Blick durch Schwarenbergstraße auf die evangelische Heilandskirche
Die in ihren Jugendjahren sehr schwierige Großherzogin Wera engagierte sich später in zahlreichen sozialen Projekten. Nachdem sie verwitwet Anfang der 1890er Jahre mit ihren
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Zwillingstöchtern in die Villa Berg gezogen war, stellte sie 1899 unterhalb des Areals einen Platz für eine Wanderkirche zur Verfügung. Die nach Stuttgart Ost zugezogenen Arbeiter hatten bis dahin keinen Kirchenraum für ihre Gottesdienste.
1909 konvertierte Großherzogin Wera vom russisch-orthodoxen zum evangelischen Glauben. Kurz vor ihrem Tod stiftete sie 1911 die Heilandskirche. Von dieser, im neo-romanischen Stil erbauten, Kirche ist nach dem 2. Weltkrieg nur noch die Eingangshalle und der Turm erhalten geblieben.
Den Gospelchor der Heilandskirche sollte man sich zu Messen oder auch Konzerten unbedingt einmal anhören. ;-)
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MP3 Version (13 MB, 14:11 Minuten)
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