Mefeedia - find, watch, and share online video
Discover the Video Web™

 

 
Search across 15,000 video sources.
 

Langsamenachrichten Videos
newest 100 langsamenachrichten videos / langsamenachrichten widgets / media rss: Video feed for langsamenachrichten

(What is langsamenachrichten? - Edit Wiki)

Videos 1 to 15
Sonntag, 5. August 2007Sonntag, 5. August 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
August 05, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag. WASHINGTON: Der afghanische Präsident Hamid Karsai ist in die USA gereist. Ein zentrales Thema der zweitägigen Gespräche zwischen Karsai und US-Präsident George W. Bush dürfte die Entführung der 21 Südkoreaner und des deutschen Bauingenieurs sein. Die Geiseln befinden sich in der Gewalt der radikal-islamischen Taliban, die Gesinnungsgenossen freipressen wollen. Das Auswärtige Amt arbeitet weiter mit Hochdruck an der Freilassung des Deutschen. Im Fall der entführten Südkoreaner deuteten die Taliban die Bereitschaft zu einem Treffen mit Unterhändlern aus Südkorea an. Die UN müssten bei einem solchen Treffen aber die Sicherheit der Taliban garantieren, hieß es von den Kidnappern. LONDON: Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche auf einer Farm in Südengland bemühen sich die Behörden weiter um die Eindämmung der hoch ansteckenden Tierkrankheit. Die Schutzzone rings um die betroffene Farm wurde in der Nacht zum Sonntag ausgedehnt. Sie umfasst nun auch das Gelände einer tiermedizinischen Forschungseinrichtung. Von dort war nach Angaben des Agrarministeriums mit großer Wahrscheinlichkeit ein für Impfzwecke produzierter Erreger der Krankheit auf den Viehzuchtbetrieb übergesprungen. Auf der betroffenen Farm waren am Samstag mehr als 60 infizierte Rinder getötet worden. Landesweit wurden Tiertransporte verboten. Vorsorglich hat die britische Regierung alle Exporte von Rind-, Schaf- und Schweinefleisch sowie sämtlicher Produkte paarhufiger Tiere gestoppt. Sie kam damit einem für Montag erwarteten EU-Verbot zuvor. WASHINGTON: Ein US-Soldat ist von einem US-Militärgericht wegen Vergewaltigung und Tötung einer 14-jährigen Irakerin zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt worden. Das teilte die Armee mit. Der Soldat war mit mehreren Kameraden im März vergangenen Jahres in Mahmudija südlich von Bagdad in das Haus einer irakischen Familie eingedrungen. Dort hatten sie die Eltern und Geschwister getötet, bevor sie die 14-Jährige erst vergewaltigten und dann ermordeten. Der Verurteilte hatte in den Hauptanklagepunkten für nicht schuldig plädiert. Zwei weitere Soldaten erhielten nach Schuldeingeständnissen lebenslange Haftstrafen. Ein Dritter wurde wegen Beihilfe und Vertuschung zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen wurde abgetrennt und an ein Zivilgericht verwiesen. BAGDAD: In der irakischen Hauptstadt sind bei einem Angriff auf eine Tankstelle mindestens neun Menschen getötet worden. Elf Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei hatten Unbekannte die Tankstelle mit Mörsergranaten beschossen und viele Menschen getroffen, die dort mit ihren Autos warteten. 13 Fahrzeuge wurden zerstört. WASHINGTON: Das Weiße Haus hat sich im Streit mit dem demokratisch dominierten US-Kongress um die Verschärfung der Antiterrorgesetze durchgesetzt. Einen Tag nach dem Senat stimmte nach einer hitzigen Debatte auch das Repräsentantenhaus einem Gesetzentwurf der Republikaner zu, der die Abhörbefugnisse des Geheimdienstes bei Terrorverdächtigen im Ausland ausweitet. Die Geheimdienste dürfen künftig Telefongespräche oder E-Mails im Ausland, die über US-Kommunikationssysteme laufen, ohne vorherige gerichtliche Genehmigung belauschen. Die Regelung soll nach einem halben Jahr auslaufen und muss dann erneut auf den Prüfstand. Zuvor hatte US-Präsident George W. Bush das Repräsentantenhaus zur Zustimmung gedrängt, damit die Sicherheit der USA gewährleistet werden könne. NEU DELHI: Nach neuen Regengüssen hat sich die Lage der Flutopfer in Indien und Bangladesch weiter verschlechtert. Rund zwei Millionen Dorfbewohner sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Betroffene warten auf Dächern oder Bäumen verzweifelt auf Hilfe. Mit Hubschraubern verteilten Einsatzkräfte in den indischen Unionsstaaten Uttar Pradesh und Bihar Nahrungsmittel, Kerzen und Streichhölzer. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 240. Allein in Uttar Pradesh wurden fast 113.000 Hektar Reisfelder zerstört. BERLIN: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat sich besorgt über den drohenden Streik bei der Deutschen Bahn geäußert. Eine Arbeitsniederlegung schade der Wirtschaft und dem Ansehen Deutschlands. So mache man sich keine Freunde, sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag". Bahnchef Hartmut Mehdorn hatte zuvor im Streit mit der Lokführergewerkschaft GDL eine harte Linie angekündigt. Für alle rechtswidrigen Streiks werde die Bahn Schadenersatz fordern, kündigte Mehdorn an. Die Lokführergewerkschaft zeigte sich unbeeindruckt. Von Mehdorn lasse man sich nicht einschüchtern. Ob es tatsächlich zum Streik bei der Bahn kommt, entscheidet sich in einer Urabstimmung. Das Ergebnis wird am Montag bekannt. NÜRNBERG: Vier Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres ist die Lage auf dem Lehrstellenmarkt angespannt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren Ende Juli noch mehr als 236.000 registrierte Bewerber ohne Lehrstelle. Dies sei zwar besser als im Vorjahr, aber noch kein Durchbruch. Je nach Wohnort und Berufswunsch hätten viele Jugendliche große Probleme einen Ausbildungsplatz zu finden, beklagte BA-Sprecher John-Philip Hammersen. BRÜSSEL: Die EU-Kommission hat die Preissprünge bei Milchprodukten in Deutschland kritisiert. In Deutschland seien die Preise außerordentlich stark gestiegen, sagte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel der 'Bild am Sonntag'. Das sei angesichts der allgemeinen Versorgungssituation in der EU nicht gerechtfertigt. In den vergangenen Tagen hatten in Deutschland vor allem die Preise für Butter massiv zugelegt. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überall sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen erreichen 25 bis 30 Grad, entlang des Rheins wird es mit bis zu 33 Grad hochsommerlich warm. Am Morgen meldeten bei heiterem Himmel: Berlin und Hamburg : 20 Grad; Dresden: 16 Grad; Köln/Bonn: 19 Grad sowie Frankfurt am Main und München: 18 Grad.
Sonntag, 22. Juli 2007Sonntag, 22. Juli 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
July 22, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag. BERLIN: In Afghanistan ist die tote deutsche Geisel von Sicherheitskräften geborgen worden. Das bestätigte der Polizeichef der Provinz Wardak. Beamte des Bundeskriminalamtes sollen in Kabul versuchen, die Todesursache zu klären. Bislang gibt es zur Todesursache widersprüchliche Angaben. Während in Medienberichten von Schussverletzungen die Rede ist, geht die Bundesregierung derzeit davon aus, dass der Mann an den Strapazen der Entführung gestorben ist. Über das Schicksal des zweiten in Afghanistan entführten deutschen Bauingenieurs ist derzeit nichts bekannt. Es werde alles Menschenmögliche getan, um die Freilassung der Geisel zu erreichen, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Mehrere Medien berichten ohne Angabe von Quellen, in Kabul verdichteten sich die Hinweise, dass hinter der Entführung nicht die Taliban stecken. Es handele sich offenbar um eine Stammesfehde. KABUL: Auf der Suche nach den 23 in Afghanistan entführten Südkoreanern haben afghanische und amerikanische Truppen ein Dorf in der Provinz Ghasni umzingelt. Man wisse, wo sich die Geiseln befänden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul. Die radikal-islamischen Taliban haben mit der Ermordung der 23 Koreaner gedroht, sollte die afghanische Regierung nicht bis Sonntagabend gleichviele inhaftierte Gesinnungsgenossen freilassen. ISLAMABAD: In Pakistan sind bei Gefechten in der Nähe der afghanischen Grenze nach Militär-Angaben 13 Anhänger der radikal-islamischen Taliban getötet worden. Wie ein Armee-Sprecher mitteilte, hatten die Extremisten Kontrollposten in der Bergregion Nordwaziristan angegriffen. Das Militär setzte daraufhin Artillerie und Kampfhubschrauber gegen die Taliban-Kämpfer ein. - In Südwaziristan wurde die enthauptete Leiche eines Stammesführers gefunden, der für seine regierungsfreundliche Haltung bekannt war. ANKARA: In der Türkei sind mehr als 42 Millionen Bürger aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Allen Umfragen zufolge kann die islamisch-konservative AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erneut mit einem Sieg rechnen. Fraglich ist jedoch, ob ihr Stimmenanteil ausreicht, um weiter alleine regieren zu können. Die um mehrere Monate vorgezogene Parlamentswahl soll die Türkei aus der politischen Krise führen. Hintergrund ist die vor drei Monaten im Parlament gescheiterte Staatspräsidentenwahl, die das Land in zwei Lager gespalten hat. Erdogan hatte vergeblich versucht, seinen Außenminister Abdullah Gül als Staatschef durchzusetzen. JERUSALEM: Israel wird sich nach Ansicht von Ministerpräsident Ehud Olmert aus vielen Gebieten des besetzten Westjordanlandes zurückziehen müssen, um den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Jeder der glaube, Israel könne alle Gebiete behalten, lebe nicht in der Wirklichkeit, sagte Olmert. Das neue Kabinett von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas bezeichnete er als 'repräsentative Regierung', mit der Israel verhandeln könne. - Im Gazastreifen erschossen israelische Soldaten zwei Kämpfer der radikal-islamischen Hamas. Nach Militär-Angaben hatten sich die bewaffneten Extremisten dem Grenzzaun zu Israel genähert. KIEL: Nach dem Kernkraftwerk Krümmel ist wegen fehlerhafter Verankerungen im Sicherheitssystem jetzt auch das Atomkraftwerk Brunsbüttel vollständig abgeschaltet worden. Wann Brunsbüttel wieder angefahren werden kann, steht noch nicht fest, wie ein Sprecher des schleswig-holsteinischen Sozialministeriums in Kiel mitteilte. Das Akw war bereits seit dem 18. Juli wegen eines Ölwechsels am Transformator vom Netz getrennt und in einem Stand-By-Zustand. BERLIN: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos geht nach eigenen Angaben davon aus, dass in Deutschland 2008 im Durchschnitt weniger als dreieinhalb Millionen Menschen arbeitslos sein werden. Für 2009 rechne er mit einer weiteren Verbesserung, sagte der CSU-Politiker der Zeitung 'Bild am Sonntag'. Auch der Vorsitzende der so genannten Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, zeigte sich optimistisch. Nach seiner Einschätzung dürfte die Erwerbslosenzahl in diesem Jahr durchschnittlich bei etwa 3,7 Millionen liegen und damit so niedrig sein wie seit 1995 nicht mehr. ABIDJAN: Nach Vorwürfen des Kindesmissbrauchs hat die UN-Mission in der Republik Elfenbeinküste ein gesamtes marokkanisches Kontingent vorerst suspendiert. Insgesamt wurden mehr als 700 Soldaten außer Dienst gestellt. Dies entspreche der 'Null-Toleranz-Politik' der Vereinten Nationen in Bezug auf Kindesmissbrauch, erklärte die UN-Mission. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Missbrauchsopfer, darunter 13-jährige Mädchen, von Einheit zu Einheit weitergereicht worden sein und bereits mehrere Kinder geboren haben. - Die Blauhelm-Soldaten in der Elfenbeinküste überwachen den Waffenstillstand zwischen den Rebellen im Norden des Landes und den Truppen von Staatspräsident Laurent Gbagbo, die den Süden kontrollieren. PARIS: Bei einem Busunglück im Südosten Frankreichs sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden ereignete sich das Unglück auf einer kurvigen Strecke südlich von Grenoble, wo der mit Pilgern besetzte polnische Reisebus in eine Schlucht stürzte. Möglicherweise hatte der Bus defekte Bremsen. PEKING: Durch schwere Regenfälle sind im Osten Chinas mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Etliche Personen werden noch vermisst. Vielerorts gingen Erdrutsche nieder. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Mehrere tausend Gebäude wurden bereits zerstört. MÜNCHEN: Schwere Unwetter mit Hagel und Starkregen sind in der Nacht über Süddeutschland hinweggezogen. Dabei kam eine Frau ums Leben, mindestens 20 Menschen wurden verletzt. In mehreren fränkischen Landkreisen wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Mehrere Gemeinden standen bis zu 1,50 Meter unter Wasser. Hunderte von Kellern liefen teilweise bis zum Erdgeschoss voll. Zahlreiche Straßen wurden überflutet. Stellenweise fielen innerhalb einer Stunde bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Auch in Thüringen gab es Unwetterschäden. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten zunächst noch kräftiger Dauerregen. Von Südwesten her zunehmend freundlicher Mix aus Sonne und Wolken mit Schauern und örtlichen Gewittern. Höchstwerte 18 bis 25 Grad. Zuletzt meldeten: Hamburg: 15 Grad, Regen; Berlin und Dresden: 16 Grad, Regen; Köln/Bonn: 21 Grad, leicht bewölkt; Frankfurt am Main: 19 Grad, leicht bewölkt und München: 17 Grad, bewölkt.
Sonntag, 10. Juni 2007Sonntag, 10. Juni 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
June 10, 2007

Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag KÖLN: Mit einem Gottesdienst am Rheinufer ist in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende gegangen. An der Feier nahmen rund 100.000 Menschen teil. Kirchentagspräsident Reinhard Höppner zog eine positive Bilanz des fünftägigen Treffens. Das Thema Dialog der Religionen habe an Gewicht gewonnen. Auch sei der Kirchentag durch den G8-Gipfel zu deutlichen Aussagen motiviert worden. Beim Abschlussgottesdienst rief Höppner dazu auf, das Gespräch auch mit Terroristen und den Taliban zu suchen. Sie gehörten mit an den Verhandlungstisch. Dies könne zwar - wie etwa im Nahen Osten - lange dauern, doch sei es der Weg des Friedens, so der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt weiter. TIRANA: US-Präsident George W. Bush ist zum Auftakt eines Kurzbesuchs in Albanien mit Ministerpräsident Sali Berisha zusammengetroffen. Während des siebenstündigen Aufenthalts Bushs in Tirana ist auch ein Gespräch mit Staatspräsident Alfred Moisiu geplant. Das ehemals kommunistische Albanien ist ein enger Verbündeter der USA und hat Soldaten in den Irak und nach Afghanistan entsandt. - Bush kam aus Rom, wo er mit Papst Benedikt XVI. und dem italienischen Regierungschef Romano Prodi zusammengetroffen war. Bei Protesten gegen den Bush-Besuch war es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und militanten Demonstranten gekommen. KABUL: Der afghanische Präsident Hamid Karsai ist einem Angriff der radikal-islamischen Tailban unverletzt entgangen. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, feuerten die Taliban Raketen auf eine Versammlung in der südöstlichen Provinz Ghasni ab, auf der Karsai eine Rede hielt. Die Geschosse hätten ihr Ziel verfehlt, Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Ein Taliban-Sprecher bestätigte den Angriff. - Bei Kämpfen mit afghanischen Polizisten, Soldaten und von der NATO-geführten Truppen wurden mindestens 47 Taliban-Kämpfer getötet. ST. PETERSBURG: Russlands Präsident Wladimir Putin hat den westlichen Ländern Protektionismus zur Abwehr von Investitionen russischer Unternehmen vorgeworfen. Die Welthandelsorganisation WTO sei unfähig, gegen diese Art von Protektionismus vorzugehen, sagte Putin auf einem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. - Russland begrenze Investitionen aus dem Ausland nur in Bereichen, in denen es um die nationale Sicherheit gehe. - Russland bemüht sich seit Jahren um einen Beitritt zu WTO; die Verhandlungen ziehen sich hin. PARIS: In Frankreich sind an diesem Sonntag 44,5 Millionen Bürger zur Wahl einer neuen Nationalversammlung aufgerufen. In allen Umfragen wird der konservativen Partei UMP des vor fünf Wochen gewählten Präsidenten Nicolas Sarkozy ein klarer Sieg vorausgesagt. Die oppositionellen Sozialisten müssen nach ihrer Niederlage bei der Präsidentschaftswahl mit einer weiteren Schlappe rechnen. - Die Verteilung der 577 Sitze in der Nationalversammlung wird erst nach der zweiten Wahlrunde am 17. Juni feststehen. ROM: In Italien wird die zweite Runde der Kommunal- und Regionalwahlen abgehalten. Rund 2,8 Millionen Menschen sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Gewählt wird meist in kleineren Kommunen, in denen bei der ersten Runde vor zwei Wochen keiner der Bürgermeister-Kandidaten die absolute Mehrheit erhalten hatte. Mit Spannung wird der Wahlausgang in der Provinz Genua und den Städten Parma und Tarent erwartet. - Die Wahllokale sind bis Montagnachmittag geöffnet. BANGKOK: In der thailändischen Hauptstadt haben mehr als 10.000 Menschen gegen die nach dem Militärputsch vor neun Monaten eingesetzte Regierung protestiert. Vor dem Armee-Hauptquartier in Bangkok forderten die Demonstranten ein 'Ende der Militärdiktatur'. Zu gewaltsamen Zwischenfällen kam es nicht. Bei den meisten Demonstranten handelte es sich nach Berichten von Korrespondenten um Anhänger des im September vom Militär gestürzten Thaksin Shinawatra. PEKING: Bei von heftigen Regenfällen ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutschen sind in China mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Wie die amtliche Agentur Xinhua unter Berufung aus Behördenvertreter weiter meldete, wurden knapp 180.000 Menschen obdachlos. Betroffen ist unter anderem die an Hongkong angrenzende Provinz Guangdong. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Quellwolken und immer wieder Schauer und Gewitter, im norddeutschen Tiefland freundlicher und nur vereinzelt Regen. Höchstwerte 25 bis 32 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 27 Grad, wolkenlos;Berlin: 26 Grad, wolkenlos; Dresden: 22 Grad, leicht bewölkt;Köln/Bonn: 21 Grad, stark bewölkt;Frankfurt am Main: 24 Grad, leicht bewölkt und München: 25 Grad, leicht bewölkt.
Montag, 26. März 2007Montag, 26. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 26, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag. STUTTGART: Der Sportwagenbauer Porsche hat seine Beteiligung an Volkswagen - wie am Wochenende angekündigt - auf knapp 31 Prozent erhöht. Das teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Hintergrund ist laut Porsche der erwartete Fall des VW-Gesetzes, das die Stimmrechte eines Aktionärs bislang auf 20 Prozent begrenzt, unabhängig von der Höhe der Beteiligung. Nach dem Wegfall der Regelung hätten Porsche und das Land Niedersachsen zusammen einen Anteil von 50 Prozent an den Stimmrechten und könnten damit Übernahmeversuche abwehren. Erklärtes Ziel von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist es, eine Zerschlagung von VW durch Hedgefonds zu verhindern. Eine vollständige Übernahme des Wolfsburger Konzerns strebt Porsche laut Wiedeking aber nicht an. nnBERLIN: Nach den Feierlichkeiten zum 50. EU-Gründungstag ist eine Diskussion über die künftige Verfassung der Union entbrannt. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margot Wallström, sagte der Zeitung "Die Welt", eine neue vertragliche Grundlage müsse "einfacher, kürzer und lesbarer" sein als der bisherige Entwurf und "zusätzliche, innovative Elemente" wie Artikel zum Klimaschutz und zur Energiesicherheit enthalten. Auch Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker betonte die Notwendigkeit einer neuen vertraglichen Grundlage für die EU. Der frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Klaus Hänsch -SPD-, forderte die Länder, die gegen einen neuen Verfassungsvertrag sind, auf, die EU zu verlassen. nnCOLOMBO: Tamilische Rebellen auf Sri Lanka haben erstmals einen Militärstützpunkt aus der Luft angegriffen. Die so genannten "Befreiungstiger von Tamil Eelam" warfen von mindestens einem Leichtflugzeug aus Sprengsätze auf Baracken im militärischen Teil des Flughafens der Hauptstadt Colombo. Mindestens drei Soldaten wurden getötet und 16 verletzt. Der Zivilflughafen wurde offenbar nicht beschädigt, allerdings vorübergehend geschlossen. -- Mit der Bombardierung reagierten die Rebellen auf Luftschläge der Regierungstruppen gegen ihre Stellungen im Norden und Osten. Sie drohten mit weiteren Luftangriffen. nnTEHERAN: Als Reaktion auf die jüngsten Strafmaßnahmen der Vereinten Nationen hat der Iran die Zusammenarbeit mit der internationalen Atombehörde eingeschränkt. Das Kabinett werde diese Entscheidung erst dann wieder aufheben, wenn der Sicherheitsrat die Zuständigkeit für das iranische Atomprogramm wieder an die UN-Behörde in Wien abgebe, verlautete aus Teheran. Präsident Mahmud Ahmadinedschad nannte die Sanktionen gegen sein Land eine Folge von Feindseligkeit einiger Mächte gegen den Iran. Das Atomprogramm werde dadurch nicht aufgehalten. nnGUANTANAMO: Vor dem umstrittenen neu eingerichteten Militär- Sondertribunal im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba wird an diesem Montag die erste Anklage erhoben. Der Australier David Hicks wird wegen "Unterstützung des Terrorismus" angeklagt. Er soll in Afghanistan für Taliban und Al Kaida aktiv gewesen sein. Menschenrechtsorganisationen kritisieren das Verfahren als rechtswidrig. Der erste Prozess gegen den 31jährigen Hicks war 2004 gestoppt worden, weil der Oberste Gerichtshof der USA über mehrere Klagen gegen die Militärverfahren zu entscheiden hatte. -- Vor den neuen Militärkommissionen sollen sich mehrere Dutzend der noch 385 Guantanamo-Gefangenen verantworten. nnTEL AVIV: US-Außenministerin Condoleezza Rice hat Israelis und Palästinenser aufgefordert, den festgefahrenen Friedensgesprächen mit einem gemeinsamen Ideen-Fahrplan neue Impulse zu verleihen. Nach getrennten Gesprächen zunächst mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah und schließlich mit Israels Premier Ehud Olmert in Jerusalem zeigte sie sich optimistisch, dass Fortschritte möglich seien. Gleichzeitig dämpfte Rice zu hohe Erwartungen an ihren bereits vierten Besuch in der Region innerhalb weniger Monate. nnMOSKAU: Der chinesische Staats- und Parteichef Hu Jintao ist zu einem dreitägigen Besuch nach Russland geflogen. Bei seinen Gesprächen im Kreml geht es vor allem um einen Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Sein dritter Moskau-Besuch als Präsident werde den wachsenden chinesisch-russischen Beziehungen neue Impulse geben, wird Hu in den amtlichen Medien zitiert. Das boomende China ist an Energie und Rohstoffen aus Russland interessiert. Beide Staaten haben auch ähnliche Standpunkte zu internationalen Problemen wie dem Iran oder Nordkorea. nnKAIRO: Unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen hat in Ägypten die Abstimmung über die Verfassungsreform begonnen, die Präsident Hosni Mubarak und seine Regierungspartei ausgearbeitet haben. Insgesamt sollen 34 Paragrafen geändert werden, um, wie es heißt, einen Missbrauch des Islam zu politischen Zwecken und Terrorismus einzudämmen. Oppositionsparteien haben zum Boykott aufgerufen, weil die Reform nach ihrer Ansicht nicht mehr Demokratie sondern weniger Bürgerrechte bringt. Auch die USA haben das Projekt kritisiert. nnBERLIN: In den Unionsparteien schwindet nach Einschätzung des CDU-Arbeitnehmerflügels der Widerstand gegen einen gesetzlichen Mindestlohn. Bei CDU und CSU gebe es zunehmend die Erkenntnis, dass nicht nur in einzelnen Branchen etwas im Argen liege, sagte der Vize-Vorsitzende der Unions-Arbeitnehmergruppe, Gerald Weiß, der 'Berliner Zeitung'. Der Verweis auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes reiche nicht mehr aus. Auch der CDU-Arbeitsmarktexperte Ralf Brauksiepe zeigte Sympathien für die Ankündigung von Arbeitsminister Franz Müntefering, gesetzlich gegen Billiglöhne vorzugehen. An diesem Montag beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe der großen Koalition mit dem Thema. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Meist anhaltend sonnig und trocken bei Höchstwerten zwischen 12 und 19 Grad.nnZuletzt meldeten bei überall wolkenlosem Himmel:nnHamburg: 6 Grad; Berlin: 7 Grad; Dresden: 5 Grad; Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 9 Grad und München: 6 Grad.
Freitag, 23. März 2007Freitag, 23. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 23, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag. HAMBURG: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für den Aufbau einer europäischen Armee und für klare EU-Strukturen ausgesprochen. Diesen Zielen müsse die EU näher kommen, sagte sie der 'Bild-Zeitung'. Für eine straffe Handlungsfähigkeit sei die EU-Verfassung nötig. Merkel verwies darauf, dass es oft zu lange dauere, bis die 27 EU-Mitglieder eine gemeinsame Linie gefunden hätten. In ihrer 'Berliner Erklärung' will Merkel als EU-Ratspräsidentin am Sonntag die gemeinsamen Wertvorstellungen der EU-Staaten herausstellen. Die Staatenchefs kommen in Berlin zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der 'Römischen Verträge' zusammen. nnBERLIN: Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczoreck-Zeul hat die Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids als eine Daueraufgabe für jede neue Generation bezeichnet. Dies sagte sie zum Auftakt der Bundestagsdebatte zum Aktionsplan der Bundesregierung zur nationalen und internationalen Aids-Bekämpfung. Die Ministerin wies darauf hin, dass weltweit rund 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus leben. Vier Millionen infizierten sich jährlich neu. Umfassende Prävention und Aufklärung seien dringend notwendig. Deutschland arbeite dabei mit rund 50 Entwicklungsländern zusammen und habe die Mittel zur Bekämpfung von Aids von 300 auf 400 Millionen Euro erhöht. nnNEW YORK: Der Weltsicherheitsrat berät an diesem Freitag über den überarbeiteten verschärften Resolutionsentwurf gegen den Iran. Wenn er die Zustimmung aller 15 Mitglieder erhält, soll er nach Angaben des britischen UN-Botschafters Emyr Jones Parry am Samstag verabschiedet werden. Der Iran muss sich dann auf Reise- und Finanzbeschränkungen für weitere Personen und Institutionen ebenso einstellen wie auf weitere Einschränkungen bei der Kreditvergabe. nnWASHINGTON: Die Demokraten im US-Kongress unternehmen einen neuen Versuch, Präsident George W. Bush zum Truppenabzug aus dem Irak zu bewegen. Ein Ausschuss des Senats verabschiedete einen Gesetzentwurf, nach dem dem Präsidenten weitere Gelder für die Einsätze im Irak und Afghanistan nur dann gewährt werden sollen, wenn die meisten US-Soldaten bis zum 31. März 2008 den Irak verlassen haben. Auch im Repräsentantenhaus wird über einen entsprechenden Entwurf beraten. Mit einer Abstimung wird an diesem Freitag gerechnet. Bush hatte vorab bereits sein Veto angekündigt. nnMAPUTO: Nach den Explosionen in einem Waffenlager des mosambikanischen Militärs in der Hauptstadt Maputo steigt die Zahl der Opfer weiter. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kamen mehr als 70 Menschen ums Leben. Etwa 360 wurden verletzt. Der Flughafen der Stadt, der in der Nähe des Waffenlagers liegt, wurde geschlossen. Präsident Armando Guebuza sagte einen für heute geplanten Südafrika-Besuch ab. Die Explosionen wurden wahrscheinlich durch die anhaltende Hitze ausgelöst. nnKINSHASA: In der Demokratischen Republik Kongo ist Haftbefehl gegen den früheren Rebellenchef Jean-Pierre Bemba erlassen worden. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihm Hochverrrat vor. Bembas Truppen hatten sich am Donnerstag geweigert, ihre Waffen abzugeben. Anschließend kam es zu den heftigsten Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Bembas Anhängern seit der Präsidentenwahl im Dezember vergangenen Jahres. Auch heute morgen wurden weitere Kämpfe gemeldet. Bemba flüchtete sich in die südafrikanische Botschaft in Kinshasa. nnMOGADISCHU: In der seit Tagen von heftigen Kämpfen erschütterten somalischen Hauptstadt soll wieder Ruhe herrschen. Ein Sprecher der islamistischen Rebellen, die sich vor allem aus dem Hawiye-Clan rekrutieren, teilte mit, man habe sich mit der äthiopischen Armee auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese bleibe in ihren Camps und unterstütze nicht weiter die somalischen Truppen; im Gegenzug würden die Angriffe auf sie eingestellt. Am Mittwoch war es in Mogadischu zu den blutigsten Kämpfen seit Wochen gekommen. Mehr als 20 Menschen wurden dabei getötet. nnPEKING: Der US-Unterhändler für die Sechs-Staaten-Atomverhandlungen mit Nordkorea, Christopher Hill, ist zuversichtlich über eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen. Diese waren gestern in Peking von Nordkorea abgebrochen worden, da von den USA bei einer Bank in Macao eingefrorene Gelder noch nicht wie zugesagt auf dem nordkoreanischen Konto eingegangen waren. Hill betonte, die gestrige vorzeitige Abreise des nordkoreanischen Unterhändlers Kim Kye-gwan bedeute kein Abrücken Nordkoreas von der im Februar getroffenen Zusage, das Atomprogramm zu stoppen. nnMÜNCHEN: Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ soll von seiner deutschen Handy-Tochter vor deren Pleite Vermögen im Wert von einer halben Milliarde Euro abgezweigt und nach Asien transferiert haben. Das berichtet die 'Süddeutsche Zeitung' unter Berufung auf den Insolvenzverwalter der früheren Siemens-Mobilfunksparte, Martin Prager. Er prüfe derzeit die Möglichkeiten, BenQ zu verklagen. Die Staatsanwaltschaft München hatte bereits Anfang März Ermittlungen aufgenommen. nnBERLIN: Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) hat die geplanten Ausnahmeregelungen vom Nichtraucherschutz kritisiert. Den Ministerpräsidenten der Länder warf er in den 'Ruhr Nachrichten' vor, mit ihrem uneinheitlichem Vorgehen das Passivrauchen nicht einzuschränken. Jedes Jahr erkrankten Tausende in Folge des Passivrauchens; da dürfe es keinen Kompromiss geben. Auch die ehemalige Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) sagte der Oldenburger 'Nordwest-Zeitung', man müsse sich die Frage stellen, ob die Länder-Regierungschefs eher Lobby-Interessen verträten als die Gesundheit von Erwachsenen und Kindern. Die Ministerpräsidenten hatten sich zwar auf einen weitgehenden Nichtraucherschutz in der Gastronomie und in öffentlichen Gebäuden geeinigt, Ausnahmen für Kneipen sollen aber möglich sein. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden und Osten meist aufgelockert. Nach Westen und Süden hin regnerisch und oberhalb von 400 Metern Schnee. Maximal zwei bis elf Grad.nnAm Vormittag meldeten:nnHamburg: 6 Grad, fast wolkenlos; Berlin: 5 Grad, wolkenlos; Dresden: 4 Grad, fast wolkenlos; Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 3 Grad, Nieselregen und München: 1 Grad, etwas Schnee.
Dienstag, 13. März 2007Dienstag, 13. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 13, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. NEW YORK: Nach der Festnahme und angeblichen Misshandlung des wichtigsten Oppositionspolitikers in Simbabwe ist weltweit Besorgnis über die Lage in dem Land laut worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Regierung in Harare auf, den Politiker freizulassen. Auch die EU unterstrich die Verantwortung der Regierung für die Unversehrtheit von Morgan Tsvangirai und den anderen Verhafteten. Bei den Protesten am Sonntag waren in der simbabwischen Hauptstadt Harare neben Oppositionsführer Tsvangirai zahlreiche weitere Regierungsgegner festgenommen worden. Tsvangirai wurde nach Angaben seiner Partei 'Bewegung für einen demokratischen Wandel' so schwer misshandelt, dass er in Lebensgefahr schwebt. nnBOGOTA: Bundespräsident Horst Köhler ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Kolumbien gereist. Es ist die letzte Station der Lateinamerikareise Köhlers, die ihn zunächst nach Paraguay und dann nach Brasilien führte. Am heutigen Dienstag trifft Köhler in der Hauptstadt Bogotá mit seinem Kollegen Álvaro Uribe zusammen. Neben Wirtschaftsvertretern will Köhler auch Richter des Obersten Gerichtshofs treffen. Die soziale Verantwortung von Unternehmern und die Entwicklung des Rechtsstaats sind Leitthemen der Reise Köhlers. Anlässlich seines Besuchs in Kolumbien beklagten Menschenrechtsgruppen, dass es trotz einer offiziellen Feuerpause dort weiterhin zu Übergriffen paramilitärischer Gruppen auf die Zivilbevölkerung komme. nnBERLIN: Im Streit um das Bleiberecht für langjährig geduldete Ausländer in Deutschland haben sich die Spitzen der Koalition geeinigt. Im Kern blieb es bei der Ende vergangenen Jahres verabredeten Regelung, wonach geduldete Ausländer, die seit mehr als sechs Jahren in Deutschland leben, ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten. Voraussetzung ist, dass sie bis 2009 eine Arbeit finden. Für die Länder wurde eine Klausel vereinbart, die es erlaubt, Sachleistung zu vergeben. Vertreter der Union betonten, mit der Neuregelung sei gewährleistet, dass es keine Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme geben werde. nnGELSENKIRCHEN: Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen ist ohne ein Angebot der Arbeitgeber verlaufen. Bei einer weiteren Runde Anfang April wollen sie eine erste Offerte vorlegen. Sie soll bei mindestens zwei Prozent aber unterhalb von drei Prozent liegen. Die Gewerkschaftsseite warnte vor einer Verschärfung des Konflikts und bekräftigte ihre Forderung von 6,5 Prozent mehr Geld. nnBERLIN: Bundespolitiker von Koalition und Opposition haben ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige gefordert. Die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Eichhorn, begrüßte zugleich entsprechende Pläne der EU. Grundsätzlich sollte jede Möglichkeit genutzt werden, die hilft, Jugendliche vor einer Alkoholabhängigkeit zu bewahren. Unterstützung kommt auch von den Grünen. Dagegen lehnt die FDP ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige ab. Notwendig sei mehr Aufklärungsarbeit. Die jungen Leute müssten lernen, verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen, hieß es. nnBERLIN: Nach der Freilassung aus iranischer Haft wird der Pfälzer Donald Klein in seiner Heimat zurückerwartet. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist bislang unklar. Der 53-Jährige müsse zunächst auf ein Ausreisevisum warten, hieß es. Klein und sein französischer Begleiter Stéphane Lherbier waren im November 2005 bei einem Angeltrip mit ihrem Boot in iranische Hoheitsgewässer geraten. Kleins Begleiter Lherbier war bereits am 25. Februar vorzeitig freigelassen worden. nnBERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht kaum Chancen dafür, in der 'Berliner Erklärung' der Europäischen Union einen Bezug auf das christlich-jüdische Wertesystem aufzunehmen. Die Meinungen darüber gingen sehr weit auseinander, sagte Merkel in einem Fernsehinterview. Statt zu provozieren, solle in der Erklärung herausgestellt werden, was die europäischen Staaten eine, so Merkel. Die Berliner Erklärung soll zum 50. Jubiläum der Gründungsverträge für die EU Ende März von allen Staats- und Regierungschefs abgegeben werden. Sie soll auch als Grundlage dienen für weitere Verhandlungen über eine europäische Verfassung. nnMEXIKO-STADT: US-Präsident George W. Bush ist in Mexiko, der letzten Station seiner Lateinamerikareise, eingetroffen. Zentrale Themen seiner Gespräche mit seinem mexikanischen Amtskollegen Felipe Calderón sind die Bekämpfung der Armut sowie Fragen der Migrations- und der Energiepolitik, des freien Handels und der Bekämpfung der Kriminalität. Zuvor hatte Bush in Guatemala einen Regionalplan gegen den Drogenhandel und die darin verwickelten Jugendbanden Mittelamerikas angekündigt. Er verteidigte zudem den freien Handel als Mittel zur Bekämpfung der Armut in Lateinamerika. Wie schon zuvor in Brasilien, Uruguay und Kolumbien gab es auch in Guatemala Proteste gegen den US-Präsidenten. nnWASHINGTON: Die US-Regierung hat einen Zeitungsbericht bestätigt, demzufolge das Pentagon an einer Rückzugsstrategie aus dem Irak arbeitet. Ein Regierungssprecher zitierte Verteidigungsminister Robert Gates mit den Worten, es sei fahrlässig, nicht über verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes im Irak nachzudenken. Die Zeitung 'Los Angeles Times' hatte zuvor berichtet, die Rückzugspläne sollten umgesetzt werden, wenn die von US-Präsident George W. Bush im Januar verkündete Sicherheitsstrategie nicht erfolgreich sei oder vom Kongress behindert werde. Bush hatte Ende Januar seine neue Irak-Strategie vorgestellt, die eine Aufstockung der etwa 141.000 US-Soldaten im Irak um weitere 21.500 Mann vorsieht. n nDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Weiterhin sonnig und nur wenig Wolken bei Temperaturen zwischen zehn und 19 Grad Celsius.
Donnerstag, 8.März 2007Donnerstag, 8.März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 08, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag. WASHINGTON: Die USA schließen bei der internationalen Konferenz im Irak Ende der Woche bilaterale Gesprächen mit dem Iran nicht aus. Es bleibe abzuwarten, welche Begegnungen es geben könne, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Der Irak hat zu der Konferenz am Samstag in Bagdad eingeladen, um die Regierung zu stärken und die Gewalt im Land einzudämmen. Bisher hatte es in Washington geheißen, es gebe keine Pläne für bilaterale Gespräche mit dem Iran. Ziel der Konferenz ist, die Gewalt im Irak einzudämmen. Die USA werfen dem Iran vor, sich im Irak einzumischen und Waffen für den Einsatz gegen US-Truppen ins Land zu bringen. nnBAGDAD: Die Aufständischen im Irak haben ihre Terrorkampagne nach Einschätzung des neuen US-Kommandeurs David Petraeus in den vergangenen Wochen noch weiter verstärkt. Dies sei auch eine Reaktion auf die eingeleitete Offensive für mehr Sicherheit im Großraum Bagdad, sagte Petraeus bei seiner ersten Pressekonferenz in Bagdad. Die Angriffe verfolgten offenbar das Ziel, einen Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten zu provozieren. Der Aufmarsch der zusätzlichen US-Truppen werde bis zum Juni schrittweise fortgesetzt. Verteidigungsminister Robert Gates hatte zuvor in Washington erklärt, insbesondere zur Bewachung der erwarteten großen Zahl von Gefangenen habe man auch 2.200 weitere Militärpolizisten für Bagdad angefordert. nnPEKING: Die sozialistische Führung Chinas hat eine grundlegende Reform des Eigentumsrechts vorgelegt, das ein Grundpfeiler der staatlich kontrollierten Wirtschaft ist. In Zukunft sollen demnach Privatvermögen gesichert und Bauern vor illegaler Beschlagnahme großer Anbauflächen durch die Industrie geschützt werden. Das Gesetz stellt erstmals in der Geschichte der Volksrepublik Privateigentum und Staatsbesitz unter denselben Schutz. Der stellvertretende KP- Chef Wang Zhaoguo erklärte vor dem Nationalen Volkskongress in Peking, der Lebensstandard habe sich allgemein verbessert und benötige daher einen effektiven Schutz des Eigentums. Die Entscheidung soll auch den Weg für mehr Privatinvestitionen auch aus dem Ausland ebnen, um das boomende Wachstum mit abzusichern.nnBELFAST: In Nordirland werden nach den Parlamentswahlen mit Spannung die ersten Auszählungsergebnisse erwartet. Beobachter sehen die "Democratic Unionist Party" des radikalen protestantischen Pfarrers Ian Paisley als stärkste Kraft. Entscheidend für eine künftige Selbstverwaltung ist die Frage, ob der 80jährige Paisley zu einer Zusammenarbeit mit der IRA-nahen Sinn Fein bereit ist. Mit der Wahl sollte der Weg zu einer gemeinsam von Protestanten und Katholiken gebildeten Regierung frei gemacht werden. Sollte es bis zum 26. März zu keiner Einigung kommen, hat die britische Regierung angedroht, die Provinz wieder ausschließlich von London aus zu verwalten. nnBRÜSSEL: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union kommen an diesem Donnerstag in Brüssel zu ihrem Gipfeltreffen zusammen. Dabei steht die gemeinsame Energie- und Klimaschutzpolitik im Mittelpunkt. Die amtierende EU-Ratspräsidentin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, will die 27 EU-Staaten auf verbindliche Ziele zur Verringerung des CO2-Ausstoßes wie auch beim Einsatz erneuerbarer Energien verpflichten. So soll der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um mindestens 20 Prozent gesenkt werden. Offen ist, inwiefern die anderen EU-Staaten dem Vorschlag Merkels folgen, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Zweites Streitthema des Treffens dürfte die von der EU-Kommission geforderte Entflechtung der Strom- und Gaskonzerne sein. Die Kanzlerin lehnt dies ab. nnBERLIN: Der Geheimdienst-Untersuchungsauschuss des Bundestages hat mit weiteren Zeugenvernehmungen begonnen. Auf der Liste stehen unter anderen der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, und der derzeitige BND-Chef Ernst Uhrlau. Die Befragung sollte bereits in der vergangenen Woche stattfinden, wurde aber wegen fehlender Akten verschoben. Der Ausschuss befasst sich besonders mit der Frage, ob die rot-grüne Bundesregierung die Freilassung des aus Bremen stammenden Türken Murat Kurnaz aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo verhindert hat. nnBERLIN: In Deutschland dauert die Debatte über eine öffentlich zugängliche Sexualstraftäterdatei an. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz bezeichnete einen entsprechenden Vorschlag des sächsischen Innenministers Albrecht Buttolo (CDU) als - so wörtlich - "verantwortungslosen Unfug". Dies sei fast eine öffentliche Aufforderung zur Lynch-Justiz, sagte Wiefelspütz der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'. Wohin das führen könne, zeige das Beispiel USA, wo Sexualstraftäter durch aufgebrachte Bürger getötet worden seien. Zuvor hatten bereits der stellvertretende Unionsfraktionschef Wolfgang Bosbach und die Gewerkschaft der Polizei Pläne für eine solche Datei abgelehnt. Buttolo begründete seinen Vorschlag vor allem mit dem Schutz von Kindern, die in der Nachbarschaft von Sexualstraftätern lebten. nnZUM FUSSBALL: nnBayern München hat den Einzug ins Viertelfinale der Champions League geschafft. Die Bayern schlugen Real Madrid mit 2:1 und konnten damit die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Drei Teams aus England sind in die Runde der letzten Acht vorgerückt: FC Liverpool, FC Chelsea und Manchester United. Aus Italien kamen AC Mailand und AS Rom weiter. Qualifiziert sind außerdem FC Valencia und PSV Eindhoven. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden und Südosten zeitweise Regen. Sonst wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf verbreitet sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen acht und 14 Grad.
Dienstag, 6. März 2007Dienstag, 6. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 06, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. KABUL: Die Nato-geführte Afghanistan-Schutztruppe ISAF und afghanische Regierungstruppen haben ihre Frühjahrsoffensive im Süden des Landes begonnen. Etwa 5.500 Soldaten bezogen in der Provinz Helmand Stellung. Ziel sind laut einem Militärsprecher vor allem die Taliban-Extremisten sowie Drogenhändler. Die Provinz ist das größte Schlafmohn-Anbaugebiet weltweit. Derweil protestierten in Dschalalabad im Osten des Landes etwa 2.000 Menschen gegen die US-Truppen, nachdem bei einem US-Luftangriff am Montag 16 Zivilisten getötet wurden. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an. nnPARIS: Die französischen Gewerkschaften haben zu einem landesweiten Aktionstag gegen das Sanierungskonzept des angeschlagenen Flugzeugbauers Airbus aufgerufen. Nach dem Konzept sollen allein in den französischen Airbus-Werken 4.300 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Krise des europäischen Flugzeugbauers ist auch Thema beim Besuch der Präsidentschaftskandidatin der französischen Sozialisten, Segolene Royal, in Berlin. Dort ist zunächst ein Treffen mit Vizekanzler Franz Müntefering geplant, danach mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dabei soll auch die umstrittene Reform der Europäischen Union zur Sprache kommen. nnBERLIN: Nach fast fünfstündigen Beratungen haben die Spitzen der großen Koalition ihr Treffen im Kanzleramt ohne greifbares Ergebnis beendet. In dem festgefahrenen Streit über das Bleiberecht für langjährig geduldete Ausländer solle nun in kleiner Runde eine Lösung für die bayerischen Änderungswünsche gefunden werden, teilten Unionsfraktionschef Volker Kauder und SPD-Chef Kurt Beck mit. Nach Klärung dieser Frage solle das Gesetz aber noch in diesem Monat im Kabinett beschlossen werden. Beim strittigen Thema Ausbau der Kleinkinderbetreuung soll zunächst gemeinsam mit Ländern und Kommunen geklärt werden, ob es überhaupt einen Bedarf für zusätzliche Betreuungsplätze gibt. nnBERLIN: Rund 20 Bundestagsabgeordnete des linken SPD-Flügels wollen einen Änderungsantrag zur Rente mit 67 vorlegen. Danach soll die Lebensarbeitszeit nur dann verlängert werden, wenn 2010 mehr als die Hälfte der 55- bis 65-Jährigen einen regulären Job hat. Derzeit liegt die Quote bei knapp 30 Prozent. Einer der Initiatoren des Antrags, der Sozialexperte Ottmar Schreiner, sagte der 'Bild'-Zeitung, ohne diese Klausel sei das Vorhaben nicht sinnvoll. Arbeitsminister Franz Müntefering zeigte sich dennoch zuversichtlich, das Gesetz am Freitag im Bundestag verabschieden zu können. nnHAMBURG: Die schwere Krise der Hamburger SPD hat sich weiter verschärft. Der ehemalige Bürgermeister Henning Voscherau lehnt es ab, als Spitzenkandidat in den Bürgerschaftswahlkampf 2008 zu ziehen. Er habe sich aus familiären Gründen dazu entschlossen, ließ der 65-Jährige in einer Erklärung mitteilen. Wer nun für die krisengeschüttelten Sozialdemokraten antritt, ist unklar. Der scheidende Vorsitzende Mathias Petersen hatte nach zähem Ringen seinen endgültigen Verzicht erklärt und sich gemeinsam mit den Kreisvorsitzenden für Voscherau ausgesprochen. Auslöser der Krise war der Skandal um verschwundene Wahlzettel bei einer SPD-Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur. nnASUNCIÓN: Bei seinem Besuch in Paraguay hat Bundespräsident Horst Köhler die Verantwortung von Unternehmern und Eliten für den sozialen Ausgleich betont. In der Hauptstadt Asunción sagte Köhler, Armut sei wahrscheinlich die wichtigste Quelle für Terror. Um sie zu bekämpfen, müsse es international faire Regeln für den Handel geben. Wichtig sei außerdem das Vorgehen gegen Korruption. Köhler bleibt noch bis Mittwoch in Paraguay. Anschließend besucht er Brasilien und Kolumbien. nnJAKARTA: Auf der indonesischen Insel Sumatra hat die Erde gebebt. Nach Behördenangaben kamen mindestens 70 Menschen ums Leben. Das Epizentrum lag in etwa 30 Kilometer Tiefe an der Westküste der Insel. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Lokale Fernsehsender berichten von unterbrochenen Telefon- und Stromleitungen. Die beiden Erdstöße, die etwa 6,3 auf der Richter-Skala erreichten, waren noch in Singapur und Malaysia zu spüren. In Singapur wurden mehrere Bürogebäude vorübergehend geräumt. nnPEKING: China hat im Streit um eine weitere Verschärfung der UN-Sanktionen gegen den Iran zu einem Kompromiss aufgerufen. Außenminister Li Zhaoxing sagte auf einer Pressekonferenz, der Iran müsse mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammenarbeiten, der Weltsicherheitsrat eine diplomatische Lösung im Atomstreit anstreben. Letzterer bereitet derzeit eine zweite, verschärfte Resolution vor. Der Chef der Atomenergiebehörde, Mohammed el Baradei, hatte eine mangelnde Kooperations- und Transparenzbereitschaft des Iran beklagt. nnACCRA: Ghana feiert an diesem Dienstag den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Am 5. März 1957 war das westafrikanische Land als erste britische Kolonie südlich der Sahara unabhängig geworden. Zu den Feierlichkeiten werden in der Hauptstadt Accra zahlreiche Staatsgäste erwartet, darunter 17 afrikanische Staatsoberhäupter. Bereits in der Nacht feierten tausende Bürger in den Straßen von Accra in den Unabhängigkeitstag hinein. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Meist stark bewölkt und gebietsweise Regen. Im süden und Osten Aufheiterungen möglich. Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius.
Freitag, 2. März 2007Freitag, 2. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 02, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag. WIESBADEN: Die Verteidigungsminister der Europäischen Union beraten zum Abschluss ihres zweitägigen Treffens über die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der Nato in Krisenfällen. Die 27 Minister wollen festlegen, wie die EU verstärkt Militär- und Polizeieinsätze leisten kann. Am Donnerstag hatten sie Serben und Kosovo-Albaner aufgerufen, sich auf den künftigen Status der serbischen Provinz zu einigen. Der deutsche Ressortchef und EU-Ratspräsident Franz Josef Jung warnte zugleich davor, die Zahl der 16.000 Nato-Soldaten im Kosovo zu reduzieren. Die Stabilität des Balkans sei essentiell für die Sicherheit Europas. nBERLIN: Im Konflikt über das geplante Airbus-Sparprogramm hat der Deutschland-Chef des Unternehmens, Gerhard Puttfarcken, Kompromissbereitschaft signalisiert. Puttfarcken sagte im Deutschen Fernsehen, man sei am Anfang eines Prozesses, der auch einen Dialog mit Gestaltung zulasse. Er will im Laufe dieses Freitags an den Betriebsversammlungen in den Airbus-Werken Laupheim, Varel und Nordenham teilnehmen. In den Standorten ruht aus Protest gegen die Sparpläne die Arbeit. Airbus will sich im Rahmen des Programms 'Power 8' von 10.000 Mitarbeitern trennen, davon 3.700 in Deutschland. nNEW YORK: Der Klimawandel stellt nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine ähnlich große Gefahr dar, wie Kriege. Die UN konzentrierten sich in ihrer Arbeit noch immer stark auf die Vermeidung und Beilegung von Konflikten, sagte Ban in New York. Allerdings sei die Gefahr, die von der globalen Erwärmung ausgehe, mindestens genauso groß. Er werde dieses Thema deshalb auch im Juni mit den Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands beim G8-Gipfel in Deutschland besprechen. Die USA forderte er auf, eine Führungsrolle beim Klimaschutz zu übernehmen. nISLAMABAD: Pakistanische Sicherheitskräfte haben nach Medienberichten einen hochrangigen Führer der radikal-islamischen Taliban festgenommen. Mullah Obaidullah Achund sei bereits am Montag in der südwest-pakistanischen Stadt Quetta aufgegriffen worden, melden übereinstimmend der pakistanische Nachrichtensender GEO und der US-Sender CNN. Achund gehört dem zehnköpfigen Führungszirkel der Taliban an. Er war in der 2001 von den USA gestürzten Regierung Afghanistans Verteidigungsminister und gilt als wichtiger Vertrauter des flüchtigen Taliban-Chefs Mullah Omar. nWASHINGTON: Der Drogenanbau in Afghanistan hat nach Angaben der US-Regierung im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht. Afghanische Bauern hätten auf knapp 173.000 Hektar Land Schlafmohn angebaut, aus dem Opium gewonnen wird. Das seien über 60 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es im Drogenbericht des US-Außenministeriums für das Jahr 2006. Der Wert des geernteten Opiums betrug danach etwa 2,3 Milliarden Euro. Mit dem Geld finanzieren dem Bericht zufolge örtliche Kriegsherren den Kampf gegen die US-Truppen und ihre Verbündeten. nJERUSALEM: Aus Angst vor neuen Anschlägen hat Israel die Palästinensergebiete komplett abgeriegelt. Bis zum Ende des jüdischen Purim-Festes am Montag dürfen Palästinenser nur noch in Ausnahmefällen über die Grenzen nach Israel. Die Sperre aller Zugänge und Zufahrten zum Westjordanland und zum Gazastreifen erfolgte auf Anordnung von Verteidigungsminister Amir Perez. Er reagierte damit auf Terror-Warnungen. nSEOUL: Nord- und Südkorea wollen nach monatelanger Unterbrechung wieder Kontakte zwischen Familien zulassen, die durch die Grenze getrennt sind. Noch in diesem Monat soll es Videoschaltungen geben und ab Mai sollen auch wieder direkte Kontakte möglich sein. Darauf hätten sich Vertreter beider Länder bei ihren viertägigen Gesprächen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang geeinigt, meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Nordkorea hatte die Familienzusammenführungen im Juli vergangenen Jahres gestoppt, weil Südkorea nach mehreren nordkoreanischen Raketentests Hilfslieferungen an den Norden eingestellt hatte. nBRÜSSEL: Die umstrittenen Pläne der USA für ein neues Raketenabwehrsystem in Europa sollen auch eine Radarstation im Kaukasus umfassen. Das teilte der zuständige US-Generalleutnant Henry Obering bei einem Besuch im Brüsseler Nato-Hauptquartier mit. Das Projekt dürfte die Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter belasten. Bisher war lediglich bekannt, dass die Vereinigten Staaten eine Radaranlage in Tschechien und eine Raketenabschussbasis in Polen errichten wollen. Die Regierung in Moskau hat Zweifel an der offiziellen Darstellung, wonach sich die USA mit dem Abwehrsystem gegen Angriffe aus Nordkorea und dem Iran rüsten wollen. nWASHINGTON: Im Süden und mittleren Westen der USA sind mindestens elf Menschen durch Wirbelstürme ums Leben gekommen. Die meisten Toten gab es in der Kleinstadt Enterprise im US-Bundesstaat Alabama. Hier starben fünf Menschen in einer Schule, als das Dach des Gebäudes einstürzte. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, da noch mehrere Menschen unter den Trümmern vermisst werden. Der Gouverneur des Bundesstaates rief den Notstand aus. nDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden meist trocken, im Norden örtlich Schauer. Von Westen her sonnig. Höchstwerte vier bis 13 Grad.
Donnerstag, 1. März 2007Donnerstag, 1. März 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
March 01, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag. BERLIN: Die Europäische Union steht laut Kanzlerin Angela Merkel an einer Weggabelung. In ihrer Regierungserklärung zur Europapolitik sagte sie im Bundestag, bisher Versäumtes müsse nachgeholt und die Größe der EU an die veränderte Weltlage angepasst werden. Ziel sei, das Wachstum weiter zu steigern, um Wohlstand und Solidarität zu erhöhen. Deshalb gehe es beim EU-Gipfel in der kommenden Woche unter anderem um einen Bürokratieabbau sowie den Klimaschutz. Die EU müsse zeigen, dass Ökonomie und Ökologie beim Klimaschutz kein Widerspruch seien. Deutschland werde sich zudem verstärkt für eine Wiederaufnahme der Doha-Runde für einen freien Welthandel einsetzen. nnHAMBURG: Nach Bekanntgabe der Sparpläne wollen Mitarbeiter von Airbus-Werken in Deutschland und Frankreich ihre Proteste an diesem Donnerstag fortsetzen. Bereits gestern hatten viele von ihnen spontan die Arbeit niedergelegt. Bis 2011 sollen 10.000 Stellen gestrichen werden, der Großteil in Deutschland und Frankreich. Entlassungen sind bislang jedoch nicht geplant. Zwei Werke in Deutschland und eines in Frankreich sollen verkauft, für andere Standorte Investoren gefunden werden. Airbus-Chef Louis Gallois bezeichnete das Sparprogramm als notwendig, um weiter bestehen zu können. nnAMMAN: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will noch in diesem Monat seine Regierung der nationalen Einheit vorstellen. Diese solle auch die Vorgaben des sogenannten Nahost-Quartetts erfüllen, sagte Abbas nach Gesprächen mit Vertretern der Europäischen Union und Jordaniens in Amman. Dabei verwies der Präsident auf die Verhandlungen mit der radikal-islamischen Hamas, die mit Ismail Hanija auch den künftigen Ministerpräsidenten stellen soll. Das Nahost-Quartett besteht aus den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, den USA und Russland. nnROM: In Italien ist die Regierungskrise vorerst beigelegt. Im Senat gewann Ministerpräsident Romano Prodi dieses Mal eine Vertrauensabstimmung mit 162 zu 157 Stimmen und kann damit weiterregieren. Linksgerichtete und kommunistische Senatoren bekräftigten jedoch, sie lehnten seine Afghanistan-Politik weiter ab. Vergangene Woche war Prodi nach einer Abstimmungsniederlage im Senat zurückgetreten. Staatspräsident Giorgio Napolitano beauftragte ihn jedoch, sich erneut einem Votum zu stellen. Am Freitag muss ihm noch das Abgeordnetenhaus das Vertrauen aussprechen. nnKUALA LUMPUR: Großbritannien will bereits in den kommenden Wochen mit dem Abzug seiner Truppen aus dem Irak beginnen. Die ersten Soldaten sollten in ein bis zwei Monaten nach Hause geholt werden, sagte der britische Heereschef Richard Dannatt während eines Besuchs in Malaysia. Teile der Truppen sollten allerdings im Irak verbleiben, bis ihre Aufgabe erfüllt sei, so Dannatt weiter. Der britische Premierminister Tony Blair hatte in der vergangenen Woche angekündigt, Großbritannien werde seine Streitkräfte im Irak in den kommenden Monaten um 1.600 Mann verringern. nnKABUL: Bei einem Bombenanschlag im Westen Afghanistans sind mindestens zwei Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes habe ein Polizeifahrzeug getroffen, teilten die Behörden der Stadt Farah mit. Unter den Verletzten seien zehn Kinder und zahlreiche Bauarbeiter. Ziel des Anschlags sei Polizeichef Said Agha Saqib gewesen, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Kabul mit. Er machte die Taliban für den Anschlag verantwortlich. nnSHANGHAI: Amnesty International hat China wegen seines Umgangs mit den Wanderarbeitern vom Land scharf kritisiert. In einem in Shanghai vorgestellten Bericht heißt es, die meisten der schätzungsweise bis zu 200 Millionen Arbeiter ließen sich in den Städten nicht wie vorgeschrieben registrieren. Sie seien somit vom Gesundheits- und Bildungssystem ausgeschlossen und der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgesetzt. Chinas so genanntes Wirtschaftswunder basiere somit auf großem menschlichen Leid, so Amnesty. Die Regierung müsse das Registrierungsgesetz unbedingt ändern. Eine Diskriminierung wegen der Herkunft dürfe nicht mehr erlaubt sein. nnWIESBADEN: Die EU-Verteidigungsminister beraten die kommenden beiden Tage in Wiesbaden über die Lage auf dem Balkan und in Afghanistan. In der Nato wird eine Reduzierung der Truppenstärke in Bosnien-Herzegowina und in der unter UN-Verwaltung stehenden serbischen Provinz Kosovo erwogen. Zur Sprache kommen dürften auch die umstrittenen Pläne der USA, in Polen und Tschechien ein Raketenabwehrsystem aufzubauen. Ein weiteres Thema ist der Ausbau der gemeinsamen Sicherheitspolitik. Friedensinitiativen und linke Organisationen haben zu Protesten aufgerufen. Sie befürchten eine zunehmende Militarisierung der EU-Außenpolitik. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Südlich des Mains Dauerregen, nach Norden hin wechselnd bewölkt mit Auflockerungen. Tageswerte zwischen sechs und 12 Grad.
Dienstag, 27. Februar 2007Dienstag, 27. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
February 27, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. KABUL: Bei einem Selbstmordanschlag auf die größte amerikanische Militärbasis in Afghanistan sind mehrere Menschen getötet worden. Die US-Armee spricht von drei Opfern, darunter ein US-Soldat. Das Innenministerium hatte zuvor die Zahl der Toten mit 18 angegeben. Der Attentäter hatte einen mit Sprengstoff beladenen Wagen vor einem Tor zur Explosion gebracht. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban-Milizen. In dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich von Kabul hatte auch US-Vizepräsident Dick Cheney übernachtet. Ein Militärsprecher sagte, Cheney sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, da er sich in einem sicheren Teil des Stützpunktes aufgehalten habe. Inzwischen traf Cheney in Kabul mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zusammen. nnPARIS: Das Airbus-Sanierungskonzept ist beschlossen. Der Verwaltungsrat des Airbus-Mutterkonzerns EADS billigte das Sparprogramm einstimmig. Am Mittwoch soll es dem Betriebsrat und danach den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit präsentiert werden. 'Welt Online' berichtet unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, in Deutschland sollten 3.500 und in Frankreich 4.200 Stellen gestrichen werden. Der Großraumjet A380 werde weiter anteilig in beiden Ländern produziert; der A320 in Deutschland und der wegen seiner neuen Kohlenfaser-Technologie wichtige A350 werde mit Ausnahme des Rumpfes in Frankreich hergestellt. nnBERLIN: Der frühere Außenminister Joschka Fischer hat sich in der Kurnaz-Affäre hinter seinen Nachfolger im Amt, Frank-Walter Steinmeier, gestellt. Vor dem BND-Untersuchungsausschuss sagte Fischer, die Sicherheitsheitsbehörden hätten wegen der Terroranschläge 2001 unter großem Druck der USA gestanden. Er selbst sei bei seinem Einsatz für eine Freilassung von Murat Kurnaz aus Guantanamo an der US-Regierung gescheitert. Deshalb sei der Vorwurf, nicht berechtigt, Steinmeier habe eine im Herbst 2002 mögliche Rückkehr von Kurnaz verhindert. Die Opposition sah diesen Vorwurf durch Fischers Aussage nicht entkräftet. nnPJÖNGJANG: Nach einer Pause von sieben Monaten haben Nord- und Südkorea wieder Verhandlungen auf Kabinettsebene aufgenommen. Eine südkoreanische Delegation traf dazu in Pjöngjang ein, der Hauptstadt des kommunistischen Nordens. Grundlage der neuen Gespräche ist das Einlenken Nordkoreas im Atomstreit. Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun sagte, sein Land wolle bei dem Treffen hervorheben, dass Nordkorea mit den gewünschten Sicherheitsgarantien rechnen könne, wenn es sein Atomprogramm tatsächlich einstelle. nnCOLOMBO: Bei einem Angriff tamilischer Rebellen sind im Osten Sri Lankas nach jüngsten Regierungsangaben die Botschafter Deutschlands, Italiens und der USA leicht verletzt worden. Die Diplomatengruppe war auf dem Flugplatz in Batticaloa mit Granaten beschossen worden, nachdem sie mit weiteren westlichen Botschaftern und Regierungsvertretern in zwei Hubschraubern gelandet war. Die Delegation wollte sich in der Region über Entwicklungsprojekte informieren. Sprecher der Rebellen bedauerten den Vorfall und erklärten, es sei gefährlich, sich in Kriegsgebiet zu begeben. nnTEHERAN: Der Iran hat nochmals sein Recht auf Atomkraft bekräftigt. Die Forderung der internationalen Staatengemeinschaft nach Aussetzung der Urananreicherung sei nicht legitim, sagte Außenminister Manouchehr Mottaki in Teheran. Vertreter der fünf Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands hatten am Montag in London Beratungen über eine Verschärfung der Sanktionen aufgenommen. Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy teilte jetzt mit, es gebe gute Chancen auf eine schnelle Einigung über eine zweite Resolution. In der vergangenen Woche hatte der Iran eine weitere Frist des Weltsicherheitsrats verstreichen lassen. nnNABLUS: Die israelische Armee hat die meisten ihrer Soldaten aus der Palästinenserstadt Nablus im Westjordanland wieder abgezogen. Die Soldaten waren auf der Suche nach militanten Palästinensern am Sonntag in Nablus eingerückt und hatten etliche Gebäude durchkämmt. Die Armee nahm nach eigenen Angaben mehrere gesuchte Extremisten fest und hob Werkstätten zur Herstellung von Sprengstoff aus. Ein Palästinenser wurde bei einem Schusswechsel getötet. nnDEN HAAG: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs will an diesem Dienstag die ersten mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus der sudanesischen Krisenregion Darfur benennen. Das Büro Luis Moreno-Ocampos hat angekündigt, den Richtern in Den Haag die Namen von Verdächtigen und Beweise für Gräueltaten vorzulegen, um Haftbefehle zu erwirken. Bereits im Dezember hatte er von Mord, Folter und Vergewaltigungen berichtet. Die sudanesische Regierung wehrt sich gegen ein internationales Verfahren. nnCARACAS: Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat die Verstaatlichung aller von ausländischen Konzernen betriebenen Ölprojekte im Orinoco-Becken verfügt. Chavez unterzeichnete einen entsprechenden Erlass, in dem auch die Besetzung der Ölfelder durch Soldaten zum 1. Mai angekündigt wird. In der Region werden weltweit die größten Reserven vermutet. Die dort tätigen Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Norwegen müssen jetzt entscheiden, ob sie eine Umwandlung in Joint-Ventures akzeptieren, bei denen der Staat die Kapitalmehrheit halten wird. nnBRÜSSEL: Malta will 2008 den Euro einführen. Ministerpräsident Lawrence Gonzi kündigte an, die Bewerbungsunterlagen für den Beitritt zur Euro-Währungszone an diesem Dienstag an die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank zu schicken. Diese müssen die Unterlagen prüfen; eine Entscheidung über den Beitritt zur Währungszone fällen dann die EU-Finanzminister. Malta, das 2004 der EU beigetreten ist, wäre das 14. Land, in dem der Euro als offizielles Zahlungsmittel gelten würde. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend viele Wolken, im Süden und Osten regnerisch. Tageswerte zwischen zwei und zehn Grad.
Donnerstag, 22. Februar 2007Donnerstag, 22. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
February 22, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag. WIESBADEN: Das kräftige Wirtschaftswachstum in Deutschland hat dafür gesorgt, dass das Staats-Defizit im vergangenen Jahr noch geringer ausgefallen ist als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, betrug die Defizit-Quote lediglich 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Noch im Januar waren Experten von 2,0 Prozent ausgegangen. Erstmals seit 2001 konnte Deutschland damit auch wieder die Kriterien des EU-Stabilitätspaktes einhalten. nnHAMBURG: Im Zuge der Sanierung des Flugzeug-Herstellers Airbus verdichten sich die Hinweise, dass der Mutterkonzern EADS mehrere Werke in Deutschland verkaufen will. Nach Informationen der 'Financial Times Deutschland' erwägt EADS, die Werke Nordenham, Varel, Buxtehude und Laupheim abzustoßen. Davon wären insgesamt 5.000 Beschäftigte betroffen. Eine Bestandsgarantie soll es hingegen für die Airbus-Werke in Hamburg, Bremen und Stade geben. Das zumindest will der Bremer 'Weser Kurier' erfahren haben. Die Airbus-Führung betonte, noch sei nichts entschieden. nnBERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Berlin empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle weltpolitische Themen wie die Lage im Nahen Osten und der Atomkonflikt mit dem Iran. Außerdem kam die geplante Reform der Vereinten Nationen zur Sprache. Deutschland ist nach den USA und Japan der drittgrößte Beitragszahler der UN.nnBERLIN: Die arabischen Staaten sollen künftig stärker in die Bemühungen um eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses eingebunden werden. Darauf verständigten sich die Vertreter des so genannten Nahost-Quartetts in Berlin. Das nächste Treffen des Quartetts, dem die Vereinten Nationen, die USA, die Europäische Union und Russland angehören, soll deshalb in einem arabischen Land stattfinden. An die radikal-islamische Palästinenser-Organisation Hamas erging abermals der Appell, das Existenzrecht Israels anzuerkennen und der Gewalt abzuschwören. nnWIEN: Die Internationale Atomenergie-Organisation will heute ihren Bericht über den Stand der iranischen Urananreicherung vorlegen, einen Tag später als zunächst geplant. UN-Diplomaten in Wien berichteten vorab unter Berufung auf die Studie, der Iran habe sein umstrittenes Programm noch ausgeweitet, anstatt es einzufrieren. Der Bericht der UN-Behörde ist Grundlage für die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats über eine Verlängerung der bereits verhängten Sanktionen oder neue Strafmaßnahmen.nnWASHINGTON: Die USA haben den von Großbritannien und Dänemark angekündigten Truppenabzug aus dem Irak als richtigen Weg bewertet. Außenministerin Condoleezza Rice sprach in Berlin von einem Zeichen dafür, dass sich in einigen Teilen des Irak die Dinge positiv entwickelten und die Iraker die Verantwortung selbst übernehmen könnten. Die US-geführte Koalition bleibe ungeachtet dieser Entscheidung intakt. Premierminister Tony Blair hatte am Mittwoch in London mitgeteilt, bis zum Jahresende 1.600 der 7.100 im Süden Iraks stationierten britischen Soldaten nach Hause zu holen. Dänemark zieht bis August seine 470 Soldaten ab, die unter britischem Kommando stehen. nnOSLO: In der norwegischen Hauptstadt hat die erste internationale Regierungskonferenz über ein weltweites Verbot von Streubomben begonnen. Diese öffnen sich beim Abwurf in der Luft und setzen hunderte kleinere Sprengsätze frei. Blindgänger gefährden Menschen noch Jahre nach dem Einsatz der Bomben. Während der Kriege im Irak und im Kosovo wurden nach Schätzungen durch keine Waffe mehr Zivilisten getötet als durch Streubomben. An der Konferenz nehmen Delegationen aus mehr als 40 Staaten teil. Keine Vertreter entsandten die USA, Russland und China. Die norwegische Regierung will mit der Konferenz ein weltweites Verbot bis 2008 erreichen. Vorbild soll dabei die 1998 in der kanadischen Hauptstadt Ottawa vereinbarte Ächtung von Landminen sein. nnROM: Einen Tag nach dem überraschenden Rücktritt von Minister- Präsident Romano Prodi sucht die italienische Staatsführung nach einem Ausweg aus der Regierungskrise. Präsident Giorgio Napolitano berät mit den Parteispitzen und führenden Abgeordneten beider Parlamentskammern über das weitere Vorgehen. Beobachter rechnen damit, dass Prodi erneut mit der Regierungsbildung beauftragt wird. Aber auch Neuwahlen wären möglich. Auslöser des Rücktritts nach neun Monaten Amtszeit war eine Abstimmungsniederlage im Senat. - Mehrere Senatoren aus Prodis Mitte-links-Koalition hatten den Afghanistan-Einsatz und den Ausbau des US-Stützpunktes im norditalienischen Vicenza abgelehnt.nnGUATEMALA-STADT: Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú hat offiziell ihre Kandidatur für die Präsidentenwahl im September in Guatemala erklärt. Die 48-Jährige tritt als Kandidatin der Mitte-Links-Partei an, die sich mit der neu gegründeten politischen Bewegung der Maya-Indios vereinigen will. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung Guatemalas sind Nachfahren der Maya. Menchú setzt sich seit Jahren für bessere Lebensbedingungen der Ureinwohner ein. 1992 bekam sie hierfür den Friedensnobelpreis.nnJAKARTA: Rund 80 Kilometer vor der indonesischen Insel Java ist eine Fähre mit mehr als 350 Menschen an Bord in Brand geraten. Nach Informationen der Marine kamen mindestens sieben Menschen ums Leben. Mehr als 200 Passagiere konnten gerettet werden. Kriegschiffe und Hubschrauber wurden zum Unglücksort entsandt. Das Fähre befand sich auf dem Weg vom Hafen Jakarta zur Insel Bangka.nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden meist bewölkt, aber nur selten Regen. Nach Süden und Westen hin Auflockerungen. Die Höchstwerte liegen zwischen null Grad im Nordosten und milden 15 Grad am Oberrhein.
Dienstag, 20. Februar 2007Dienstag, 20. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
February 20, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag. PARIS: Bei dem europäischen Flugzeughersteller Airbus werden nach den Worten des französischen Ministerpräsidenten Dominique de Villepin insgesamt rund 10.000 Stellen wegfallen. Er habe sich gegenüber dem Airbus-Management jedoch gegen reine Entlassungen gewandt, sagte Villepin im Rundfunk. Zugleich sprach er sich für eine faire Belastung der nationalen Standorte bei den Stellenstreichungen aus. Der Mutterkonzern EADS wollte ursprünglich heute die Details seines Sparplans vorlegen. Unklarheit besteht vor allem über die künftige Arbeitsaufteilung zwischen den beiden dominierenden Ländern Deutschland und Frankreich. In Deutschland beschäftigt Airbus rund 23.000 Mitarbeiter. nnBERLIN: In der Debatte über die Umstellung der Kfz-Steuer wollen die Grünen Druck machen. Bereits in der kommenden Woche werde ein Gesetzentwurf eingebracht, der die von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee geplante Bemessung der Kfz-Steuer nach dem Ausmaß klimaschädlicher Abgase beinhalte, kündigte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, an. Vorbehalte gegen die Pläne Tiefensees kommen von mehreren unionsgeführten Bundesländern. Der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring sprach von einem politischen Schnellschuss und forderte, die Umstellung müsse aufkommensneutral sein. Zustimmung zu dem Vorhaben signalisierte die Unionsbundestagsfraktion: Der Plan entspreche den Verabredungen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD. nnERIWAN: In Armenien beendet Außenminister Frank-Walter Steinmeier an diesem Dienstag seine Reise durch die Länder des südlichen Kaukasus. Bei seinen Gesprächen in Eriwan steht der Konflikt um die in Aserbeidschan liegende armenische Exklave Berg-Karabach im Mittelpunkt. Als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft erkundet Steinmeier Möglichkeiten einer Friedenslösung. Nach einem Krieg mit Aserbaidschan wegen Berg-Karabach existiert seit 1994 ein Waffenstillstand aber kein Friedensvertrag. Steinmeier war zuvor in Georgien, wo er auf eine Lösung der Konflikte mit den abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien drängte. nnKABUL: SPD-Fraktionschef Peter Struck ist zu einem zweitägigen Besuch in Afghanistan eingetroffen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Hintergrund der Reise ist die für Anfang März geplante Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Entsendung von Tornado-Aufklärungsflugzeugen. Da die sechs Maschinen auch im umkämpften Süden Afghanistans eingesetzt werden sollen, wird befürchtet, dass Deutschland in den Krieg mit den Taliban und El Kaida Anhängern verstrickt werden könnte. Unterdessen haben afghanische Truppen mit Unterstützung der Nato kampflos die Stadt Bakwa in der westlichen Provinz Farah wieder eingenommen. Bakwa war am Vortag von Taliban-Kämpfern überrannt worden. nnWIEN: Der Iran könnte nach Angaben der Internationalen Atomenergie- Behörde IAEO innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate zur Urananreicherung in industriellem Ausmaß fähig sein. Zum Bau einer Atombombe werde das Land nach Informationen westlicher Geheimdienste aber noch einige Jahre benötigen, sagte IAEO-Chef Mohamed ElBaradei in Wien. ElBaradei trifft an diesem Dienstag mit dem iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani zusammen. Die IAEO muss am Mittwoch dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Bericht zum Stand der iranischen Urananreicherung erstatten. Der Sicherheitsrat entscheidet noch am selben Tag, ob die Ende Dezember verhängten Sanktionen fortgesetzt oder erweitert werden. nnBAGDAD: Bei der Explosion eines mit Chlorgas befüllten Tanklastwagens sind in der Stadt Taji nördlich von Bagdad mindestens sechs Menschen getötet und über hundert verletzt worden. Der Lastwagen sei zum Zeitpunkt der Explosion vor einem Restaurant geparkt gewesen, teilte die Polizei mit. Noch sei unklar, ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handle. Unter den Verletzten sind viele Frauen und Kinder. nnVERSAILLES: Französische Staatspräsidenten genießen künftig während ihrer Amtszeit Immunität. Nationalversammlung und Senat beschlossen in einer Sondersitzung in Versailles eine entsprechende Verfassungsänderung. Bei schweren Amtsverfehlungen kann der Staatschef jedoch vom Parlament mit einer Zweidrittel-Mehrheit abgesetzt werden. Eine überwältigende Mehrheit gab es bei der Sitzung für die zweite Verfassungsänderung, mit der die Wiedereinführung der Todesstrafe ausgeschlossen wird. Seit 1981 ist die Todesstrafe in Frankreich bereits per Gesetz verboten. nnSARAJEWO: Nato-Truppen haben in der Stadt Pale in Bosnien-Herzegowina die Wohnhäuser von Kindern des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Radovan Karadzic durchsucht. Es gebe Hinweise, dass Sonja und Sasa Karadzic zur Unterstützergruppe ihres Vaters gehörten, sagte ein Nato-Sprecher. Pale liegt 15 Kilometer östlich von Sarajewo und ist das Zentrum der bosnischen Serben, deren Führer Karadzic im Bosnien-Krieg von 1992 bis 1995 war. Karadzic ist vor dem UN-Tribunal in Den Haag wegen Kriegsverbrechen bei der Belagerung von Sarajewo und dem Massaker an über 8.000 Moslems in Srebrenica angeklagt. Wegen dieser Verbrechen sucht das Tribunal auch den ebenfalls flüchtigen General Ratko Mladic. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden meist bewölkt oder neblig-trüb. Im Süden teils sonnig. Temperaturen zwischen drei Grad Celsius an der Ostsee und elf Grad am Rhein.
Montag, 19. Februar 2007Montag, 19. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
February 19, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag. JERUSALEM: Auf der Suche nach einer Friedenslösung für den Nahen Osten sind US-Außenministerin Condoleezza Rice, Israels Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zu einem Dreiergipfel zusammengekommen. Unmittelbar vor den Beratungen in Jerusalem warnte Rice vor zu großem Optimismus. Bei dem Treffen werde es eher um informelle Diskussionen gehen und weniger um Verhandlungen. Olmert hatte erklärt, er werde nur dann mit der künftigen palästinensischen Regierung verhandeln, wenn diese das Existenzrecht Israels anerkenne. Dies lehnt die radikal- islamische Hamas auch nach der Unterzeichnung des Abkommens von Mekka ab.nnJERUSALEM: Nach Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs und Korruption sind in Israel zwei ranghohe Beamte zurückgetreten. Polizeichef Mosche Karadi gab sein Amt wegen des Vorwurfs der Verstrickung in Mafia-Geschäfte auf. Der Direktor der israelischen Steuerbehörde, Jacky Matza, stellte seinen Posten zur Verfügung, weil gegen ihn wegen Korruption ermittelt wird. Die Justiz prüft zudem ein Verfahren gegen Finanzminister Abraham Hirschson in einer Korruptionsaffäre. Israel wird seit Monaten stets von neuen Skandalen erschüttert, die bis oben in die Staatsspitze reichen.nnNEU DELHI: Bei einem Bombenanschlag auf einen Schnellzug von Indien nach Pakistan sind mehr als 60 Menschen getötet und etliche weitere verletzt worden. Nach Angaben der Behörden wurden die Sprengsätze in zwei Waggons gezündet, die vollständig ausbrannten. Die meisten Opfer seien Pakistaner. Die indische Regierung sprach von einem terroristischen Akt, mit dem der Friedensprozess zwischen den beiden Nachbarstaaten untergraben werden solle. Die Europäische Union verurteilte den Anschlag in scharfer Form und forderte die beiden Atommächte auf, ihre Friedensgespräche fortzusetzen. - Der auch 'Friedenszug' genannte Schnellzug von Neu Delhi ins pakistanische Lahore ist eine von nur zwei Zugverbindungen zwischen beiden Ländern.nnBANGKOK: Bei einer Anschlagserie im Süden Thailands sind mindestens sechs Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die Attentäter zündeten die Sprengsätze in mehreren Städten vor allem in Bars, Hotels und anderen belebten Orten, wie die Polizei mitteilte. Es war das erste Mal, dass Anschläge fast zeitgleich in allen vier moslemisch geprägten Provinzen verübt wurden. Dort kämpfen Separatisten für mehr Eigenständigkeit. Militärmachthaber Surayud Chulanont berief eine Dringlichkeitssitzung der Sicherheitskräfte ein. nnBAKU: Zum Auftakt seiner Kaukasus-Reise hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Aserbaidschan für engere Beziehungen der Region zur Europäischen Union geworben. Bei politischen Gesprächen in Baku erörterte er die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung der EU-Nachbarschaftspolitik. Außerdem ging es bei den Beratungen in der aserbaidschanischen Hauptstadt um den Ausbau der Energiepartnerschaft mit dem an Öl und Erdgas reichen Land. Weitere Reise-Stationen Steinmeiers sind Georgien und Armenien.nnTEHERAN: Der Iran hat Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace die Einreise untersagt. Dem Greenpeace-Schiff 'Rainbow Warrior' sei in letzter Minute die Genehmigung entzogen worden, in den Hafen von Buschehr einzulaufen, teilte ein Sprecher mit. Die Umweltschützer wollten gegen den Weiterbau des Atomkraftwerks Buschehr protestieren und deutlich machen, dass es noch andere Arten der Energiegewinnung gibt. Die iranische Führung hatte am Sonntag nochmals ihr Festhalten an der umstrittenen Urananreicherung bekräftigt. Der Iran will auch die vom UN-Sicherheitsrat gesetzte Frist, das Atomprogramm bis zum Mittwoch auszusetzen, verstreichen lassen. nnMADRID: In der südspanischen Region Andalusien haben sich in einem Volksentscheid fast 90 Prozent der Teilnehmer für mehr Autonomie ausgesprochen. Das andalusische Parlament und die Abgeordneten in Madrid hatten dem entsprechenden Gesetzestext bereits zugestimmt. Das neue Statut räumt der Region mehr Kompetenzen gegenüber der Zentralregierung in Madrid ein, ohne die Zugehörigkeit zu Spanien in Frage zu stellen.nnBERLIN: In der Diskussion um die Freilassung ehemaliger Terroristen der Roten Armee Fraktion haben Politiker von FDP und Grünen eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des RAF-Terrors gefordert. Ermordete wie Arbeitgeber-Präsident Hanns-Martin Schleyer, Generalbundesanwalt Siegfried Buback oder der Bankier Jürgen Ponto dürften nicht in Vergessenheit geraten, betonte die frühere FDP- Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Der rechtspolitische Sprecher der Grünen, Jerzy Montag, sagte, eine Gedenkfeier sollte zudem der Aufarbeitung der Geschehnisse vor 30 Jahren dienen.nnBERLIN: Durch die von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee geplante Umstellung der Kfz-Besteuerung sollen den Autofahrern keine zusätzlichen Kosten entstehen. Auch derjenige, der wenig im Portemonnaie habe, solle in Zukunft noch Auto fahren können, sagte der SPD-Politiker. Tiefensee will die Kfz-Steuer künftig am Schadstoffausstoß und nicht mehr an der Hubraumgröße bemessen. Ein entsprechendes Gesetz soll noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden.nnKÖLN: Mit den traditionellen Rosenmontagszügen erreicht der Straßenkarneval in Deutschland heute seinen Höhepunkt. Die Veranstalter erwarten, dass mehr als zwei Millionen Schaulustige die Umzüge in den Karnevals-Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz verfolgen werden. Zahlreiche Motivwagen werden wieder aktuelle Themen aufgreifen.nnZUM FUßBALL: In der Bundesliga gab es am Sonntag folgende Ergebnisse: Nürnberg - Cottbus 1:0 und Bielefeld - Bochum 1:3.nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Vielfach bedeckt oder neblig-trüb, örtlich Nieselregen. Auflockerungen vor allem im Südwesten und am Alpenrand. Höchstwerte vier bis elf Grad.
Donnerstag, 15. Februar 2007Donnerstag, 15. Februar 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
February 15, 2007

Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donerstag. SEOUL: Süd- und Nordkorea werden wieder auf Ministerebene über eine Annäherung verhandeln. Vertreter beider Staaten vereinbarten bei einem Treffen in der Grenzstadt Kaesong, dass die Gespräche vom 27. Februar bis 2. März in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang stattfinden sollen. Südkorea hatte die Verhandlungen Mitte vergangenen Jahres nach einem nordkoreanischen Raketentest ausgesetzt. Erwartet wird, dass Südkorea jetzt seine damals ebenfalls ausgesetzten Reis- und Düngemittellieferungen an das kommunistische Land wieder aufnimmt. Das Treffen in Kaesong kam zustande, nachdem Nordkorea am Dienstag bei den Sechs-Staaten-Verhandlungen im Atomstreit eingelenkt hatte. nnWASHINGTON: US-Präsident George W. Bush hat den Vorwurf bekräftigt, eine Brigade der iranischen Revolutionsgarden liefere Sprengsätze an Extremisten im Irak. In seiner ersten Pressekonferenz in diesem Jahr sagte er, Belege für eine Beteiligung der Regierung habe er jedoch nicht. Einen Angriff gegen den Iran schloss er aus. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton warnte Bush davor, ohne Zustimmung des Kongresses einen Krieg zu beginnen. Im Atomstreit mit dem Iran lehnte Bush direkte Verhandlungen im Moment ab, da es derzeit keine Aussicht auf Erfolg gebe. nnLONDON: Der britische Premier Tony Blair und Afghanistans Präsident Hamid Karsai sind zuversichtlich, die wieder erstarkten radikal-islamischen Taliban besiegen zu können. Nach einem Treffen erklärten beide, mit verstärkten militärischen Kräften der Nato-geführten Internationalen Schutztruppe und einer engeren Zusammenarbeit mit Pakistan werde die Mission erfolgreich sein. Anders sieht das eine britische Expertengruppe. In ihrer gestern veröffentlichten Studie wirft der 'Senlis Council' der Nato vor, der Bevölkerung vor allem im Süden nicht genug zu helfen und den Taliban damit in die Hände zu spielen. nnDETROIT: Der deutsch-amerikanische Autokonzern DaimlerChrysler will seine angeschlagene US-Sparte mit massiven Einschnitten in die Gewinnzone führen. Vorstandschef Dieter Zetsche kündigte an, bei Chrysler weitere 13.000 Stellen zu streichen und ein Montagewerk zu schließen. Neun Jahre nach der Fusion schloss Zetsche auch eine Trennung von der US-Sparte nicht mehr aus. Chrysler fuhr 2006 einen Verlust von 1,1 Milliarden Euro ein nach einem Gewinn in ähnlicher Größenordnung ein Jahr zuvor. Wegen guter Geschäfte mit Mercedes-PKW und Nutzfahrzeugen steigerte DaimlerChrysler seinen Betriebsgewinn im vergangenen Jahr insgesamt auf 5,5 Milliarden Euro. nnWASHINGTON: Auch Deutschland erlässt Liberia seine Schulden in Höhe von 230 Millionen Dollar. Das wurde bei einer internationalen Geberkonferenz für das mit 3,7 Milliarden Dollar hochverschuldete afrikanische Land in Washington bekanntgegeben. Zuvor hatten bereits die USA einen Schuldenerlass angekündigt. Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf bedankte sich bei einem Treffen mit Präsident George W. Bush für die Unterstützung. Amnesty International forderte die Regierung in Monrovia derweil auf, stärker gegen Kriegsverbrecher des Bürgerkriegs von 1989 bis 2003 vorzugehen. Hunderttausende Menschen seien damals gefoltert, vergewaltigt und sexuell misshandelt worden. nnCANNES: Mehr als 40 Staats- und Regierungschefs treffen sich an diesem Donnerstag im französischen Cannes zum zweitägigen Frankreich-Afrika-Gipfel. Als amtierende EU-Ratsvorsitzende will Bundeskanzlerin Angela Merkel die geplante Afrika-Politik der EU und der G8-Staaten erläutern. Die Bundesregierung will sich nach Angaben eines Sprechers dafür einsetzen, die demokratischen Institutionen in den afrikanischen Staaten zu stärken, die Investitionsbedingungen dort zu verbessern und mehr im Kampf gegen Aids zu tun. Bei dem Gipfel soll auch der Konflikt in der sudanesischen Region Darfur zur Sprache kommen. nnBERLIN: Die öffentlichen Haushalte in Deutschland können angesichts der guten Wirtschaftsenwicklung mit zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen. Experten erwarten, dass die Einnahmen in diesem Jahr um mindestens sieben Milliarden Euro höher ausfallen als bei der letzten Steuerschätzung im November angenommen. Nach Einschätzung des Deutschen und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung wird deshalb auch die Neuverschuldung geringer ausfallen. Die neuen Kredite werden demnach voraussichtlich bei rund einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Die Bundesregierung rechnet bisher mit einer Defizitquote von 1,5 Prozent. nnWELLINGTON: In der Antarktis wird nach dem Brand auf einem japanischen Walfangschiff eine Umweltkatastrophe befürchtet. Das Schiff hat etwa 1.000 Tonnen Öl und Chemikalien an Bord. Nach dem Ausbruch des Feuers konnten sich fast alle der mehr als 160 Besatzungsmitglieder mit Beibooten retten. Ein Matrose wird vermisst. Die Brandursache ist unklar. Walfanggegner der Organisation 'Sea Shepherd', die das Schiff wochenlang verfolgt, teilweise angegriffen und behindert hatten, wiesen jede Verantwortung zurück. nnKÖLN: Mit der Weiberfastnacht beginnt an diesem Donnerstag die heiße Phase des Karnevals. In Köln eröffnet das Dreigestirn um punkt 11:11 Uhr den Straßenkarneval. Wie auch in den anderen Hochburgen stürmen die Frauen die Rathäuser und übernehmen die Macht. Höhepunkt des Karnevals sind traditionell die Rosenmontagsumzüge in den Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz, zu denen Millionen Menschen erwartet werden. nnZum FUSSBALL: Werder Bremen ist mit einem 3:0 über den niederländischen Vertreter Ajax Amsterdam in die dritte Runde des UEFA-Pokals gestartet. Im zweiten Spiel mit deutscher Beteiligung setzte sich Bayer Leverkusen mit 3:2 gegen den britischen Erstligisten Blackburn Rovers durch. Die Rückspiele finden am 22. Februar statt. nnDAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden und Osten noch Regen, sonst zunehmend freundlich. Tagestemperaturen zwischen vier Grad an der Ostsee und bis zu 12 Grad am Rhein.nnZuletzt meldeten:nnHamburg: 4°, regnerisch; Berlin: 4°, Regen; Dresden: 4°, regnerisch; Köln/Bonn 6° bewölkt; Frankfurt am Main: 7°, stark bewölkt und München: 5°, etwas Regen.

shows using langsamenachrichten
1 on this page

scompt.com scompt.com
4 subscribers
+ subscribe




Log in or sign up to leave comments.

0 comments on langsamenachrichten:

(No comments yet..)





get widgets

RSS feed for langsamenachrichten: Media RSS 2.0 feed with enclosures

To add your video to this page, just add this code in your video blog post:







   

Mefeedia: the best place to discover
new videos, TV, and music.

Visit our blog

Questions?
Email us:

info @ mefeedia dot com

 

<