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Author: legrosmichel Keywords: GDBA What Type of Courses Added: January 29, 2009
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Freitag, 13. Juli 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on July 13, 2007
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Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag FRANKFURT AM MAIN: Nach wochenlanger Rekordjagd ist der Deutsche Aktienindex auf ein neues Allzeithoch geklettert. Getrieben von der boomenden deutschen Wirtschaft und positiven Vorgaben aus den USA übertraf der DAX seinen bisherigen Höchststand von März 2000. Am Freitagvormittag stieg das Börsenbarometer auf bis zu 8.151 Punkte, mittlerweile gingen die Kurse wieder etwas zurück. Nach Einschätzung von Analysten ist ein Ende des Aufschwungs noch nicht in Sicht. - Am Donnerstag hatte auch die New Yorker Wall Street einen Rekord vermeldet. Mit knapp 13.862 Punkten schloss der Dow-Jones-Index so hoch wie nie zuvor.FRANKFURT AM MAIN: Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn beharrt die Gewerkschaft der Lokomotivführer auf ihrer Forderung nach massiven Lohnerhöhungen. Die GDL bestehe auf einem eigenständigen Tarifvertrag, betonte der Gewerkschaftsvorsitzende Manfred Schell kurz vor Beginn der Verhandlungen in Frankfurt. Er gehe jedoch ohne Illusionen in die Gespräche, sagte Schell. Seine Gewerkschaft verlangt Einkommensverbesserungen um bis zu 31 Prozent. Die Bahn-Führung will maximal viereinhalb Prozent mehr zahlen. Einen entsprechenden Tarifabschluss hatte die Bahn Anfang der Woche mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA vereinbart.KIEL: Wegen der Pannenserie im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Krümmel werden jetzt auch Polizei und Staatsanwaltschaft aktiv. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck durchsuchten Polizisten den Leitstand und Büroräume des Atomkraftwerks östlich von Hamburg. Nach Angaben der Behörden hatte sich der Stromkonzern Vattenfall geweigert, die Personalien eines Reaktormitarbeiters zu nennen, der als Zeuge befragt werden sollte. Daraufhin sei ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden. - Das AKW Krümmel steht seit einem Brand Ende Juni still. Seitdem wurden weitere Pannen dort bekannt.WIEN: Der Iran hat überraschend einer weiteren Inspektion seines im Bau befindlichen Schwerwasserreaktors bei Arak zugestimmt. Dies ist eines der Ergebnisse von Gesprächen, die eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in dieser Woche in Teheran führte. Wie in Wien mitgeteilt wurde, sollen Atominspekteure Ende Juli außerdem Informationen erhalten, die noch offene Fragen im Zusammenhang mit dem jahrzehntelang geheimen Nuklearprogramm Irans klären könnten. -- Dazu gehören unter anderem frühere Plutonium-Experimente. Entscheidungen über eine vollständige Überwachung der Urananreicherungsanlage bei Natans sollen im August fallen. PJÖNGJANG: Die nordkoreanische Militärführung hat direkte Gespräche mit den US-Streitkräften vorgeschlagen, die USA gleichzeitig aber auch gewarnt, weiter Druck auf Nordkorea auszuüben. An den bilateralen Militärgesprächen über Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel könnten auch die Vereinten Nationen teilnehmen, zitiert die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA den Leiter der Militärmission in der Demilitarisierten Grenzzone. Washington solle die Chance nicht verpassen. Sollten die USA aber ihre Strategie der "Erpressung" beibehalten, seien auch die jüngsten Vereinbarungen über den Ausstieg aus dem Atomprogramm in Frage gestellt, drohte die Führung Nordkoreas. WASHINGTON: Das von den Demokraten beherrschte US-Repräsentantenhaus hat noch einmal für den Beginn des Abzugs der amerikanischen Truppen aus dem Irak innerhalb von 120 Tagen gestimmt. Der Beschluss fiel trotz einer Vetodrohung von Präsident George W. Bush mit 223 gegen 201 Stimmen. Vor der Abstimmung hatte die Regierung in einem Zwischenbericht festgestellt, dass die irakische Führung bei der Umsetzung der von den USA geforderten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Reformen nur geringe Fortschritte macht. --- Insbesondere würden zu wenig eigene irakische Sicherheitskräfte rekrutiert, die auch eigenständig agieren könnten. Zudem gelinge es der Führung in Bagdad nicht, die Milizen zu entwaffnen. BAGDAD: Amerikanische Truppen haben bei einer Razzia gegen mutmaßliche schiitische Extremisten in Bagdad nach eigenen Angaben auch sechs irakische Polizisten getötet. Das US-Kommando erklärte, bei der Militäroperation habe man zur Unterstützung Kampfjets einsetzen müssen. Außer den Polizisten seien auch mehrere "Terroristen" ums Leben gekommen. Bei der Razzia habe man den Anführer einer Terrorgruppe gefangengenommen, einen Polizeioffizier, der enge Beziehungen zu den iranischen Revolutionsgarden unterhalten habe. -- Bei einem Angriff von Aufständischen auf das Innenministerium wurden fünf Wachen getötet und mehrere verletzt. ISLAMABAD: Nach der blutigen Erstürmung der Roten Moschee in Islamabad hat Präsident Pervez Musharraf in einer Fernsehansprache dem Terrorismus in Pakistan den Kampf angesagt. Der Militärmachthaber rief zudem die Führer der tausenden Koranschulen auf, Mäßigung zu predigen. Vor Regierungsgebäuden und Moscheen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. An der Grenze zu Afghanistan, von wo aus die radikalislamischen Taliban operieren, sollen die Truppen aufgestockt werden. Die grenznahe Stadt Hangu wurde nach den jüngsten Anschlägen militanter Islamisten umstellt. BERLIN: Einen Tag nach dem Integrationsgipfel im Kanzleramt hat die Bundesregierung eine umfangreiche Aufklärungsaktion gestartet. Mit zehntausenden Plakaten will die Regierung in ganz Deutschland für die Integration von Mitbürgern ausländischer Herkunft werben. Die von der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer vorgestellte Aktion richtet sich nicht nur an die Allgemeinheit, sondern gezielt auch an Sportverbände und Schulen. Mit zusätzlichen Kampagnen wolle man vor allem türkisch-stämmige Familien über das neue Zuwanderungsrecht aufklären, sagte Böhmer.BERLIN: Auf Druck der Parteibasis müssen sich die Grünen auf einem Sonderparteitag Mitte September mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr befassen. Wie ein Parteisprecher mitteilte, berief der Bundesvorstand das Treffen auf Antrag von 44 Kreisverbänden ein. Mindestens zehn Prozent aller Kreisverbände -genau 44 - sind nötig, um eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz auch gegen den Willen der Parteiführung zu erzwingen. Parteiintern umstritten ist bei den Grünen vor allem der Einsatz deutscher Tornados in Afghanistan. Im Herbst muss der Bundestag über eine mögliche Verlängerung des Mandats entscheiden.BERLIN: Bund und Länder wollen in den nächsten fünf Jahren eine weitere Milliarde Euro für die Sanierung der Braunkohle-Altlasten in Ostdeutschland aufwenden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Finanzminister Peer Steinbrück und Vertretern der Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen unterzeichnet. Geplant ist, dass in den ehemaligen ostdeutschen Braunkohlerevieren neue Seenlandschaften entstehen. Auch in die Infrastruktur soll investiert werden.DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Anfangs dichte Wolken und örtlich etwas Regen. Im Tagesverlauf von Süden her Auflockerungen. Höchstwerte 20 bis 29 Grad.
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Sonntag, 8. Juli 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on July 08, 2007
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Hier finden Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag BAGDAD: Bei dem verheerenden Anschlag am Samstag im Nordirak sind nach jüngsten Angaben deutlich mehr Menschen getötet worden als bislang angenommen. Polizei und Bürgermeister des Ortes Tus Churmato teilten mit, die Zahl der Todesopfer habe sich auf mindestens 130 erhöht, etwa 20 Personen würden noch vermisst. Mehr als 250 Menschen seien verletzt worden, als sich der Selbsmordattentäter auf einem Markt mit seinem Lastwagen in die Luft gesprengt habe. Durch die Wucht der Explosion wurden zudem dutzende Häuser und Geschäfte zerstört. Zunächst waren die Sicherheitskräfte von rund 100 Toten ausgegangen.TEL AVIV: Die israelische Regierung hat die Haftentlassung von 250 Mitgliedern der palästinensischen Fatah-Partei von Präsident Mahmud Abbas gebilligt. Das meldet der israelische Rundfunk. Die genaue Zusammensetzung der Häftlingsliste stehe allerdings noch nicht fest. Ministerpräsident Ehud Olmert hatte die Freilassung der Gefangenen bei einem Gipfeltreffen mit Abbas im ägyptischen Scharm el Scheich vor knapp zwei Wochen angekündigt. Israel will damit die gemäßigten Kräfte der Palästinenser im Westjordanland aus dem Umfeld von Abbas und Fatah unterstützen, nach dem die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen die alleinige Macht übernommen hat.ISLAMABAD: Die Belagerung der seit Tagen von Islamisten besetzten Roten Moschee in Islamabad geht weiter. Hunderte pakistanische Soldaten zogen den Belagerungsring um den Gebäudekomplex enger. Dabei kam es zu Schußwechseln, bei denen mindestens ein Mensch getötet wurde. Sicherheitskräfte sprengten mehrere Löcher in die Mauer um das Moschee-Gelände. Damit sollten Fluchtwege geschaffen werden, vor allem für Frauen und Kinder, hieß es. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hatte die Islamisten am Samstag ultimativ aufgefordert, sich zu ergeben. Andernfalls würden sie getötet. Die Zahl der in dem Moschee-Komplex verbliebenen Menschen ist unklar. Die Behörden sprechen von bis zu 2.000 Personen. Viele von ihnen sollen gegen ihren Willen festgehalten werden.RIO DE JANEIRO: Auf allen fünf Kontinenten haben internationale Rock- und Popstars mit Großkonzerten für den Klimaschutz geworben. Die 'Live-Earth'-Konzerte in New York und Rio de Janeiro gingen am frühen Morgen als letzte zu Ende. Begonnen hatte der Konzertmarathon in Sydney, es folgten Tokio, Schanghai, Hamburg, London, Johannesburg und Washington. Hunderttausende Menschen verfolgten die Konzerte, bei denen rund 150 Künstler auftraten. Der 'Live Earth'-Initiator, der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, forderte neue Gesetze und Technologien im Kampf gegen die Erderwärmung. Nur so sei der Klimawandel in den Griff zu bekommen. Er rief die Menschen dazu auf, mehr Druck auf die Regierenden auszuüben, um sie zum Handeln zu bewegen. Den Konzerten soll nun eine dreijährige Kampagne folgen, die über die Folgen des Klimawandels aufklären soll.KIEL: Die Pannenserie in norddeutschen Atomkraftwerken reißt nicht ab. Nach Angaben der Landesregierung von Schleswig-Holstein kam es beim Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brunsbüttel am 1. Juli gleich zwei Mal offenbar durch Fehlbedienungen des Personals zu Absperrungen im Reaktorwasserreinigungssystem. Das meldepflichtige Ereignis sei der Aufsichtsbehörde mit Verzögerung gemeldet worden, teilte ein Sprecher in Kiel mit.--Der Atommeiler Brunsbüttel an der Unterelbe war am 28. Juni nach einem Kurzschluss in einer Schaltanlage automatisch heruntergefahren worden. FRANKFURT AM MAIN: Aufmärsche der rechtsextremen NPD in Frankfurt am Main und in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern haben bis in die Nacht zum Teil gewalttätige Proteste von linken Gegendemonstranten ausgelöst. In Frankfurt wurden Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn mit einem geschätzten Sachschaden von 300.000 Euro verübt. In der hessischen Finanzmetropole hatten am Samstag anläßlich einer NPD-Kundgebung mehrere tausend Menschen gegen Rechtsextremisums und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Oberbürgermeisterin Petra Roth sagte, in Frankfurt sei kein Platz für Dummheit und Engstirnigkeit.BERLIN: Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn gehen an diesem Sonntag in eine neue Runde. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wollen dabei mehr heraushandeln, als die vom Bahnmanagement zuletzt angebotenen 3,4 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung von 450 Euro. Ziel der Gewerkschaften sind sieben Prozent mehr Geld für die 134.000 Beschäftigten. Die Gewerkschaft der Lokführer nimmt nicht an den Tarifverhandlungen nicht teil und plant für diese Woche weitere Warnstreiks. Damit soll der von der Bahn kategorisch abgelehnten Forderung nach bis zu 31 Prozent mehr Lohn und einem eigenen Tarifvertrag Nachdruck verliehen werden. SEATTLE: Einen Tag vor der Weltpremiere des neuen Boeing- Langstreckenflugzeuges 787 Dreamliner hat die Fluggesellschaft Air Berlin den Kauf von 25 der Maschinen angekündigt. Die Bestellung habe einen Wert von vier Milliarden US-Dollar, teilte Boeing in Seattle mit. Nach Angaben von Air Berlin wurde allerdings ein erheblicher Preisnachlass ausgehandelt. Die Maschinen sollen zwischen 2013 und 2017 geliefert werden. Das Unternehmen habe sich zudem Kaufrechte und -optionen über 25 weitere Maschinen vom Typ 787 gesichert. Laut Boeing handelt es sich um die größte Einzelbestellung aus Europa.DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend heiter, im Nordosten noch einige Wolkenfelder. Höchstwerte 20 bis 27 Grad, an der Küste etwas kühler.Am Morgen meldeten bei nahezu wolkenlosem Himmel:Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main: 16 Grad;Dresden: 17 Grad sowieMünchen: 19 Grad.
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