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Mittwoch, 12. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 12, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. BERLIN: Am zweiten Tag der Haushaltsberatungen im Bundestag hat die Opposition der Regierung vorgeworfen, die Bürger nicht genug am wirtschaftlichen Aufschwung zu beteiligen. Der Vize-Fraktionschef der FDP, Rainer Brüderle, plädierte in der Generaldebatte über den Kanzleretat in Berlin für weitere Steuersenkungen. Die Grünen hielten der Regierung vor, zu wenig Klimaschutzziele verbindlich festzuschreiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel wies die Kritik zurück und zog eine positive Bilanz. So sei die Zahl der Arbeitslosen seit Antritt der Großen Koalition um eine Million gesunken. Ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung sei in Sicht. Im außenpolitischen Teil ihre Rede warb Merkel mit Nachdruck für eine Verlängerung des umstrittenen US-geführten Anti-Terror-Einsatzes Enduring Freedom der Bundeswehr in Afghanistan. Sie bekräftigte, Deutschland werde den zivilen Wiederaufbau in Afghanistan noch stärker unterstützen. BERLIN: Die SPD-Fraktion unterstützt nach den Worten ihres Vorsitzenden Peter Struck grundsätzlich einen zweiten Anlauf für ein Verbotsverfahren gegen die rechtsextremistische NPD. Er wolle nicht, dass die NPD weiter 1,5 Millionen Euro vom Staat erhalte und dann mit diesem Geld den Kampf gegen den Staat finanziere, sagte Struck in der Debatte des Bundestags. Wer sage, diese Partei sei verfassungswidrig, der müsse das auch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klären lassen. BERLIN: Zwei Jahre vor dem Ende der Legislaturperiode hat es ein erstes Strategie-Treffen der CDU mit dem früheren Bündnispartner FDP gegeben. Bei dem Gespräch in der CDU-Zentrale in Berlin stellten Politiker beider Parteien große Übereinstimmung in der Wirtschafts-, Finanz- und Familienpolitik fest. Die Generalsekretäre Ronald Pofalla und Dirk Niebel kündigten ein weiteres Treffen für den Winter an. Zugleich betonte Pofalla, die Große Koalition mit den Sozialdemokraten werde bis 2009 halten. Heute Abend wollen Vertreter der SPD und der Grünen zusammenkommen, um über Reformperspektiven zu sprechen. BERLIN: Eine Woche nach der Verhaftung der drei Terror-Verdächtigen hat sich die extremistische islamische Dschihad-Union zu den geplanten Anschlägen in Deutschland bekannt. Die Sicherheitsbehörden halten eine im Internet veröffentlichte entsprechende Erklärung für echt. Danach hätten sich die vereitelten Attentate gegen den US-Militärstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein sowie gegen amerikanische und usbekische Konsularstellen richten sollen, teilte Innenminister Wolfgang Schäuble mit. TOKIO: Japans Regierungschef Shinzo Abe tritt nach einjähriger Amtszeit zurück. Einen genauen Zeitpunkt nannte er nicht. Seine Entscheidung begründete Abe mit dem mangelnden Rückhalt für seine Politik in der Bevölkerung. Diese brauche jetzt einen neuen Führer. Die Popularität Abes war zuletzt wegen zahlreicher Skandale und Ministerrücktritte auf einen Tiefpunkt gesunken. Seine Liberaldemokratische Partei verlor bei der Oberhauswahl im Juli ihre Mehrheit an die oppositionellen Demokraten. Nach Medienberichten soll der neue Regierungschef am 19. September gewählt werden. Als aussichtsreichster Nachfolger gilt der Generalsekretär der Liberaldemokraten, Taro Aso. BAGDAD: Der Irak geht davon aus, dass bis Ende 2008 noch 100.000 ausländische Soldaten im Land stationiert sein müssen. Allerdings sei das, so der nationale Sicherheitsberater Mowaffak al-Rubaie, von der völligen Einsatzbereitschaft der irakischen Sicherheitskräfte ebenso abhängig wie von einer abnehmenden Bedrohung durch Kräfte aus dem In- und Ausland. US-General David Petraeus hatte in seinem Lagebericht am Montag eine Reduzierung der US-Truppen um 30.000 auf dann rund 160.000 Mann bis Juli kommenden Jahres vorgeschlagen. KABUL: Der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Tom Koenigs, hat für Friedensverhandlungen mit den Taliban plädiert. Koenigs sagte mehreren deutschen Zeitungen, die Taliban-Bewegung sei vielfältig; man könne nicht alle in einen Topf werfen. Ihr Vorgehen sei vielfach von Streitigkeiten zwischen verschiedenen Stämmen bestimmt, nicht von Ideologien. Einen Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan lehnte Koenigs dagegen ab.MOSKAU: Russland hat nach eigenen Angaben eine Vakuum-Bombe erfolgreich getestet. Die konventionelle Bombe sei mit der Sprengkraft einer Atombombe vergleichbar, verstrahle aber nicht die Umwelt, so ein Militärsprecher. Der Fernsehsender ORT, der Bilder des Tests über einem Versuchsgelände ausstrahlte, berichtet, die größte Zerstörung werde durch eine Druckwelle und eine unglaubliche Hitze verursacht. BUENOS AIRES: Chile hat des Militärputsches vor 34 Jahren gedacht. Präsidentin Michelle Bachelet sagte bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Buenos Aires, am 11. September 1973 seien die Demokratie und das Leben vieler Chilenen beendet worden. Das Militär hatte damals unter Führung von General Augusto Pinochet die demokratisch gewählte Regierung Salvador Allendes gestürzt. Bis zum Ende der Militär-Diktatur 1990 wurden mehr als 3.000 Menschen getötet und Zehntausende gefoltert. Pinochet starb Ende vergangenen Jahres 91-jährig, ohne dass ihm jemals der Prozess gemacht wurde.BRÜSSEL: Auf die Deutsche Post kommt möglicherweise eine weitere Rückzahlung staatlicher Beihilfen in Millionenhöhe zu. Die EU-Kommission in Brüssel eröffnete ein entsprechendes Prüfverfahren. Es geht um die Frage, ob der Bonner Konzern in noch größerem Umfang von unerlaubten Staatsbeihilfen profitierte als 2002 von der Behörde festgestellt. Damals musste die Post 572 Millionen Euro unerlaubter Beihilfen zurückzahlen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden und Osten viele Wolken, vereinzelt Schauer. Sonst meist trocken. Im Westen und Südwesten teils sonnig. Höchstwerte 15 bis 22 Grad. Am Mittag meldeten:Hamburg: 14 Grad, bedeckt;Berlin: 14 Grad, wolkig;Dresden: 13 Grad, bedeckt;Köln/Bonn: 15 Grad, stark bewölkt;Frankfurt am Main: 17 Grad, stark bewölkt und München: 15 Grad, wolkig.
also in: Angela Berlin Deutschkurse FDP Haushalt Kanzlerin Merkel NPD Opposition Regierung SPD
Dienstag, 11. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 11, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. WASHINGTON: Am sechsten Jahrestag der Terroranschläge in den USA ist ein neues Video von El Kaida-Chef Osama bin Laden ins Internet gestellt worden. Nach ersten Angaben einer US-Terrorexpertin preist bin Laden in dem 47-minütigen Video, das ihn als Standbild zeigt, die Flugzeugattentäter des elften September. Außerdem enthalte es den letzten Willen eines der Attentäter. In New York findet an diesem Dienstag die Gedenkfeier erstmals nicht direkt am Ground Zero statt, dem Platz, an dem die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, sondern auf einem nahe gelegenen Platz. Grund sind die Bauarbeiten am Ground Zero. ANKARA: Die türkische Polizei hat im Zentrum der Hauptstadt Ankara einen Bombenanschlag verhindert. Spürhunde entdeckten in einem mehrstöckigen Parkhaus im vielbesuchten Geschäftsviertel Kurtulus einen mit Natriumnitrat präparierten Kleinbus. Sprengstoffexperten entschärften die Bombe. Ankaras Gouverneuer Kemal Önal sagte, eine mögliche Katastrophe sei verhindert worden. Wegen des Jahrestages der Terroranschläge in den USA waren auch in der Türkei die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. Im Jahr 2003 waren bei Bombenanschlägen von El-Kaida-Anhängern in Istanbul 58 Menschen ums Leben gekommen. TRIER: Nach der Anschlagdrohung eines anonymen Anrufers gegen den US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in der Eifel ist dort Terroralarm ausgelöst worden. Laut Polizei hatte der Mann angekündigt, die US-Militärbasis mit mindestens vier Komplizen zu attackieren. In dem Telefonat war auch von "Bomben" die Rede. Die Polizei leitete einen Großeinsatz ein. Ein Sprecher erklärte, eine konkrete Gefährdung bestehe nicht. Es seien aber Präventivmaßnahmen ergriffen worden. BERLIN: Das von der deutschen Geisel im Irak veröffentlichte Video ist nach Ansicht des Auswärtigen Amtes offensichtlich älteren Datums. Es sei möglicherweise schon länger auf einer einschlägigen Website eingestellt gewesen, teilte ein Ministeriumssprecher in Berlin mit. Der Krisenstab bemühe sich weiter mit allem Nachdruck um die Freilassung des entführten Sinan Krause. In dem Video ist auch die inzwischen freigelassene Mutter der Geisel zu sehen. Gleichzeitig wurde mit der Ermordung des 20-Jährigen gedroht, solle Deutschland seine Soldaten nicht innerhalb von zehn Tagen aus Afghanistan abziehen. Sinan Krause und seine Mutter Hannelore waren Anfang Februar aus ihrem Haus in Bagdad verschleppt worden. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe namens "Pfeile der Rechtschaffenheit“. BAGDAD: Der Irak hat den Lagebericht des Oberbefehlshabers der US-Armee im Land, David Petraeus, begrüßt. Ein Sprecher sagte auf einer Pressekonferenz, alle irakischen Sicherheitskräfte seien bis Mitte kommenden Jahres ausgerüstet und trainiert. In der nahen Zukunft seien zudem weniger ausländische Truppen für Kampfhandlungen notwendig. Petraeus hatte dem US-Kongress am Montag in seinem Lagebericht vorgeschlagen, bis Juli kommenden Jahres 30.000 US-Soldaten aus dem Irak abzuziehen. Dann würden noch etwa 130.000 Mann verbleiben. Das ist in etwa die Zahl vor der erfolgten Truppenaufstockung zu Beginn dieses Jahres. Forderungen nach einem umfangreichen und schnelleren Abzug der US-Truppen wies Petraeus als katastrophal für den Irak zurück.ISLAMABAD: In Pakistan zieht die gestrige Abschiebung des gerade heimgekehrten früheren Regierungschefs Nawaz Sharif weitere Kreise. Sharifs Partei, die Muslim Liga-Nawaz, reichte beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein. Darin wird der Gerichtshof aufgerufen, gegen bestimmte Regierungsstellen tätig zu werden. Die Anwälte im Land kündigten an, sie würden an diesem Dienstag nicht bei Gericht erscheinen. Damit wollen sie ihren Unmut über die Entscheidung von Präsident Pervez Musharraf bekunden. Dieser hatte - unter Missachtung einer Rückkehrerlaubnis des Obersten Gerichtshofs vom August - Sharif am Montag kurz nach seiner Ankunft in Islamabad ins saudische Dschidda zurückreisen lassen. Sharif lebt seit 1999 in Saudi Arabien im Exil. JERUSALEM: Bei einem Raketenangriff auf einen israelischen Armeestützpunkt sind fast 60 Soldaten verletzt worden. Nach Militär-Angaben wurde der Stützpunkt am frühen Dienstagmorgen von einer 'Kassam'-Rakete getroffen, die von militanten Palästinensern aus dem nahe gelegenen Gazastreifen abgefeuert wurde. Das Geschoss schlug in einem leeren Zelt ein. Trotz vorher gegebenen Luftalarms hatten viele Soldaten die Schutzräume jedoch nicht rechtzeitig erreicht. Zu dem Angriff bekannten sich die so genannten Saladin-Brigaden, der militante Arm der Palästinenser-Organisation 'Volkswiderstandskomitee'.PJÖNGJANG: Ein US-Atomexpertenteam ist zu einem fünftägigen Besuch in Nordkorea eingetroffen. Überprüft werden soll, wie das Atomprogramm des kommunistischen Staates komplett beendet werden kann. Nordkorea hatte sich dazu in einem Abkommen im Februar bereiterklärt; im Gegenzug wurden vom Ausland eingefrorene Gelder wieder freigegeben und Öllieferungen zugesagt. Seine Atomanlage Yongbyon hat Nordkorea bereits stillgelegt. Das Atomprogramm soll auch ein Thema des für Anfang Oktober geplanten inner-koreanischen Gipfeltreffens in Pjöngjang sein. Laut Südkoreas Präsidenten Roh Moo-hyun will er sich hauptsächlich jedoch um einen Friedensvertrag mit Nordkorea bemühen. Beide Staaten befinden sich seit Ende des Korea-Krieges 1953 offiziell noch im Kriegszustand.BERLIN: In der Debatte um schärfere Schuldenregeln für die öffentlichen Haushalte hat sich Finanzminister Peer Steinbrück gegen ein komplettes Verbot neuer Schulden ausgesprochen. Zum Auftakt der viertägigen Haushaltsberatungen des Bundestages plädierte er für Ausnahmen in wirtschaftlich schwächeren Phasen. Im Mittelpunkt der Debatte steht der Haushalt für das kommende Jahr. Der Etat sieht Ausgaben von 283,2 Milliarden Euro vor; 4,7 Prozent mehr als der laufende Bundeshaushalt. Dank sprudelnder Steuereinnahmen sinkt die Neuverschuldung auf den niedrigsten Stand seit 1974.DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Regnerisch, nur nach Westen hin teils aufgelockert und heiter. Höchsttemperaturen zwischen 14 und 19 Grad.
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Montag, 10. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 10, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. ISLAMABAD: Wenige Stunden nach seiner Rückkehr aus siebenjährigem Exil ist der frühere pakistanische Regierungschef und Oppositionspolitiker Nawaz Sharif nach Saudi-Arabien abgeschoben worden. Ein Regierungssprecher teilte mit, Sharif habe an Bord eines Flugzeugs die Hauptstadt Islamabad bereits wieder verlassen. Der einstige Ministerpräsident war Montagfrüh aus London kommend noch im Flughafengebäude von einem Sonderkommando der Polizei festgenommen worden. 1999 war Sharif durch einen Militärputsch unter Führung des jetzigen Präsidenten Pervez Musharraf gestürzt und wegen Unterschlagung, Steuerhinterziehung und Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Später wurde er begnadigt und ging nach Saudi-Arabien ins Exil. Ende August entschied der Oberste Gerichtshof Pakistans, Sharif dürfe in seine Heimat zurückkehren. Dort wollte er bei der Präsidentenwahl gegen Musharraf kandidieren. WASHINGTON: Kurz vor der Vorlage des Berichts zur Lage im Irak hat ein führender Senator der US-Demokraten sein Nein zum Regierungskurs bekräftigt. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Senats, Joseph Biden, sagte, falls der US-Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus, tatsächlich eine Änderung der Strategie verwerfen sollte, wäre dies ein fataler Irrtum. Petraeus und der US-Botschafter in Bagdad, Ryan Crocker, wollen amerikanischen Medienberichten zufolge die Fortsetzung der bisherigen Strategie empfehlen, wenn sie in einigen Stunden den Kongress-Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Die beiden werden demnach die von Präsident George W. Bush angeordnete Entsendung von zusätzlichen 30.000 Soldaten verteidigen. Die Aufstockung auf 170.000 Soldaten habe geholfen, den Irak zu stabilisieren. Mangels Alternativen sollte die Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki weiter unterstützt werden. BERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben die Europäische Union zu einer gemeinsamen Initiative für mehr Stabilität auf den Finanzmärkten aufgerufen. Merkel sagte bei einem Treffen mit Sarkozy auf Schloss Meseberg bei Berlin, beide wollten die portugiesische Ratspräsidentschaft auffordern, eine entsprechende Initiative auf den Weg zu bringen. Sarkozy sagte, es gehe um mehr Transparenz und Regulierung. Merkel sagte dem französischen Staatspräsidenten zudem die Unterstützung dabei zu, einen 'Rat der Weisen' zu europäischen Grundfragen einzurichten. Auf der Tagesordnung der regelmäßigen deutsch-französischen Konsultationen stehen auch die Lage in Nahost und in Afghanistan, sowie die mögliche Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo. BERLIN: Der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat die Forderung von CDU und CSU nach einer raschen Regelung für die Online-Durchsuchungen von privaten Computern bekräftigt. Alle Fachleute bestätigten die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme im Kampf gegen den Terrorismus, sagte Kauder im Zweiten Deutschen Fernsehen. Es gehe dabei nur um ganz wenige Fälle mit richterlicher Genehmigung. Kauder forderte die SPD erneut auf, ihren Widerstand gegen Online-Durchsuchungen aufzugeben. Der SPD-Innenminister des Bundeslandes Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, warnte im Deutschlandfunk vor zu großer Eile. Der Zugriff auf private Computer könne dann erfolgen, wenn dessen Notwendigkeit nachgewiesen sei, wenn er praktikabel und wenn er verfassungskonform sei. BERLIN: Investitionen in Klimaschutztechnologien müssen nach Ansicht der Bundesregierung noch attraktiver werden. Das Geld und die Technologien für die Bekämpfung des Klimawandels seien weitgehend vorhanden, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Auftakt einer Klimakonferenz der Energie- und Umweltminister der 20 wichtigsten Energieverbraucherländer in Berlin. Was fehle seien die politischen Rahmenbedingungen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ergänzte, Klimaschutz, Energieversorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit könnten gleichzeitig erreicht werden. Der Schlüssel dazu seien effiziente Energietechnologien. Neben den führenden Industrienationen sind auch Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien oder Südafrika vertreten. WIEN: Der Atomstreit zwischen dem Iran und dem Weltsicherheitsrat dominiert die Herbsttagung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergie-Organisation. Wenige Stunden vor Beginn der mehrtägigen Konferenz in Wien hatte der iranische Atomunterhändler Ali Laridschani nochmals klargestellt, sein Land werde die umstrittene Urananreicherung auch dann fortsetzen, wenn der UN-Sicherheitsrat weitere Sanktionen gegen Teheran verhängen sollte. Der amerikanische Botschafter bei der UN-Behörde in Wien, Gregory Schulte, warnte den Iran vor einer Verzögerungstaktik. Wenn die iranische Führung wirklich das Vertrauen der Welt gewinnen wolle, sollte sie damit beginnen, vollständig und bedingungslos mit der Atom-Organisation zusammenzuarbeiten. SANTIAGO DE CHILE: Bei einem Gedenkmarsch zum bevorstehenden 34. Jahrestag des Militärputsches in Chile ist es zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Demonstranten bewarfen in der Hauptstadt Santiago de Chile Sicherheitskräfte mit Steinen, diese setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Fast 190 Menschen wurden festgenommen. Die Polizei stoppte die rund 5.000 Kundgebungsteilnehmer auf dem Weg zum Präsidentenpalast. Der gewählte sozialistische Präsident Salvador Allende war am 11. September 1973 durch General Augusto Pinochet entmachtet worden. MADRID: Im nordspanischen Baskenkand ist ein Terroranschlag der Untergrundorganisation ETA fehlgeschlagen. Nach Angaben der Polizei versagte die Zündung eines Sprengsatzes, der vor einem Gebäude des Verteidigungsministeriums in der Stadt Logrono explodieren sollte. Experten entschärften die Bombe, die 80 Kilogramm Sprengstoff enthielt. Die Separatistengruppe hatte zuvor mit neuen Anschlägen in Spanien gedroht und erklärt, der von der Regierung in Madrid begonnene Friedensprozess bringe keine politische Lösung. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden teils kräftiger Regen, im Süden zunächst noch freundlich. Höchstwerte 12 bis siebzehn, am Oberrhein bis 21 Grad.Am Mittag meldeten:Hamburg: 13°. leichter Regen;Berlin: 12°, Regen;Dresden: 13°, nach Regen;Köln/Bonn: 15°, bedeckt;Frankfurt am Main: 14°, nach RegenMünchen: 15°, wolkig.
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Sonntag, 9. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 09, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. SYDNEY: Die Staats- und Regierungschefs des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums, APEC, haben mit Nachdruck Fortschritte bei den Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels angemahnt. In der Abschlusserklärung zu ihrem Gipfeltreffen im australischen Sydney bekräftigten sie ihre Unterstützung für die in Genf auf der Stelle tretenden Gespräche der Welthandels-Organisation. Als die beiden wichtigsten Themenbereiche nennen die 21 Staaten die Landwirtschaft und die Industriegüter. Am Samstag hatte die APEC in einer Stellungnahme zum Klimawandel nicht bindende Beschlüsse zur Wiederaufforstung der Wälder und zur Verbesserung der Energie-Effizienz gefasst. RANGUN: Die Militärführung in Birma will hart gegen Demonstranten vorgehen. In von ihr kontrollierten Zeitungen erschien an diesem Sonntag ein entsprechender ganzseitiger Artikel, in dem so genannte subversive Gruppen für die massiven Proteste gegen die jüngsten Preiserhöhungen bei Gas und Benzin verantwortlich gemacht werden. Der Staat werde gegen die Dissidenten vorgehen. Dazu zählen Mitglieder der so genannten 88er Studenten-Generation sowie die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Der Hilfsverband für politische Gefangene in Birma meldet derweil, dass wegen der jüngsten Proteste buddhistischer Mönche gegen die Junta inzwischen etwa 150 Menschen festgenommen worden seien. ISLAMABAD: Einen Tag vor der beabsichtigten Rückkehr des früheren pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif aus dem Exil haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt. An den Flughäfen gilt wegen befürchteter Anschläge die höchste Alarmstufe. Nach offiziell nicht bestätigten Berichten wurden im Vorfeld 2.000 Sharif-Anhänger festgenommen. Sharif, der sieben Jahre im Exil verbrachte, will bei der Präsidentenwahl im Herbst gegen Pakistans Staatschef Pervez Musharraf kandidieren. ALGIER: Der nordafrikanische Zweig des Terrornetzwerks El Kaida hat sich zu den beiden blutigen Selbstmord-Anschlägen in Algerien bekannt. Eine entsprechende Erklärung im Internet veröffentlichte die Organisation 'El Kaida im islamischen Maghreb'. Bei einem Bombenanschlag auf eine Kaserne in der Hafenstadt Dellys waren am Samstag mindestens 30 Menschen getötet worden. Zwei Tage zuvor hatte ein Selbstmord-Attentäter in der Stadt Batna 20 Menschen in den Tod gerissen. KABUL: Ein Großteil der Selbstmord-Attentate in Afghanistan wird nach einer neuen UN-Studie von jungen Afghanen verübt, die in Pakistan angeworben und ausgebildet werden. Motiv der Attentäter sei oftmals Rache für den Tod von Zivilisten bei Militäraktionen gegen die Taliban, heißt es in der in Kabul veröffentlichten Studie. Aus ihr geht auch hervor, dass die Zahl der Selbstmord- Anschläge in Afghanistan in den letzten Jahren rapide zugenommen hat. Während im Jahr 2005 lediglich 17 Attentate verübt wurden, waren es im vergangenen Jahr schon 123. BERLIN: Die drei im Sauerland festgenommenen Terrorverdächtigen sind laut Medienberichten aus Pakistan gesteuert worden und sollten ihre Anschläge noch im September verüben. Darauf habe ihr Ansprechpartner von der Terrororganisation 'Islamische Dschihad-Union' gedrungen, berichten übereinstimmend der Berliner 'Tagesspiegel', 'Die Welt' und das Magazin 'Der Spiegel'. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries lässt nach eigener Aussage derzeit prüfen, ob zum Bombenbau geeignete Chemikalien künftig nur noch gegen Angabe der Personalien an den Käufer abgegeben werden sollen. BERLIN: Kanzlerin Angela Merkel will mit Ministerpräsidenten aus fünf Bundesländern und DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche über die geplanten Umstrukturierungen bei Airbus sprechen. Sie lud sie für den 18. September zu einem Treffen ein. Das Magazin 'Focus' berichtet, dabei solle die deutsche Strategie für das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen festgelegt werden. Airbus will sich von vier Werken in Deutschland trennen, allerdings, so Focus, nicht komplett. Es sollten jeweils 20 Prozent der Anteile behalten werden, um die Zulieferwerke besser kontrollieren zu können. Airbus und der Mutterkonzern EADS, dessen größter deutscher Aktionär DaimlerChrysler ist, stehen vor massiven Umstrukturierungen. Hauptgrund sind Probleme beim Großraumflugzeug A380. RABAT: In Marokko haben die gemäßigten Islamisten den erwarteten Sieg bei der Parlamentswahl verpasst. Wie das Innenministerium in Rabat mitteilte, wurde die islamistische 'Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung' nur zweitstärkste Kraft. Die meisten Stimmen erzielte überraschend die national-konservative 'Istiklal'-Partei. Die großen Wahlverlierer sind die marokkanischen Sozialisten, die von Platz eins auf fünf zurückfielen. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 37 Prozent. GUATEMALA-STADT: Nach einem von politisch motivierten Morden überschatteten Wahlkampf werden heute im mittelamerikanischen Guatemala ein neuer Präsident, ein Parlament und die Bürgermeister gewählt. 16 Parteien haben insgesamt 14 Kandidaten in den Kampf um die Präsidentschaft geschickt. Erwartet wird allerdings ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem ehemalige Direktor des militärischen Geheimdienstes, Oto Pérez Molina, und dem Geschäftsmann Álvaro Colom. Auch Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú kandidiert. Stimmberechtigt sind in Guatemala fast sechs Millionen Menschen. SAN FRANCISCO: Die Hoffnung, den seit knapp einer Woche vermissten amerikanischen Abenteurer Steve Fossett noch lebend zu finden, ist weiter gesunken. Nach Angaben von Einsatzleiterin Cynthia Ryan wurde die Suche in der Wüste des US-Staates Nevada mit 45 Flugzeugen und Hubschraubern mittlerweile auf eine Fläche von 44.000 Quadratkilometer ausgeweitet. Fossett war am Montag zu einem kurzen Rundflug gestartet, um geeignete Pisten für spätere Geschwindigkeitsversuche in der Wüste auszukundschaften. Der flugbegeisterte 63-Jährige hat als Pilot, Segler, Ballonflieger, Rennfahrer und Extremsportler 116 Rekorde aufgestellt. VENEDIG: Der erotische Spionagethriller 'Lust Caution', zu deutsch: 'Gefahr und Begierde' des Regisseurs Ang Lee ist bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem 'Goldenen Löwen' als bester Film ausgezeichnet worden. Der aus Taiwan stammende Oskar-Preisträger wiederholte damit seinen Erfolg von 2005. Der Preis für die beste Regie ging an Brian De Palma für dessen Film 'Redacted', der vom Irak-Krieg handelt. Als beste Schauspielerin wurde Cate Blanchett ausgezeichnet. Hollywoodstar Brad Pitt erhielt den Preis als bester Schauspieler. Mit einem Preis für sein Lebenswerk wurde der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci geehrt. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nur im Nordosten und im Südwesten heiter und meist trocken, sonst viele Wolken und örtlich Regen. Tageshöchstwerte zwischen 14 und 20 Grad.
also in: Ang Lee APEC Attentate Birma Chrysler Daimler Demonstranten Deutsch Lernen Deutschkurse El Kaida Film Guatemala Lust Caution Marokko Merkel Nawaz Sharif Parlamentswahl Sauerland Steve Fossett Terror Verdächtige Wahlen
Samstag, 8. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 08, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. SYDNEY: US-Präsident George W. Bush sieht sich nach der Veröffentlichung der jüngsten Video-Botschaft von El Kaida-Chef Osama bin Laden in seiner Irak-Politik bestätigt. Der Irak sei Teil des Krieges gegen Extremisten, so Bush am Rande des APEC-Gipfels in Sydney. Das Video zeige, welche langfristigen Ziele El Kaida dort verfolge. Er kündigte an, in seiner für kommende Woche erwarteten Rede zum Irak die Veränderungen anzuführen, die die US-Politik dort bewirkt hätten. Außerdem werde er etwas zum künftigen Engagement der USA im Irak sagen. US-Geheimdienstexperten prüfen derzeit die Echtheit der Videobotschaft bin Ladens. Er ruft seine Anhänger dazu auf, ihren Kampf gegen die ausländischen Truppen im Irak zu intensivieren. Vermutlich wurde das Video erst vor kurzem aufgenommen, da bin Laden auf aktuelle Entwicklungen eingeht. SYDNEY: Die Mitglieder des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums APEC sehen sich gemeinsam dem Klimaschutz verpflichtet. Die 21 Staaten, darunter auch die USA, Australien und China, erklärten sich grundsätzlich bereit, bis zum Jahr 2030 den Energieverbrauch im Verhältnis zur Gesamtwirtschaftsleistung um 25 Prozent zu senken. Das Ziel wurde in der so genannten Sydney-Erklärung aber nicht verbindlich festgeschrieben. Außerdem soll die Schaffung neuer Waldflächen vorangetrieben werden. Am Rande des Gipfeltreffens demonstrierten mehrere tausend Menschen weitgehend friedlich gegen die Irak-Politik der USA. Die APEC-Mitgliedstaaten repräsentieren zusammen mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und fast die Hälfte des Welthandels. RANGUN: In Birma sind sechs junge Gewerkschafter zu mehrjährigen Haftstrafen wegen Aufruhrs verurteilt worden. Vier von ihnen müssen für 28 Jahre ins Gefängnis, die restlichen beiden für 20 Jahre. Ihnen war vorgeworfen worden, am 1. Mai dieses Jahres ein Seminar über Arbeiterrechte im Amerikanischen Zentrum in Rangun mitorganisiert zu haben. Die Verhandlung war hinter geschlossenen Türen geführt worden; die Angeklagten hatten keine Anwälte. Derweil warten 13 Dissidenten, die vergangenen Monat ebenfalls wegen Aufruhrvorwürfen festgenommen worden waren, im Gefängnis auf ihren Prozess. ALGIER: Aus Algerien wird der zweite Bombenanschlag innerhalb weniger Tage gemeldet. In der Stadt Dellys im Osten des Landes zündete ein Selbstmordattentäter den Sprengsatz in der Nähe einer Kaserne. Dabei sollen bis zu zwanzig Menschen getötet worden sein, die meisten davon Wachleute. Erst vor zwei Tagen waren mehr als 20 Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf den Fahrzeugkonvoi des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika in Batna getötet worden. PORTO: Die Außenminister der 27 EU-Staaten beraten in der Nähe der portugiesischen Stadt Porto über eine gemeinsame Position in der Kosovo-Frage. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier rief dazu auf, alle Chancen auf eine friedliche Einigung zwischen Serben und Kosovo-Albanern zu nutzen, so eng sie auch seien. Beide Seiten haben für den 28. September direkte Gespräche vereinbart. In der EU unterstützen nicht alle Staaten eine Unabhängigkeit der noch unter UN-Verwaltung stehenden serbischen Provinz. Befürchtet werden verstärkte Abspaltungstendenzen in den eigenen Ländern, etwa in Spanien. Eine Troika aus EU, USA und Russland versucht, eine Einigung herbeizuführen zwischen der Forderung der Kosovo-Albaner nach Unabhängigkeit und der Weigerung der Serben, diese zuzugestehen. WIEN: Am zweiten Tag seines Österreich-Besuchs hat Papst Benedikt XVI. mit mehr als 30.000 Gläubigen eine Messe im Wallfahrtsort Mariazell gefeiert. Anlass ist die 850-Jahr-Feier der Basilika, zu der jedes Jahr rund eine Million Gläubige pilgern. In seiner Predigt rief Benedikt die europäischen Länder erneut auf, kinderfreundlicher zu werden. Der Besuch von Mariazell gilt als Höhepunkt der dreitägigen Reise des Papstes. Am Sonntag wird er eine Messe im Wiener Stephansdom feiern und die nach ihm benannte Philosophisch-Theologische Hochschule im Kloster Heiligenkreuz einweihen. MÜNCHEN: Nach dem Vogelgrippe-Verdacht in zwei Oberpfälzer Entenmastbetrieben hat dort die größte Keulungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik begonnen. In den Betrieben in den Orten Trumling und Hofing sollen nach Angaben der Behörden insgesamt 205.000 Tiere getötet werden. Die Keulung werde sich vermutlich bis in die nächste Woche hinziehen. Bei den beiden Höfen handelt es sich um Tochterunternehmen des Geflügelmastbetriebs in der Nähe von Erlangen, wo die Vogelgrippe vor zwei Wochen ausgebrochen war. Dort waren bereits 166.000 Enten getötet worden. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wolkenreich, zeitweilig leichter Regen. An den Küsten und im Südwesten kurze Aufheiterungen. Tagestemperaturen zwischen 15 und 22 Grad.
also in: Albaner Anschlag APEC Außenminister Österreich Benedikt Bin Laden Birma Bomben Deutsch Lernen Deutschkurse EU Gewerkschafter Osama Papst Serben Video Vogelgrippe
Freitag, 7. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 07, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. SYDNEY: US-Präsident George W. Bush hat Nordkorea ein formelles Friedensabkommen angeboten unter der Bedingung, dass das Land auf sein Atomwaffenprogramm verzichtet. Sollte die kommunistische Führung in Pjöngjang ihre Zusagen über ein Ende des Atomwaffenprogramms einhalten, sei er bereit, einen neuen Vertrag für die koreanische Halbinsel anzubieten, sagte Bush am Rande des Gipfeltreffens des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums in Sydney. Ein solcher Vertrag würde das nach dem Korea-Krieg (1950-1953) geschlossene Waffenstillstandsabkommen ablösen. Darüber hatte Bush in Sydney mit seinem südkoreanischen Kollegen Roh Moo Hyun gesprochen. Experten aus den USA, China und Russland wollen sich in der kommenden Woche einen Überblick über die Atomanlagen verschaffen, die im Rahmen der internationalen Vereinbarung zum Abbau des Nuklearprogramms abgeschaltet werden sollen. Die Inspektion sei von Nordkorea angeboten worden, teilte US-Unterhändler Christopher Hill mit. SYDNEY: US-Präsident Bush hat die Militärregierung in Birma aufgefordert, alle politischen Gefangenen unverzüglich freizulassen. In Birma dürften nicht länger Bürger eingeschüchtert werden, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzten, sagte Bush in Sydney. Ausdrücklich erwähnte er auch die unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin verbrachte mehr als elf der vergangenen 18 Jahre in Haft beziehungsweise Hausarrest. Die Militärregierung in dem südostasiatischen Land hatte die Oppositionsführerin nach dem überwältigenden Wahlsieg ihrer Nationalen Liga für Demokratie 1990 festgesetzt.BERLIN: Nach den Festnahmen von drei Terrorverdächtigen rückt eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze näher. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) kündigte einen baldigen Gesetzesvorschlag an, um schon Taten im Vorfeld von Terrorakten strafbar zu machen. Zudem signalisierte sie Einlenken beim Streit über Online-Durchsuchungen, warnte aber vor überstürzten Entscheidungen. Auch SPD-Fraktionschef Peter Struck schloss eine Zustimmung seiner Partei zu den von CDU und CSU geforderten Online-Durchsuchungen nicht aus. Allerdings dürfe der Rechtsstaat dabei nicht ausgehöhlt werden. Unterdessen sind in Berlin die Innenminister von Bund und Ländern zu einer Sonderkonferenz zusammengekommen, um über schärfere Anti-Terror-Gesetze zu beraten. Dabei geht es auch um das Ausspähen von Computer-Dateien. WARSCHAU: Das polnische Parlament ist zusammengetreten, um über seine Selbstauflösung abzustimmen. Nach dem Bruch der Regierungskoalition soll damit der Weg für vorgezogene Neuwahlen im Oktober frei gemacht werden. Für die Auflösung müssten mindestens zwei Drittel der 460 Abgeordneten - also 307 - stimmen. Die Regierung von Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski ist seit dem Bruch mit der radikalen Bauernpartei und der nationalistischen Liga Polnischer Familien ohne parlamentarische Mehrheit. Hintergrund der politischen Krise in Polen sind Korruptionsvorwürfe, die im Juli zur Entlassung von Bauernpartei-Chef und Agrarminister Andrzej Lepper geführt hatten. RABAT: In Marokko wird ein neues Parlament gewählt. Es wird erwartet, dass die moderat-islamistische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) als Siegerin aus der Abstimmung hervorgeht. Allerdings ermöglicht es das Wahlsystem keiner Partei, die absolute Mehrheit zu erringen, und keine der etablierten Parteien hat bislang Interesse an einer Koalition mit der PJD signalisiert. Zudem liegt die tatsächliche Macht bei König Mohammed VI., der sowohl die Regierungsgeschäfte als auch das Militär führt und auch eine religiöse Führungsrolle hat. Mit Ergebnissen der Abstimmung wird erst am Sonntag gerechnet. LAS PALMAS: Vor der Insel Gran Canaria sind mindestens zehn afrikanische Flüchtlinge ertrunken. Rettungskräfte bargen die Leichen rund 100 Meter vor der Südküste der Kanarischen Insel. Ihr Boot sei gegen einen Felsen geprallt und gesunken, so die Rettungskräfte. Sechs der ursprünglich 18 Insassen konnten gerettet werden, die anderen werden vermisst. KÖLN: 770 Millionen Menschen können weder lesen noch schreiben. Darauf hat das Kinderhilfswerk UNICEF anlässlich des Weltbildungstages am Samstag hingewiesen. Zwei Drittel der Analphabeten seien Frauen. Vor allem in Afrika und Südasien bleibe Mädchen der Schulbesuch häufiger verwehrt als Jungen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Regierungen weltweit auf, Schreiben und Lesen stärker zu fördern. Lese- und Schreibfähigkeiten seien auch eine zentrale Voraussetzung, um Krankheiten besser bekämpfen zu können. - In Deutschland gibt es nach Expertenschätzungen rund vier Millionen 'funktionale Analphabeten'. Dabei handelt es sich um Erwachsene, die trotz Erfüllung der Schulpflicht nur so lesen und schreiben können wie Kinder in der ersten oder zweiten Klasse. Der Bundesverband 'Alphabetisierung und Grundbildung' rief die Bundesländer deshalb auf, mehr bezahlbare Grundbildungskurse anzubieten. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND. Länger hochnebelartig trüb, zum Teil leichter Regen. An der Ostsee und im Südwesten etwas freundlicher.Tagestemperaturen zwischen 15 und 21 Grad.
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Donnerstag, 6. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 06, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. BERLIN: Nach den vereitelten Terror-Anschlägen in Deutschland wird nach Angaben des Innenministeriums nach den Hintermännern der Terrorpläne gefahndet. Staatssekretär August Hanning sprach von zehn Islamisten, die sich in Deutschland und im Ausland aufhielten. Es handele sich um zehn Deutsche, Türken und Personen anderer Nationalitäten. Nach monatelanger Observierung waren am Dienstag drei Terrorverdächtige festgenommen worden - zwei Deutsche, die zum Islam übergetreten waren, und ein Türke. Sie wollten Bombenanschläge auf amerikanische und deutsche Einrichtungen in Deutschland verüben. BERLIN: Die Festnahme von drei mutmaßlichen islamistischen Terroristen hat den Streit über Online-Durchsuchungen in Deutschland neu angeheizt. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verwies darauf, dass Terroristen übers Internet immer besser vernetzt seien. Unionsfraktionsvize Bosbach forderte die Schaffung eines Straftatbestands für so genannte terroristische Vorbereitungshandlungen, etwa die Ausbildung in einem Terrorlager. Dagegen warf die SPD der Union vor, die Festnahmen politisch ausnutzen zu wollen. Innenexperte Dieter Wiefelspütz sagte, die Sicherheitsbehörden hätten bei ihrem Fahndungserfolg mit herkömmlichen Mitteln erstklassige Arbeit geleistet.ROM: Der italienische Startenor Luciano Pavarotti ist tot. Der 71-Jährige war vor einem Jahr wegen eines Krebstumors operiert worden und seit dem nicht mehr öffentlich aufgetreten. Pavarotti zählte zu den bedeutendsten Tenören des 20. Jahrhunderts. Seit den 90er Jahren waren er und die Opern-Stars Placido Domingo und José Carreras gemeinsam als "Die drei Tenöre" erfolgreich. Erst am Dienstag war Pavarotti für seine Verdienste um die italienische Kultur ausgezeichnet worden. SYDNEY: Der Klimawandel steht erstmals im Mittelpunkt beim Treffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC). Die 21 Mitgliedsstaaten streben gemeinsame Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen an. Den von US-Präsident George W. Bush und Australiens Premierminister John Howard vorgestellten Klimabemühungen erteilte China eine Absage. Die Volksrepublik unterstütze den Kampf gegen den Klimawandel, sagte Präsident Hu Jintao. Hauptakteur müssten aber die Vereinten Nationen bleiben. Zudem betonte er, dass Industrie- und Entwicklungsländer unterschiedliche Verantwortlichkeiten hätten. Bush und Howard hatten am Vortag erklärt, die USA und Australien wollten sich für ein neues Klimaabkommen einsetzen, das ein 'effektives Handeln von allen Hauptverursacherstaaten' vorsehe. KABUL: Afghanische und internationale Truppen haben im Süden Afghanistans nach eigenen Angaben mehr als 40 mutmaßliche Taliban-Kämpfer getötet. Wie die US-Armee mitteilte, seien die Rebellen nach einem Angriff auf eine Patrouille in der Provinz Kandahar mit präzisionsgesteuerten Geschossen aus der Luft beschossen worden. Damit habe sich die Zahl der in den vergangenen zwei Wochen getöteten Aufständischen auf fast 200 erhöht.BAGDAD: Bei einem US-Luftangriff auf ein Wohnviertel in der irakischen Hauptstadt sind mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Zehn weitere Menschen, darunter mehrere Frauen, seien verletzt worden, teilte das irakische Innenministerium mit. Mehrere Häuser seien bei dem Hubschrauber-Angriff zerstört worden. Das Wohnviertel soll eine Hochburg der Mehdi-Armee, der Miliz des radikalen Schiitenpredigers Moktada al-Sadr sein. Von US-Seite wurden zunächst keine Angaben gemacht.ANKARA: Der 17-jährige Marco aus dem niedersächsischen Uelzen muss in der Türkei weiter in Untersuchungshaft bleiben. Der Prozess wurde erneut vertagt. Das Gericht im türkischen Ferienort Antalya habe ein neues medizinisches Gutachten in Auftrag gegeben, teilte einer der Anwälte Marcos mit. Dem Schüler wird vorgeworfen, im April in einem Hotel eine 13-jährige Engländerin sexuell missbraucht zu haben. MÜNCHEN: Die seit Jahresbeginn gültige Kürzung der Pendlerpauschale verstößt möglicherweise gegen das Grundgesetz. Der Bundesfinanzhof als oberstes deutsches Steuergericht äußerte in einem Beschluss ernste Zweifel, dass die Neuregelung verfassungsmäßig sei. Seit diesem Jahr können Arbeitnehmer die ersten 20 Kilometer der Strecke zum Arbeitsplatz nicht mehr von der Steuer absetzen. Der Bundesfinanzhof bestätigte zudem die Entscheidung einer Vorinstanz, die einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz gesehen hatte und deshalb das Bundesverfassungsgericht anrief. Dieses trifft die endgültige Entscheidung über die von der großen Koalition umgesetzten Neuregelungen. Gegen die Kürzung der Pendlerpauschale hatten sich zahlreiche Bürger zur Wehr gesetzt und unterschiedliche Antworten von den Gerichten bekommen. WASHINGTON: Der Schauspieler und frühere US-Senator Fred Thompson will für das Präsidentenamt in den USA kandidieren. Das erklärte der 65-Jährige Republikaner im Fernsehsender NBC. Thompson hatte in einigen Umfragen an der Spitze der republikanischen Bewerber für das US-Präsidentenamt gelegen. Zuletzt ging aber wieder der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Guiliani in Führung. Mit Thompson steigt die Zahl der republikanischen Bewerber auf acht. Thompson wurde unter anderem durch die TV-Serie "Law and Order" bekannt. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Südosten teils kräftiger Regen, sonst meist wechselhaft. Im Norden auch sonnige Abschnitte. Höchstwerte 13 bis 20 Grad Celsius.
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Mittwoch, 5. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 05, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. KARLSRUHE: In Deutschland haben Sicherheitskräfte drei Terrorverdächtige festgenommen und damit schwere Bombenanschläge von islamistischen Terroristen in Deutschland vereitelt. Nach Angaben von Generalbundesanwältin Monika Harms gehören die drei im Sauerland festgenommenen Verdächtigen einer deutschen Zelle des internationalen Terrornetzwerks Dschihad-Union an mit Kontakt zu El Kaida. Es handele sich um zwei Deutsche und einen Türken, die Terroranschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland vorbereitet hätten. Bei ihnen sei umfangreiches Sprengmaterial sichergestellt worden. Dieses hätte ausgereicht, um Bomben mit einer höheren Sprengkraft als bei den Anschlägen in Madrid und London zu bauen. Laut Medienberichten hatten die Verdächtigen den Frankfurter Flughafen und den US-Stützpunkt Ramstein im Visier. Dazu wollte sich die Generalbundesanwältin nicht äußern. BERLIN: Die Bundesregierung hat ihr überarbeitetes Konzept zur deutschen Beteiligung am Wiederaufbau Afghanistans beschlossen. Danach wird die Finanzhilfe im kommenden Jahr um 25 auf 125 Millionen Euro aufgestockt, um das Land sowohl militärisch als auch organisatorisch langfristig zu unterstützen. Mittelfristig soll die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz bleiben, bis die örtlichen Sicherheitskräfte die Lage allein kontrollieren können. Das deutsche Engagement bei der Ausbildung der afghanischen Armee und Polizei soll verstärkt werden. Darüber hinaus sollen die Mandate für die Beteiligung an der Schutztruppe ISAF und die Tornado-Aufklärer der Bundeswehr zusammengefasst werden. Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sprach von einer Obergrenze von insgesamt 3.500 Soldaten. KABUL: Bei Kämpfen mit Aufständischen in Afghanistan sind nach Angaben des US-Militärs fast 30 Rebellen getötet worden. Die schwersten Kämpfe gab es in der südafghanischen Provinz Kandahar. Gefechte lieferten sich das Militär und die Taliban auch in der Nachbarprovinz Urusgan. Über mögliche Verluste auf Seiten der US-geführten Streitkräfte liegen keine Angaben vor WASHINGTON: Die Bemühungen zur Stabilisierung des Irak kommen nach Ansicht des US-Rechnungshofes nicht entscheidend voran. Von 18 vom US-Kongress formulierten Zielen seien elf bisher nicht erreicht worden, heißt es in einem Bericht des überparteilichen Kontrollorgans. Die Gewalt im Irak bewege sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki sei 'nicht funktionsfähig', wird in dem Rechnungshof-Gutachten kritisiert. Zudem sei unklar, was die irakische Regierung mit zehn Milliarden Dollar an Wirtschaftshilfen aus den USA gemacht habe. Der Kommandeur der US-Armee im Irak, General David Petraeus, stellte unterdessen eine Truppenreduzierung ab März 2008 in Aussicht. Es gebe Grenzen dafür, was die US-Armee leisten könne, sagte Petraeus. BAGDAD: Bei der Explosion einer Autobombe sind in der irakischen Hauptstadt laut Polizei mindestens neun Menschen getötet worden. Der Sprengsatz detonierte im schiitisch dominierten Stadtteil Sadr City. Viele Pendler hätten sich dort versammelt und auf Busse gewartet, hieß es. KHARTUM: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zum Auftakt seines Besuchs in der sudanesischen Krisenregion Darfur die Notwendigkeit einer politischen Lösung des Konflikts unterstrichen. Er werde sich für Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen der sudanesischen Regierung und Rebellen einsetzen. Zudem wolle er darauf hinwirken, dass eine Friedenstruppe von 26.000 Mann, bestehend aus Vereinten Nationen und Afrikanischer Union, in Darfur stationiert werden könne. Die Truppe soll nach Bans Vorstellungen sowohl für Sicherheit sorgen als auch den Wiederaufbau der Region voranbringen.--Nach internationalen Schätzungen sind in Darfur etwa 200.000 Menschen ums Leben gekommen, mehr als zwei Millionen wurden vertrieben. STRAßBURG: Zur Vermeidung von Terroranschlägen sollten nach Auffassung von EU-Justizkommissar Franco Frattini auch die Staaten in der Europäischen Union Daten von Flugpassagieren sammeln und austauschen. Die bislang nur für Transatlantik-Flüge geltende Praxis solle auf die EU ausgeweitet werden, forderte Frattini vor dem Europaparlament. Die Bürger der EU würden den gleichen Schutz wie amerikanische Bürger verdienen, so Frattini wörtlich. In Europa ist diese Praxis datenschutzrechtlich jedoch umstritten. WASHINGTON: Der weltgrößte Spielzeughersteller Mattel hat erneut Hunderttausende seiner Artikel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Betroffen von der Rückrufaktion des US-Unternehmens sind Spielzeuge aus China. Es geht um etwa 800.000 Artikel der Marken Barbie und Fisher Price, die mit bleihaltiger Farbe belastet sein können. BERLIN: Angesichts der Milliardenüberschüsse bei der Bundesagentur für Arbeit wird der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung weiter gesenkt. Das Kabinett beschloss eine Reduzierung um 0,3 Punkte auf 3,9 Prozent zum 1. Januar 2008. Die Bundesanstalt hatte im vergangenen Jahr mit einem Rekordgewinn von 11,2 Milliarden Euro abgeschlossen und rechnet für dieses Jahr ebenfalls mit einem Überschuss. Über eine weitere Senkung des Beitrags wird derzeit noch gestritten. MANAGUA: Einen Tag nachdem Hurrikan 'Felix' in Nicaragua schwere Verwüstungen angerichtet hat, halten heftigeRegenfälle dort die Menschen weiter in Atem. In dem mittelamerikanischen Land drohen Überschwemmungen und Erdrutsche. Nach einer ersten Bilanz der Behörden kamen durch den Wirbelsturm mindestens drei Menschen ums Leben. Es wird jedoch eine höhere Opferzahl befürchtet, weil viele Orte weiter von der Außenwelt abgeschnitten sind. Über Land verlor 'Felix' inzwischen deutlich an Kraft. WASHINGTON: Der amerikanische Abenteurer und Millionär Steve Fossett ist mit einem Kleinflugzeug in der Wildnis von Nevada verschollen. Fossett war am Montag mit seiner einmotorigen Maschine von einem Privatflugplatz auf einer Ranch gestartet, kehrte aber nicht wie geplant zurück. Flugzeuge und Hubschrauber suchen seitdem ein Gebiet von fast 20.000 Quadratkilometern ab. Fossett überquerte 1995 als erster Solo-Ballonfahrer den Pazifischen Ozean. 2002 umrundete er als erster die Erde in einem Ballon. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselnd bewölkt, teils sonnig. Im Südosten einzelne Schauer möglich. Höchstwerte zehn bis 18 Grad Celsius.
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Dienstag, 4. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 04, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. ISLAMABAD: Bei zwei Selbstmordattentanten sind in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi unweit der Hauptstadt Islamabad mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Bombenexplosionen ereigneten sich nur wenige Minuten nacheinander in verschiedenen Vierteln der Stadt, wo auch die Militärresidenz von Armee- und Staatschef Pervez Musharraf liegt. Der erste Anschlag galt einem Bus mit Angestellten des Verteidigungsministeriums. Dabei sind nach Angaben der Polizei 15 der Angestellten getötet worden. Fast 70 Menschen seien verletzt worden. Die zweite Explosion ereignete sich in einem drei Kilometer entfernten Basar. Der Attentäter zündete die Bombe auf seinem Motorrad. Dabei wurden fünf Menschen getötet. Seit der gewaltsamen Erstürmung der von islamischen Extremisten besetzten Roten Moschee in Islamabad im Juli wurden fast täglich Anschläge auf die Armee oder ihre Einrichtungen verübt. KOPENHAGEN: Die dänische Polizei hat einen geplanten Sprengstoffanschlag verhindert. Wie der für die Terrorbekämpfung zuständige Geheimdienst PET mitteilte, wurden in diesem Zusammenhang acht Männer im Alter zwischen 19 und 29 Jahren festgenommen. Die militanten Islamisten hätten Verbindungen zu internationalen Terrorgruppen und Kontakt zu führenden Personen von El Kaida. Bei den Festnahmen und gleichzeitig durchgeführten Razzien habe man Sprengstoff gefunden. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. BAGDAD: US-Präsident George W. Bush hat eine baldige Diskussion über eine Reduzierung der Truppenstärke im Irak in Aussicht gestellt. Die konkreten Beratungen könnten bereits kommende Woche nach der Vorlage eines mit Spannung erwarteten Militär-Berichts zur Lage im Irak beginnen, sagte Bush. Bei seinem nicht angekündigten Kurzbesuch in der früheren irakischen Unruheprovinz Anbar hatte sich Bush über die Lage vor Ort informiert. Bush machte keine Angaben darüber, um wieviel die Zahl der Soldaten verringert werden könnte. Auch zum Zeitpunkt eines möglichen Abzugsbeginns äußerte er sich nicht. Derzeit befinden sich rund 160.000 US-Soldaten in dem Golfstaat. HELSINKI: Schiiten und Sunniten haben gemeinsame Anstrengungen zur Eindämmung der Gewalt im Irak vereinbart. Vertreter beider Bevölkerungsgruppen seien auf einer mehrtägigen Konferenz in Helsinki übereingekommen, ihre Kämpfe zu beenden und die Probleme des Golfstaats durch Demokratisierung und Machtteilung zu lösen, teilten die Veranstalter mit. So solle eine unabhängige Kommission gebildet werden, um die Entwaffnung von Milizen zu überwachen. Das Treffen war von der Krisen-Bewältigungs-Initiative (CMI) und einem Institut der Universität von Massachusetts veranstaltet worden. BAGDAD: Ein irakisches Berufungsgericht hat das Todesurteil gegen den als "Chemie-Ali" bekannten Saddam-Cousin Ali Hassan al-Madschid wegen des Massenmordes an Kurden bestätigt. Das Urteil gegen Madschid solle binnen 30 Tagen vollstreckt werden, sagte der Chefankläger in dem Berufungsverfahren. Auch die Todesurteile gegen zwei weitere Gefolgsleute des hingerichteten Diktators Saddam Hussein seien bestätigt worden. Die drei Männer waren wegen Völkermordes an Kurden im Jahr 1988 zur Höchststrafe verurteilt worden. Während der Militäraktion gegen die Kurden wurde auch Giftgas eingesetzt. Mehr als 100.000 Menschen kamen dabei ums Leben.JERUSALEM: Das Oberste Gericht in Israel hat entschieden, dass der Verlauf des Sperrzaunes zum Westjordanland geändert werden muss. Die Richter folgten einer Klage von Palästinensern und bestimmten, dass der Zaun die Bewohner der Stadt Bilin nicht daran hindern darf, zu ihren Feldern zu gelangen. Israel hat in Bilin palästinensischen Angaben zufolge rund 200 Hektar Land enteignet und Tausende von Olivenbäumen gefällt. Vor zwei Jahren hatte der Internationale Gerichtshof in Den Haag in einem nicht-bindenden Gutachten einen Teil der Anlage für illegal erklärt.WASHINGTON: Die USA wollen Nordkorea vorerst nicht von der Liste der Länder streichen, die nach Einschätzung der Regierung in Washington Terroristen unterstützen. Das kommunistische Land müsse weitere Schritte zum Abbau seiner Nuklear-Einrichtungen unternehmen, bevor die Streichung erfolge, sagte der US-Chefunterhändler für die Atomverhandlungen mit Nordkorea, Christopher Hill. Erst dann könnten die bestehenden Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden. Die Regierung in Pjöngjang hatte am Montag mitgeteilt, die USA würden Nordkorea nicht mehr als sogenannten Schurkenstaat ansehen.LONDON: Computerspezialisten des chinesischen Militärs sind nach einem Bericht der britischen 'Financial Times' in das Computernetzwerk des US-Verteidigungsministeriums eingedrungen. Danach soll bei dem Hacker-Angriff auch das Computersystem von US-Verteidigungsminister Robert Gates zum Absturz gebracht worden sein. Das Blatt beruft sich auf Pentagon-Mitarbeiter. Die chinesische Regierung wies die Berichte als grundlose Anschuldigung zurück.- Ende August war bekannt geworden, dass chinesische Hacker auch auf Rechner der Bundesregierung zugegriffen hatten. KHARTUM: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist im Rahmen seines Sudan-Besuchs in der Stadt Juba, im Süden des Landes, eingetroffen. Er will sich dort ein Bild davon machen, ob das Friedensabkommen von 2005 zwischen Regierung und Rebellen eingehalten wird. Bereits am Montag fanden Gespräche mit Präsident Omar Hassan al-Baschir statt. Hintergrund der Reise Bans ist der Beschluss des Weltsicherheitsrates, eine bis zu 26.000 Mann starke Friedenstruppe in die sudanesische Krisenregion Darfur zu schicken. Diese soll aus Soldaten der Afrikanischen Union und der UN-Mitgliedstaaten bestehen. Ihr Einsatz soll Ende des Jahres beginnen. KINGSTON: Die größte Oppositionspartei Jamaikas hat nach bislang vorliegenden Hochrechnungen die Parlamentswahl knapp gewonnen. Nach Angaben der Wahlkommission kam die Arbeitspartei auf 31 von 60 Sitzen im Repräsentantenhaus. Damit würde Bruce Golding neuer Ministerpräsident. Die bisherige Ministerpräsidentin Portia Simpson Miller, die erste Frau an der Regierungsspitze in der Geschichte Jamaikas, erklärte aber, die Wahlergebnisse seien zu knapp und sie werde ihre Niederlage noch nicht einräumen. Laut Wahlkommission könnten noch zwei Tage vergehen, bis das endgültige Wahlergebnis vorliege.MIAMI: Der Hurrikan 'Felix' hat sich auf seinem Weg durch die Karibik weiter leicht abgeschwächt und nähert sich nun den Ländern Honduras und Nicaragua. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami haben sich die gemessenen Windgeschwindigkeiten von 270 auf 220 Kilometer pro Stunde abgeschwächt. Schon zuvor war der Tropensturm auf die Kategorie vier herabgestuft worden. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Fast überall ein Mix aus Sonne und Wolken mit teils kräftigen Schauern oder Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.200 Meter. Tageshöchstwerte zwischen 10 und 17 Grad.
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Montag, 3. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 03, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. PJÖNGJANG: Die USA wollen nach nordkoreanischen Angaben das kommunistische Land von ihrer Liste der Staaten nehmen, die Terrorismus unterstützen. Das meldete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf das Außenministerium in Pjöngjang. Die USA äußerten sich dazu bislang noch nicht. Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern Pjöngjangs in Genf hatte der US-Chefunterhändler Christopher Hill am Sonntag mitgeteilt, Nordkorea wolle bis Ende 2007 seine gesamten Nuklearaktivitäten offenlegen und sein Atomprogramm einstellen. Mitte des Monats soll die nächste Runde der Sechs-Parteien-Gespräche in China stattfinden, wo Einzelheiten erläutert werden sollen.BAGDAD: Die britischen Truppen haben ihren Abzug aus dem Zentrum der südirakischen Hafenstadt Basra abgeschlossen. Das Verteidigungsministerium in London bestätigte, die rund 500 britischen Soldaten seien nach der Übergabe des Militärstützpunktes auf dem Gelände des Palastes von Basra auf die britische Basis am Flughafen der südirakischen Stadt verlegt worden. Die Kontrolle über die Stadt Basra haben damit irakische Sicherheitskräfte übernommen. Der britische Premierminister Gordon Brown sprach im BBC-Hörfunk von einer vorausgeplanten und organisierten Truppenverlegung. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London sollen die britischen Truppen bis zum Herbst komplett aus dem Süden des Irak abgezogen werden. Derzeit sind dort rund 5.500 Mann stationiert. BERLIN: Das Entwicklungsministerium hat den Startschuss für den neuen Freiwilligendienst 'weltwärts’ gegeben. Junge Erwachsene bis 28 Jahre könnten sich jetzt für einen 6- bis 24-monatigen Einsatz in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa bewerben, sagte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Im kommenden Jahr sollen zunächst bis zu 3.000 Freiwillige ins Ausland gehen können. Langfristig seien bis zu 10.000 Stellen pro Jahr geplant. Mehr als 200 Entwicklungsorganisationen und Kommunen wirkten an dem Konzept mit. Der Einsatz ist bei entsprechender Länge als Zivildienst anrechenbar. Für Reisekosten, Kost und Logis sowie 100 Euro Taschengeld im Monat sollen die Organisationen aufkommen. Dafür will der Bund 580 Euro für jeden Freiwilligen zahlen. BERLIN: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wirbt für eine stärkere Zusammenarbeit mit Asien beim Klimaschutz und in Fragen der Energieversorgung. Gemeinsame Probleme brauchten gemeinsame Lösungen, sagte Steinmeier zum Auftakt eines dreitägigen Treffens der deutschen Botschafter in Berlin mit Schwerpunkt Asien. Klimaschutz und Energieversorgung könnten ohne eine Einbeziehung der wirtschaftlich immer bedeutsamer werdenden Länder Asiens nicht bewältigt werden, sagte der Minister. BRÜSSEL: Die Europäische Union plant eine Initiative zur Erleichterung der Einwanderung aus Drittstaaten. Ziel sei es, die illegale Einwanderung einzudämmen, legale Migration zu fördern und dem Arbeitskräftemangel in einigen Wirtschaftsbereichen entgegenzuwirken, erklärte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner. Letztenendes müsse aber jedes EU-Land selbst entscheiden, wie viele Einwanderer es aufnehmen wolle, sagte Ferrero-Waldner der Tageszeitung 'Die Welt'. PARIS: In Frankreich werden der französische Staatskonzern 'Gaz de France' und der Versorgerkonzern 'Suez' fusionieren. Das gaben beide Unternehmen in Paris bekannt. Vorausgegangen waren anderthalbjährige Verhandlungen. Mit dem Zusammenschluss entsteht einer der größten Energiekonzerne der Welt. Daran wird der französische Staat mit mehr als 35 Prozent beteiligt sein. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte sich für die Fusion eingesetzt. Damit sollte eine Übernahme von 'Suez' durch den italienischen Energieriesen ENEL verhindert werden. DÜSSELDORF: Die wegen der US-Hypothekenkrise in Schieflage geratene deutsche Mittelstandsbank IKB rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit hohen Verlusten. Der Fehlbetrag liege in der Größenordnung von 600 bis 700 Millionen Euro, teilte das Unternehmen in Düsseldorf mit. Zugleich verabschiedet sich die IKB, an der die staatliche Förderbank KfW maßgeblich beteiligt ist, von riskanten internationalen Investments. Wegen der existenziellen Gefahren aus der Immobilienkrise hatte die KfW gemeinsam mit breiter Banken-Unterstützung der Düsseldorfer Bank unter die Arme gegriffen. FRANKFURT AM MAIN: Der Vorstand der IG Metall ist zu Beratungen über einen Führungswechsel zusammengekommen. Erwartet wird eine Empfehlung des Gremiums für den Gewerkschaftstag im November, auf dem die Delegierten zwei neue Vorsitzende wählen sollen. Auch wenn der bisherige Vorsitzende Jürgen Peters seinen Rückzug offiziell nicht erklärt hat, gilt als sicher, dass er den Weg für einen Nachfolger freimachen wird. DHAKA: In Bangladesch ist die frühere Regierungschefin Khaleda Zia festgenommen worden. Auch ihr Sohn Arafat Rahman Coco wurde festgesetzt. Ihnen werden Korruption, Erpressung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Bereits im Juli war die frühere Premierministerin Sheikh Hasina in Untersuchungshaft genommen worden. Der Chefin der Awami-Liga und Erzrivalin von Khaleda Zia wird ebenfalls Erpressung vorgeworfen. Seit Januar regiert in Bangladesch eine vom Militär gestützte Übergangsregierung. Sie hatte angekündigt gegen Korruption vorgehen zu wollen. Zahlreiche Politiker wurden seitdem festgenommen. MIAMI: Der Hurrikan 'Felix' hat über der Karibik die gefährlichste Kategorie fünf erreicht. Das US-Hurrikanzentrum in Miami teilte mit, 'Felix' werde noch weiter an Kraft zunehmen. Der Wirbelsturm erreichte bisher Durchschnittswindgeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde. Zur Zeit steuert er auf die mittelamerikanischen Länder Honduras und Belize sowie die mexikanische Halbinsel Yucatan zu. Zuvor hatte der Tropensturm über den Inseln Curaçao, Aruba und Bonaire gewütet. Er brachte sintflutartigen Regen mit sich, entwurzelte Bäume und überflutete Gebäude. Vielerorts fiel der Strom aus. Tausende Touristen suchten Zuflucht in ihren Hotels. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Von Nordwest nach Südost Durchzug eines Regengebietes. Von der Nordsee her Übergang zu wechselnder Bewölkung mit Schauern. Höchstwerte 15 bis 20 Grad.
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Sonntag, 2. September 2007
from Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch Lernen | Deutsche Welle on September 02, 2007
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Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die 13-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. MOSKAU: In Russland wird am 2. Dezember ein neues Parlament gewählt. Einen entsprechenden Erlass unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin. Bei der Duma-Wahl sind erstmals nur Parteien und keine Einzelbewerber mehr zugelassen. Antreten dürfen nur Parteien mit mindestens 50.000 Mitgliedern. Für den Einzug in das Unterhaus müssen die Parteien zudem eine 7-Prozent-Hürde überspringen. Die Wahl der Staats-Duma gilt auch als Stimmungstest für die im nächsten Jahr anstehende Präsidentenwahl. BEIRUT: Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben etwa 20 Kämpfer der radikalislamischen Bewegung Fatah el Islam getötet. Die Islamisten hatten versucht, aus der seit Monaten umkämpften palästinensischen Flüchtlingssiedlung Nahr el Bared im Norden des Landes auszubrechen. Wie ein Armeesprecher sagte, gab es auf Seiten des Militärs zwei Tote. Die Kämpfe um die Siedlung hatten im Mai begonnen. Seitdem starben mehrere hundert Menschen. Die mehr als 30.000 Bewohner der Siedlung flohen. SYDNEY: Der australische Premierminister John Howard hat einen Truppenabzug aus dem Irak erneut abgelehnt. Die 1.500 australischen Soldaten würden im Irak stationiert bleiben. Das sei auch eine Geste der Solidarität mit einem Verbündeten, der sich in Schwierigkeiten befinde, sagte Howard. In zwei Tagen wird US-Präsident George Bush in Australien erwartet. Er nimmt in Sydney am Gipfel der Pazifikanrainerstaaten (APEC) teil. Zu den 21 APEC-Staaten gehören auch China, Russland und Japan.
