechs Grad, stark bewölkt.
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